News Steam zeigt nun deutlich, dass man Spiele nicht mehr "kauft"

Doch: Rein rechtlich betrachtet verbieten dir die Steam-AGBs genau das. Dein Account darf nur von dir genutzt werden und du verpflichtest dich, Log-In-Informationen geheim zu halten.
Offiziell ja. Man darf seinen Account nicht teilen, verkaufen oder weitergeben.
Aber Steam würde inoffiziell nichts machen, wenn man ihn vererbt und EINE Person ihn weiter nutzt.
Allerdings da es offiziell nicht erlaubt ist, würde Steam in so einem Fall auch nicht helfen, falls halt die Nutzerdaten verloren gehen.

Die Frage ist aber, WAS ist ein Nutzer?
Die einzige Information die bei Steam hinterlegt ist, ist meine E-Mail, abgesehen von den Geo und Hardware Daten. Und meine E-Mail kann ich jederzeit ändern... oder auch umziehen, was ich Steam NICHT melden muss.

Was will Steam also machen, wenn sich die E-Mail, Geo und Hardwaredaten einmalig ändern?
Steam kann einen Beweis anfordern, ob es derselbe Nutzer ist. Ein Beweis wären externe registriete Keys oder halt die Zahlmethode. Diese Daten kann man auch "vererben".

Also Offiziell ist es verboten, inoffiziell kann Steam wenig machen, da es keine klare Beweise gibt. :D

Disney, Netflix und Co prüfen halt die Geodaten und schauen wie oft sie wechseln, um festzustellen ob jemand seinen Account teilt. Wenn sie aber nur einmalig wechseln und dann bleiben, dann ist das halt so.

Es gibt ja noch Family Sharing!!! Man teilt seine gesamte Bibliothek mit jemand anderen.
Allerdings kann man eine Lizenz auch nur einmal zur gleichen Zeit nutzen.
Und es gibt nur wenige Ausnahmen, wie z.b. Online Spiele mit gewissen ingame gekauften Skins oder Abos.

Mal sehen ob jetzt ein Markt an Spielen entsteht, die mit einem "wirklich kaufen" Feature werben. Klar, geht auch nur wenn keine Online-Dienste am Spiel hintendran hängen, aber ein Cyberpunk auf GOG kann man noch wirklich besitzen. Ein Horizon: Zero Dawn auf GOG ebenfalls, aber ein Forbidden West schon nicht mehr.
Weil GOG sich an die Lizenzen des geistlichen Eigentümers halten muss, bei HZD ist es halt Sony.
Sony gibt eine Verkaufslizenz an GOG und GOG hat dann das Recht Einzel-Lizenzen zu verkaufen.
Allerdings gibt Sony vor was in der Einzel-Lizenz steht, oftmals die AGBs die beim Spielstart angezeigt werden.
Und in der steht, das Sony das Alleinrecht hat blablabla, PSN bla...
Wenn Sony sagt, das sie das Spiel nicht mehr über GOG anbieten wollen, dann muss GOG sich dran halten.
Sony könnte also das Spiel nach dem Ablauf der Lizenz die GOG hat aus dem Shop entfernen lassen.
Und genau das habt Sony schon bei bestimmten Videos im PSN-Store gemacht. Deren Verkaufslizenz ist abgelaufen und sie haben den Inhalt entfernt.
Die Kunden hatten zwar noch die Lizenz, aber konnten die Videos nicht mehr auf PSN runterladen.

Cyberpunk ist eine Ausnahme, da der Inhaber von GOG der Entwickler von Cyberpunk ist. Die können das handhaben wie sie wollen.

Die Frage ist, ob man mit einer bestehenden Lizenz die man hat, z.b. im PSN-Store, wenn der Inhalt nicht mehr verfügbar ist, zu dem ursprünglichen Lizenzgeber gehen kann und Zugang zum Inhalt einfordern kann, z.b. über eine andere Quelle... Sowas ist noch gar nicht rechtlich geklärt worden...
 
Das ist ein Grund, aber kein Hindernis.
Optische Laufwerke könnten problemlos gekauft werden.
Spiele könnten aber auch auf anderen Datenträgern verkauft werden, wie z.B. SD-Karten.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Dabei gab es eine Unmenge an Forenuser, die auf die "zurückgebliebenen" DVD/BluRay Nutzer herabgeblickt haben, weil man ja noch optische Datenträger mag...
 
Dabei gab es eine Unmenge an Forenuser, die auf die "zurückgebliebenen" DVD/BluRay Nutzer herabgeblickt haben, weil man ja noch optische Datenträger mag...
Hat doch nur archäologischen Wert. Die ursprünglichen Binaries laufen auf einem aktuellen Windows ohnehin nicht mehr oder es gibt andere Probleme, weshalb man sich die Spiele kurzer Hand in geeigneter Form aus dem Netz läd.
 
