Steam Machine: Alienware will mit Kampfpreisen im Xbox One-Revier wildern

Es geht nicht um Hardware und Performance und Programmierung. Es geht hier nur darum, dass superrealistische Grafik ganz unabhängig von der Hardware sauteuer zu produzieren ist, weil alleine der Arbeitsaufwand für solche banalen Dinge wie einen Wasserhahn unfassbar groß ist. Da muss jedes kleines Detail stimmen und die Spielwelten sind riesig und gespickt mit solchen Objekten. Sowas kostet unfassbar viel Geld.

Und wieso ist VR bei Konsolen nicht möglich? Erst diese Woche auf den Steam Dev Days wurde das Sony VR Headset (nicht zu verwechseln mit dem HMZ für Multimedia) von Insidern als real bestätigt.


Edit: Hier wird der Arbeitsaufwand für die auf physically based shading basierende Grafik von The Order 1886 deutlich. Sowas kann ein kleines Studio unmöglich stemmen:

http://blog.selfshadow.com/publications/s2013-shading-course/rad/s2013_pbs_rad_slides.pdf
(-> Crafting a next-gen material Pipeline for The Order 1886)


Hier ist ein kurzes Video dazu, wie die Beleuchtung realisiert wird:

http://vimeo.com/70992723
 
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Steam Dev Days und Sony VR ????.
Denke da wird etwas verwechselt. Falls nicht wäre ich über einen Link froh, denn das würde mich interessieren.

Konsolen können kein "gscheites" VR da jedes Auge mit einem Bild versorgt werden muss, und 2x Fullhd die PS4 nicht "hübsch" packt.
zu geringe Auflösungen zerstören bei VR die immersion.

Denke Blackout kann dir das besser erklären, bei solchen Technologien punktet er mit gutem Detailwissen.
 
Es ist echt und es wird vermutlich innerhalb der nächsten 24 Monate auf den Markt kommen. Sony forscht intern angeblich schon seit Jahrzehnten an VR Technologie (was bei einem so riesigen Technologiekonzern aber auch wenig verwundern dürfte). Ich meine mich sogar an ein Interview mit Palmer Luckey zu erinnern, der sich darin bereits zu Sonys VR Lösung geäußert hat. Einfach mal googlen. VR für Konsole kategorisch auszuschließen, ist allerdings reichlich dumm.
 
Das Problem ist, für VR brauchst du konstant 60FPS, 120 FPS sind deutlich besser. Das Ganze brauchst du für 2 Renderperspektiven, also doppelter Rechenaufwand. Finde den Fehler soetwas mit Mittelklassehardware machen zu wollen.
 
Das ist mir durchaus bewusst. Aber wenn Sony sich nicht bis auf die Knochen blamieren will, dann haben sie dafür eine gute Lösung parat.
 
Zu Star Citizen sind Konsolenspiele gar kein Vergleich. Das wird mit Leichtigkeit mindestens ein Budget von 50 Millionen US Dollar erreichen. Momentan steht es bei 37 Millionen. Wenn man dabei noch bedenkt, dass die Produktionskosten eines Crowdfundingspiels deutlich geringer sind, wird kein PS4-Exklusivspiel je mithalten können. Allein durch das Fehlen des Publishers spart man bereits die Hälfte des Geldes. Demnach ist es bei 50 Millionen mindestens mit einen 100 Millionen-Spiel vergleichbar. Dabei ist auch nicht zu vergessen, dass die 50 Millionen mit hoher Wahrscheinlichkeit noch deutlich übertroffen werden. Star Citizen wird auch zirka 300 Vollzeitmitarbeiter haben. ND, QD etc haben maximal um die hundert. Dabei wird Star Citizen im Vergleich zu diesen Titel für High End-Technik entwickelt.
 
