News Steam-Chef: Gabe Newell sieht Künstliche Intelligenz als Karriere-Cheat

Gut, wenn man sich vielleicht etwas zu stark auf das Wort "will" stützt, könnte man es so interpretieren, dass Leute, die nicht programmieren können, so schneller auf dieses Level kommen und/oder, dass das eventuell noch nicht jetzt so ist, sondern erst so sein wird. Ich sehe es auch so, dass AI, wie die Benutzung von Computern und dem Internet auch, ein Multiplikator ist und so einen Ausgangsfaktor größer Null braucht, um zu wirken.

Aber es ist schon auch so, dass man früher, als Suchmaschinen und Kollaborationsplattformen ein Ding wurden, vermutlich relativ schnell gegen recht erfahrene Programmierer ankommen konnte, die sich dagegen gesperrt und auf ihre Bücher gepocht haben. Ob das mit AI im gleichen Maße passieren wird, wird sich noch zeigen müssen, aber ich denke schon, dass das einerseits direkt unterstützend und auch lernfördernd wirken kann, solange die Basis stimmt, die AI aber auch jetzt schon anfängt zu kannibalisieren.

So, wie ich das momentan mitbekomme, fällt das bereits auf. Wenn die KI nicht viel besser wird, wird man sich bei KI + IT wohl darauf beschränken, den Code und die Leute zu nutzen, die nicht so kritisch ist. Momentan fallen da angeblich viele auf die Nase. Das kann sich aber durchaus ändern, wenn die KI viel besser wird. Das Vibe-Coding scheint analog zu sein, wie als wenn man sich halt was mit einer Nähmaschine nähen lässt. Richtige Super-Näher, die Nähen studiert haben, könnten das alles halt in besser mit weniger Material, was auch noch ewig hält.

Da Programmieren aber nur ein bisschen Syntax mit viel Logik und Mathematik ist, sehe ich eher schwarz für Massen an Programmierer. Das können Maschinen einfach besser. Ich glaube, dass in Zukunft die erfolgreichsten Programmierteams aus sehr fähigen, aber wenigen Programmierern (und das andere Personalgedöhns wie Anwälte und Außendienstler) bestehen wird, welche so unwichtige Sachen wie Grafik (;)) halt noch nicht ein mal mehr outsourcen müssen.

Natürlich alles vorausgesetzt, man verbietet das hier nicht. Wenn das hier in der EU verboten wird, müssen wird es halt an China und Indien outsourcen, also Business as usual.
Aber wenn man nicht mal die "Basics" im programmieren kennt, versteht man doch die Codezeilen gar nicht. Mir kommen die teilweise vor wie Hieroglyphen wenn ich mir C oder PHP angucke.
Man kann sich kleinere Programme schreiben lassen von der KI und weiß auch wo man die reinsetzen muss.
Doch wenn es ein längeres Programm wird, wie will man da als Laie ohne Grundkenntnisse jemals durchblicken?
 
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Aber wenn man nicht mal die "Basics" im programmieren kennt, versteht man doch die Codezeilen gar nicht. Mir kommen die teilweise vor wie Hieroglyphen wenn ich mir C oder PHP angucke.
Ja, wie gesagt, ein kleines bisschen Grundverständnis wird man sich erarbeiten müssen, sonst wird es nicht viel bringen.
Man kann sich kleinere Programme schreiben lassen von der KI und weiß auch wo man die reinsetzen muss.
Doch wenn es ein längeres Programm wird, wie will man da als Laie ohne Grundkenntnisse jemals durchblicken?
Auch größere Programme bestehen aus kleineren Untereinheiten, die sich auch gerne mal in ähnlicher Form wiederholen. Viele komplexe Algorithmen sind deswegen auch schon in Libraries gewandert, aber die muss man auch bedienen können. Da hilft es dann aber schon sehr, wenn man Beispiele findet, die man dann auf seinen Fall umstellen kann. Bis jetzt macht man das halt per Suchmaschine, eine AI kann aber diese Ergebnisse aber vielleicht noch schneller und übersichtlicher zusammenfassen. Ein Nachteil ist, dass einem bei einer Suchmaschine recht schnell klar wird, wenn man etwas zu obskures sucht, während die AI einem dann einfach was zusammenfabuliert, ein anderer, dass viele Portale, von denen die AI ihre Daten bezieht, aussterben könnten, weil sie keiner (außer der AI) mehr besucht und dann werden die Informationen der AI ziemlich fix veralten.
 
