News Steam zeigt nun deutlich, dass man Spiele nicht mehr "kauft"

Ein lebenslanges Nutzungsrecht nebst Service bei einem Unternehmen, das uns vielleicht alle überleben wird, bringt einem u.U. mehr als ein Binärblob, der sich irgendwann nicht mehr starten lässt. Ich habe erst das Gefühl ein Spiel wirklich zu besitzen, wenn ich über dessen Quelltext mit allen Abhängigkeiten verfüge. Insbesondere die Quelltexte der Laufzteitumgebung. Aber wie realistisch ist es, dass ich ein Spiel selber auf diesem Weg bei Bedarf "repariere"?

In der Praxis bekommt man Dank hilfreicher Menschen und Tools vieles auch nach Jahrzehnten noch zum Laufen. Eine Garantie gibt es dafür aber natürlich nicht. Schon gar nicht bei propritärer Software, die für eine propritäre Umgebung entwickelt wurde.
 
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Toll wäre wie beim Musikkauf bei Amazon: Physisches Medium+Downloadmöglichkeit im Launcher. Aber bei den Bugfests moderner Titel ist das wohl auch utopisch, dass die On-Disk-Version spielbar ist.

Auch für den unwahrscheinlichen Fall, daß der Publisher dir eine Lizenz entzieht, bleibt dir bei einem Datenträger weiterhin die Möglichkeit, daß Spiel zu spielen.
Jein.

Nintendo Switch Spiele kommen mit eindeutigem Zertifikat daher. Normalerweise bannen sie gleich die komplette Switch wenn ihnen etwas nicht passt, aber theoretisch können sie deine Kopie auch unbrauchbar machen falls du nicht komplett offline bist. Vor allem gefährlich beim Gebrauchtkauf wenn der Vorbesitzer sich eine 1:1 Kopie gemacht hat.
Genau das gleiche passiert gerade bei CDs/BluRays, weil Streaming oder auch das Kaufen einer digitalen Lizenz ja so ganz toll ist. Das böse Erwachen kommt spätestens dann, wenn die entsprechende Plattform die Lizenz an dem Film oder der Musik verliert. Und wieder wird es bejubelt, das CDs und BluRays aus den Läden verschwinden.
Ich werde es nie verstehen, wie man sich so in die Abhängigkeit der digitalen Plattformen begeben kann
Der Unterschied ist mMn (zum Glück) doch deutlich vorhanden. Bei Spielen besteht in der Regel ein Unterschied zu Musik und Filmen, da letztere eine finale Version sind, während Spiele regelmäßig gepatcht werden (müssen). Da bietet ein Launcher unverhältnismäßig viel mehr Komfort.
Darum waren CDs nie weg und mittlerweile kommen auch Schallplatten wieder in Mode. Zumindest ich hatte nie ein Problem ein Album, das ich wollte, auf CD zu kaufen.
Blu Rays gehen einen ähnlichen Weg wie Vinyl und sprechen eher Sammler mit 4k-Versionen mit vielen Extras an. Ein Kollege von mir gibt da regelmäßig niedrige bis mittlere 3-stellige Beträge aus. Worum man umfällt sind die ganzen Streaming-Portal Eigenproduktionen.
Während der jüngsten Umweltkatastrophe in den USA haben sich einige Leute übrigens mit BluRays aufmagaziniert weil ihnen teils tagelang das Internet ausgefallen ist.
 
Und gleich gehen wieder die Lobhudeleien los, wie vorbildlich der ach so tolle „Good Guy Valve“ hier doch sei.

Dass sie 20 Jahre lang wie alle anderen die „Roofie“-Methode (zu Deutsch: K.o.-Tropfen) verwendet haben, bezüglich „Mietlizenzen mit unbekanntem Ablaufdatum“ im PC-Gaming Vorreiter waren und sich einmal mehr erst gerührt haben, nachdem der Staat Druck aufgebaut hat, passt da einfach nicht ins Weltbild. An irgendeinen Gott muss man schließlich glauben!

