Wie du bereits gemeint hast, wir haben kein Einnahmen Problem, sondern unsere Regierung hat ein Ausgaben Problem.Als festangestellter Ingenieur im Raum München mit 4 Kindern gab es einige Jahre, da hatten wir als Familie weniger, als wir mit Harz4 erhalten hätten. Und ich war nicht schlecht bezahlt. Warum, weil Mieten dort sehr hoch sind und mit vielen Kindern doch eine ordentliche Summe an Hartz4 (jetzt Bügergeld) zusammen kommt.
Ich finde, der Abstand Arbeit zu nicht Arbeit muss immer sehr deutlich sein. Ist dieser zu klein, kann man es sich sehr gut einrichten, ohne Arbeit zu leben bzw. kommt die Frage auf, wieso man für 100€ netto mehr 40h pro Woche aus dem Haus gehen soll.
Da dies auch eine Gerechtigkeitsfrage und besonders eine Finanzierungsfrage der Staatsfinanzen ist, bin ich durchaus dafür, dass Sozialleistungen nur soweit geleistet werden, wie unbedingt notwendig und wieviel Hilfsbedürftige tun, um aus der Hilfsbedürftigkeit raus zu kommen. Das sind dann aber Einzelfallbetrachtungen.
Fakt ist, Sozialleistungen und Renten/Pensionen sind ein Riesenbrocken des Staatshaushalts, somit darf man da auch ein Auge drauf werfen, was davon eigentlich noch leistbar ist. https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1015554 https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html
Das kann man auch machen/erwarten/fordern, wenn man meint, der Staat könnte an anderer Stelle Geld einsparen oder zusätzliches durch Steuern einsammeln.
Ich hab grad mal die Berechnung auf das-steht-dir-zu.de (https://www.das-steht-dir-zu.de/arbeit/buergergeld/der-buergergeld-rechner/index.html) angestoßen. Aktuell würde unsere Familie 2500€ Cash (Miete und Heizung schon rausgerechnet) erhalten. Da musst du schon ordentlich Brutto machen, um das letztlich netto zu erhalten (https://www.brutto-netto-rechner.info - knapp 3,8T€ brutto für 2,5T netto), und da zahlst du die Miete selbst. Inwieweit das Tool verlässlich ist, kann ich nicht beurteilen.
Da ich auch nicht will, dass meine Kinder die Geschenke an die Wähler später abbezahlen müssen, bin ich sehr erleichtert, dass es mit der Schuldenregelung eine mit großer Mehrheit grundgesetzlich verankerte Regelung gibt, die da einen Riegel vorschiebt.
Ich habe eine Beiträge zurück schon verlinkt, dass die Einnahmen im Staatshaushalt die letzten Jahre in Riesenschritten gewachsen ist. Trotzdem kommt der Staat nicht damit zurecht. Liegt wohl eher am haushalten selbst, als an den Mitteln.
Ich hab auch nix dagegen, wenn Einkommen (egal ob Kapital oder Arbeit) aber 1 Mio höher besteuert würden. Leider wird - wie schon von mir ein paar Posts zurück beschrieben - da nix draus, weil die rechtlichen Möglichkeiten das zu umgehen so weit gefächert sind, dass man mit dieser Menge an Geld ganz leicht völlig legale Möglichkeiten findet, seine Steuerlast weit unter die der Mittelschicht zu drücken. Darum wird ja dann letztlich auch alles an zusätzliches Geld dort abgeschöpft, die können sich die Ausnahmensuche und Kosntruktion nicht leisten.
Ohne Abschaffung der zahlreichen Umgehungstatbestände wird das nix mit mehr Steuereinnahmen.
Und mit ner klaren Priorisierung, könnte man auch schon jetzt mit dem (so hohen wie noch nie https://extreme.pcgameshardware.de/threads/steuern-und-finanzen.657688/post-11788749) Staatshaushalt klarkommen.
Nachdem ich gelesen habe, dass eine "Ukrainerin" mit acht Kindern in die Gemeinde kam habe ich mir mal ausgerechnet, entsprechend des Alters der Kinder, was da an Bürgergeld gezahlt wird. Das habe ich dann nochmals überprüfen müssen, da ich das nicht glauben konnte.....
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). Und auch für Ingenieure ist das nicht ohne weiteres zu erzielen (die Übersicht hatte ich verlinkt).
War mir so gar nicht bewusst.