News Starfield größtes Problem: Ehemaliger Bethesda-Entwickler hat eine Theorie

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Im Interview sprach ein ehemaliger Bethesda-Entwickler darüber, warum Starfield hinter den Erwartungen zurückblieb. Als größtes Problem sieht er demnach die langweiligen Planeten. Und auch bei den Gegnern wäre mehr möglich gewesen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Starfield größtes Problem: Ehemaliger Bethesda-Entwickler hat eine Theorie

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Als größtes Problem sieht er demnach die langweiligen Planeten. Und auch bei den Gegnern wäre mehr möglich gewesen.
Das sicher auch, aber auch ein Riesenpunkt ist defintiv die Ladescreens alle 2 Minuten. Ich hab vor ein paar Wochen wieder Starfield installiert gehabt, wollte dem Spiel noch eine Chance geben, aber nach 2 Stunden hab ich es wieder deinstalliert, es war einfach für mich immer noch ôde und nervig.
 
Also das mit dem Ladebildschirm war für mich auch das größte Problem. Also nicht, weil man etwas warten muss, sondern weil damit die ganze Atmosphäre leidet. Ich konnte nie so richtig in das Spiel "eintauchen". Viel besser macht es da zum Beispiel NMS oder Empyrion GS. Hier steigt man in sein Raumschiff, startet in den Weltraum, mach einen Sprung, fliegt zum Zielplaneten und landet dort wieder. Alles ist in einem Ablauf ohne Unterbrechungen und das baut für mich eine gute Atmosphäre auf. Diese Gefühl hatte ich so bei Starfield nie. Starfield ist sicherlich kein schlechtes Spiel und ich habe ungefähr 100h gespielt. Aber durch diese Problem fehlt mir leider die Langzeitmotivation, wie zum Beispiel bei Empyrion, wo ich schon 1700h gespielt habe, obwohl das Questsystem hier unterirdisch ist.
 
Wobei nichtmal das verlieren der Atmosphäre für mich das große Problem war. Ich hab eine Quest in der Wildne Westen Fraktion gemacht, Freeport? JEdenfalls gabs da so ne Quest bei der ich in gefühlt 5 Gebäude musste in der Stadt, das teilweise mehrmals. Es fühlte sich für mich so an als ob ich öfter den Ladebalken sah als das was ich für die Quest machen musste. Sowas geht einfach nicht mehr heute.
 
Ja, dann die ständigen Ladescreens "dank" der uralt-Engine, der langweilige Weltall, in dem nichts los ist mit dem immer gleichen Hintergrund, das ständige rumgeschicke und der eingeschränkte Schiffsbau.

Nicht nur, dass die Planeten langweilig waren. Die Dungeons waren immer gleich mit exakt den gleichen Objekten und Loot an exakt den gleichen Stellen.
 
Nicht nur, dass die Planeten langweilig waren. Die Dungeons waren immer gleich mit exakt den gleichen Objekten und Loot an exakt den gleichen Stellen.
Das erinnert mich an Mass Effect 1. Ca. 15 Nebenmissionen auf verlassenen Planeten. Man landet mit dem Mako und fährt auf einer recht großen Karte wenige Point of Interest ab, bis man zum Questort kommt. Dieser besteht entweder aus einem Panzer (äußerliche Design erinnert stark an den Jawah Panzer/Fahrzeug aus Star Wars), einer Forschungsstation oder eine Mine mit jeweils dem gleichen Layaout.

Viele dieser Nebenmissionen hatten aber immerhin eine gute Nebengeschichte zu erzählen, weswegen ich sie immer noch recht gerne mache.
 
was mir auch ziemlich auf den Keks ging waren die duzenden renne von a nach b und komme zurück neben quests. Da war es große kunst alle nebenquests zu gebündelt wie möglich "abzuarbeiten" um nicht in der schnellreise Ladebildschirm hölle zu versauern
 
Die Ladescreens haben mich tatsächlich gar nicht mal so gestört, bei mir waren es die langweiligen Planeten.
Über 1000 Planeten, wovon 900 gleich ausschauen und auch noch überall die gleichen 10 verschiedenen Basen sind, ist halt einfach langweilig.
Meiner Meinung nach hätte es dem Spiel gut getan "nur" 100 Planeten zu haben, wenn davon 20-30 langweilige Monde sind, ist es noch verkraftbar, solange der Rest sich merklich unterscheidet.
 
Ladenschirm etc. konnte man alles verschmerzen. Total dumme Quests, wie der Baumtyp wo man ewig hin und her rennt.

Nach einer Weile hat es dann doch etwas Bock gemacht. Das beste am Spiel war der Weg zu dem Cheatschiff, Undercover bei den Piraten und Flottenmission wegen diesen Alienmonstern waren besser als die Hauptstory. Als dann aber klar wurde dass die Sternenblüter einfach nur multiversums Kopien von einem selbst sind, war meie Lust sofort auf NULL. Ich mag solche modernart Storys nicht (Wie MA bei Kunst einer macht paar Klexe an die Leinwand soll tiefgründig sein, nein!) das hat für mich immer was von, komm wir machen so was, dass ist besonders Innovativ.
Man bleibt einfach beim Alieninvasionssetting ala Mass Effect. Trotzdem wollte das Ende sehen, also einfach nur noch Durchgerannt, Kräfte fand ich blöd, kein Interesse bin hier nicht bei the Witcher und auch da mag ich Zaubern nicht besonders.

Ende vom Lied, das ENDE war gar keins genauso beknackt wie die ganze Story und nach dem ich wieder auf dem Planeten lande treffe ich den Baum Typ, welcher mir exakt das gleiche Erzählt und ich mir nur Denke ich erschieße mich in echt freiwillig, bevor ich jemals wieder im Leben diesen xcheixx Quest noch mal mache!
 
Auch wenn man auf nen Misthaufen einen Goldbarren legt, bleibt es darunter immer noch Mist.
Sorry aber das ist wieder eine saublöde Ausrede vom Entwickler -.-
 
Ich bin da mit dem Skyrim Gedanken rein gegangen. Also sich in der offenen Welt treiben lassen. Dafür ist das Spiel leider nicht geeignet.
 
Starfield ist wie ein fehlgeschlagener Blindheitszauber:

Statt Blendwerk für Bethesdas digitale OW-Touristen gabs prozedural generierten Staub am Arsch der Galaxis. In dieser hässlichen Baukasten-Einöde aus Aschgrau, Mausgrau und gelegentlich einem frisch gebenchten Braungrüngrau wollte niemand länger als ein Wochenende was entdecken. Oder digitalen Urlaub machen. ( Warhorse gefällt das ). Und derart unabgelenkt, fiel auch allen plötzlich auf, dass unter der einstigen Handarbeit der Weltenschaffer nicht arg viel Substanz steckt. Plotspoiler: Das tat es noch nie.

Weit wie der Ozean, tief wie die PCGH-Redaktionspissoirs. So heißt es nicht umsonst über Bethesda. Weltweit. :devil:
 
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