Aber wenn man nicht mal die "Basics" im programmieren kennt, versteht man doch die Codezeilen gar nicht. Mir kommen die teilweise vor wie Hieroglyphen wenn ich mir C oder PHP angucke.
Man kann sich kleinere Programme schreiben lassen von der KI und weiß auch wo man die reinsetzen muss.
Doch wenn es ein längeres Programm wird, wie will man da als Laie ohne Grundkenntnisse jemals durchblicken?
Gar nicht. Ich habe mal "Vibe Programming" gemacht und im Kern doktorst du so lange mit der KI herum, bis es klappt. Am besten funktioniert das, wenn du das schon in Teile aufbrichst und alles nach und nach "programmieren lässt". Je komplexer das Programm, desto wackeliger wird das alles. Aber im Grunde hapert es aus der Perspektive eher noch an der KI.

Das Debugging passiert im Grunde so, dass du der KI die Logs vom Compiler gibst, dich sozusagen mit ihr berätst und so lange das gegen die Wand wirfst, bis es hängen bleibt. Ich empfinde das für ungeheuerlich frustrierend, aber es klappt tatsächlich.

Am besten beim Programmieren mithilfe von KI finde ich jedoch, wenn die KI dir das erklärt. Das kann sie nämlich super. Und dann lernst du auch was. Aber das geht eher in Kombination mit "traditionellen" Lernmethoden wie... Bücher... und Menschen als Lehrer. ;)
 
KI wird mehr dumme hervorbringen als Leute mit Wissen. Das wird die Verdummung weiter vorantreiben.
Ich find es schon jetzt nervend. KI hier, KI da...
Das wird eher böse enden, da es meist gegen die Leute verwendet wird.
Wüsste garnicht was ich damit anfangen soll.
Chatgpt, mal reingeschaut, ok, brauch ich nicht, das spinnt sich eher was zusammen als nützlich zu sein.
 
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Wie bereits andere kritisiert haben, leisten sich die gängigen KI-Systeme auf dem derzeitigen Stand der Technik häufig noch zu viele Fehler. Wenn man allerdings die bisherigen Entwicklungszyklen verfolgt und dieses Tempo beibehalten werden kann, könnte sich dies jedoch vergleichsweise "schnell" ändern.

Ich kenne das komplette Interview nicht, aber laut Artikel handelt es sich bei Newells Aussagen um einen Blick auf „künftige Karrieren“. Von daher liegt er vermutlich nicht falsch.

Derzeit ist es, mit tatsächlichem Fachwissen ausgestattet, meist noch recht einfach, Menschen mit ChatGPT-"Fachkenntnissen" zu erkennen. Zumindest im technischen Umfeld. Die zunehmende Verwendung dieser Technologien zeichnet sich auch in Foren/Kommentarsektionen ab. Nicht selten diskutiert man mittlerweile mit Personen, die unreflektiert falsche KI-Ergebnisse zu technischen Sachverhalten posten.

//Edit: Doppelte Aussage (Editierüberbleibsel) gelöscht.
 
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Aber wenn man nicht mal die "Basics" im programmieren kennt, versteht man doch die Codezeilen gar nicht. Mir kommen die teilweise vor wie Hieroglyphen wenn ich mir C oder PHP angucke.
Man kann sich kleinere Programme schreiben lassen von der KI und weiß auch wo man die reinsetzen muss.
Doch wenn es ein längeres Programm wird, wie will man da als Laie ohne Grundkenntnisse jemals durchblicken?

Blickst du als Laie durch, wie ein Ventilspielausgleich funktioniert? Wann der Zündwinkel verstellt werden muss? Welche Luftzahl benötigt wird? Vermutlich nicht. 50 Prozent der Leser kennen womöglich nicht einmal diese Begriffe – sie können aber trotzdem Autofahren, auch ohne persönlichen Mechaniker. Genau das versprechen KIs im Bereich der Software-Entwicklung: Man braucht keinen Programmierer mehr und auch kein Verständnis für die Funktion von Programmcode mehr. Man muss sich nur noch überlegen, was ein Programm machen soll, teilt das der KI mit und erhält ein Ergebnis – genauso wie man dem Auto heute nur noch sagt, wie schnell es fahren soll, ohne Teile des Motors direkt bedienen zu müssen.