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Ich wäre da ein wenig vorsichtiger. Alles was bisher von Star Citizen gezeigt wurde, war ziemlich ernüchternd, allen voran das durchgescriptete last-gen Zerstörungsmodell (Ein echter next-gen Titel wie The Order 1886 setzt dagegen komplett auf soft body physics für die gesamte Spielwelt). Ich geb nur mal zu bedenken, dass Final Fantasy 13 auch ein Budget von mehr als 50 Mio hatte und für viele war er es am Ende der Flop des Jahres/der Firmengeschichte.
 
Bilder zu The Order 1886 habe ich bereits sehen können: http://media1.gameinformer.com/imagefeed/screenshots/TheOrder1886/game_informer_screenshots_008.jpg
Das sieht nicht sehr gut aus, und ist noch weit hinter Crysis 3. Zudem hat es eine Sub-Full HD Auflösung und wahrscheinlich keine 60fps.

In Star Citizen haben ganze betretbare Raumstationen ein Schadensmodell. Kann man in The Order 1886 etwa Gebäude zerstören?


Vom Budget her wird Star Citizen jedes PlayStation 4-Spiel mit Leichtigkeit schlagen.
 
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Es hat ein CinemaScope Seitenverhältnis, kommt also ohne Upscaling aus und sieht auf einem 1080p Bildschirm genau so scharf aus wie ein 1080p Spiel. Ich finde das Spiel sieht bisher schon sehr gut aus und der Entwickler hat bereits angekündigt, dass man die bisher gezeigte Grafik in der finalen Version toppen wird.

Hier mal die Grafik:

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Beispiele für die Physik sind z.B. Metallstangen die sich im Spiel dynamisch durch magnetischen Einfluss verbiegen lassen, realistische Physik für Kleidung und Textilien, Zerstörung jeglicher Art und das alles ohne Scripts.

Vom Budget her wird Star Citizen jedes PlayStation 4-Spiel mit Leichtigkeit schlagen.

Das glaube ich nicht. Und ich habe nach den bisher veröffentlichen Spielszenen die Befürchtung, dass Roberts gar nicht weiß, wie er das ganze Geld sinnvoll einsetzen soll. Finanzielle Unabhängigkeit und künstlerische Narrenfreiheit hat nicht immer nur positiven Einfluss.
 
Hmm...Alienware und "günstig" - das ist ja wie GMC oder Chevy-Pick Up fahren und unter 20 l/100 km kommen... :ugly:

Ma gucken was wird. Für mich sind die Boxen nix. Hab im Wohnzimmer für's entspannt Couch-Lümmeln bzw. für die Frau Kinect die 360 stehen. Im Büro/Arbeitszimmer/Spielparadies (wie nennt man diesen Raum, der nach 3 Stunden Game-Session stinkt wie ein Pumakäfig?) steht der Knecht zum arbeiten/daddeln.
Das SteamOS ist vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung und wenn es released ist, werd ich's mir mal auf ner VM anschauen. Vielleicht treibt es sogar irgendwas in der Branche an. Aber ich denke, Valve hätte ihr Geld und ihre Zeit woanders reinstecken sollen.

Das glaube ich nicht. Und ich habe nach den bisher veröffentlichen Spielszenen die Befürchtung, dass Roberts gar nicht weiß, wie er das ganze Geld sinnvoll einsetzen soll. Finanzielle Unabhängigkeit und künstlerische Narrenfreiheit hat nicht immer nur positiven Einfluss.

Sehe ich ganz ähnlich. Roberts hat sich meiner Meinung nach ein bisschen übernommen mit dem großen Ganzen und weiß jetzt nicht wo er anfangen oder eher wo er fertig werden soll. Jede weitere Million wird ein weiteres Feature hinzugefügt dabei sind so viele andere noch nicht mal fertig. Erst sollte es eine Weltraum-Sim werden. Nun hat es schon Ego-Shooter-Elemente. Nicht, dass ich mir sowas nicht schon immer gewünscht hätte...aber ich befürchte wirklich, dass das alles ganz schnell nach hinten losgehen kann.
 
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Auf jeden. TheOrder wird ein geiles game.
thx dr.Kucho. deine beiträge lese ich gerne.gut und sachlich geschrieben mit vielen fakten!
 
