Studie: 16- bis 18-Jährige surfen mehr als 70 Stunden pro Woche

Das ist sogar sehr umweltfreundlich. Das Phone verbraucht ein paar Watt, die dahinter stehend Infrastruktur noch etwas mehr, aber immer noch wenig. Es gibt weniges, das Zuhause herumgammeln schlagen kann, zumindest ökologisch gesehen. Radio hören ist noch besser, macht aber bei 10h nur den wenigsten Spaß (irgendwann kennt man B5 aktuell auswendig).
Und die ganzen Rechenzentren die die mit ihrem Instagram, Facebook TikTok und YouTube ansteuern? Alleine Fortnite haut ja hunderte Millionen Tonnen CO² raus.
 
Das Internet verdummt die Kinder!
davor:
Der TV verdummt die Kinder!
davor
Der Rock n' Roll verdummt die Kinder!
davor
[...]
Geht ja nicht um verdummen. Alles was du tust hat nunmal Konsequenzen. Wenn ein Kind 10 Stunden am Tag ins Handy starrt hat das Konsequenzen. Mindestens Haltungsschäden und eventuell chronische Nackenbeschwerden später. Aber bestimmt auch die Art wie Sozialleben funktioniert ist anders und wie kommuniziert wird ist anders.

Muss ja nicht immer gleich der Untergang des Abendlandes sein, aber alles von sich zu weisen ist halt auch naiv.
 
Bei Suchmaschinen wie google und co werden rechnerisch gesehen ganze Wälder "verbrannt".
Allerdings ist dies ein gesamtgesellschaftliches Thema und hat weniger damit zu tun, wieviel Stunden nun welcher Jugendliche "online" ist.
Auch meine ältere Generation hat sich jeden Tag oft Stundenlang games reingezogen + Wocheneden auf LAN-Parties durchgemacht. War halt nicht so "online" aber von der Stunden-Menge her sicher sehr ähnlich.
 
Und die ganzen Rechenzentren die die mit ihrem Instagram, Facebook TikTok und YouTube ansteuern? Alleine Fortnite haut ja hunderte Millionen Tonnen CO² raus.

Für die "hunderte Millionen Tonnen CO²" hätte ich ganz gerne mal einen Beleg.

Im übrigen: Natürlich gibt es auch noch Sever, Infrastruktur usw., wobei einiges sowieso läuft (z.B. der DSL Router, DSLAM usw.) und das andere auch nicht soviel Energie verbraucht. Insgesamt ein recht energiearmes Hobby. Wie gesagt: Radiohören wäre noch energieärmer.
 
Da weiß man doch direkt was man von der nächsten Generation zu erwarten hat, sollten es einige davon ins Berufsleben schaffen. ;)
Die Jugend von heute: Zu allem fähig und zu nichts zu gebrauchen! :daumen2:
 
Da weiß man doch direkt was man von der nächsten Generation zu erwarten hat, sollten es einige davon ins Berufsleben schaffen. ;)
Die Jugend von heute: Zu allem fähig und zu nichts zu gebrauchen! :daumen2:
Ich darf dran erinnern, das man das Selbe damals auch zu uns gesagt hat...
Würd also nicht den alten Kreis unbedingt fortsetzen wollen. Viel eher durchbrechen wollen und stattdessen versuchen die neue Generation zu verstehen, anstatt sie direkt für Ihre gewohnte Normalität zu verurteilen. ;)
 
Ich darf dran erinnern, das man das Selbe damals auch zu uns gesagt hat...
Würd also nicht den alten Kreis unbedingt fortsetzen wollen. Viel eher durchbrechen wollen und stattdessen versuchen die neue Generation zu verstehen, anstatt sie direkt für Ihre gewohnte Normalität zu verurteilen. ;)
Nein Nein, unsere Vorgängergeneration war verstockt, die nachfolgende ist dumm. Das hat schon jede Generation gedacht, also muss ja was dran sein ;).

Im Ernst, ich fass mir zwar bei neuen "Trends", Musikgenres und Kleider Oden auch oft an den Kopf und kanns kaum fassen, aber versuche auch im Gedächtnis zu behalten, was meine "Erwachsenen" damals von meinen Hobbys und Musikgeschmack hielten.

Ich muss diese Dinge nicht verstehen um sie zu tolerieren.
 
Interessant wid weit weg von def Realität die Boomer sind. Klasse bezeichnung. Die Jungen von Heute haben eben dadurch ein viel grösseres Allgemeinwissen als die ohne Internet früher.
 
70 stunden ist echt extrem. ich bin zwar nicht weit von dem studien alter weg (Ü20) aber 70 stunden?

also wenns hochkommt schaffe ich 30 stunden die woche.
 
Interessant wid weit weg von def Realität die Boomer sind. Klasse bezeichnung. Die Jungen von Heute haben eben dadurch ein viel grösseres Allgemeinwissen als die ohne Internet früher.
Dafür ist es bei der damaligen Generation mit der Rechtschreibung, Grammatik sowie der Unterscheidung von Majuskeln und Minuskeln nicht weit her :ugly:

(obwohl es heute so schöne Helferlein gibt...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher hat man auch nicht 10 Stunden am Tag MTV geguckt. Also ich kenne niemanden. :ugly:
Ich denke man kann das auch nicht wirklich 1:1 vergleichen.

Fernsehen ist halt rein passives Entertainment und zudem ziemlich beschränkt in seiner Funktion.

Online dagegen kann man sehr viel mehr machen als nur Videos oder Streaming zu schauen.
Man kann lesen (EBooks, Blogs, was auch immer). Man kann kommunizieren (Messanger, Email, Foren, etc.). Man kann aktiv spielen, alleine oder mit anderen. Man kann entwickeln und kreativ arbeiten (programmieren, zeichnen, Musik machen, Fotos/Videos bearbeiten oder aufnehmen, etc.). Man kann sich bilden. Man kann "geschäftliches" regeln (Shopping, Banking, Börse, Verträge, Termine vereinbaren, etc.)...

Oder um es anders auszudrücken: das Internet ist mittlerweile stark mit den Leben der meisten Leute in der westlichen Welt verwoben. Vieles geht auch gar nicht mehr so einfach ohne, da sich natürlich auch die Offline-Welt dann irgendwann dem anpasst.

Und auch bei Youtube & Streaming gibt es einen Unterschied: man kann quasi pausenlos etwas finden was einen interessiert. Beim linearen Fernsehen sind Sendezeiten vorgegeben, da gabs dann halt Serie xyz am Do um 20:15 Uhr. Dann hat man evtl. danach noch rumgezappt und blieb irgendwo hängen oder hat die Kiste ausgemacht.
 
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