... was deine Whataboutism, mit denen du regelmäßig die Zeit von Mitpostern verschwendest, ohne jemals wieder darauf einzugehen, diesmal mit dem Thema/dem zuvor gesagten zu tun haben sollen?
Und warum hat es niemand verhindert?
Hier noch mal für dich in kleineren Schritten
G
e
w
a
l
t
Diesmal kapiert oder prinzipiell verweigert?
Ich würde mal bei der Umsetzbarkeit anfangen, ohne die sind die ganzen Überlegungen eben nur Überlegungen.
So oft, wie du dich über Umsetzungen beschwerst, könnte man meinen, wir hätten schon den Kommunismus erreicht.
Hierarchiege System beuten immer die Klasse aus, die ganz unten steht. Monarchie ist ebenso hierarchig, wie eine Diktatur. Der Kapitalismus ist ebenfalls hierarchig.
Materialismus als primitivstes und ursprünglichstes, sich direkt aus der Natur ergebendes Konstrukt, tendiert zu Hierarchiebildung: Etwas zu haben gibt einem mehr Möglichkeiten, mehr zu bekommen.
Das, was wir "Zivilisation" nennen, ist es, was sich gegen diesen Prozess stemmt. Mal, mal weniger (Kapitalismus).
Wahlweise die eigene Gruppe oder man selbst als Individuum hat Vorrang.
Wobei es eine Frage der persönlichen geistigen Fähigkeiten ist, wie weit "eigene Gruppe" reicht. Einige bekommen es tatsächlich nicht einmal hin, dass über "ich" auch nur auf ihre Familie auszudehnen, manche treten mit einer kleinen Clique gegen andere kleine Cliquen auf Neandertaler-Niveau gegeneinander an, andere reimen sich eine wie auch immer geartete "Nation" zusammen, ohne auch nur die Hälfte derselben unter einen Hut zu bekommen, und wieder andere schaffen es, in Kontinent-weiter Kooperation zu denken, künftige Generationen mit einzuschließen oder philosphieren gar über Artgrenzen hinweg.
Damals waren Gedanken an Demokratie in der breiten Bevölkerung nicht gerade verbreitet.
Das Grundkonzept der Demokratie, nämlich die zahlenmäßige Abstimmung innerhalb einer Gruppe von Gleichberechtigten über die Regeln selbiger Gruppe, ist praktisch so alt wie Aufzeichnungen über derartiges Verhalten. Schon seit Jahrtausenden nutzen Menschen so etwas, um Entscheidungen zu treffen.
Schon immer gab es Unterdrücker verschiedenster Art (Theisten/Monarchisten/Kolonialisten/Faschisten/Imperialisten/Kapitalisten), die anderen Leuten ihre Interessen aufzwingen wollten.
Es ist erstaunlich, wie extrem sich die Entwicklung der Menschheit beschleunigt hat, nachdem in diesem Kampf zwischen Gleichberechtigung und Hierarchie erst die europäische Oberschicht auf ersters umgestellt wurde (Aufklärung), dann ein Teil auf die gesamte Bevölkerung von Europa und Nordamerika angewandt wurde (~frühes 20. Jhd.) und schließlich auch (einigen) Menschen anderer Kontinente zugestanden wurde, vollwertige Menschen zu sein. (heute, reichlich Ausbaupotential verbleibend)
Dabei war das hierarchische System aber oftmals sehr viel flacher und vor allem persönlicher,
Die hierarchischen, auf Unterdrückung basierende Systeme früherer Jahrhunderte waren nicht flacher, sie waren einfach nur kleiner. Was auch kein Wunder ist, wenn das Kernideal die Schädigung anderer ist, an Stelle von Kooperation, dann endet man halt mit Kleinsstaaterei. Das Entitäten mit teils wenigen 10000 Menschen dennoch auf 5-10 Hierarchieebenen kamen (je nach Zählweise sogar noch deutlich mehr), stellt eigentlich sogar extrem steile Hierarchien dar, verglichen mit heute, wo ein vergleichbares System Millionen von Menschen vereint.
was - in Verbindung mit einem starken moralischen Hintergrund - zumeist für ein auch aus heutiger Sicht recht gutes Zusammenleben gesorgt hat, sieht man mal von ein paar unschöneren Aspekten der jeweiligen Epochen (Hungersnöte, Seuchen etc.) ab.
Ach ja, das wundervoll gute Zusammenleben in einer Zeit, in der das eigene Leben wortwörtlich jemand anderem gehörte, dass eines anderen weniger als das Schwein in der gleichen Suhle wert und dass eines dritten mit "falscher" Religion schon genommen war...
Amüsanterweise war die wirtschaftliche Gesetzgebung im Mittelalter aus heutiger Sicht sozial-libertär
Berufsfestlegung durch Geburt ist "libertär"?
Hört hört.