Das neue Gesetz in Kalifornien geht zwar in die richtige Richtung, beseitigt aber das grundsätzliche Problem nicht: Die Software-Industrie hat den juristisch wohldefinierten Begriff „Kaufvertrag“ einseitig zu ihren Gunsten neu ausgelegt, überall wird von „Kauf“ gesprochen, obwohl es keiner ist, der Kunde zahlt einen „Kaufpreis“, ohne die Rechte eines Käufers zu erlangen, und der Anbieter kann das „gekaufte“ Produkt jederzeit nach Lust und Laune unzugänglich oder unbrauchbar machen, gewissermaßen „zurückstehlen“ oder zerstören, ohne dass das für ihn mit den Konsequenzen verbunden wäre, die jeder andere Hersteller und jeder andere Händler zu tragen hätte, wo das Produkt keine Software ist. Man kann ja neu kaufen. Solange es dagegen keine Absicherung gibt, sind die Warnhinweise nur Makulatur. Mehr noch: Jetzt können die Unternehmen noch einfacher sagen, dass doch beim Bezahlvorgang dick und fett darauf hingewiesen wurde, dass man nur eine „Lizenz mit nicht näher bestimmtem Verfallsdatum“ erwirbt und der Anbieter diese jederzeit ohne Erstattung wieder entziehen kann.
 
Toll wäre wie beim Musikkauf bei Amazon: Physisches Medium+Downloadmöglichkeit im Launcher. Aber bei den Bugfests moderner Titel ist das wohl auch utopisch, dass die On-Disk-Version spielbar ist.
Das ist zwar höchst ärgerlich, aber zu Zeiten der Datenträger gab es die Patches als exe-Download. Mitunter wurde in späteren Patches sogar der Kopierschutz entfernt, sodaß man nicht einmal mehr den Datenträger braucht.


Jein.

Nintendo Switch Spiele kommen mit eindeutigem Zertifikat daher. Normalerweise bannen sie gleich die komplette Switch wenn ihnen etwas nicht passt, aber theoretisch können sie deine Kopie auch unbrauchbar machen falls du nicht komplett offline bist. Vor allem gefährlich beim Gebrauchtkauf wenn der Vorbesitzer sich eine 1:1 Kopie gemacht hat.
Naja, das ist ja nicht dasselbe sondern eher eine Abhängigkeit wie bei den Launchern auf dem PC. Die früheren Lizenzvereinbaren waren doch rein hypothetischer Natur, weil die Software anonym im Laden gekauft wurde und der Publisher somit überhaupt niemals erfahren wird, mit wem er die Lizenzvereinbarung abschloss. Da haben sie überhaupt keine Handhabe.
 
Mal sehen ob jetzt ein Markt an Spielen entsteht, die mit einem "wirklich kaufen" Feature werben. Klar, geht auch nur wenn keine Online-Dienste am Spiel hintendran hängen, aber ein Cyberpunk auf GOG kann man noch wirklich besitzen. Ein Horizon: Zero Dawn auf GOG ebenfalls, aber ein Forbidden West schon nicht mehr.

Rein rechtlich dürfte GoG genauso dastehen, wie Steam: Du erwirbst nur eine Lizenz und diesen Vorgang darf man [in Kalifornien] nicht mit "Verkauf eines Exemplars" bewerben. Dass die DRM-freien GoG-Installer auch nach Abschaltung der Server und strenggenommen sogar nach Entzug der Lizenz funktionieren (in letzterem Fall wäre das Ergebnis allerdings eine Raubkopie), gibt ihnen zwar aus User-Sicht ähnliche Funktionalität wie einer stand-alone-Fassung. Aber es ändert nichts am rechtlichen Status.

Wer jetzt formell ein dickes Marketing-Argument hätte: Retailer optischer Medien ohne DRM. Aber ich fürchte, der Zug ist abgefahren. 20 Jahre nach der Öffnung von Steam haben die meisten Anwender nicht einmal mehr ein Laufwerk, wünschen aber offensichtlich Veröffentlichungszyklen, bei denen eine physisch Umsetzung frühestens ein Jahr nach Launch sinnvoll möglich wäre.

Nein. Steam hat offiziel gesagt, das sie keine Daten (Name/Passwort) rausgeben werden, sollte eine Person sterben und ein Nachkomme den beanspruchen.
Aber keiner hindert jemanden daran sein Steam Nutzername und Passwort direkt zu vererben.

Doch: Rein rechtlich betrachtet verbieten dir die Steam-AGBs genau das. Dein Account darf nur von dir genutzt werden und du verpflichtest dich, Log-In-Informationen geheim zu halten.