Software auf Medien werden die Zeit überdauern. Downloads verschwinden, sobald die Server abgeschaltet werden.
Es ist wie mit dem Bargeld, noch ist es da!
 
Das die Spiele-Branche, im Gegensatz zur Musikindustrie, in den letzten 20 Jahren darauf umgeschwenkt ist, ihre Werke in nur bedingt bis unbrauchbarem Zustand auszuliefern, sollte eigentlich nicht mit Sonderrechten belohnt werden.
Trotzdem hören 99% der Leute heute ihre Musik über Spotify und Co..

Software auf Medien werden die Zeit überdauern. Downloads verschwinden, sobald die Server abgeschaltet werden.
Es ist wie mit dem Bargeld, noch ist es da!
Ja, viel Spaß beim Ausgeben Deiner Reichsmark.
 
und endlich einer mit nem echten klugscheisser Modus sch.......... da kann man nichts entgegen schmeißen..pcgh hat noch Hoffnung...Danke.
 
Trotzdem hören 99% der Leute heute ihre Musik über Spotify und Co..
Weil die Menschen halt vor allen bequem und faul sind und sich zumeist nicht aktiv mit dem auseinandersetzen, was sie nutzen und bekommen.
Außerdem kommuniziert einem die Branche i.d.R. auch nicht offen was sie dir für die zwei tollen Bequemlichkeiten wegnimmt, die sie bewirbt und dir als Möhre am Stock vor die Nase hält.
 
Weil die Menschen halt vor allen bequem und faul sind und sich zumeist nicht aktiv mit dem auseinandersetzen, was sie nutzen und bekommen.
Musik kann man sich ja noch als Flac holen. Nur für Computerprogramme gibt es kein solches Format. Man muss sich eher überlegen wie man dafür sorgt, dass die Spiele auch noch in Jahrzehnten laufen. Und jetzt wird es extra paradox: Der einzige, der sich darüber Gedanken macht, ist Valve (siehe Proton/Linux).
 
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Alleine die Diskussion zeigt wie groß die Missverständnisse sind. Man erwirbt immer eine Nutzungslizenz, diese kann vom Rechteinhaber aber wieder entzogen werden. Meines Wissens geht das in Deutschland aber nur mit triftigen Grund, ein einfaches "ich mag dich nicht mehr" funktioniert nicht. Ein Grund wäre eben, wenn Server betrieben werden, diese erhebliche Kosten produzieren die den Nutzen anhand der tatsächlichen noch genutzten Lizenzen übersteigen.

Auch hat man in meiner Jugend, als man noch vor dem Trex geflüchtet ist, mit dem Erwerb einer hübschen Spielebox mit Handbuch und CD kein Spiel gekauft. Es war eine Nutzungslizenz mit einem physischen Installationsmedium. Das einzige was man da tatsächlich kaufen konnte war das Handbuch und die Papschachtel. Selbst die CD hätte man entziehen können.

Natürlich hat das nie jemand gemacht weil der Aufwand unverhältnismäßig ist. Heute reicht ein Knopfdruck und die Software ist tot.

Auch der Weiterverkauf war in 99% der AGBs verboten.


Software auf Medien werden die Zeit überdauern. Downloads verschwinden, sobald die Server abgeschaltet werden.
Es ist wie mit dem Bargeld, noch ist es da!
Böser Denkfehler. Jedes Medium hat ein Verfallsdatum. Und die gepresste CD mag 30 Jahre halten...aber die ganzen patches und später nötigen Cracks für den nicht mehr supporteten Kopierschutz wurden auf CDs "gebrannt". Eben diese habe ich vor kurzem gefunden. Schön sicher, dunkel und bei Zimmertemperatur gelagert. SPOILERALARM: Je nach Güte war die beschichtung oxidiert oder löste sich von selbst.

Dann zeigt dir nicht nur der Blick in den Spiegel, das du alt geworden bist. :ugly:
 
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die selgstgebrannten sind nicht versiegelt ... da ensteht dann durch die laserperforation ein 'lochfrass' ... ist UNVERMEIDLICH :).
Ja hätt isch mal ein päckl Calgon dazu gelegt. 😉 Aber klar, indem Moment wo Sauerstoff dran kommt beginnt die Oxidation.

Und noch was wird gerne vergessen: Alte Spiele brauchen in den meisten Fällen eben auch ein altes (Öko)System. Die altern auch, da blüht der Elko auf dem Mobo und der User wundert sich.

