News Strom- und Gaspreise: Energieversorger warnen vor dauerhaft hohen Tarifen

das liegt aber auch daran das deutschland jahrzentelang unglaublich guenstig energie ( rohstoffe) aus russland bekommen hat. wenn man den preis und verbrauch anderer energieimportlaender im gleichen zeitraum vergleicht sieht man das deutschland verhaeltnismaessig viel zu wenig bezahlt hat.
 
Hast du höhere Stromkosten als Heizkosten, wenn sich beide verdoppeln? Sind die Heizkosten nicht normalerweise ein größerer Kostenfaktor als Stromkosten?

Also bei mir nicht mal annähernd. Bin Single in einer 60qm Neubauwohnung. Zahle ca 40€ Strom im Monat und 100€ Gas im Jahr. (Alte Preise)
 
Moment - hat denn irgendjemand wirklich geglaubt es würde was wieder billiger werden? :lol:

Nope. Sowieso nicht. Aber das Vorgehen wird immer hemmungsloser, es wird sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, in irgendeiner Form zu vermitteln. Ich zitiere mal Michael Douglas aus Black Rain: "Normalerweise werde ich geküsst, bevor ich ge***** werde". Die Mühe macht sich scheinbar keiner mehr. :D

Vom doppelten bin ich zwar weit entfernt (27 --> 42 cent) aber ich habe mich sofort mental darauf vorbereitet, dass ich in meinem Leben hier keinen Strom mehr für unter 40 kaufen werde.
Sehr vernünftig, die Zeiten sind vorbei. Wer an billigen Strom glaubt, wettet auch noch auf billige High End Grafikkarten. Großer Schmutz, ist aber leider so.

Wenns doch anders kommt nette Überraschung aber es spricht nunmal einfach alles dagegen.

So sieht's aus. Klingt realistisch!
 
Der grüne Märchenonkel,der von Wirtschaft soviel Ahnung hat wie ein Erstklässler von Abitur, und der nicht einmal weiß, was eine Insolvenz ist, hat sich mit Händen und Füssen gegen diese lächerliche Laufzeitverlängerung von 4 Monaten gewehrt und sich nur der Richtlinienkompentenz gebeugt. Kann er auch gut mit Leben. Die 4 Monate machen den Kohl eh nicht fett und sind absolut witzlos auf das Ganze gesehen. Zumal die AKWs nur noch im Streckbetrieb mit täglich abnehmender Leistung laufen, da abgenutzte Brennstäbe und keine neuen bestellt.

Die Laufzeitverlängerung ist eine reine Nebelkerze, da sie am grundlegenden Problem rein gar nichts ändert. Und richtig, Mutti hat völlig überstürzt und planlos den Ausstieg beschlossen. Aber solche gravierenden Fehlentscheidungen kann man auch korrigieren. Aber das wollen deine grünen Freunde ja überhaupt nicht. Für die kann Energie ja gar nicht teuer genug sein.

Desweiteren kommt von denen ja auch nur ein kräftiges Heißluftgebläse, wenn sie gefragt werden, wie sie sich die Energieversorgung vorstellen, wenn nur noch Wärmepumpen als Heizquellen erlaubt sind und wo die Energie herkommen soll, wenn der ganze PKW Verkehr rein elektrisch vonstatten geht. Denn dann wird der Energiebedarf um ein vielfaches höher sein, als heute. Mit Flatterstrom aus Windmühlen und Solarfeldern wird der nicht einmal ansatzweise zu decken sein. Von den Netzen ganz zu schweigen .....
Wenn du schon so ein allwissender Experte bist wieso gehst du dann nicht in die Politik und machst es besser?
 
bin auch bei eprimo von 20cent auf 37ct hoch... alles irgendwie ätzend mittlerweile, Strom wird ein Luxusartikel...
 
So langsam wird es nur noch lächerlich. Haben bisher immer 99€ im Monat gezahlt und haben diese Garantie jetzt noch bis Juni. Einen neuen Vertrag habe ich schon abgeschlossen für danach und lande damit bei zum Glück "nur" 114€ im Monat. Aber trotzdem, die 99€ im Monat waren schon absolut affig im internationalen Vergleich.

Gibt es überhaupt noch etwas, wo der Deutsche nicht mit die höchsten Preise weltweit zahlt? Alles steigt und steigt dazu noch die Inflation und so Saftläden wie die Verdi feiern sich dann für 2,8% Lohnerhöhung und 500€ Einmalzahlung. Wir können echt froh sein, dass es uns finanziell extrem gut geht und alles ohne Probleme bezahlen können. Ich will mir aber nicht vorstellen, wie das bei Familien mit Durchschnitsslohn aussieht, die vielleicht gerade noch ein Auto abbezahlen.
 