Der Unterschied ist mMn (zum Glück) doch deutlich vorhanden. Bei Spielen besteht in der Regel ein Unterschied zu Musik und Filmen, da letztere eine finale Version sind, während Spiele regelmäßig gepatcht werden (müssen). Da bietet ein Launcher unverhältnismäßig viel mehr Komfort.
Darum waren CDs nie weg und mittlerweile kommen auch Schallplatten wieder in Mode. Zumindest ich hatte nie ein Problem ein Album, das ich wollte, auf CD zu kaufen.
Blu Rays gehen einen ähnlichen Weg wie Vinyl und sprechen eher Sammler mit 4k-Versionen mit vielen Extras an. Ein Kollege von mir gibt da regelmäßig niedrige bis mittlere 3-stellige Beträge aus. Worum man umfällt sind die ganzen Streaming-Portal Eigenproduktionen.
Während der jüngsten Umweltkatastrophe in den USA haben sich einige Leute übrigens mit BluRays aufmagaziniert weil ihnen teils tagelang das Internet ausgefallen ist.

Das die Spiele-Branche, im Gegensatz zur Musikindustrie, in den letzten 20 Jahren darauf umgeschwenkt ist, ihre Werke in nur bedingt bis unbrauchbarem Zustand auszuliefern, sollte eigentlich nicht mit Sonderrechten belohnt werden. Ein Launcher, der permanent auf meinem System mitläuft und Verbindungen zu diversen Servern unterhält, bietet in erster Linie Sicherheits-, Kompatibilitäts-, Datenschutz- und Performance-Risiken. "Unverhältnismäßig viel mehr Komfort" würde dagegen ein Datenträger bedeuten, von dem ich eine bug-bereinigte, vollständige Version des Spiels installieren kann. So, wie es bis zur Jahrtausendwende bei einer Mehrheit der veröffentlichten Titel üblich war – und wehe dem Publisher, der beim Testing gespart und mehrere große Bugs übersehen hat. Das konnte einem richtig die Verkäufe ruinieren (und zwar nicht nur von dem direkt betroffenen Titel), obwohl der kleinere Markt Spielern damals weniger Alternativen ließ, oder hohe Folgekosten für den physischen Versand von Patches an registrierte Kunden nach sich ziehen.
 
Selbst der gute 007 hat nur eine Lizenz, so what??? :ugly:

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kein plan, hab vorhin was bei steam gekauft, allerdings garnicht wirklich hingesehen. einfach auf "haben will" gedrückt, bankgedöns-tan- watever bestätigt und gut ist. was da jetzt stand weiss ich garnicht :ugly:
Umgesetzt scheints aber noch nich zu sein, hatte grad eben im Steam Store bei einen Game geschaut welches gestern erst released wurde.
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Löst aber das eigentliche Problem nicht. Nämlich, dass die Lizenz einem trotzdem entzogen werden kann, trotz "Kauf". Somit kann von Kauf gar keine Rede sein. Man kauft nicht mal die Lizenz. Man leiht sie letztlich nur. Und für eine Leihgebühr sind die Preise zu hoch.

Aus meiner Sicht muss gewährleistet sein, dass der Spieler das Produkt nach dem Kauf auf Lebenszeit nutzen kann. Auch bei Multiplayer-Titeln. Ist ja bei einigen möglich, selbst einen Server zu erstellen. Dann ist dann eben nach Abschaltung der Server kein offizieller Support mehr gegeben, aber das Spiel bleibt spielbar.

Auch ein Weiterverkauf sollte möglich gemacht werden. Von mir aus mit einer Gebühr, die man dem Plattformbetreiber + Entwickler in die Hand drückt, oder erst 3 Monate nach Kauf. Ich möchte mal bezweifeln, dass die Verkäufe kurz nach Release massiv einbrechen würden, wenn man sowas möglich macht.

Will der Gesetzgeber das aber nicht und wollen Plattformbetreiber und Publisher weiter so machen, sollte es keinen "Kauf"-Button geben, sondern nur einen Leih-Button, und entsprechend müssen die Preise, meiner Meinung nach, nach unten korrigiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wer jetzt formell ein dickes Marketing-Argument hätte: Retailer optischer Medien ohne DRM. Aber ich fürchte, der Zug ist abgefahren. 20 Jahre nach der Öffnung von Steam haben die meisten Anwender nicht einmal mehr ein Laufwerk, wünschen aber offensichtlich Veröffentlichungszyklen, bei denen eine physisch Umsetzung frühestens ein Jahr nach Launch sinnvoll möglich wäre.
Das ist ein Grund, aber kein Hindernis.
Optische Laufwerke könnten problemlos gekauft werden.
Spiele könnten aber auch auf anderen Datenträgern verkauft werden, wie z.B. SD-Karten.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
 
Mal sehen ob jetzt ein Markt an Spielen entsteht, die mit einem "wirklich kaufen" Feature werben. Klar, geht auch nur wenn keine Online-Dienste am Spiel hintendran hängen, aber ein Cyberpunk auf GOG kann man noch wirklich besitzen. Ein Horizon: Zero Dawn auf GOG ebenfalls, aber ein Forbidden West schon nicht mehr.