Noch löst KI dieses Versprechen zwar nicht ein, aber die Fortschritte bei Programmierung sind eher noch schneller als in anderen Bereichen: Als komplett digitaler Prozess ist Programmierung für eine KI komplett zugänglich und selbst menschliche Entwickler arbeiten teilweise nach dem Prinzip "mal gucken, ob es so funktioniert". Iterativ rumzuprobieren, bis das gewünschte Ergebnis bei rauskommt, ist quasi das Grundprinzip von KI und eine Programmier- ist letztlich auch nur eine weitere Sprache. Und bei Deutsch => Java kann die Qualität des Ergebnisses sogar automatisch überprüft werden (läuft/läuft nicht), was das Training um etliche Zehnerpotenzen gegenüber dem für Deutsch => Indonesisch beschleunigt.
 
Ganz ehrlich. Ich wollte mit Python anfangen, bin aber kein Programmierer. Letzten Endes, lasse ich mir was zusammen basteln, von dem ich keine Ahnung habe und kann kleinste Dinge nicht anpassen, weil ich eben keine Ahnung von der Matierie habe. Ich kann aber nicht noch programmieren lernen.

Ich bin Energieingenieur und bei einer Stadtwerke tätig. Ich bin so schon die eierlegende Wollmilchsau. Soll mich mit PV und Batteriespeicher auskennen, mit Wärmenetzen, Wasserstoff, Gesetze, Förderungen und weiß der Geier. Und du musst dich damit auskennen, weil dir Externe oft genug Scheiße planen und erzählen, was du erkennen musst. Das ist schon fordernd genug.

Ich bin da raus. Mal Zusammenfassungen schreiben lassen, Gesetze recherchieren, Excelunterstützung, Skripte schreiben, ja. Aber alles drüber... Ne, bin ich raus. Irgendwo muss man Grenzen setzen. Ich kann nicht alles können, auch wenn die heutige Welt fordert, dass man sich möglichst überall auskennen muss
 
Blickst du als Laie durch, wie ein Ventilspielausgleich funktioniert? Wann der Zündwinkel verstellt werden muss? Welche Luftzahl benötigt wird? Vermutlich nicht. 50 Prozent der Leser kennen womöglich nicht einmal diese Begriffe – sie können aber trotzdem Autofahren, auch ohne persönlichen Mechaniker. Genau das versprechen KIs im Bereich der Software-Entwicklung:
Wobei die Bedienung, Wartung und Entwicklung schon verschiedene Dinge sind.
Man muss sich nur noch überlegen, was ein Programm machen soll, teilt das der KI mit und erhält ein Ergebnis
Man sollte nicht unterschätzen, welchen Anteil der Arbeit eines Softwareentwicklers diese Überlegung ausmacht. ;)
Und bei Deutsch => Java kann die Qualität des Ergebnisses sogar automatisch überprüft werden (läuft/läuft nicht), was das Training um etliche Zehnerpotenzen gegenüber dem für Deutsch => Indonesisch beschleunigt.
Eine Aussage, die mir im Studium mal zu Ohren gekommen ist, lautete ungefähr "Der Code kompiliert und läuft, warum aber macht er nicht, was ich will?" Zu prüfen, ob eine Software wirklich tut, was man will, kann schnell sehr komplex werden.
 
Ohne Programmierkenntnisse versteht man den Code doch gar nicht. Wenn es komplizierter und länger wird, wird man schnell den Überblick verlieren.

