Studie: 16- bis 18-Jährige surfen mehr als 70 Stunden pro Woche

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16- bis 18-Jährige surfen mehr als 70 Stunden pro Woche, ermittelt die Jugend-Digitalstudie 2021 der Postbank unter 1.00 repräsentativ Befragten. Die meiste Zeit geht dabei für Unterhaltung drauf.

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Naja, wen wundert's? Gerade für die Schüler war das Internet ja mehr oder weniger die einzige Möglichkeit freunde zu treffen.

Mich wundert es tatsächlich aber, das die lieber irgendwelche Insta-Stories oder Tiktok benutzen, statt zu zocken. Nach ner Viertelstunde Instagram reicht's mir mit Social Meida meistens für den Rest des Tages :D
 
"Laut der Studie wenden die Jugendlichen weniger als ein Drittel dieser Zeit für Schule, Studium oder Ausbildung - 3,6 Stunden täglich und damit gar nicht mal so viel mehr wie 2019, als es 2,5 Stunden waren."

Schön, wie da offensichtlich der drastisch gestiegene Lern aufwand relativiert wird. Von 2,5 auf 3,6 ist eine Steigerung von fast 50%. Und in anbetracht von Homeschooling und Remote Learning erscheint das sogar ein bisschen wenig.
 
Naja, wen wundert's? Gerade für die Schüler war das Internet ja mehr oder weniger die einzige Möglichkeit freunde zu treffen.

Mich wundert es tatsächlich aber, das die lieber irgendwelche Insta-Stories oder Tiktok benutzen, statt zu zocken. Nach ner Viertelstunde Instagram reicht's mir mit Social Meida meistens für den Rest des Tages :D

Was Schüler? Alle Nicht-Schüler durften aber frei rumlaufen oder wie?

Außerdem, falls du den Text gelesen haben solltest: es ist schon vor Coroni™ fast eine 60h-Woche gewesen, was deren Konsum betrifft. Und es wird überwiegend nicht Kotzegram sein, was die sich reinziehen, sondern youtube. Da sind die Möglichkeiten unendlich, es wird jeder Kanal abonniert und jede Glocke aktiviert, wo sie einmal mal kurz kichern mußten. Ich bepisse mich ja schon seit Jahren, daß es zB. tätowierte Kettenraucher wie dieser Monte es schaffen, heute mit einer pißgrünen Homo-Flunder durch die Gegend zu fahren und möglich wurde das nur, weil es da draußen so viele Jugendliche gibt, in deren Leben ist so wenig los, daß teils die komplette Freizeit für so ne S<heiße draufzugehen scheint. Und mir war bisher gar nicht bewußt, wieviel Ausmaß das bisher angenommen hat. 60h pro Woche.. rofl. Kurz mal überschlagen, komme da auf über 8h... pro Tag lol. Auch am Wochenende? Ja, jeden verdammten Tag :lol:
 
Was Schüler? Alle Nicht-Schüler durften aber frei rumlaufen oder wie?

Naja, wenn ich mir mache Firmen/Büros anschaue könnte man meinen, als wärs wie immer gewesen. Da haben die Schüler doch deutlich mehr zu leiden gehabt, denn die durften tatsächlich anderthalb Jahre quasi gar nichts machen. Als Erwachsener hat man da doch deutlich mehr Alternativen zur Freizeitgestaltung.

Zumindest für mich hat sich nicht viel geändert, weil mein Tagesablauf innerhalb der Woche durch Corona mehr oder weniger gleich geblieben ist: Kein Homeoffice, einzige Änderung ist, das ich jetzt in der Firma Maske tragen muss und mich zwei mal die Woche testen lassen kann.

Das soll nicht heißen, das ich diese Entwicklung jetzt besonders gut finde, aber ich finds durchaus nachvollziehbar.
 
Wo findet man denn diese Studie? Und was bedeuten die Zahlen neben den Endgeräten? Sollen das die Stunden der Nutzung sein? Da komme ich über die Gesamtnutzungsdauer, wenn ich das zusammenzähle. Bedeutet das, dass Geräte gleichzeitig genutzt wurden?
 
Kurz mal überschlagen, komme da auf über 8h... pro Tag lol. Auch am Wochenende? Ja, jeden verdammten Tag
Davon kannste den durschnittlichen Fernsehkonsum von gut 3,5h täglich abziehen, weil TV defacto keine Rolle bei Jugendlichen spielt. Dann nochmal 3h weniger weil das täglich über die Woche verteilt locker für Schule draufgegangen ist. Beiben noch 1,5h übrig, die "zu viel" sind. Ich tippe da auf solziale Kontakte. Gerade im Lockdown hab ich z.B. auch Abends mit Freunden ausgetauscht (z.B. Discord). Ich sehe da nix besonderes - außer, dass Deutschland zu viel Fernsehen schaut.
 
