Es war abzusehen, dass das einzige Argument der Hersteller nur schnellere Hardware sein wird. Ich finde, dass sich in Sachen Physik und Sound kaum etwas getan hat.
Ich muss mich immer wieder dabei erwischen, dass wir hier, meine Kinder und ich, mehr Spaß mit Nintendo-Spielen haben, da diese sich aufgrund der Hardwarelimits auf das Gameplay fokussieren.
Auf dem PC ist das Angebot größer; Spiele gibt es von kostenlos bis Vollpreis.
Die Konsolen haben nachgezogen. Das Problem ist eher der Platz. Mein Rechner mit einem 7950x3D dreht natürlich Kreise um den Zen2 in der PS5, aber dafür kostet er so viel wie eine PS5 Pro alleine.
Und Kracher wie "The Last of Us", "Gears of War", "Halo" usw. entstanden auf dem PC, aber wurden nie auf dem PC von anderen Entwicklern realisiert.
Die PS1 war zu der Zeit dem PC etwas voraus, bezahlbare 3D-Grafik. Die 360 konnte den PC am Anfang sogar hinter sich lassen. Das werden wir in dieser Form nicht mehr erleben.
Dennoch sind die PS5/XSX und PS5 Pro dem Durchschnitts-PC weit voraus.
Die Spiele sind mir mittlerweile zu lang, die Strategie zu einfach und der Rest wird zu komplex.
Der Fokus liegt auf dem Melken und weder auf der Story noch dem Gameplay.
Und wenn man sich einmal einen guten PC gekauft hat, dann reicht der ggf. mit Abstrichen 10 Jahre.
Beide Systeme hatten ihre Vor- und Nachteile.
Man muss aber sagen, dass die Konsolen vor allem unglaubliche Exclusives als Hauptargument hatten. Dieses fällt nun weg.
Die bessere Hardware sorgt nur für faule Programmierer.
Ich habe mich im letzten Jahr intensiv mit Spieleprogrammierung beschäftigt, von den Anfängen bis heute.
Junge, waren die damals kreativ, um die Limits zu umgehen.
Heute ist alles dynamisch: FPS, Details, Auflösung, POV, Texturen...
Ich will bei einer Konsole nichts auswählen; der Entwickler soll seine Vision umsetzen. Fertig.
Back to the roots. Für alles andere gibt es einen PC.