Heute nicht, aber in 5 Jahren kann das komplett anders aussehen. Er hat ja auch nicht von heute gesprochen. Ich bin der Meinung, dass ein großer Teil des Aufwands in die Beseitigung von Fehlern gesteckt werden muß. Wenn die KI z.B. überprüfen würde, ob die gezeichneten Figuren auch wirklich nur 5 Finger haben und das mit der Perspektive korrekt ist, dann wären wir da einen Schritt weiter. Beim Programmieren wird das ganze auch Stück für Stück besser

Von daher ist es durchaus realistisch, dass jemand ohne Programmierkenntnisse, im Jahr 2040, einen kompetenten Entwickler aus dem Jahr 2010 einfach nur fertig machen kann. Mit dem Tempo klappt das schon heute sehr gut, jetzt muß noch die Qualität stimmen.

Wir sind bei der KI da, wo wir beim Film etwa im Jahr 1900 waren. Eine neue Technologie, aufregend und nützlich. Man kann Dinge tun, die vorher nicht möglich waren. Aber so, wie sich der Film fortentwickelt hat und im Jahr 1940 nicht mehr viel, mit dem gemein hat, was es um 1900 gab, so wird die KI von 2050 auch eine völlig andere sein, als die von 2020, als das ganze zunehmend der Öffentlichkeit bewußt wurde.
 
Ehrlich gesagt sehe ich die Aussage in dem verlinkten Ausschnitt aber auch gar nicht. So wie ich ihn verstehe geht es nicht darum, ohne Kenntnisse zu arbeiten, sondern darum, die Produktivität zu erhöhen. Es ist schon, wie er sagt. Wenn man in der Lage ist, bestimmte Werkzeuge zu nutzen, kann man sich seine Arbeit teilweise extrem vereinfachen.
Genau! Er sagt, "wer es versteht, mit den Tools echten Mehrwert zu schaffen".

Dazu muss man die Tools verstehen, Ergebnisse kritisch hinterfragen und editieren, um dann auch wirklich Mehrwert zu erzeugen.
Die meisten verlassen sich blind auf die KI und erzeugen Datenmüll. Das ist belastend und gefährlich und wenige hilfreich.
Aber die, die damit wertvolle Ergebnisse durch ihre Arbeit und unterstützend mit KI schaffen, die werden gefragt sein.

Eigentlich eine banale Aussage: "wer gute Ergebnisse liefert (egal wie), ist gefragt."


[...] sie können aber trotzdem Autofahren, auch ohne persönlichen Mechaniker.
Können? Manchmal frage ich mich, ob sie das wirklich "können" und dürfen sollten, so wie die da draußen fahren (ohne Sinn und Verstand). :ugly:
 
Er hat nicht unrecht. KI kann einiges enorm beschleunigen. Aber von diesem ganzen Entwicklungen profitieren vor allem die Erfahrenen die der Technologie offen entgegenstehen. Die können die Ergebnisse teilweise alleine aus der Erfahrung heraus plausibilisieren und auch korrekturen umsetzen. Anfängern fehlt das und die haben es auch eher schwer wenn KI stark eingesetzt wird und stehen dort eher in Konkurrenz zu dieser.
Blickst du als Laie durch, wie ein Ventilspielausgleich funktioniert? Wann der Zündwinkel verstellt werden muss? Welche Luftzahl benötigt wird? Vermutlich nicht. 50 Prozent der Leser kennen womöglich nicht einmal diese Begriffe – sie können aber trotzdem Autofahren, auch ohne persönlichen Mechaniker. Genau das versprechen KIs im Bereich der Software-Entwicklung: Man braucht keinen Programmierer mehr und auch kein Verständnis für die Funktion von Programmcode mehr. Man muss sich nur noch überlegen, was ein Programm machen soll, teilt das der KI mit und erhält ein Ergebnis – genauso wie man dem Auto heute nur noch sagt, wie schnell es fahren soll, ohne Teile des Motors direkt bedienen zu müssen.
Das ist jetzt aber wirklich nicht vergleichbar. Ich muss ja zum Bedienen eines Programms ja auch keine programmierfähigkeiten mitbringen.
Das was die KI aktuell verspricht ist eher, dass du ohne Kenntnisse wie bspw. Ventilspielausgleich funktioniert du ein funktionierenden Ventiltrieb für einen Motor entwickeln kannst.
 
Wobei die Bedienung, Wartung und Entwicklung schon verschiedene Dinge sind.