Weshalb meckern hier wieder alle? Jeder, welcher sich auch nur 15Min die Woche mit Politik / Wirtschaft beschäftigt wusste was kommt. Und die Grünen haben es auch ganz direkt so gesagt.

Sicher, wollte wieder keiner hören und hat die Altparteien wieder und wieder und wieder gewählt.

Und nun stehen wir da. Mit abgeschalteten Atomkraftwerken.
Natürlich ist auch der "Ökostrom" hier super teuer.

1. Ist Ökostrom mega ineffizient
2. EEG Umlage ( Die Leute mit Solar auf dem Dach bekommen ja nicht umsonst die 10Ct je KW/h )
3. "Staatliche" Förderung kommt noch dazu.
4. Wenn Zuviel Strom produziert wird, zahlen wir ans Ausland, dass der abgenommen wird ( Oftmals auch über 1€ je KH/h

Hier in diesem Land werden seit 2 Jahren schon Industrien abgeschaltet wenn nicht genug Strom da ist.
Die Ausfälle der Unternehmen trägt man natürlich mit.

Doch letztendlich bleibt zu sagen. Selbst schuld. Keiner kann sich hinstellen und so tun er wüsste von nichts.
Beim Gas genauso.

JEDES Land um uns herum macht es genau anders herum. Die bauen billige, sichere Atomkraft als gäbe es kein Morgen. Und deshalb haut die Industrie hier auch ab als gäbe es kein Morgen.

Funfact 1, 2012 war Deutschland auf Platz 6 der beliebtesten Wirtschaftsstandorte Weltweit,
2022 sind wir auf Platz 18 von 20.

Funfact 2, Seit 2022 haben wir kein EINZIGES Unternehmen mehr in den Top100 der Besten Unternehmen Weltweit.

Ich höre jeden Morgen die Nachrichten von Tichy´s Einblick. Interessant ist immer der Schluss wo erklärt wird, was Deutschland für einen Stromverbrauch hatte am Vortag Mittag und wie viel Energie Je Energiequelle eingespeist wurde. Vernichtend. Verbrauch Mittags um 12 immer so um knapp 70GW (Woran man merkt, dass die Industrie abhaut, da dass echt wenig ist) und durch Wind und Solar kommen keine 20GW rein.

Man kann nur hoffen, dass es hier wirklich bald mal knallt / Es zu einem Blackout kommt für 1-2 Wochen, dass die Leute wieder anfangen klar zu kommen und sich mit Themen wie Wirtschaft und Politik wieder beschäftigen.
 
Wenn du schon so ein allwissender Experte bist wieso gehst du dann nicht in die Politik und machst es besser?
Woher kommt eigentlich diese Unsitte, dass man immer gleich den und den Beruf doch bitte machen soll, nur weil man Offensichtliches kritisiert? Dass Habeck eine absolute Luftpumpe ist, hat er schon mehrmals bewiesen. Als Wirtschaftsminister solche Aussagen zu Insolvenzen zu treffen, ist an Inkompetenz nicht mehr zu überbieten.

@topic
Regt euch alle mal nicht so auf. Frei nach Habeck wird der Strom gar nicht teurer, ihr habt einfach nur weniger Geld am Ende des Monats über. :D
Funfact 1, 2012 war Deutschland auf Platz 6 der beliebtesten Wirtschaftsstandorte Weltweit,
2022 sind wir auf Platz 18 von 20.

Funfact 2, Seit 2022 haben wir kein EINZIGES Unternehmen mehr in den Top100 der Besten Unternehmen Weltweit.
Habe ich auch vor kurzem in der Wirtschaftswoche gelesen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der ganze Karren wird mit Anlauf vor die Wand gefahren, schlimmer geht es schon gar nicht mehr.
 
Aber hey. An Merit Order wird weiterhin nicht gerüttelt Lobby>Bürger. Weil die wissen ihre Macht zu nutzen.