In diesem Video sieht es zwar besser als die Screens aus, aber man kann es bereits erahnen, dass es keine großen Umgebungen haben wird. Wenn ich dagegen Star Citizen betrachte, in dem 30 Millionen Polygone keine Seltenheit werden, während die Dark Sorcerer-Tech Demo (!) gerade einmal auf 4 bis 5 Millionen kommt. Dazu wird es in Star Citizen 600 betretbare Landebahnen auf eins- bis zweihundert verschiedenen Planeten geben. Gewaltige Raumstationen kommen auch noch. Im Vergleich dazu wirkt jedes lineare Videospiel wie ein Minispiel.

PBR etc. wird in Star Citizen noch implementiert. Partikel werden hier sogar ein echtes Volumen besitzen, was ich von keinen anderen Titel kenne und mich schon sehr an Hollywood-Produktionen erinnert.
 
In diesem Video sieht es zwar besser als die Screens aus, aber man kann es bereits erahnen, dass es keine großen Umgebungen haben wird. Wenn ich dagegen Star Citizen betrachte, in dem 30 Millionen Polygone keine Seltenheit werden, während die Dark Sorcerer-Tech Demo (!) gerade einmal auf 4 bis 5 Millionen kommt. Dazu wird es in Star Citizen 600 betretbare Landebahnen auf eins- bis zweihundert verschiedenen Planeten geben. Gewaltige Raumstationen kommen auch noch. Im Vergleich dazu wirkt jedes lineare Videospiel wie ein Minispiel.

Zu sagen, The Order hätte keine Umgebung und anschließend Star Citizen als Gegenbeispiel zu nennen zeugt schon von außerordentlicher Ignoranz. Wer nutzt denn eine Weltraumtapete als Hintergrund? :schief:

Und falls mehrere Schiffe gleichzeitig im Blickfeld sind, dann werden die sicher auch nicht mehr mit vollem LoD Dargestellt.

PBR etc. wird in Star Citizen noch implementiert. Partikel werden hier sogar ein echtes Volumen besitzen, was ich von keinen anderen Titel kenne und mich schon sehr an Hollywood-Produktionen erinnert.

Volumetric Particles kommen doch bereits in einigen last-gen Spielen zum Einsatz. Killzone macht doch auch exzessiv gebraucht davon.
 
Ich habe mir den The Order 1886-Trailer in best möglicher Qualität heruntergeladen und betrachtet.

Hier sieht es doch gut aus, aber ich erkenne schon Schwächen. Die Kantenglättung ist trotz des starken Rauschens (erinnert an Filmkorn) noch nicht optimal, da es häufig flimmert. Das sieht eher wie Post AA und nicht wie echtes AA aus. Ich spiele Videospiele für gewöhnlich mindestens mit 8x MSAA oder wenn möglich 4x SGSSAA, also haut mich das nicht vom Hocker. Raucheffekte sind noch nicht plastisch (Schornstein, Waffen, Feuerrauch, Nebel), sie haben kein Volumen wie es in Star Citizen der Fall sein wird. Partikel und Feuer finde ich nicht beeindruckend. Physik habe ich nicht sehr viel gesehen. Als mit einen Granatwerfer gegen ein Holzobjekt geschossen wurde, passierte nichts. Das Video wirkt wie eine Filmsequenz und keine Ingame-Szene. Auf die Animationen kann man noch nicht sehr viele Rückschlüsse ziehen. Bei beispielweise einer Minute sehen einige Hintergründe trotz vergleichsweise geringer Distanz wie Bitmaps aus.

Die positiven Sachen erwähne ich jetzt mal nicht.


Killzone Shadow Fall (PS4-Ableger) hat in jeder Szene immer noch zweidimensionalen Rauch.
 
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Killzone Shadow Fall (PS4-Ableger) hat in jeder Szene immer noch zweidimensionalen Rauch.

Stimmt doch gar nicht. Guckst du hier (Particle Lighting):

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