Also, los, bitte, mach es und ziehe jedem pauschal 20% Steuern und noch mal 20% Sozialbeiträge ab, auch dem Geringverdiener. Da gehen dann die Leute auf die Barrikaden, aber bitteschon, nur zu.
Die Steuererklärung auf dem Bierdeckel, den zugehörigen Kanzler bekommen wir wohl demnächst. Ich fand die Idee übrigens sympathisch, weil sie 99% der Bürokratie in dem Bereich abschaffen.
Sämtliche Einnahmen werden besteuert. Da brauchst du nur addieren zu können. Dann einmal deinen (deine) Freibeträge für das Existenzminimum abziehen und dann durch 4 (waren glaube ich mal 25% gedacht, bei 20% durch 5).
Das, was es für Vermögende leicht macht, sind gerade die Ausnahmen. Niemand mit Jahreseinkommen von unter 100T€ hat wirklich die Chance, von so Ausnahmen zu profitieren.
Jeder ab 1 Mio € kann es sich aber locker leisten, für 1-2% nach legalen Lücken suchen zu lassen, um dann 39% Steuern zu sparen.
Bei Pauschalen, die nicht umgangen werden können, würde sicherlich erheblich mehr Geld vor allem von sehr reichen Menschen reinkommen, als jetzt. Es fühlt sich meist ungerecht an, wäre es aber aus meiner Sicht überhaupt nicht. Denn die Ausnahmen machen es möglich, dass reiche prozentual die Möglichkeit haben, viel weniger als nicht reiche Menschen zu bezahlen.
Wer viel hat, muss viel bezahlen damit man den Armen mehr geben kann
Ich würde den Schwerpunkt nicht auf die Armen, sondern auf die Finanzierung des Gemeinwohls sehen (Infrastruktur, Bildung, Sicherheit, Gesundheit).
Mir geht es nicht um Gleichheit sondern um Gerechtigkeit. Gleichheit wäre für alle 25% Steuer auf jedes Einkommen. Gerechtigkeit ist ein progressives Steuersystem in dem starke Schultern mehr leisten als die schwachen.
Kann man auch stufenweise machen. Wichtig ist, keine Ausnahmen zu schaffen. Die machen Umgehung erst möglich und schaffen Bürokratie.