So werden Preise auf einem Markt (mit austauschbaren Gütern) nunmal gemacht. Wer einen Markt will

Sackbillig wird Erneuerbare Energie, wenn man

...die richtigen Vorausetzungen hat:
1: an Platz an der Sonne, vorzugsweise am Äquator. Denn dann hat man im Jahr mehr nutzbare Sonnenstunden. Noch wichtiger ist, dass die Dauer der Tage und der Einstrahlwinkel das ganze Jahr über gleich ist. Damit bekommt man immer gleichmäßig viel Strom, braucht wenige Speicher und in diesen Lagen ist es unglaublich günstig. Selbst Kernkraftwerke können da nur nachts gewinnen, wenn überhaupt.
2: Wenn man an einem Ort wohnt, wo der Wind permanent und stark weht. In Grönland ist das der Fall, der Wind weht fast ohne Unterbrechung und das sehr stark (9ms zu 5 ms an der deutschen Küste).
3: Wenn man mit Wasserkraft gesegnet ist. Norwegen, Island, Venezuela, Österreich, Brasilien oder auch Paraguay sind das. Da gilt leider: entweder man hat oder man hat es nicht.
4: Geothermische Hochenthalpiequellen hat. Kalifornien und Island sind da mit über 300°C unteregs und man muß nicht sonderlich tief bohren.

Deutschland hat nichts davon. Eine orthodoxe "Energiewende" wird wohl immer sehr teuer bleiben. Das sollte man einfach zur Kenntnis nehmen inklusive der Folgen. Ca. 5 Mio Leute arbeiten in der Energieintensiven Industrie, diese Arbeitsplätze werden sich wohl nicht halten läßt, wenn man ernst macht.

1.) Ein sehr gut ausgebautes Stromnetz plus Anlagen hat

Das ist einfach nur sau teuer. Zum Beispiel soll die 4GW Stromtrasse nach Bayern 10 Mrd kosten, dafür bekäme man auch zwei neue Reaktorblöcke mit 3,2GW. Das ist nur eine Trasse, man braucht davon sehr viele und die Stromerzeugung und Speicherung ist da noch extra.

2.) Überschüssigen Strom speichern kann, beispielsweise durch Wasserstoffelektrolyse+Tanks/Netzwerk

Grüner Wasserstoff ist stinketeuer. Selbst die optimistischsten Rechnungen gehen momentan von 12 Cent je kWh aus. Das ist nur die Erzeugung, kosten für die Anlagen, Speicherung, Verteilung usw.kosten nochmal extra.

3.) Grundlastfähige konventionelle Energieträger für Flauten und Notfälle hat

Die muß man aber auch bezahlen. Bei einem Kernkraftwerk sind die Kosten zwischen Sillstand und Vollast etwa gleich hoch, deshalb laufen die auch permanent. Es ergibt keinen Sinn, da noch auf Erneuerbare zu setzen. Gaskraftwerke müssen errichtet und in Bereitschaft gehalten werden. Das Kostet.

Billig ist das nur in den Phantasien von Claudia Kemfert u.a.

Wenn du schon so ein allwissender Experte bist wieso gehst du dann nicht in die Politik und machst es besser?

Vermutlich aus dem gleichen Grund, warum du keine Patches programmierst oder für Amazon spannende Filme drehst:
Bei mir läuft Prime aus da ich zu wenig Gegenwert sehe. 90€ im Jahr für die paar Sendungen lohnt sich nicht und Prime Video/music ist inzw. Echt nicht mehr gut.
Also kann man es mit Glück vllt. im July mit den ersten Patches zocken:fresse:


Man kann auch Dinge kritisieren, ohne gleich selbst sein Leben ihrer Lösung zu verschreiben.
 
...die richtigen Vorausetzungen hat:
1: an Platz an der Sonne, vorzugsweise am Äquator. Denn dann hat man im Jahr mehr nutzbare Sonnenstunden. Noch wichtiger ist, dass die Dauer der Tage und der Einstrahlwinkel das ganze Jahr über gleich ist. Damit bekommt man immer gleichmäßig viel Strom, braucht wenige Speicher und in diesen Lagen ist es unglaublich günstig. Selbst Kernkraftwerke können da nur nachts gewinnen, wenn überhaupt.
2: Wenn man an einem Ort wohnt, wo der Wind permanent und stark weht. In Grönland ist das der Fall, der Wind weht fast ohne Unterbrechung und das sehr stark (9ms zu 5 ms an der deutschen Küste).
3: Wenn man mit Wasserkraft gesegnet ist. Norwegen, Island, Venezuela, Österreich, Brasilien oder auch Paraguay sind das. Da gilt leider: entweder man hat oder man hat es nicht.
4: Geothermische Hochenthalpiequellen hat. Kalifornien und Island sind da mit über 300°C unteregs und man muß nicht sonderlich tief bohren.

