News Steam-Umfrage: Intel historisch schlecht, Linux stabil

SteamOS funktioniert ja vor allem deshalb, weil der User es einfach bekommt mit dem Steamdeck und eigentlich nie zu sehen bekommt, außer er interessiert sich dafür. SteamOS ist ansonsten reduziert auf was man braucht, Spiele kaufen, Spiele starten.

Windows hat nicht diese Reduktion. Es startet nicht in eine Oberfläche die einfach die Spiele listet. Es startet in einen Desktop der ein Absprungpunkt is ann nur denkbaren Richtungen ist. Aber selbst bei WIndows sieht man als User wirklich wenig von WIndows selbst. Man sieht die Explorer.exe mit ihren Fenstern und muss eigentlich auch nicht wissen, wie das System funktioniert.

Linux ist theoretisch so einfach strukturiert wie Windows. Hier ein Desktop als Absprungpunkt in die Programm und manchmal ein Pop-Up mit dem man Updates bestätigt. Wirklich wissen über Linux muss man nix. Es ist halt nicht vorinstalliert, aber machen wir uns nix vor, die User die kein Linux installieren können, würden auch kein Windows 11 installieren können, wenn ihr Leben davon abhängt.

Jetzt ist es 2025, ich schau auf ein iPhone, was sehe ich? Zentraler Absprungpunkt mit Icons und Text. Android? Icons und Text. Windows, Linux, MacOS? Icons und Text. Was der User sieht bleibt sich gleich. Denn der User sieht kein Betriebsystem mehr, er sieht ein seit 10 Jahren stark konvergierendes User Interface auf allen Plattformen. Das lautet, spuck den User auf einer Fläche raus auf der er Icons mit Text sieht und wählt was er machen will. Und Gott bewahre er muss sein Headset in den Audioeinstellungen suchen und auswählen. Aber das ist eigentlich auch kein OS Problem, das ist ein Problem bei dem jedes OS verschiedene Programm mit denen Einstellungen gesteuert werden zufällig gruppiert und dann willkürliche Klickpfade dafür verteilt die nicht nach der Methode Zentraler Ort -> Icon+Text funktionieren.
 
Irgendwie bezweifle ich, das AMD "nur 25% haben soll. Alleine wenn ich die Signaturen hier im Forum sehe...
Wir hier im Forum sind eine ganz eigene Welt, da wir uns deutlich intensiver mit dem Hardware-Thema befassen. Man kann uns nicht als Maßstab für die Allgemeinheit nehmen, und auch die Umfragen dieser Verkaufsplattform ist nur bedingt aussagekräftig.
 
INTEL hätte schon längst nen Dämpfer verdient gehabt, ab 2015 kaum noch neue Entwicklungen und alte Chipsätze und CPUs wurden einfach relabeled und als "Neu und Innovativ" verkauft. Könnte man auch Täuschung der Verbraucher bzw. Betrug nennen.

Gut AMD hat das selbe gemacht und scheinbar auch Nvidia, doch längst nicht so dreist wie INTEL.
 
Merkwürdig, wie schlecht das gemessen wird. Die Linuxanteile in allen OS-Statistiken schwanken von einem Monat zum nächsten schon deutlich, teilweise 1%. Kann mir nicht vorstellen, dass das kein Artefakt ist.

Was der Artikel nicht sagt: Die mittelfristige Dynamik bei Linux ist halbwegs steil aktuell im Vergleich zu den letzten 2 Jahrzehnten: Link. Schon Wahnsinn was Valve hier mit Proton seit 2018 möglich gemacht hat. Mittlerweile läuft echt quasi jedes Spiel (zumindest in meiner Bubble).
Habe die Daten mit Python mal ausgewertet: 3 Jahre Verdopplungszeit aktuell. Wenn sich die Dynamik nicht ändert ist Linux in 10 Jahren bei 15-20%. Schon noch ein weiter Weg auch. 3 Jahre sind viel Holz.
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Mich wundert es trotzdem, dass so viele Lutscher-GPUs vorne dabei sind. Liegt das am chinesischen Markt?
Ich fühle mich ja schon outdated mit meiner 3080, aber offenbar sind viele Leute noch schwächer unterwegs
 
@ameisenmann Wenn man global betrachtet, wie wenig viele verdienen, ist es sogar noch ziemlich gut, was sie alles für GPUs haben. In Ländern, die nicht so viel Wirtschaftskraft besitzen, ist die jeweilige RTX XX60 gleichzusetzen mit einer XX90 bei uns, weil das die maximal erreichbare Karte ist, die man sich gerade noch leisten kann. Wenn hier eine 5090 dreimal so viel kosten würde, gäbe es auch im Forum Probleme. Und da die Löhne in diesen Ländern oft viel niedriger sind, ist es logisch, warum alles so ist.
 