Wenn man etwas bei GOG kauft dann gehört einen das, ist und bleibt Unsinn.

2. NUTZUNG VON GOG-DIENSTEN UND GOG-INHALTEN
2.1 Wir gewähren Dir und anderen GOG-Nutzern das persönliche Recht (auch unter dem juristischen Begriff „Lizenz“ bekannt), GOG-Dienste zu nutzen, um GOG-Inhalte herunterzuladen, auf sie zuzugreifen und/oder zu streamen (je nach Inhalt) und zu nutzen. Diese Lizenz gilt nur für Deinen persönlichen Gebrauch. Unter bestimmten Umständen, die wir nachfolgend erläutern werden, können wir Dir diese Lizenz entziehen oder sie vorübergehend außer Kraft setzen.

Auch bei GOG kauft man nur eine Lizenz, die entzogen werden kann.
Hat man die Lizenz entzogen und man nutzt weiterhin das Spiel, weil man es vorher runtergeladen hat, ist das illegal.
Ist dann das selbe Level wie, Key/Lizenz bei Steam entzogen also lade man das Spiel auf ... runter.
 
Ich würde sogar soweit gehen, dass man bei Steam nicht mal eine Lizenz für ein Produkt erhält. Denn diese erlischt ja automatisch, sobald Steam als Platform schließt. Zudem ist man von einer Internetverbindung abhängig. Man erwirbt dort lediglich das Recht, über die Dienstleistungsplatform Steam auf bestimmte Spiele (auf unbestimmte Zeit) zuzugreifen.

Man müsste also deutlich machen, dass es sich um keine Produktlizenz handelt, sondern um eine Nutzungslizenz für Spiele auf der Platform Steam. Denn eine Produktlizenz impliziert Besitz eines Produktes.
 
Nichts, was eigentlich schon fast Jede(r) wusste, nur dass es Steam jetzt einblendet.
Ich weis schon, warum ich physikalische Datenträger immer geliebt habe, und diese vielen Launcher gehasst habe, bzw. noch immer hasse.
Dabei will ich doch nur meine Einzelspieler-Spiele spielen.
Ja aber versuch mal in einem beliebigen deutschen Forum Steam zu kritisieren. Die Fanboys meddln halt schon direkt rein, als ob Lord Gaben ein Heiliger wäre.

Es ist absurd wie sich viele so derart einspannen lassen zu ihrem eigenen Nachteil.
 
Auch in früheren Zeiten der physischen Datenträger hat man stets nur eine Nutzungslizenz erworben. Man muss sich nur einmal eine alte EULA durchlesen. Ich weiß nicht warum immer so getan wird, als "gehöre" einem die Software.
Weil die Implikation eine völlig andere ist?

Heute ist man von Plattform und meist auch Onlinezwang abhängig und kann von einem Moment auf den anderen Zugang zum erworbenen Nutzungsrecht verlieren - ohne Eigenverschulden oder Versäumnisse.

Früher war man in voller Kontrolle über die erworbene Lizenz. Worst Case ist einem der Datenträger kaputt gegangen, aber von denen konnte man in den meisten Fällen problemlos Sicherheitskopien anfertigen und wenn einem das Haus abgefackelt ist und das ganze Setup kaputt war, dann hatte man sowieso größere Probleme als ein paar Games.
 
Ich würde sogar soweit gehen, dass man bei Steam nicht mal eine Lizenz für ein Produkt erhält. Denn diese erlischt ja automatisch, sobald Steam als Platform schließt. Zudem ist man von einer Internetverbindung abhängig. Man erwirbt dort lediglich das Recht, über die Dienstleistungsplatform Steam auf bestimmte Spiele (auf unbestimmte Zeit) zuzugreifen.

Man müsste also deutlich machen, dass es sich um keine Produktlizenz handelt, sondern um eine Nutzungslizenz für Spiele auf der Platform Steam. Denn eine Produktlizenz impliziert Besitz eines Produktes.
Da frage ich mich ab wann es bei F2P spielen im Shop den Hinweis gibt das man etwas nicht kauft sondern nur die Nutzung erwirbt?