Deutschland hat nichts davon. Eine orthodoxe "Energiewende" wird wohl immer sehr teuer bleiben. Das sollte man einfach zur Kenntnis nehmen inklusive der Folgen. Ca. 5 Mio Leute arbeiten in der Energieintensiven Industrie, diese Arbeitsplätze werden sich wohl nicht halten läßt, wenn man ernst macht.

Wenn du nur so eine Sorgfalt bei den Krypto Themen an den Tag legen würdest ;-)

Aber ich gebe dir hier uneingeschränkt recht.
Und die Industrien hauen hier doch schon ab. Energieintensive Energien werde wöchentlich abgetrennt. (Stahlwerke zb.) Und das Stahlwerk der Salzgitter AG macht auch bald dicht und geht wo anders hin.

Deshlalb glaube ich auch, dass die Arbeitslosenzahlen massiv gelogen sind. Wenn man sich allein die Firmeninsolvenzen / Abwanderungen anschaut.

Sehr interessante Seite dazu:
Diese Statistik erfasst seit dem 21. September 2019 den Umfang der Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland.


STATISTIK ARBEITSPLATZVERNICHTUNG​

26. Januar 2023
Summe am 1227. Tag der statistischen Erfassung:

1.775.865​

verschwindende Jobs.
Durchschnitt pro Kalendertag: 1447


Zum Thema Strom, was viele vergessen oder gar nicht wissen, wie unser Strom überhaupt
hergestellt wird. Wie erreicht wird, dass immer so viel produziert wird wie benötigt.
Wir erreichen das nämlich nur durch massive rotierende Massen.

Durch Turbinen welche hunderte Tonnen wiegen mit 4000 U/Min.
Braucht man weniger Strom, wird die Drehzahl gedrosselt, braucht man mehr, wird
hochgefahren.

Das ist die Grundproblematik!

Ich empfehle sehr das Video von HW Sinn, wie viel Zappelstrom verträgt Deutschland.

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Also wenn ich 15 Liter Sprit in meinen Generator reinlaufen lasse und den über Nacht laufenlasse.. ohne Strom zu entnehmen habe ich auch zu viel Strom übriggehabt ;-)
 
das liegt aber auch daran das deutschland jahrzentelang unglaublich guenstig energie ( rohstoffe) aus russland bekommen hat. wenn man den preis und verbrauch anderer energieimportlaender im gleichen zeitraum vergleicht sieht man das deutschland verhaeltnismaessig viel zu wenig bezahlt hat.
Wir sind aber ein riesiges Industrie Land. Wir brauchen günstige Energie, sonst geht hier alles den Bach runter. :) Das ist leider die traurige Wahrheit.

Ich hoffe die Preise stabilisieren sich in den nächsten 1 - 2 Jahren, so geht es jedenfalls nicht weiter.
 
Meine Stadtwerke liefern jetzt zum Schnapperpreis von 63 Ct. :wow:
Trotz Strompreisbremse für 80% vom Verbrauch werde ich natürlich kündigen.
Solche Abzocke werde ich nicht unterstützen, zur Zeit liegen die Angebote für Jahresverträge online 20 Ct. niedriger.
"Zufällig" genau auf Höhe der "Bremse" :ugly:
 
Moment - hat denn irgendjemand wirklich geglaubt es würde was wieder billiger werden? :lol:

"Grafikkarten sind nur vorübergehend so teuer" :lol:

Im Kapitalismus gilt: Alles wird so hoch bepreist, wie die Kunden es noch zu bezahlen bereit sind. Und dass diese Grenze bei der unverzichtbaren Energieversorgung viel höher liegt, als bislang praktiziert, wissen die Versorger ja jetzt.

Nachdem jahrelang unverbesserliche Ökos genau das geprädigt haben und das zusätzliche Potential anzapfen wollten, um eine unabhängige, regenerative, dauerhaft preisstabile Energieversorgung aufzubauen, machen das jetzt halt andere, um das Geld auf die Konten von ein paar wenigen umzuverteilen.

Vom doppelten bin ich zwar weit entfernt (27 --> 42 cent) aber ich habe mich sofort mental darauf vorbereitet, dass ich in meinem Leben hier keinen Strom mehr für unter 40 kaufen werde. Wenns doch anders kommt nette Überraschung aber es spricht nunmal einfach alles dagegen.