Jein. In einem gegebenen Kontext trennt man dazwischen, aber wo die Grenze liegt, hängt vom Stand der Technik ab respektive verschiebt sich mit diesem. Beispielsweise die Einstellung des Zündwinkels oblag teilweise noch in den 20ern dem Fahrer; die anderen genannten Parameter wurden um die letzte Jahrhundertwende teilweise vor jeder Fahrt oder zumindest wöchentlich geprüft und nachjustiert – so, wie man laut Ausbildung bis heute regelmäßig den Luftdruck der Reifen prüfen soll, obwohl das eigentlich auch längst eine Automatik übernommen hat. Wo liegt da die Grenze zwischen regelmäßiger Bedienung und gelegentlicher Wartung?

Genauso war es in den Anfangstagen der Heimcomputer vollkommen normal, eigene Befehlssequenzen zu programmieren oder zumindest längere Listings abzutippen. Das war keine Entwicklung durch Entwickler, sondern Bedienung durch den Enduser in einer Zeit, in der die Distribution fertiger Programme noch in den Kinderschuhen steckte. Heute, wo immer mehr Menschen primär iOS und Android kennen, zählt dagegen schon die Ausführung einer Setup.exe nicht mehr zu regulärer Bedienung, sondern ist etwas, wofür manch einer einen Techniker zu Rate ziehen muss.

Man sollte nicht unterschätzen, welchen Anteil der Arbeit eines Softwareentwicklers diese Überlegung ausmacht. ;)

Es spricht auch niemand davon, dass es keine Entwickler mehr geben wird – sondern davon, dass die Qualitäten eines solchen nichts mehr damit zu tun haben werden, wie gut er programmieren kann respektive ob überhaupt.

Können? Manchmal frage ich mich, ob sie das wirklich "können" und dürfen sollten, so wie die da draußen fahren (ohne Sinn und Verstand). :ugly:

Ich hatte ursprünglich "90 Prozent" da stehen und bin dann schon vorsorglich auf 50 runter.^^
 
@PCGH_Torsten Gib einem Jäger ein Gewehr und er ist damit noch effektiver, als mit Pfeil und Bogen.
Gib einem Affen ein Gewehr ...
Wird der jetzt zum besseren Jäger? Die Chancen stehen höher, dass er sich selbst oder anderen schadet.
Ein Werkzeug, in den Händen eines Fachmannes oder eines gewieften Anwenders, vereinfacht vieles und kann mächtig sein. (Und natürlich ermöglicht auch ein Schweißtisch einem Laien, super Ergebnisse abzuliefern, oft besser, als so manchem langjärigen Schweißfachbetrieb - wenn ich ihm zeigt, wie er den Tisch richtig und gewinnbringend einsetzt.)
In den falschen Händen und ohne Sinn und Verstand auf alles angewandt? ...

Ich sehe es ähnlich, wie den Cargo-Cult im Pazifik am Ende WW2. Es wird einer Technik gehuldigt und versucht sie überall anzuwenden, ohne dass die meisten das Werkzeug verstehen und richtig schwingen könnten.

Und ja, der KI-Hype ist zum "Kult" geworden. Missverstanden, gefürchtet, überschätzt und angebetet.
 
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Im kompletten Interview find ich, wirkt das ein wenig anders: Da sagt er unter anderem "People who don't know how to program, who use AI to scaffold their programming abilities, will become more effective developers of value than people who've been programming for a decade." (Timestamp: ca. 23:35)
Ich lese das nochmal etwas anders zwischen den Zeilen. Und außerdem möchte ich anmerken das er von AI spricht, und nicht von einem bestimmten LLM und da gibt es je nach Auslegung und Spezialisierung schon größere Unterschiede.

Ich denke bei der Anwendung und dem Gebrauch von AI machen wir Menschen den Fehler und erwarten pauschal Wunder. Hier spielt die Namensgebung von AI eine entscheidende Rolle, die mMn eine falsche und teils überzogene Erwartungshaltung in uns fördert.

Nun ist es aber so, dass Werkzeuge in der Regel einen optimalen und dafür ausgerichteten Anwendungsbereich haben, und beim zweckentfremdeten benutzen die Ergebnisse zwangsläufig nicht so werden wie wir uns das wünschen.

