AW: SSHD auf dem IDF: 500-GB-Hybridfestplatte schlägt beinahe SSD
ΔΣΛ;4566135 schrieb:
Das ist doch der riesige Hacken an der Sache, wer nicht jeden Tag das gleiche macht hat die AA Karte gezogen.
Und? Bei Sachen, die ich nur einmal in fünf Jahren machen, ist es mir ehrlich gesagt wurscht, wenn ich das eine Mal länger warten muss. Wer nicht gerade Multimillionär ist (und Glück mit der Haltbarkeit hat

), ist vermutlich längere Zeit damit beschäftigt, zwischendurch sein System auf neue, größere SSDs umzustellen, wenn die alten zu klein geworden sind.
Das Problem bei SSDs ist nicht, dass die Strukturen nicht klein genug wären, sondern dass die Strukturen bisher einfach viel zu teuer sind.
Das wird sich mit der Zeit hoffentlich legen.
Nicht, solange sie nicht kleiner werden. Was bei SSDs einen erheblichen Kostenfaktor ausmacht, ist die benötigte Fläche auf dem Silizium. Und die wird nicht billiger (im Gegenteil, mit neueren Verfahren sogar teurer - auch wenn unterm Strich natürlich der Preis pro Transistor sinkt). Zieht man zudem die mit der Baugröße stetig abnehmende Lebensdauer und der damit steigende Bedarf an Overprovisioning in Betracht, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass HDDs die Flash-basierten SSDs überleben werden.
Die Seagate Momentus Platten mit ihren 8GB SSD sind viel zu teuer , da kann man genausogut eine 750GB Festplatte und eine 60gb OCZ Synapse dazu nehmen ... da hat man 10x soviel SSD Cache bei gleichem Preis der Seagate Momentus.
Hat man nicht. 80 GB wären das doppelte, nicht 60 GB und von denen sind bei der Synapse auch noch 30 GB für Overprovisioning reserviert (MLC lässt grüßen. Und OCZ sowieso

) - unterm Strich bleibt also nicht einmal das Vierfache. Was man ggf. 10 mal soviel hat, ist Ärger, wenn irgendwann mal etwas kaputt gehen sollte, 10 mal soviel Aufwand bei der Installation und 10 mal so oft keine Cache-Wirkung, weil die dumme Nvelo-Software bei OCZ&Co und mal wieder den letzten GB-großen Kopiervorgang mitgecached und alle Betriebsystem-, Spiel-, etc. Daten überschrieben hat.
Von nicht funktionierenden Deinstallationsroutinen und der ggf. kaum noch möglichen Datenrettung ganz zu schweigen...
Wer schon passende Festplatten hat und nur ein Betriebssystem nutzt und ohnehin regelmäßig Voll-Backups auf ein anderes System macht, für den sind Nvelo-Vertreter ggf. die billigere Wahl. Aber allen anderen würde ich klar zu Seagate raten. Hätten die 3,5" Modelle im Angebot, wäre ich auch längst umgestiegen - selbst zum jetzigen Preis.
Was mir an der Vorstellung nicht so gefällt ist die Angabe dass ein großer Teil der Performance über Treiber im Betriebssystem erreicht wird die mutmaßlich auch nur für aktuelle Intel Chipsätze unter Windows angeboten werden.
Für meinen kleinen Laptop wäre so eine beschleunigte HDD eigentlich genau das richtige, aber weder ist der Chipsatz von Intel(RS600), noch ist er aktuell(letzter ATI Chipsatz vor der Übernahme durch AMD...), noch kommt immer Windows zum Einsatz.
Da bin ich ehrlich gesagt auch sehr, sehr misstrauisch und würde mir vom Artikel doch so einiges an Details wünschen. Seagates Cache-Lösung ist mit Abstand die flexiblste, unabhängiste und damit nutzerfreundlichste am Markt und hat eigentlich keine sonderlich großen Probleme mit der Wirksamkeit. Sicherlich gibt es immer etwas zu verbessern, das Betriebssystem weiß besser über Daten bescheid und wie sich die Seagates im RAID machen würden, weiß ich auch noch nicht - aber wenn diese neue Ansteuerungsform mehr als ein Hilfsmittel ist, ist sie definitiv abzulehnen.