Steam: Verbraucherschützer klagen in Australien gegen die Steam-Nutzungsbedingungen

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Auch in Australien bekommt Valve mit seiner Vertriebsplattform Steam nun Probleme mit den Verbraucherschützern. Die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) hat wegen der Bedingungen zur Rückerstattung bei Käufen Klage gegen Steam eingereicht. Steam täusche die Kunden und schränke deren Rechte ein.

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AW: Steam: Verbraucherschützer klagen in Australien gegen die Steam-Nutzungsbedingungen

Nun, das könnte interessant werden. Schön wäre es, wenn ein entsprechendes Urteil ein Präzidenzfall für viele andere Länder werden würde.
Realistisch gesehen, ist es grade in Deutschland wohl eher nicht der Fall ...
 
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Realistisch gesehen, ist es grade in Deutschland wohl eher nicht der Fall ...
Weil wir andere Gesetze haben und dazu noch die EU-Rechte an die sich Valve hält.
Außerdem gab es eine Klage vom Verbraucherschutz und die wurde abgeschmettert, das zweite Mal schon...
 
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Ich muss zugeben, ich habe selten etwas über Steam direkt gekauft, obwohl ich über 50 Spiele auf Steam habe... Das liegt einfach daran, dass ich entweder Boxed Versionen geholt habe und diese über Steam aktiviert habe, oder auch Spiele über das Humble Bundle erworben habe und davon nicht wenige xD... Und die paar Spiele die ich direkt gekauft habe, nun von denen wusste ich dass sie gut sind... Von daher wusste ich nicht, dass man hier scheinbar nicht mal das Recht hat etwas zurück zu geben. Das macht mir Steam als Plattform nicht unbedingt sympathischer, wenn gleich das für mich nichts ändern wird, denn das Rumgemecker zum Thema Steam und Co gab es schon längst und ist prinzipiell auch egal... Denn ich finde es ehrlich gesagt sehr bequem meine Spiele nicht alle auf der Platte bunkern zu müssen oder ständig hin und her zu installieren, sondern einfach mal "schnell" runter zu laden.
 
Dann sollen se Uplay und Origin, also Ubisoft und EA auch gleich mitverklagen. Mal ganz im Ernst Steam ist da doch wohl das geringste aller Übel und wenn es dann ne gesetzliche Änderung geben sollte, kann man sich die Sales wahrscheinlich abschminken, da Valve bestimmt keine Angebote macht, nur damit irgendwer die Spiele später für mehr Geld wieder verkauft.
 
AW: Steam: Verbraucherschützer klagen in Australien gegen die Steam-Nutzungsbedingungen

Von daher wusste ich nicht, dass man hier scheinbar nicht mal das Recht hat etwas zurück zu geben.

Das ist das beste Beispiel...
Bei Steam anmelden ohne die SSA zu lesen und blind zustimmen. Dazu kommen noch die Datenschutzrechtlinien welche sogar interessanter sind als die SSA...

Des Weiteren wird wohl auch blind bei den Spieleinstallationen nochmals zugestimmt, anstatt es sichnur einmal durch zu lesen.

Am Ende kommt dann Aussagen wie "Ich wusste davon nichts", "Wo steht das den?", "Ich will mein Recht auf Rückgabe" und "Das macht mir Steam nicht sympathische/attraktiver"
 
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Hoffentlich kommt der Rotz nicht durch.
 
AW: Steam: Verbraucherschützer klagen in Australien gegen die Steam-Nutzungsbedingungen

und trotzdem gab es schon den Fall, dass Steam erstattungen durchgeführt hat...

in meinem Fall bei X-Rebirth, war aber das erste und einzige mal, dass sowas bei mir untergekommen ist
 
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und trotzdem gab es schon den Fall, dass Steam erstattungen durchgeführt hat...

in meinem Fall bei X-Rebirth, war aber das erste und einzige mal, dass sowas bei mir untergekommen ist
Kann man z. B. bei Vorbestellungen sogar selbst machen, ansonsten machen sie es nur wenn das Spiel absolut nicht funktioniert aber das sind einzel Fälle ;)
 
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und trotzdem gab es schon den Fall, dass Steam erstattungen durchgeführt hat...

Kann ich bestätigen, da ich selbst dafür gesorgt habe. War damals als Final Fantasy VII auf Steam veröffentlicht wurde. In der Artikelbeschreibung fehlte noch der Hinweis auf Third-Party-DRM von Square Enix und starten wollte das Ding auch nicht auf Anhieb. Das hat mich dann doch etwas sauer werden lassen und mich dazu bewegt den Steam-Support anzuschreiben.

Das erste Vertragsrücktrittsgesuch wurde knallhart abgelehnt mit Verweis auf den Steam-Nutzungsvertrag. Es folgte dann von mir ein längerer Aufsatz zum deutschen Gewährleistungsrecht bei Sachmängeln und AGB-Recht. Angeboten wurde dann eine Steam-Gutschrift, mit der man bekanntlich nur wieder auf Steam einkaufen kann. Da ich aber per Paypal bezahlte, wollte ich diese Einschränkung nicht hinnehmen. Sie wäre ohnehin rechtlich unzulässig gewesen. Es folgte der zweite Aufsatz über die Pflichten von Valve bei der Rückabwicklung eines Kaufvertrags.

Wer will, kann sich den Verlauf von damals hier durchlesen (siehe Anhang)
 

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Hahahaha ich schmeiß mich weg Pokerclock. Bewirft sie da mit § :D
Einen ähnlichen Fall hatte ich mal mit einer Versicherung, welche Kohle von mir wollte für ein ganzes Jahr, obwohl ich ordnungsgemäß gekündigt hatte.
Hab denen so viel Zeug um die Ohren geworfen dass sie am Ende nichts mehr wollten, mir sogar noch Kohle überwiesen haben und meinten sie würden sich freuen mich zukünftig wieder als Kunden begrüßen zu dürfen :lol:
Köstlich! Danke für's Posten, finde diese "Einzelfälle" immer wieder spannend zum Nachlesen :daumen:
Man weiß nie ob man nicht demnächst mal selbst in so einer Situation steckt. Hier kann das Wissen um den Ausgang von solchen Fällen alleine schon hilfreich bzw. motivierender Natur sein und man lässt dann auch nicht mehr so schnell locker :daumen:
 
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