Und hier ist es ein wenig zu kurz gegriffen für mangelhafte Ergebnisse vorschnell das Werkzeug zu verteufeln oder zu verurteilen. Klar das könnt ihr gerne machen, aber smart ist das nicht. Die Menschen, die sich dem gegenüber öffnen, und lernen "wollen" mit der KI zu arbeiten, werden aber durchaus ihre Produktivität erhöhen können und einen Wettbewerbsvorteil daraus ziehen da bin ich voll seiner Meinung.

Ich bin aber auch der Meinung das dies nicht für Leute gilt, die denken das sie sich nun auf die Faule haut legen können. KI kann Fehler machen und darauf wird auch hingewiesen. Und deshalb bekommt man auch nur gute Ergebnisse damit wenn man Verantwortungsbewusst damit umgeht und nicht alles ohne Plausibilitätsprüfung als eigenes Arbeitsergebnis weiter reicht.

Aber mal ganz ehrlich, bei welchem eurer Menschlichen Kollegen würdet ihr das tun? Bevor man mit anderen Menschen, oder neuen Kollegen vertrauensvoll gemeinsame Verantwortung übernimmt vergewissern wir uns darüber wie diese Menschen mit Verantwortung umgehen, wie sauber sie arbeiten und "ob sie zu gebrauchen sind"

Und zwar unabhängig davon wie perfekt deren Ergebnisse sind! Denn im Kern dreht es sich darum wie viel Arbeit der Kollege oder das Werkzeug mit tatsächlich abgenommen hat und mir dadurch wieder mehr Zeit für anderes wichtige zur Verfügung steht.

Selbst das benutzen einer modernen Waschstraße führt nicht dazu das ich danach nicht doch noch selbst um das Auto laufen muss um mein gewünschtes Ergebnis zu erreichen. Wer das begreift der wird auch gute Ergebnisse mit KI erzielen.

Wer KI nur dazu benutzt um mehr rum zu pimmeln hat auch davor schon nur rum gepimmelt. KI macht aus faulen dummen Menschen keine Genies!

Man sollte wohl nicht zuletzt nämlich explizit genau darauf hinweisen, daß Werkzeuge die Arbeit nicht von allein erledigen sollen.

Und ich glaube außerdem nicht das sich der Trend dadurch aufhalten ließe wenn einige nun lieber wieder ihre alte Adler aus dem Keller kramen um Briefe von Hand zu schreiben ohne Rechtschreibkorrektur. Vor vielen Jahrzehnten waren Sekretär:innen noch Meister der Rechtschreibung und kannten den Duden vermutlich auswendig.

Damals durfte man Indianer aber auch noch indianer nennen usw.

Was schlagt ihr nun also vor? Sollen wir uns zu Demonstrationen und einer Revolution verabreden und wirklich aktiv gegen den Vormarsch dieser neuen Technologien vorgehen, oder hier lieber weiter blöd darüber rum schwafeln? Ich wäre dann aber auch dafür das wir den tinnif mit dem gendern und mein traditionelles Zigeunerschnitzel mit auf die Demo packen!

Wenn schon denn schon!

🤟
 
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KI wird mehr dumme hervorbringen als Leute mit Wissen.
....da es meist gegen die Leute verwendet wird.
Wüsste garnicht was ich damit anfangen soll.
Sorry, dass ich das jetzt mit Deinem Zitat argumentiere: aber das ist genau die "unwissende Einstellung" weswegen (A) Leute auf der Strecke bleiben werden (weil sie sich nicht an technische Gegebenheiten anpassen wollen) und (B) DAS im Prinzip die Dummen sind, über die sie sich selber beschweren, weil sie die Welt um sich herum überhaupt nicht mehr verstehen (no offense ¯\_(ツ)_/¯ ).

Das der Jon Doe mit den KI Tools nichts anfangen kann, rührt nicht selten davon her, dass er sich damit nicht wirklich befasst oder "Angst" davor hat.