In Anbetracht von mehreren Erhöhrungen vor dem Februar 22 hängt der Faktor bei mir stark vom Betrachtungszeitraum ab. Aber über die letzten 3,5 Jahre ist mein Strom von 24,3 Cent auf 54,0 hoch. Das ist sogar deutlich mehr als als das Doppelte. Viel schermzhafter finde ich aber Gas mit 17,4 Cent statt 5 Cent. Zugzüglich einer Runterstufung von 100% Biogas auf das ursprünglich noch einmal 50% billigere "kompensierte" Erdgas dürfte das eine verSIEBENfachung des Preises sein. Und Gas brauche ich deutlich mehr als Strom, wogegen ich als Mieter auch keinen großen Hebel habe. (Tatsächlich ist mein Gas-Verbrauch im gleichen Zeitraum schon um 10% runter, während der Strom um 40% hoch ist. Wenn ich Home Office wieder zurückfahre, sollte sich letzteres umkehren lassen. Ist aber halt trotzdem nur ein Tropfen auf den Gas-erhitzten Stein.)


Die Gaspreise fallen seit Wochen
Strom wird hier im Norddeutschland mit Wind und Solar für um die 4 ct /kwh produziert nur mangels Stromtrassen kommt der hier nicht weg....

Das ist doch alles nur noch Verarsche und Lüge !
Frage mich wirklich ob der Deutsche Michel irgentwann mal aufwacht und auf die Straße geht....

Geht er doch. Aber (ich verweise auf Beispiele in diesem Thread) blöd wie immer gegen "die Grünen" (Seehofer-Zitat bitte selber einspielen), die die schönen Atomkraftwerke "verbieten" und nicht gegen die Großkonzerne, die sich an ihren Kohlekraftwerken dumm und dämlich verdienen, während sie das, was nach 12 Jahren Schwarz-Rot und gar 4 Jahren Schwarz-Gelb an erneuerbaren Energien noch übrig ist, am dünnen Draht verhungern lassen.


3.) Grundlastfähige konventionelle Energieträger für Flauten und Notfälle hat

Eben nicht Grundlast. Grundlastkraftwerke sind der Hauptgrund, warum unsere Energieversorgung seit Jahrzehnten nicht voran kommt. Was man braucht, ist einen Grundstand an Erneuerbaren und Spitzenlastkraftwerke, die einspringen, wenn die mal nicht liefern können.


Wenn du schon so ein allwissender Experte bist wieso gehst du dann nicht in die Politik und machst es besser?

Würdest du ein Märchenbuch von jemandem kaufen, der derart absurdes herbeifinanziert? Eben: Anforderungen für Ministerposten nicht erfüllt :ugly:

.
( Oftmals auch über 1€ je KH/h

Diese sehr markige Behauptung wirst du sicherlich gleich noch mit einer quantitativen Angabe (h/a oder kWh/a) untermauern, oder? Bevor dir jemand vorwirft, bewusst Unwahrheiten zu verbreiten?

JEDES Land um uns herum macht es genau anders herum. Die bauen billige, sichere Atomkraft als gäbe es kein Morgen.

Niederlande: Ein Reaktor, dessen Abschaltung schon mehrfach beschlossen aber dann wieder verschoben wurde. Neubaupläne für weitere Reaktoren liegen seit Jahren auf Eis, weil sich die Industrie schlicht nicht dazu in der Lage sah, einen sicheren Reaktor zu konkurrenzfähigen Preisen zu bauen und sich von den Verträgen zurückgezogen hat.

Belgien: Atomausstieg beschlossen, wenn auch verschoben. Bis dahin laufen Meiler weiter, die allgemein als die unsichersten ganz Europas bekannt sind.

Luxemburg: Nie Interesse an Atomkraftwerken gehabt.

Frankreich: Seit Jahrzehnten keinen einzigen Kraftwerksneubau abgeschlossen. Was läuft duelliert sich mit Temelin um Platz 2 der unsichersten Atomkraftwerke in weitem Umkreis.

Schweiz: Atomausstieg bis 2039 beschlossen.

Österreich: Seit 1978 frei von Atomenergie, seit 1999 sogar mit Verbot auf Verfassungsebene. Selbst der Import von Atomstrom wurde eingeschränkt.

Tschechien: Sechs Reaktoren russischer Bauart mit unzureichendem Containment und mangelnder Notkühlung; weitere Ausbaupläne fokussieren sind auf "möglichst billig" fokussiert.

Polen: Null Atomkraftwerke. Könnte sich Mitte nächsten Jahrhunderts ändern, aber noch ist nicht viel geschehen und das Sicherheitsniveau unbekannt.

Dänemark: Nie Atomenergie genutzt und Anfang des Jahrtausends sogar sämtliche Versuchsreaktoren abgeschaltet.


