mehr ssd cache - höhere Trefferchance oder nicht? Die Geschwindigkeit der kleinen SSD ist auch noch immer > HDD.
Ja, das ist die Frage. Allerdings ist die Größe des SSD-Caches nicht so wichtig, wie viele hier anscheinend denken. Der Blick in den Explorer verrät: der Windows-Ordner "wiegt" 20GB - man denkt: das passt doch niemals in den Cache, wie soll den da noch Platz für Programme bleiben? Was man sich aber klar machen muss: In den Cache kommt nur, was überdurchschnittlich häufig benutzt wird. Und das ist nicht besonders viel, etwa 4 GB müssten das sein. Und von diesen 4GB kommt nur der Teil in den Cache, der aus Dateien <<10MB besteht. Das ist dann gleich viel weniger.
Das gleiche gilt für Spiele. Eigentlich mehrere GB groß, doch betrachtet man nur die kleinen Dateien, dann geht's. Und so sind Windows, Office und einige Spiele im Cache durchaus möglich.
Nun kann man anmerken: Eine SSD beschleunigt alle Spiele konstant, eine SSHD nur die zuletzt bzw am häufigsten gespielten. Aber zumindest bei meinem persönlichen Nutzungsverhalten (1 Monat Spiel A und B, nächster Monat Spiel C und D - ich denke, so machen es die meisten Leute) kann man gut vom SSHD-Effekt profitieren.
Auffällig ist, dass diejenigen, die hier immer schreiben, eine SSHD können prinzipiell dies und jenes nicht, sei ein fauler Kompromiss etc., offenbar selber keine SSHD besitzen. Hingegen haben User, die eine SSHD besitzen oder getestet haben, anscheinend eine höhere Meinung von der SSHD-Technologie.
Hm, wurde doch angesprochen. Bei dieser Art von Platte wird aus deinem Verhalten / Arbeiten gelernt und häufig genutzte Sachen beschleunigt.
Hier kann man sich ja mal einlesen
Das soll ein
Nachteil sein?
Icedaft schrieb:
Auf eine 120er passen das BS, Virenscanner, alle Programme und 1-3 Lieblingsspiele. ALLE Programme werden gleich beschleunigt und nicht nur die am häufigsten gestarteten Programme nach 3-4 Reboots...
Dafür landet auch viel auf der SSD, das eigentlich gar nicht beschleunigt werden muss - Texturcontainer, Introvideos usw. Und es werden eben
nur die Programme beschleunigt, die auf der SSD liegen.
Angenommen, du hast 10 Spiele à 10 GB, dann musst du dich bei einer SSD entscheiden, welche 5 dieser Spiele du auf der SSD speicherst und welche 5 auf der HDD verweilen müssen, also welche Spiele superschnell starten und welche superlangsam. Die SSHD nimmt dir diese Arbeit ab und beschleunigt alles halbwegs, was du häufig nutzt, solange es auf der SSHD selbst liegt. Schön, wenn man sich nicht mit Dateispeicherorten beschäftigen will, sondern einfach nur arbeiten oder spielen.