Ein Beispiel: eine Freundin schrieb mich vor 6 Wochen an "Ja, Du meine Freund heiraten und wollen so eine Fotocloud einrichten auf die die Gäste dann per QR Code ihre Schnappschüsse hochladen. Weißt Du wie das geht?"
Keine Ahnung wie das geht. Ich schrieb ihr dann, sie solle doch Mal ChatGPT befragen (nachdem ich es selber gepromptet hatte). Sie natürlich gleich "Oh...ach najaaa...ich weiß nicht...muss ich Mal sehen ob ich das hinbekomme". Ich hab ihr gut zugeredet und letztendlich könne sie nicht Dümmer dadurch werden es zu versuchen und dann wenn sie nicht weiter kommt, würde ich schon helfen. Mein Prompt hab ich ihr auch gleich mitgeschickt.
Long Story short: nach der Hochzeit schrieb sie mir, wie genial dieser ChatGPT Tipp gewesen wäre. Sie hat die Cloud eingerichtet, die Zugänge konfiguriert und QR-Codes generiert, Kärtchen gebastelt und alles hat funktioniert.

Anderes Beispiel: meine Partnerin wollte unbedingt einen Chevy Van zum campen. Wir haben ihn Anfang März ein bisschen auseindergenommen, weil irgendwo Wasser eindringt..naja ...und wenn man schonmal dabei ist, gleich neues Interieur und dabei noch so einige Baustellen (Elektrik) gefunden. Nun ist es so: ich habe keinen Plan von Autos, deren Elektrik und schon gar nicht von Mechanik. Handwerklich würd ich mir ne Note 2 oder 3 geben. Normal also ein Projekt für 2-3 Jahre. KI Tools haben mir sehr geholfen, einige Zusammenhänge zu verstehen, Sachen rauszufinden und die Fehler zu beheben. Wir sind jetzt zu 70% fertig mit dem Umbau und ich hab nur 2 Auto-Sicherungen geschmolzen 😬.

Und genau DAS ist es, wozu diese Tools da sind: Sachen die man nicht weiß oder kann, zu einem gewissen Grad machbar und "könnbar" für jeden zugänglich zu machen ohne dass man sich mit technischen Details frustrieren muss. Sachen "geschissen" bekommen.
 
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Sorry, dass ich das jetzt mit Deinem Zitat argumentiere: aber das ist genau die "unwissende Einstellung" weswegen (A) Leute auf der Strecke bleiben werden (weil sie sich nicht an technische Gegebenheiten anpassen wollen) und (B) DAS im Prinzip die Dummen sind, über die sie sich selber beschweren, weil sie die Welt um sich herum überhaupt nicht mehr verstehen (no offense ¯\_(ツ)_/¯ ).

Das der Jon Doe mit den KI Tools nichts anfangen kann, rührt nicht selten davon her, dass er sich damit nicht wirklich befasst oder "Angst" davor hat.

Ein Beispiel: eine Freundin schrieb mich vor 6 Wochen an "Ja, Du meine Freund heiraten und wollen so eine Fotocloud einrichten auf die die Gäste dann per QR Code ihre Schnappschüsse hochladen. Weißt Du wie das geht?"
Keine Ahnung wie das geht. Ich schrieb ihr dann, sie solle doch Mal ChatGPT befragen (nachdem ich es selber gepromptet hatte). Sie natürlich gleich "Oh...ach najaaa...ich weiß nicht...muss ich Mal sehen ob ich das hinbekomme". Ich hab ihr gut zugeredet und letztendlich könne sie nicht Dümmer dadurch werden es zu versuchen und dann wenn sie nicht weiter kommt, würde ich schon helfen. Mein Prompt hab ich ihr auch gleich mitgeschickt.
Long Story short: nach der Hochzeit schrieb sie mir, wie genial dieser ChatGPT Tipp gewesen wäre. Sie hat die Cloud eingerichtet, die Zugänge konfiguriert und QR-Codes generiert, Kärtchen gebastelt und alles hat funktioniert.

Anderes Beispiel: meine Partnerin wollte unbedingt einen Chevy Van zum campen. Wir haben ihn Anfang März ein bisschen auseindergenommen, weil irgendwo Wasser eindringt..naja ...und wenn man schonmal dabei ist, gleich neues Interieur und dabei noch so einige Baustellen (Elektrik) gefunden. Nun ist es so: ich habe keinen Plan von Autos, deren Elektrik und schon gar nicht von Mechanik. Handwerklich würd ich mir ne Note 2 oder 3 geben. Normal also ein Projekt für 2-3 Jahre. KI Tools haben mir sehr geholfen, einige Zusammenhänge zu verstehen, Sachen rauszufinden und die Fehler zu beheben. Wir sind jetzt zu 70% fertig mit dem Umbau und ich hab nur 2 Auto-Sicherungen geschmolzen 😬.