Fazit: Als in Deutschland könnt "ihr" schon mal nicht leben, denn rundum Deutschland arbeitet nicht "JEDES" Land mit sicheren Atomkraftwerken. Sondern nur ein einziges mit relativ sicheren (~unser Niveau) und selbst das ist dort sehr umstritten. Die überwältigende Mehrheit (4) der deutschen Nachbarn ist frei von Atomkraftwerken (und drei wollen das auch bleiben), 1,5 sind im Begriff auszusteigen und 2,5 setzen auf unsichere Atomkraftwerke.

Funfact 1, 2012 war Deutschland auf Platz 6 der beliebtesten Wirtschaftsstandorte Weltweit,
2022 sind wir auf Platz 18 von 20.

Funfact 1.5: Von 2000 bis 2010 war Deutschland 10 Jahre lang auf einem sauberen Pfad zu einem geordneten Atomausstieg unterwegs von 2011 bis 2012 gut ein weiteres Jahr (je nachdem, wann genau die Umfrage war, die zu verlinken du vergessen hast), wobei damals nur Atomkraftgegnern klar war, dass der CDU-Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg Atomenergie weitaus chaotischer und problematischer werden würde. Dazwischen lagen gerade einmal fünf Monate, in denen Deutschland wieder in die atomare Geldvernichtung einsteigen wollte, aber das war offensichtlich zu kurz, als das schlaue Investoren in großem Maße umgesteuert hätten.

Ich höre jeden Morgen die Nachrichten von Tichy´s Einblick.

Seit wann gibt es bei der Populismusschleuder Nachrichten? Das ist ausdrücklich eine Meinungs- und keine Informationsplattform.


2: Wenn man an einem Ort wohnt, wo der Wind permanent und stark weht. In Grönland ist das der Fall, der Wind weht fast ohne Unterbrechung und das sehr stark (9ms zu 5 ms an der deutschen Küste).

Die Windstärke ist ein sekundärer Faktor. Bei konstant niedrigen Windstärken braucht man halt einen größeren Rotor und einen höheren Mast für die gleiche Leistung. Aber ohne Sturm können diese auch leichter und einfacher gebaut werden, beim Lager ändert sich entsprechend auch wenig und bei den Generatoren gar nichts. Die meisten WKAs kannst du, je nach Bedarf, in unterschiedlicher Konfiguration für Stark- und Schwachwindregionen kaufen - da wird z.T. einfach der Rotor der 7,5-MW-Starkwind-Anlage auf die Basis der 4-MW-Starkwind-Anlage gesetzt und schon steht eine 4-MW-Schwachwind-Anlage bereit.

Regelmäßig einen Wind welcher Stärke auch immer zu haben wäre schon wichtiger. Aber das ist nördlich der deutschen Mittelgebirge sowie auf Bergrücken auch gegeben; da schneidet Deutschland nicht schlechter oder besser ab als andere Länder in gemäßigten Breiten. Für einen hohen Windkraftanteil sind halt Verbundnetze wichtig, deren Einzugsraum größer als ein typisches Tiefdruckgebiet ist. Aber von Irland bis Finnland hat die EU die nötigen Voraussetzungen für ein derartiges Setup und Deutschland auf halber Strecke in der Mitte und mit direkter Kontaktmöglichkeit zum seitdem-Deutschland-die-Rolle-nicht-mehr-will Vorreiter Dänemark und Großbritannien beste Voraussetzungen, seinen Nutzen daraus zu ziehen. Einmal installiert liefert ein derartiges Verbundsystem recht konstanten Strom - die Fronten mit hohen Druckunterschieden mögen mal an einem oder am anderen Ende liegen, aber auf so großer Strecke hat man immer eine, wenn nicht zwei erfasst.

Davon abgesehen lassen sich Schwankungen auf diesem Niveau auch sehr gut vorhersagen, wenn man ein dichtes Netz an Kraftwerken hat, sodass Ersatzkraftwerke mit 1-2 Tagen Vorwarnzeit einpspringen können. Unkontrolliert zappelig ist Windkraft nur in kleinem Maßstab und auch das nur an Land, weil man nicht auf den Kilometer genau die Stärke von Windfeldern vorhersagen kann. Wenn die Hauptleistung sich genau da entfaltet, wo man keine WKA gebaut hat, ist das halt doof, und bei zuwenig WKAs ein recht wahrscheinliches Problem. Mit vielen WKAs sorgt simple Statistik dafür, dass einem das egal sein kann.

