"Stimmungsmache": GEMA reicht Unterlassungsklage gegen Youtube ein

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Dann hat Google bei dir schon das geschafft, worauf sie es anlegen: dass alle der GEMA allein die Schuld geben. Die Videos wurden aus Verdacht gesperrt von Google, da sie GEMA-geschützte Inhalte enthalten könnten. Die GEMA selbst hat diese Sperrung weder veranlasst noch verlangt. Es wurden tatsächlich einige Videos überprüft, aber das waren nur zwei handvoll oder so. Die tausenden anderen Videos hat Google selbst gesperrt.
Wie auch im Spiegelartikel zu lesen, können Fingerabdrücke von Stücken hinterlegt werden, womit automatisiert diese Videos aufgelistet werden und nach entscheidung gesperrt werden. YouTube lässt sich sicherlich nicht freiwillig massig clicks versauen nur um die GEMA einen reinzudrücken.
Es läge auch überhaupt nicht im Interesse der GEMA die Videos zu sperren, schließlich wollen sie ja die Kohle haben^^
Naja Sperren schon. Kohle gibts ja erst nach dem Vertrag nicht davor
Google ist wie ein kleines bockiges Kind in diesem Fall: Bevor ich zahle, zeige ich einfach nichts mehr was dir "gehört". Sicher sind die GEMA-Methoden fragwürdig, aber von Google scheint auch kein Interesse an einer Verhandlung zu bestehen, entweder der Deal sieht so aus, wie sie es wollen, oder es gibt keinen..
Google lässt sich nur Konsequent nicht verarschen vom deutschen Bürokratentum.
Wem soll man denn mehr glauben schenken? Der Firma, die sicherlich auch genug bullshit macht, sich aber mit dem Rest der Welt einigen konnte, oder der Firma, die anscheint sich nicht einigen kann und immer wieder direkt (livekünstler die geld verlieren durch auftritte und Weihnachtsmärkte, die keine Musik mehr spielen dürfen wegen überzogenen Gebühren nach Jahrzehnten) oder indirekt (wie die Gebühr auf Rolinge, Brenner UND PC (ja man zahlt dreifach Gebühr), weshalb mir die GEMA bekannt wurde und nicht durch YouTube.) Gebühren verlangt?

Ich habe ja nichts dagegen, wenn Künstler ihr Geld bekommen. Wenn ich könnte, würde ich auch den Künstlern lieber 5€ direkt aufs Konto überweisen als 4€ für einen Download zu bezahlen. Aber so wie die Struktur momentan vorhanden ist, existiert sie nirgendwo. Der Pauschalverdacht durch die GEMA halte ich auch noch immer für Rechtswidrig. Nach Deutschem Recht gilt die Unschuld eines Angeklagten bis zur Belegung seiner Schuld und deshalb halte ich es für dünnes Eis, dass bei Medien (Rolinge, USB Sticks, SD Karten, Festplatten(?) und auf PCs und Smartphones) Gebühren aufgetragen werden, weil theoretisch nach irgendwelchen Statistiken dort Kopien von Medien stattfinden könnten. Das obwohl z.B. Sicherungskopien offiziell gestattet sind, solange der Kopierschutz nicht umgangen wird, und im anderen Fall eine illegale Kopie vorhanden ist. Dieses aber erst mal nachgewiesen werden muss. Gerade auch bei SD Karten, die häufig auch in Kameras genutzt werden, womit man private Bilder macht, halte ich das sowieso für gewagt. Auch wenn diese in Smartphones benutzt werden, wobei diese sowieso schon sehr hohe Gebühren haben. Achja JA mir ist bewusst, dass diese nicht ausschließlich für die Musikbranche, sondern auch für Künstler und co sind. Auch die Gebühr auf Kopierer ist so eine Sache. Als ob man damit meistens urhebergeschützte Werke kopiert und nicht wie im Rest der Welt meistens Verträge oder Abschriften von Privatpersonen.
 
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YouTube lässt sich sicherlich nicht freiwillig massig clicks versauen nur um die GEMA einen reinzudrücken.
Ehrlich gesagt glaube ich genau das. Denn die Stimmungsmache gegen die GEMA ist unter Umständen mehr wert als das, was sie durch Clicks in der Zeit bekommen können. Denn beugt sich die GEMA dem öffentlichen Druck und geht auf Googles Bedingungen ein, würde das Google sicher viel Geld sparen. Außerdem geht es hier ja "nur" um die Clicks aus wenigen Ländern wie eben Deutschland. Der größte Rest der Welt kann die Videos ja weiter ungehindert schauen.

Wie schon gesagt, ich will die GEMA hier nicht in Schutz nehmen, aber ich bin schon der Meinung, dass Google seinen guten Teil dazu beiträgt, dass man einer Lösung nicht näher kommt.
 
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Wenn dann macht das sicherlich google, weil sie sich auch in ihrem Stolz gekränkt fühlten. Denn die Forderungen die bisher mal nach Außen gedrungen sind durch die Gema, waren durch die Bank weit überzogen und jedem klar denkenden Menschen wäre das klar. Würde jemand mit solchen Forderungen in meinen Laden kommen, würde ich ihn rausschmeissen und Hausverbot erteilen.