Und genau DAS ist es, wozu diese Tools da sind: Sachen die man nicht weiß oder kann, zu einem gewissen Grad machbar und "könnbar" für jeden zugänglich zu machen ohne dass man sich mit technischen Details frustrieren muss. Sachen "geschissen" bekommen.
Ist ein Argument, nur stirbt man nicht gleich dumm, nur weil man keine KI nutzt!
Hab halt keine Verwendung dafür im momentanen Leben.
Sage trotzdem, das es für vieles der Sargnagel wird!
Vor allen Berufe wenn, alle nur noch KI Wissen nutzen und glauben dann, sie kenn sich mit z.B Strom aus ohne Elektriker zu sein.

Evtl komm ich ja auch mal drauf, wenn eh alles mit KI verwanzt wird um zu "helfen"
Ich mag Technik, nur muss ich nicht gleich alles nutzen was es gibt.
Ich bin mittlerweile auch älter mit Familie, das ich nicht mehr wissen muss wie alles geht, Hauptsache es geht.
Die Zeit ist knapp, da ändern sich auch mal Prioritäten.
Wer damit besser Arbeiten kann, solls nutzen!

Ich kenne mittlerweile genug Leute, die das schneller könn als ich, also lass ich mir helfen, früher war es andersherum! 😉
Bei Hardwareproblemen komm sie trotzdem noch alle an, das kann die KI nicht, da muss der Alte ran, der noch mit Bleistift übertaktet hat...
 
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weckt mich wenn KI diese unoptimierten Programmcodes der heutigen Entwickler in optimierte
Mnemonics umwandeln kann.
So wie früher mal ein John Carmack programmiert hat.

Bis dahin bleib mir weg mit den Münchhausen KIs
 
Ich bin da ganz bei dir @Blutrache2oo9
Das sieht beruflich bei mir genauso aus.

Bei KI wird argumentiert das man sich früh damit beschäftigen muss...
Ich hätte aber gerne ein fertiges Produkt mit dem man sich beschäftigen kann.

Wenn jemand fachspezifische KI anbietet, dann bin ich dabei.
Trainiert mal jemand eine KI mit teuren VDE-Normen, Elektro-Fachbüchern, Umweltgesetzen, Bedienungsanleitung, Vorschriften von TüV und DGUV, Brandschutz, Explosionsschutz, Beschreibungen von Spezialwerkzeugen und -maschinen und was es nicht alles gibt, einfach alle Fachbereiche und -themen und verkauft das als Elektroniker-KI für Elektroniker mit einer Zweitagesschulung. Jede Schulung trainiert natürlich auch die KI, weil jemand von seiner Arbeit und einem Problem erzählt.

Und ganz wichtig! Die KI darf nicht mit Internetforen gefüttert werden.
Besser gesagt, nur mit den Fragen der Themenerstellern.
"Frag sechs Elektriker und du hast zehn Meinungen", aber Meinungen brauche ich nicht, sondern Fachwissen, dass mir bei der spezifischsten Frage sagt: "ja, kannst du so machen." Oder mir sagt wie.
Bsp.: Ich habe noch nie eine Wallbox installiert und will eine im öffentlichen Raum installieren, nenne die Gegebenheiten und dann wird mir eine Materialliste erstellt mit der ich zum Großhandel gehen kann. Die Kabel werden berechnet, wie groß die Kabelrohre sein müssen, ein Wallbox-Modell wird bestimmt, welche Schutzmaßnahmen installiert werden müssen usw. ...
Am besten so weit, dass ich nicht mal mehr eine Schulung benötige, um die Wallbox prüfen zu dürfen.

Es soll keinen Ingenieur oder Techniker ersetzen (kann es meiner Meinung nach auch nicht), ich will mich nur nicht in jedes Thema einlesen und spezialisieren müssen, nur weil der Geschäftsführung irgendwas tolles einfällt.
 
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