SSHD auf dem IDF: 500-GB-Hybridfestplatte schlägt beinahe SSD

AW: SSHD auf dem IDF: 500-GB-Hybridfestplatte schlägt beinahe SSD

Bei Laptops praktisch aufgrund des fehlenden platzes. Jedoch für Ultrabooks zu groß.
In einem normalen Rechner würde es sich kosten/nutzen technisch gar nicht lohnen.

Also es kommt defintiv billiger eine Hybridplatte zu kaufen als eine Festplatte UND eine SSD, vom Platzbedarf und eventuellen Controller/Treiberproblemen mal abgesehen
 
AW: SSHD auf dem IDF: 500-GB-Hybridfestplatte schlägt beinahe SSD

Interressant, wie gut das funktioniert... bis jetzt waren diese Hybridplatten ja eher ...na ja...

Hmm - es gab im Prinzip bislang nur zwei Generationen (bei Seagate. Über Toshiba kann ich nichts sagen, der Rest bietet sowas gar nicht an). Die erste war seinerzeit nicht viel mehr als eine Festplatte mit integriertem Speicher, der dann über Windows (Readyboost) genutzt werden sollte. Das war schrott. Die zweite, aktuelle, seit längerem verfügbare, funktioniert eigentlich recht reibungslos.

Ich frage mich auch, wie sehr der CPU dabei belastet wird, immerhin scheint die Steuerung des ganzen ja in Software ausgeführt zu sein.

Da es bislang problemlos vom HDD-Controller erledigt wurde, vermute ich mal eher eine geringe Last. Im Prinzip geht es ja nur darum, Dateien einmalig nach Kriterien zu sortieren, mit denen man sowieso gerade arbeitet.

Na ja OCZ (PCIe), Hitatchi (SAS & Fibre Channel) und Toshiba (SAS) bauen Enterprise SSDs mit SLC Chips

Also zumindest von OCZ wäre mir nur MLC bekannt - bis rauf zu den VeloDrives. (glaube, die Unterscheiden sich von den Consumer PCIe-SSDs sowieso nur in der Firmware)

Früher war SLC mal verbreiteter -auch im Consumer Bereich- und das obwohl die Lebensdauer der Chips mit der Verkleinerung der Strukturgröße gesunken ist. Das liegt daran das die Lebensdauer der SSDs als ganzes in Relation zur Lebensdauer der einzelnen Speicherzellen im Lauf der Zeit durch verbesserte Controller (und ihre Wear Levelling Algorithmen) massiv angehoben werden konnte.

Ich tippe eher auf die Schreib-Verbesserungen bei den Controllern. Man weiß heute genausowenig, wie früher, wie lange eine SSD hält und die Leute stehen den Herstellerangaben weiterhin kritisch gegenüber. Die Reduzierung der Zellen-Lebensdauer um ~den Faktor 10 hat das nicht gerade begünstigt. Aber die ersten MLC-SSDs hatten zusätzlich Schreibleistungen, die gegenüber jeder HDD lächerlich waren. Das hat viele davon abgehalten, einen Sinn im Umstieg zu sehen - und wurde mit neuen Controllern stark eingedämmt.


Ist das nicht das was ich geschrieben habe?(Flashspeicher für Cache Anwendung)

Wer eine OCZ Agility o.Ä. als Cache Platte nimmt ist auch irgendwie selber schuld wenn die nach einem Jahr den Geist aufgibt.

Nein, dass ist nicht das, was du geschrieben hast, denn diverse SSD-Verkäufer bieten Caching-Lösungen aus einer MLC-SSD und der Nvelo-Software an - da gehört ne OCZ Synapse (k.A., ob die auf der Agility basiert - aber mehr als umlabeln von irgend einem der Standard-Modelle wird OCZ nicht gemacht haben) halt eben auch mit dazu.

Ich würde mal schätzen dass die Belastung mit dem Live Scanner eines Anitvirenprogrammes vergleichbar ist. Bei Zugriffen mitlesen und analysieren ist genau das was so ein Programm auch tut.

Ein Live-Scanner muss den Code überwachen und er muss mit allen Inhalten machen. Cachen ist viel, viel einfacher. Du kannst z.B. alle Dateien über einen bestimmten Größe komplett aussortieren, weil die Festplatte da eh keine Zugriffsnachteile hat. Du kannst (als Betriebssystem) auch z.B. alle Kopiervorgänge ausklammern, weil es unwahrscheinlich ist, dass sich diese wiederholen. Den Rest sortierst du dann z.B. nach Dateiendeungen (.exe und .dll sind gute Kandidaten, .doc muss vermutlich nicht gecached werden)
Für eine einfache, HDD-interne Implementierung würde ich z.B. einfach nur die NCQ-Queue überwachen. Alles, was da auf seine Auslesung wartet, ist offensichtlich für die HDD nicht schnell genug zu finden und wenn es nicht sinnlos groß ist, kommt gleich eine Kopie in den Cache.


Bei Laptops praktisch aufgrund des fehlenden platzes. Jedoch für Ultrabooks zu groß.
In einem normalen Rechner würde es sich kosten/nutzen technisch gar nicht lohnen.

Fast alle Ultrabooks gibt es zumindest auch mit (2,5") HDD. Intel selbst favorisiert ja für günstigere Ausführungen die Kombination dieser mit mSATA-SSDs und Caching via Chipsatz.
 
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