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70 Stunden?
Wenn ich so hoch rechne käme ich vermutlich auf 60... Was ich als "zu viel" erachte
Ok mit Netflix als Abendprogramm im Einzelfall auch 70, aber allein schon wegen 35 Arbeitsstunden, wo man "online" ist.

70 Stunden als "Schnitt" hört sich dann schon extrem an. Aber vielleicht wird auch mitgerechnet, dass whatsapp & co. im Hintergrund "online" ist? (also bei Bildschirmsperre) / oder wie vermutet wird auch parallele Nutzung gerechnet
Also, der Klassiker: "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast"
 
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Wenn ich nicht gerade bei gutem Wetter auf dem Motorrad oder Fahrrad sitze häng ich auch vorm Bildschirm rum, da komme ich bestimmt auch auf ne gute Arbeitswoche Digitalkonsum - und das trotz 8-10h nicht-digitaler Arbeit täglich. Es braucht halt einen Ausgleich, zumindest für mich. Den Jugendlichen jetzt irgendetwas vorzuwerfen ohne ihre jeweils anderen Hobbies oder Beschäftigungen zu kennen ist anmaßend.
 
Klingt halt schon viel. Ist aber wahrscheinlich auch nicht mehr als bei den meisten hier. Viele Jobs sind ja quasi Bildschirmarbeit gekoppelt mit Internet. Abends hängt man dann auch oft vorm PC/Nerflix oder Handy.

Kinder und Jugendliche sind mit Social Media und Smartphones aufgewachsen. Die haben da nochn ganz anderen Bezug zu wie viele von uns. Sitzen oft im Pausenhof, reden miteinandern aber gleichzeitig Handy in der Hand und am rumtippen. Was für mich als 30+ noch unhöflich ist ist für die normal. Kennen die nicht anders.
 
ist nunmal der werdegang der welt. wir haben verstecken im maisfeld gespielt und die jugend von heut, spielt mit dem smartphone. aber schuld daran sind nicht die kinder, sondern wir, da unsere generation oder die über uns die smartphones entwickelt haben. also was kritik diesbezüglich angeht, müssen wir ganz leise sein.
 
70 Stunden?
Wenn ich so hoch rechne käme ich vermutlich auf 60... Was ich als "zu viel" erachte
Ok mit Netflix als Abendprogramm im Einzelfall auch 70, aber allein schon wegen 35 Arbeitsstunden, wo man "online" ist.

70 Stunden als "Schnitt" hört sich dann schon extrem an. Aber vielleicht wird auch mitgerechnet, dass whatsapp & co. im Hintergrund "online" ist? (also bei Bildschirmsperre) / oder wie vermutet wird auch parallele Nutzung gerechnet
Also, der Klassiker: "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast"
Das kommt mir auch sehr viel vor. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Selbst wärend der Homeschooling Zeiten.
Das wären ja 10 Stunden am Tag.
Mein Sohn (17) beschäftigt sich zum Glück auch noch mit anderen Sachen (Freundin, Freunde, Fußball usw) und geht raus. Bald fängt auch die Schule wieder an.
 
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70h pro Woche?

Das ist dann auch nur der Durchschnitt, sprich, es muß Leute geben, die jemanden, der nur 5h damit zubringt, ausgleichen. ist schon heftig, wenn man bedenkt, dass das 10h am Tag sind und wie nur etwa 17h wach verbringen (wenn man normal schläft).

Ich erinnere mich noch, als damals, in meiner Jugend (90er) vorhergesagt wurde, dass die Welt untergeht, weil die Kinder über 3h am Tag vor der Glotze herumhingen, in Brasilen waren es sogar über 5h. Wie unwissend die Leute doch damals waren, da gab es offenbar noch gut 7h Luft nach oben.

Ich habe mich gefragt, was mir wohl sorgen bereitet, wenn ich mal ein alter Sack bin. Nun, langsam ist es soweit, hoffen wir mal, dass es so läuft, wie die letzten 2000+ Jahre und sich die Generation, wenn sie erwachsen ist, in einen Haufen Spießer verwandelt, der ans Geldverdienen denkt und ordentlich Leistung erbringt.

Will gar nicht wissen, wie viel CO² das generiert und dann am Freitag wieder "demonstrieren" gehen. :devil::P

Das ist sogar sehr umweltfreundlich. Das Phone verbraucht ein paar Watt, die dahinter stehend Infrastruktur noch etwas mehr, aber immer noch wenig. Es gibt weniges, das Zuhause herumgammeln schlagen kann, zumindest ökologisch gesehen. Radio hören ist noch besser, macht aber bei 10h nur den wenigsten Spaß (irgendwann kennt man B5 aktuell auswendig).
 
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