Sicherlich macht google es momentan nicht einfacher. Aber nach dem Eintritt der GEMA in die Verhandlungen, kann man das verstehen, dass die da keinen Bock mehr drauf haben und sich sagen, wenn ihr das könnt, können wir das auch. Ist das kindisch? Ja vielleicht. Ist es verständlich? Für die meisten Leute auf jeden Fall.
 
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Hier werden irgendwie nur die GEMA Gegner als uninformiert hingestellt, dabei stehen doch 2 wichtige Infos zur Einschätzung dieser Lage sogar im Artikel. (hat den überhaupt jemand gelesen?)
Die GEMA will 0.375 Cent pro Klick von einer deutschen IP, Google hingegen bietet eine prozentuale Vergütung an den Umsätzen an.
Nun muss man wissen, dass auf YT nicht jedes Video mit Werbung bepflastert ist und zusätzlich vor allem im deutschen Markt die Verbreitung von Addblockern recht hoch ist.
So würde Google bei beiden Fällen draufzahlen, dabei ist es allgemein schon eine Mischkalkulation, die diese Platform rentabel macht. Sie schreiben ja sogar, dass bei den Forderungen der GEMA unrentable Videos (unbeworben, oder mit vielen Addblockerzugriffen) gesperrt/entfernt werden müssen. Ich würde an Google Stelle in diesem Fall dann auch zum Video dazu schreiben, dass man es leider in Deutschland nicht anschauen kann, weil es auf Grund des Vertrages mit der GEMA nicht möglich sei dieses Video verlustfrei bereit zu stellen.

Die GEMA sollte vielleicht lieber den Spatz in der Hand nehmen als die Taube auf dem Dach geifernd zu begaffen.
 
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[...] Ich habe ja nichts dagegen, wenn Künstler ihr Geld bekommen. Wenn ich könnte, würde ich auch den Künstlern lieber 5€ direkt aufs Konto überweisen als 4€ für einen Download zu bezahlen. Aber so wie die Struktur momentan vorhanden ist, existiert sie nirgendwo. Der Pauschalverdacht durch die GEMA halte ich auch noch immer für Rechtswidrig. Nach Deutschem Recht gilt die Unschuld eines Angeklagten bis zur Belegung seiner Schuld und deshalb halte ich es für dünnes Eis, dass bei Medien (Rolinge, USB Sticks, SD Karten, Festplatten(?) und auf PCs und Smartphones) Gebühren aufgetragen werden, weil theoretisch nach irgendwelchen Statistiken dort Kopien von Medien stattfinden könnten. Das obwohl z.B. Sicherungskopien offiziell gestattet sind, solange der Kopierschutz nicht umgangen wird, und im anderen Fall eine illegale Kopie vorhanden ist. Dieses aber erst mal nachgewiesen werden muss. Gerade auch bei SD Karten, die häufig auch in Kameras genutzt werden, womit man private Bilder macht, halte ich das sowieso für gewagt. Auch wenn diese in Smartphones benutzt werden, wobei diese sowieso schon sehr hohe Gebühren haben. Achja JA mir ist bewusst, dass diese nicht ausschließlich für die Musikbranche, sondern auch für Künstler und co sind. Auch die Gebühr auf Kopierer ist so eine Sache. Als ob man damit meistens urhebergeschützte Werke kopiert und nicht wie im Rest der Welt meistens Verträge oder Abschriften von Privatpersonen.
This. => :daumen:
Das wollte ich (so ähnlich) auch im meinen vorherigen Posts ausdrücken.

Diese generelle Unterstellung, man würde mit allen Mitteln Urheberrechtsverletzungen begehen, ist wirklich eine Sauerei. :daumen2:
Durch diese Gebühren wird man eigentlich auch im Vorraus dafür bestraft, obwohl es keinen begründeten Verdacht, geschweigedenn eine bewiesene Schuld gibt.



Alle? Aber die wenigsten mithilfe eines DVD-Brenners.

Warum kann man dann wegen Raubkopien abgemahnt werden? Wofür ist die DVD-Brenner-Gebühr?


MfG
fac3l3ss

Meinst du das ironisch oder hast du das:
[...] und Verkaufen [...]
übersehen?
Wenn jemand seinem Kumpel einen Film kopiert oder sich diesen Film irgendwo runterläd, heißt das noch lange nicht, dass dadurch auch ein Film weniger verkauft wird. Die aller wenigsten würden sich alle Filme, welche sie online ansehen ohne diese Möglichkeit wirklich kaufen.
Wenn man die Kopie aber verkauft, hat man aber wirklich dafür gesorgt, dass ein Film weniger verkauft wird.

Wieso man hunderte bezahlen muss, wenn man beim runterladen erwischt wird, obwohl man eigentlich schon im Vorraus für dem dabei entstehenden Schaden bezahlen musste, ist mir auch unverständlich.
 
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Oh man, und ich dachte die AKM bei uns in Österreich wären schon "Halsabschneider". :ugly:
 
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