4: Geothermische Hochenthalpiequellen hat. Kalifornien und Island sind da mit über 300°C unteregs und man muß nicht sonderlich tief bohren.

Rein geologisch würde ich Geothermie eher in den Rheingraben denn in die San-Andreas-Spalte bohren wollen. Man muss zwar ein paar Meter tiefer, aber dafür hält das Ganze auch deutlich länger. Ein größeres Problem ist die enorme Bebauungsdichte in Deutschland: Vieles spricht dafür, im weiten Umkreis um Gebäude jedes quellfähige Gestein zu meiden und in Deutschland ist einfach ÜBERALL irgenwas zubetoniert. "Not in my Backyard" bringt ja regelmäßig Infrastrukturprojekte zu Fall, weil das ganze Land nur aus Hinterhöfen (und -mentalitäten) besteht.

Deutschland hat nichts davon. Eine orthodoxe "Energiewende" wird wohl immer sehr teuer bleiben.

"sehr teuer" ist ein relativer Ausdruck.
Im Vergleich zu den Förderungskosten für Braunkohle: Ja.
Im Vergleich zu arabischen und russischen Öl- und Gasexporten: Oh Ja.
Im Vergleich zu den Kriegen, Menschrenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen, die arabische und russische Öl- und Gasexporte nach sich ziehen: Hängt davon ab, wie man die berechnet. Ich vortiere für "Nein", vor allem wenn man beim Einkaufspreis den Finanzabfluss berücksichtigt.
Im Vergleich zu den Folgekosten von Wetterextremen und Meeresspiegelanstieg: Definitiv Nein.
Im Vergleich zu den Bau-, Betriebs- und Endlagerkosten von Reaktoren wie Olkiluoto 3, Flamanville 3 oder Hinkley Point C: Aber mal sowas von absolut Nein. Da braucht man nicht einmal drüber zu diskustieren, das kann man schwarz auf weiß an den Stromabnahmepreisen ablesen, die für letzteres Kernkraftwerk garantiert werden mussten.

Das sollte man einfach zur Kenntnis nehmen inklusive der Folgen. Ca. 5 Mio Leute arbeiten in der Energieintensiven Industrie, diese Arbeitsplätze werden sich wohl nicht halten läßt, wenn man ernst macht.

Wir hatten mal round about 0,5 Millionen Leute in der EE-Industrie, als diese für weniger als ein Zehntel des heutigen Bedarfs produziert hat. Dann kamen erst Schwarz-Gelb und dann Schwarz-Rot :( .

Das ist einfach nur sau teuer. Zum Beispiel soll die 4GW Stromtrasse nach Bayern 10 Mrd kosten, dafür bekäme man auch zwei neue Reaktorblöcke mit 3,2GW.

Ja, wenn man bei Putin bestellt. Bei Siemens oder Framatome wird es schon knapp, mehr als einen halben dafür zu bekommen. Und ein Atomkraftwerk, dass nur gebaut wurde, aber weder Brennstäbe noch Personal noch weitere Unterhaltskosten und schon gar kein Entsorgungskonzept hat, trägt weitaus weniger zur Energieversorgung bei, als eine Stromtrasse, die ihren Job zu sehr niedrigen laufenden Kosten über Jahrzhente verrichtet.
Ganz abgesehen davon, dass man für die Kosten dieser Leitung auch locker die 4- bis 10-fache Kapazität hätte bekommen können, wenn nicht jedem CDU-Wähler das Händchen gehalten worden wäre.

Grüner Wasserstoff ist stinketeuer. Selbst die optimistischsten Rechnungen gehen momentan von 12 Cent je kWh aus. Das ist nur die Erzeugung, kosten für die Anlagen, Speicherung, Verteilung usw.kosten nochmal extra.

Laut Wiki lag die sich automatisch anpassende Vergütung für Hinkley Point C 2021 bei 0,12 Pfund/kWh. Seitdem hat sich der Strom in Großbritannien grob verteuert, es müssten jetzt also rund 0,24 Pfund sein, also 28 Cent pro kWh. Wenn für dich 12 Cent/kWh "stinketeuer" sind (mutmaßlich deine Steigerung von "sehr teuer"?), was sind dann 28 Cent/kWh für Atomstrom? Phänomenalunbezhalbarabsolutunglaublichteuer?

Die muß man aber auch bezahlen. Bei einem Kernkraftwerk sind die Kosten zwischen Sillstand und Vollast etwa gleich hoch, deshalb laufen die auch permanent. Es ergibt keinen Sinn, da noch auf Erneuerbare zu setzen. Gaskraftwerke müssen errichtet und in Bereitschaft gehalten werden. Das Kostet.

