Studie: Filesharing beeinflusst nicht den Umsatz bei Film-Datenträgern

AW: Studie: Filesharing beeinflusst nicht den Umsatz bei Film-Datenträgern

... dann kommt man sich als Ehrlicher käufer jedoch schon verschaukelt vor wenn man selbst Geld ausgibt und andere Personen es schon früher kostenlos bezogen.

Sorry, das klingt verdammt nach "Mein Haus, mein Auto, mein ..."
Was ich selber nicht haben kann gönn ich auch niemand anderen. Ok ist Grundlage unserer Gesellschaft, in sofern wohl i.O. aber nicht jeder lebt danach.

So ist es jedenfalls der bessere Weg, wenn die Technischen beschränkungen stören wird der Kauf halt verweigert. Den Kopierschutz als Anlass für einen Illegalen Download zu nehmen wie man es immerwieder lesen muss halte ich für eine faule Ausrede.

Eigentlich würd ich dem gern zustimmen, faule Ausrede. Und meist wird das auch stimmen.
Aber NEIN bei mir stimmt das so nicht ganz.
Das beste Beispiel dafür sind PC-Games und Athlon1000TBs Grafik spricht ebenfalls Bände.
"Steam nein Danke", "Origin leck mich", etc. funktioniert am besten mit illegalen Downloads!
Was aber nicht heißt, dass das Game nicht auch im Schrank steht! Sondern lediglich das ich mich diesem DRM-Sch*** verschließe?
"Von Hinten durch die Brust ins Auge." Gefällt mir das Spiel dann nicht, wird's auch nicht gekauft. Hat der "Rechteverwerter" Pech gehabt.
Wär ohne DRM nicht passiert. Das mag rechtlich nicht i.O. sein, sollte mir aber gerade in der heutigen Zeit absolut egal sein.
 
Studie: Filesharing beeinflusst nicht den Umsatz bei Film-Datenträgern

Ohne all die Beiträge dazu jetzt gelesen zu haben: ist für mich nicht weiter überraschend. Die meisten meiner bekannten und ich selbst, schauen Filme online und kaufen sie, wenn sie uns gefallen dann auch. Ähnlich mit Filmen die ich im Kino gesehen hab und die mir gefallen, nur setze ich mir dann ein anderes Limit beim Kaufpreis für ne blu-Ray. Gut es geht eigentlich um filesharing und nicht um Streaming. Aber sind wir doch mal ehrlich, die meisten, die sich nen Film lieber Downloaden, würden ihn doch sonst sowieso nicht kaufen und lieber ganz darauf verzichten...

Edit nach dem ich die Meinungen hier nun mal gelesen habe:

Bei Spielen lese ich vor dem Kauf erst mal unzählige Tests von Online-Magazinen und Rezensionen von Kunden, bevor ich es kaufe.
Bei Filmen falle ich mit Kritiken aus dem netzt eher auf die Schnauze, weil ich da nen eigenen Geschmack hab. Zur Trailerproblematik: nicht selten, dass noch nicht mal die Dialoge aus den Trailern im Film auch so vorkommen...
 
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AW: Studie: Filesharing beeinflusst nicht den Umsatz bei Film-Datenträgern

Ich behaupte, dass Filesharing die beste Werbung für Filme ist, denn dadurch wird überhaupt erst so viel über Filme gesprochen, werden gute Bewertungen geschrieben etc.

Grundprinzip:
Einer schaut einen Film und sagt dann wieder mindestens einer Person, dass dieser Film echt Klasse war. Diese erzählen es wieder 1-x Leuten und am Ende hat man mehr Kinobesucher und Filmkäufer, als es Menschen gibt, die diesen Film illegal geschaut haben. Das ist wie mit jeder Werbung in dieser konsumabhängigen Gesellschaft.

Die Menschen werden ja auch langsam etwas smarter und warten dann erst einmal, bis jemand von ihren Freunden und Bekannten im Film war, ob sich der Kauf eines Tickets überhaupt lohnt. 99% aller Filme sind ja heutzutage nicht einmal ansprechend genug, um überhaupt einen Müden Euro dafür bezahlen zu wollen - besonders bei den heutigen Kinopreisen (vor Jahren hat man noch umgerechnet 4-5€ bezahlt, heute etwa das doppelte). Außerdem kommt hinzu, dass es egal ist, ob Filesharing populär ist oder nicht, denn einerseits gibt es zu wenig Filesharer und Filesharing-Nutzer und andererseits kauft wohl kaum so gut wie jeder irgendwelche Filme, sondern leiht sie sich höchstens aus der Videothek aus oder von einem Freund/Bekannten. Zudem schauen die meisten Menschen geliehene oder gekaufte Filme mit mindestens einer zusätzlichen Person, was die Einnahmen dann um je eine weitere Person drückt.

Am Ende sind es eben die wenigsten Menschen, die ständig Filme kaufen und wenn, dann nur Filme, die sie mögen.

Ich behaupte noch 3 andere Dinge:
Würden die Preise für Kinotickets günstiger sein, die Drehbücher besser geschrieben werden und die Menschen hätten mehr Freizeit (und nicht nur 5-6 Stunden am Tag), würde es mehr Einnahmen für die Filmindustrie geben.
 
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