Egal welche F2P spiel ich mal gespielt habe, dort im Shop steht immer kaufen. Ja sogar in den Newslettern oder auf der HP steht immer Kauf Kauf Kauf.
 
Ich ziehe Disk auch heute noch vor zumindest auf Konsolen. Egal wie gut die Preise manchmal im Sale sind. Eine Disk hat für mich immer noch mehr Wert auch wenn diese wohl auch auf den Konsolen langsam vom Aussterben bedroht ist...
Ist es nicht so, dass manchmal Disk Versionen heutzutage nicht das komplette Spiel haben oder zumindest nicht ohne weiteren Download brauchbar sind? Anders als noch auf PS 1 und 2 z.B.
 
Mal sehen ob jetzt ein Markt an Spielen entsteht, die mit einem "wirklich kaufen" Feature werben. Klar, geht auch nur wenn keine Online-Dienste am Spiel hintendran hängen...
Sorry, aber da liegst du schlicht falsch.
Das ginge nur wenn der Rechteinhaber (Publisher / Entwickler) "mitspielen" täte und das wird schlicht nicht passieren, weil das nicht in deren Interesse ist, das du Besitz, über die reine Benutzung hinaus, erwirbst.

Auch früher schon, als du Spiele noch "in grauer prähistorischer Vorzeit" auf einem Datenträger analog im Laden erworben hast, hast du nur eine (Nutzungs)Lizenz für das Spiel erworben, aber keine Rechte am eigentlichen Spiel (stand und steht auch so in den damaligen AGBs, nicht das die allermeisten sowas je gelesen hätten, auch damals nicht).

Allerdings warst du da halt "gezwungenermaßen" Besitzer und Inhaber des Datenträgers und somit eben auch der dazugehörigen Lizenz, da das ja nicht trennbar gewesen ist, wie seit dem Zeitpunkt als man Spiele im Grunde nur noch digital erweben konnte und sie an einen Account auf einer Plattform (Steam, ect. pp.) gebunden wurden.

Entsprechend, solange der Gesetzgeber da nichts anders regelt, als es geregelt ist, wird sich daran auch nichts ändern und brauchst du auch in Zukunft nicht hoffen das sich dahingehend etwas grundlegend ändern wird.

...aber ein Cyberpunk auf GOG kann man noch wirklich besitzen. Ein Horizon: Zero Dawn auf GOG ebenfalls, aber ein Forbidden West schon nicht mehr.
Nein auch auf GoG "besitzt" du das Spiel nicht, sondern erlaubt man dir lediglich die Lizenz auch ohne direkte Verbindung zum Client / Account nutzen zu können, indem Installation und Nutzung, in ihrer Funktionsfähigkeit, nicht direkt an ersteres gebunden sind.

Aber auch auf GoG musst du dafür erst einmal deinen "Lizenz"-Key über deinen dortigen Account aktivieren und somit an diesen Account binden, um das überhaupt zu können.

Heißt z.B. das du ein Cyberpunk 2077 nicht weiterveräußern darfst und ggf. auch kannst, anders als früher eben den Datenträger mit der Lizenz.
Heißt weiterhin das eben auch deine Lizenz flöten geht, wenn GoG mal irgendwann offline gehen sollte und du nicht mehr deine von deinem Account runtergeladenen Dateien besitzt.

Anders als früher, wo du, solange du auch nur den Key hattest, der dich als legaler Rechteinhaber der Lizenz auswies und irgendwo her noch die Installationsdaten bekommen konntest, bzw. den Datenträger mit diesen hattest, welche ja ohne legale Lizenz (Key) nicht nutzbar waren, du auch 30 Jahre später das Spiel (sofern der Kopierschutz keinen Strich durch die Rechnung macht) legal benutzen durftest.

Das geht heute auch nicht bei GoG und schon gar nicht auf Steam, epic, uplay, usw. usf.
 
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Ja aber versuch mal in einem beliebigen deutschen Forum Steam zu kritisieren. Die Fanboys meddln halt schon direkt rein, als ob Lord Gaben ein Heiliger wäre.

Es ist absurd wie sich viele so derart einspannen lassen zu ihrem eigenen Nachteil.
Da kann ich nur zustimmen.
Bin schon oft Shitstorm ausgesetzt gewesen, nur weil ich etwas gegen Steam (und auch anderen Launcher geschrieben habe.
:DIch stehe deswegen sicherlich auch auf einigen Ignorierlisten, weil ich das oft kundgetan habe.
 
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