Wenn du dein Kernkraftwerk permanent durchlaufen lassen willst, dann musst du wohl oder übel massiv in Speichertechnologien investieren oder ebenfalls Gaskraftwerke vorhalten. Wir haben schließlich schon gut 25% Schwankungen im Tagesverlauf und das nach Ausgleichsmaßnahmen durch Industrieprozesse, Nachspeicherheizungen und Pumpspeicherkraftwerke. Ohne Nutzung von Regelpotential dürfte der Verbrauch tagsüber eher 30-50% über der nächtlichen Grundlast liegen. Spitzenlast ist unser Problem, nicht Grundlast, und Atomkraftwerke können erstere nicht.


Durch Turbinen welche hunderte Tonnen wiegen mit 4000 U/Min.
Braucht man weniger Strom, wird die Drehzahl gedrosselt, braucht man mehr, wird
hochgefahren.

Wenn dir das nächste Mal was um die Ohren fliegt, weil die Netzfrequenz auf einmal 80 Hz betrug, dann weißt du: Da hat wieder einer die Turbinen mit schneller als mit Nenndrehzahl laufen lassen, weil mehr Strom benötigt wurde.
:wall: :wall: :wall:
 
Und wie so oft: Die News-Artikel locken jenes Facebook und Twitter-Klientel an, das an allen Ecken und Enden die große linksgrünrote Verschwörung gegen sowie den Untergang von Schland und seiner Wirtschaft wittert.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Anbetracht von mehreren Erhöhrungen vor dem Februar 22 hängt der Faktor bei mir stark vom Betrachtungszeitraum ab. Aber über die letzten 3,5 Jahre ist mein Strom von 24,3 Cent auf 54,0 hoch. Das ist sogar deutlich mehr als als das Doppelte. Viel schermzhafter finde ich aber Gas mit 17,4 Cent statt 5 Cent.
Meine Stromverträge sind immer sehr langfristig bindend (deswegen auch so "günstig"). Die 41,8 cent die ich jetzt habe sind bis Anfang 2025 fest. Ich hatte die Wahl entweder jetzt über 50 zu zahlen mit der Option dass es sinken könnte und ich jeden Monat kündigen kann oder mich 2 Jahre auf nen Festpreis von knapp 42 zu setzen (plus reduzierte Grundgebühr). Da ich wie gesagt nicht glaube dass irgendwas billiger wird hab ich die letzte Option gewählt.

Bei der Heizung hats mich als Ölverbrenner nicht ganz so hart getroffen, es ist nur ( :ugly: ) fast doppelt so teuer geworden (~70 auf 128 cent/Liter) - und das noch mit Glück beim Kaufzeitpunkt, die 128 cent für die ich im April 22 getankt habe waren so ziemlich der Tiefpunkt.

Sparpotential habe ich leider an beiden Fronten kaum noch. Alle Elektrogeräte die viel Strom verbrauchen sind in Einstellungen und Nutzungszeit schon ziemlich am Minimum, der Ölbrenner ausoptimiert (knapp 94% Wirkungsgrad sagt der Schorni), die Raumtemperaturen aufs erträgliche Minimum abgesenkt. Blöd ist die Situation für Leute wie mich, die all das sowieso schon immer gemacht haben auch als es noch günstiger war - denn dann ist die einsparbare Menge an Energie generell schon ziemlich mickrig.
 
wir sind zum Grundversorger gewechselt, der hat mit den günstigsten kilowatt-preis deutschlandweit, wir sind damit sehr zufrieden, zahlen im Monat für 2 Personen nur 75 Euro für Stom unter anderem auch,

weil unsere Haushaltsgeräte, Energiesparlampen usw. sehr sehr energieeffizient sind
 
wir sind zum Grundversorger gewechselt,
Da bin ich (bzw. dieses Gebäude - der Vertrag wurde geschlossen als ichn Meter hoch war, ich hab ihn mit dem Haus übernommen^^) seit 1991. :-D
War auf langfristige Sicht tatsächlich die günstigste Lösung. Klar sind ab und an Privatanbieterangebote etwas günstiger gewesen aber das jährliche Wechseln für 100€ war mir erstens zu stressig und jetzt am Ende muss man sagen hats sich wirklich ausgezahlt. Als Ultra-Stammkunde in der heutigen Zeit mit rund 40 cent und sehr geringer Grundgebühr wegzukommen ist schon nicht schlecht.
 
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