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Streit um Kundenrezension: Amazon sperrt US-Router-Händler nach Kundenanschuldigungen

PCGH-Redaktion

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(Negative) Kundenrezensionen werden auf Amazon für alle Beteiligten immer unangenehmer. Nach einem deutschen Fall wurde nun einer aus den USA bekannt. Ein Kunde beschwerte sich über den Anbieter und stellte bis heute nicht bewiesene Behauptungen auf. Der Anbieter schickte den Anwalt, der Kunde petzte bei Amazon. Nun ist der Anbieter auf Amazon gesperrt und dem Kunden droht eine Schadensersatzklage. Nur Amazon ist fein raus.

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DrOwnz

Freizeitschrauber(in)
AW: Streit um Kundenrezension: Amazon sperrt US-Router-Händler nach Kundenanschuldigungen

hmm der letzte Satz ist etwas unrund, eventuell sollte man dazu schreiben, dass die 70000 € im deutschen Fall auf Fliegengittern basieren und nicht auf Technikprodukten wie in dem Fall aus den USA

das kann auch ein Grund sein für die vermutlich deutlich höhere Klagesumme
 
D

Dr Bakterius

Guest
AW: Streit um Kundenrezension: Amazon sperrt US-Router-Händler nach Kundenanschuldigungen

Amazon müsste als Plattform beide Parteien anhören und dann entscheiden wer sich daneben benommen hat zu bestrafen. So ist es definitiv für die Kunden keine saubere Sache wenn ein Händler Schrott verkauft und man sich beschwert man von diesem auch noch eine Klage an den Hals bekommt.
 

Ein_Freund

Freizeitschrauber(in)
AW: Streit um Kundenrezension: Amazon sperrt US-Router-Händler nach Kundenanschuldigungen

Mhm, billig in Asien einkaufen und teuer verkaufen macht doch jeder Globalplayer;)
Das andere naja ist auch gängige Praxis und darf doch vermutet werden.
 

FrozenFlame6

Freizeitschrauber(in)
AW: Streit um Kundenrezension: Amazon sperrt US-Router-Händler nach Kundenanschuldigungen

Amazon müsste als Plattform beide Parteien anhören und dann entscheiden wer sich daneben benommen hat zu bestrafen. So ist es definitiv für die Kunden keine saubere Sache wenn ein Händler Schrott verkauft und man sich beschwert man von diesem auch noch eine Klage an den Hals bekommt.

Was kann Amazon denn dafür, dass der Händler den Kunden verklagt?

Es ist mal davon auszugehen (auch wenn ich das nicht weiß), dass das nicht die Einzige negative Bewertung eines Kunden war, sondern lediglich das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Sonst gäbe es wohl keinen Unterhändler mehr auf Amazon, denn ein paar schlechte Bewertungen (ob nun wegen Montagsmodellen, vorsätzlicher Täuschung, unfairen oder unfähigen Kunden) gibt es immer.

Dass Der Händler für eine Sperrung des Accounts den EINEN Kunden verantwortlich macht ist m.M.n. völliger Bullshit.

Weiterhin missfiel dem Kunden, dass der Router mit zahlreichen 5-Sterne-Bewertungen gelobt wurde und er vermutete eine gezielte PR-Aktion des Anbieters hinter den vielen positiven Stimmen.

Dass so eine Bewertung Folgen hat ist auch absolut nachvollziehbar! Wo kämen wir denn da hin? Das ist - solange nicht nachgewiesen - schlicht und ergreifend "Rufmord", und in direktester Weise stark geschäftsschädigend!
Man muss beim Schreiben von Rezessionen eben auch zwischen "Meinungsäußerung" und "Unterstellung" unterscheiden. Es ist immer noch etwas anderes, ob ich einem Freund beim Bier so eine "These" unterbreite, oder das auf der Produktseite veröffentliche.

Im aktuellen Fliegengitter-Fall ist das wohl gerade auf der Kippe. Aber nichts desto trotz: Eine Klage, wenn der Kommentar unsachlich und falsch ist kann man noch vertreten. Schadensersatz von ein paar Euro sind wohl je nach Situation auch nachvollziehbar. Aber EINE Bewertung für die Sperrung des Kontos verantwortlich machen? Und dann 70.000 € Schadensersatz?! Da merkt wohl ein Händler gerade, dass er das letzte Mal etwas auf Amazon verkauft hat und will nun noch so viel wie möglich heraus holen.
 
Zuletzt bearbeitet:

DrOwnz

Freizeitschrauber(in)
AW: Streit um Kundenrezension: Amazon sperrt US-Router-Händler nach Kundenanschuldigungen

Amazon müsste als Plattform beide Parteien anhören und dann entscheiden wer sich daneben benommen hat zu bestrafen. So ist es definitiv für die Kunden keine saubere Sache wenn ein Händler Schrott verkauft und man sich beschwert man von diesem auch noch eine Klage an den Hals bekommt.

nein müssen sie nicht, denn amazon regelt in seinen AGB für marketplace händler, dass die bwertungen so hinzunehmen sind... somit ist eine klage gegen die Bewertung zwar Möglich, aber ein Verstoß gegen Amazon Richtlinien, weshalb eine Sperrung absolut legitim ist... ob der Kunde der die Bewertung geschrieben hat die Sperrung zu Verantworten hat werden wir ja bald erfahren (hoffentlich bald)
 
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