Lass mal die Kirche im Dorf.
Ich weiß nicht, warum man ein einstelliges Ergebnis noch schlechter reden muss.
Linux hat sich fast verdoppelt, das kommt ja nicht so ohne weiteres daher. Solch große Veränderungen haben immer einen Grund und die aktuelle Flut an Distos mit dem Fakt, dass der gemeine Linux User experimentierfreudiger als ein Windowsnutzer sein dürfte, kann einen Teil davon erklären
 
Zugegeben nein.
Ich hab' ein Problem mit Entscheidungen und schon bei den 100+ Distros stellt es mir die Haare auf
Okay. Ehrliche Antwort! :) Bei Bedarf/Interesse einfach mal eine populäre Distro installieren. Mensch muss sich das ja nicht komplizierter machen, als es ist. Wenn das (Linux)System zufriedenstellend läuft, muss mensch ja nicht unbedingt nach Vergleichen suchen oder unbedingt für das letzte FPS mehr optimieren.
Alternativ, wenn der Wunsch da ist, bewusster etwas auszuwählen, ein wenig im Internet stöbern bspw. auf YouTube sich Distro-Präsentationsvideos anschauen oder sich eine Distro anhand Wünschen/Präferenzen empfehlen lassen - ginge ja auch in diesem Forum bspw..

Allgemeine Ergänzung: Übrigens wollte ich mit meiner Antwort nicht suggerieren, dass die Desktopumgebung DEN (alleinigen) Unterschied macht, visuell ist damit aber schon einiges sehr ähnlich. Im Detail gibt es da aber auch Unterschiede - bspw. ist bei MX Linux die Taskleiste an der linken Bildschirmseite (kann mensch aber auch einfach umstellen). Ansonsten machen Softwareumfang und - auswahl einen Unterschied sowie u.a. die Basis wie Debian, Arch Linux oder Fedora ... Linux ist quasi ein Baukasten, aus denen verschiedene Distros gebaut werden, die sich mal mehr mal weniger ähneln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zugegeben nein.
Ich hab' ein Problem mit Entscheidungen und schon bei den 100+ Distros stellt es mir die Haare auf
Im Endeffekt kannst du es auf ein paar große eingrenzen. Denn immerhin willst du eine lebendige Community, die bei Problemen helfen kann.
Außerdem bist du so auch vor seltsamen Fehlern gefeit, die durch die Spezialitäten von kleinen Spezialdistros kommen.

Debian ist für Gaming nicht unbedingt die erste Wahl. Dafür setzen sie zu sehr auf Stabilität und bewusst auf nicht die neuesten Releases von Kernel und Co.
Ubuntu als großes Derivat ist ein wenig aktueller, bietet leider auch Eigenheiten.
Linux Mint basiert auch auf Ubuntu und ist sehr auf Windows Umsteiger ausgerichtet.
Dann gibt es Gaming Distros, wie Zorin OS, die auf Ubuntu aufbauen.

Fedora und Derivate sind ganz ok.
Für Gaming ist da halt Nobara vorn dabei. Der Haupt Maintainer für Nobara bringt auch Verbesserungen in Proton ein.
Deshalb ist man bei ihm ganz gut aufgehoben.

Cachy OS basiert auf Arch Linux. Die Basis ist echt eher was für Spezialisten. Cachy OS ist deutlich zugänglicher und auch ein Gaming OS - mit deutschem Haupt Maintainer.
 
Die mittelfristige Dynamik bei Linux ist halbwegs steil aktuell im Vergleich zu den letzten 2 Jahrzehnten
Kommt das daher, dass Linux plötzlich affengeil ist oder liegt es an den, wenn ich die Statistik richtig lesen, 28% Steam Deck?


Ich weiß nicht, warum man ein einstelliges Ergebnis noch schlechter reden muss.
Was gibt es bei 2-3% schlechtzureden?:lol:
Wenn davon >1/4 auf einen modernen Gamboy entfällt, hat das mit der in der Propaganda verbreiteten Relevanz (PCGH?) wohl recht wenig zu tun.
 
Im Endeffekt kannst du es auf ein paar große eingrenzen. Denn immerhin willst du eine lebendige Community, die bei Problemen helfen kann.
Außerdem bist du so auch vor seltsamen Fehlern gefeit, die durch die Spezialitäten von kleinen Spezialdistros kommen.

Debian ist für Gaming nicht unbedingt die erste Wahl. Dafür setzen sie zu sehr auf Stabilität und bewusst auf nicht die neuesten Releases von Kernel und Co.
Ubuntu als großes Derivat ist ein wenig aktueller, bietet leider auch Eigenheiten.
Linux Mint basiert auch auf Ubuntu und ist sehr auf Windows Umsteiger ausgerichtet.
Dann gibt es Gaming Distros, wie Zorin OS, die auf Ubuntu aufbauen.

Fedora und Derivate sind ganz ok.
Für Gaming ist da halt Nobara vorn dabei. Der Haupt Maintainer für Nobara bringt auch Verbesserungen in Proton ein.
Deshalb ist man bei ihm ganz gut aufgehoben.

Cachy OS basiert auf Arch Linux. Die Basis ist echt eher was für Spezialisten. Cachy OS ist deutlich zugänglicher und auch ein Gaming OS - mit deutschem Haupt Maintainer.
Nun ich hab' nach Suse und CentOS immer nur Ubuntu benutzt.
Mein Problem ist, dass ich gewisse Dinge in Windows mache, die ich so in Linux nicht reproduzieren kann. Quasi Gewohnheiten, die ich mir abgewöhnen müsste und dafür neue bekomme.
 
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