Natürlich gibt es Möglichkeiten das Spiele auf neuen System zum Laufen gebracht werden, das muss aber jemand programmieren sprich den Code ändern bzw. anpassen oder es braucht einen emulator.
 
Ich verstehe die Diskussion nicht ganz. Ich bin jetzt seit 14 Jahren bei Steam dabei und habe über 500 Spiele. Wenn ich etwas spielen will, lade ich es mir in kurzer Zeit herunter. Die deutsche Version (wenn verfügbar) mit den neusten Pateches. Ich muss nicht im Schrank rum wühlen und irgendwelche Disks suchen, muss nicht im Internet nach Patches rechachrieren und kein Angst haben, das mir meine Datenträger hopps geht. Also wenn ich da an früher denke, wie das vor 2000 war, dann ist Steam für mich ein Segen. Hat jetzt 14 Jahre gut für mich fiunktioniert, was soll sich da ändern? Ob Lizenz oder Eigentum...für mich funktioniert es. Und wenn eine echte Apokalypse kommt, bin ich durch die viele Zockerei bestens vorbereitet....
 
kommt es zur Zombieapokalypse und das Internet fällt aus bin ich gerüstet und kann mich spielerisch ablenken
Vergiss dabei nicht ein Aggregat mit ausreichend Sprit!
Ich ziehe Disk auch heute noch vor zumindest auf Konsolen
Und man kann die Disc sogar noch verhökern...
Ich werde es nie verstehen, wie man sich so in die Abhängigkeit der digitalen Plattformen begeben kann
This!!
Doch: Rein rechtlich betrachtet verbieten dir die Steam-AGBs genau das. Dein Account darf nur von dir genutzt werden und du verpflichtest dich, Log-In-Informationen geheim zu halten.
Leider wahr... aber wie sollen die das überprüfen?!
Trotzdem hören 99% der Leute heute ihre Musik über Spotify und Co..
Ich nur um in neue Sachen reinzuhören. Die guten Sachen werden dann gekauft, sogar noch als LP und im Optimalfall mit Bandcampdownload in relativ hoher Qualität.
 
Naja, wenn ich etwas kaufe und dann nicht besitze ist es sicher auch kein Problem etwas zu downloaden/kopieren, das ist in meinen Augen dann ja auch kein Diebstahl. :daumen:
 
sag das leuten mit gefühlt 10 MBit/s .. die lachen da nicht ... das dauert dann Tage!!!
Es gibt die schöne Funktion in steam, das Spiel als installationsarchiv gepackt zu exportieren. Dafür nutze ich gerne "alte" HDDs&SSDs (letztere sollte man aller 2 Jahre mal an den Strom hängen). Ein externes Dock, ein bißchen Doku, auf welcher Platte welche Spiele sind und man spart sich beim nächsten mal ein paar Brieftauben.

Wenn man ganz dekadent ist und platz hat, baut man sich aus alter Hardware mit viel Speicherplatz seinen eigenen Steam(host)server.
Da Installierst du alles drauf was du willst, stellst ein das er immer alles aktuell halten soll. Mach das ding dann halt mal über nacht an wenn die Leitung frei ist. Läuft der in deinem Netzwerk, zieht steam sowieso alles zuerst vom dem knecht.
Das hat den Vorteil, daß die Installationsdatein immer aktuell sind.
 
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Dann heißt Raider halt Twix. 🥱

sag das leuten mit gefühlt 10 MBit/s .. die lachen da nicht ... das dauert dann Tage!!!
Egal, dann dauert es halt ein paar Tage länger. Wenn man das (oder wie ich bis vor 2-3 Jahren, 2 Mbit) am Hals hat, lernt man damit umzugehen.
Viel länger als eine Bestellung mit anschließendem 50 GB Update dauert das bestimmt trotzdem nicht.

Und man kann die Disc sogar noch verhökern...
Ist das ein Merkmal des Mediums?
Diese könnte man ja wohl genau so an einen Account binden.

Heute ein digitales Spiel weiterzuverkaufen...völlig unmöglich.
Das ist ja schrecklich!
Ich könnte mir vorstellen, dass den meisten kein Unterschied aufgefallen ist. Ob man Spiele kauft und nicht verkauft oder nicht verkaufen kann, ist ziemlich wurscht.

Es gibt die schöne Funktion in steam, das Spiel als installationsarchiv gepackt zu exportieren.
Strg+C, Strg+V und man kann die bei ausreichender Langeweile auf der externen auch mal aktualisieren.
Dann ggf. noch NTFS-Komprimierung und man spart auch Platz.
 
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