Ja, aber die beiden Sachen sind vergleichsweise Peanuts - die muss man nicht deaktivieren. Superfetch liest ja und hängt die Sachen ins RAM - schadet also der SSD nicht - ein Zugriff darauf ist immer noch schneller als auf SSD und der Prefetch schreibt gar nicht so viel. Die ganzen Logs der diversen Win-Ereignisse machen im Laufe des Tages ein Vielfaches davon aus - die werden natürlich auch auf die SSD geschrieben.
Wahrscheinlich sind noch dein Benutzer-TEMP-Verzeichnis und das von Win selbst auch noch auf der SSD.
Einmal einen fetten Download einer RAR-Datei gemacht - sagen wir mal, du hast ein Android-SchlauFon und holst dir den aktuellsten CyanogenMod dafür runter, 300 MB groß, dann landet der erstmal im Download-Ordner, den du dir vielleicht auf die HD gelegt hast, um die SSD zu schonen.
Aber beim Entpacken geht erstmal alles übers TEMP-Verzeichnis und schon hast du mehr als 300 MB auf die SSD geschrieben.

Aber Hauptsache, man hat ein paar MB durch ausschalten von Prefetch gespart - du verstehst den Punkt, hoffe ich.

Also entspanne dich mal - mit Samthandschuhen muss man eine SSD nicht anpacken und jeden Kleinscheiss abwürgen.
Lehn dich einfach zurück und genieße.
Ich habe ja schon länger meine SSD und weiß, was da im Schnitt in einem Jahr drauf landet- sogar wenn ich einen relativ niedrigen TBW-Wert (TeraBytes written) ansetze, sagen wir mal 30, dann macht es die SSD noch 20 Jahre, obwohl auch die Windows-Auslagerungsdatei auf der SSD liegt.
Zumindest die Flash-Zellen - wahrscheinlich stirbt sie schon eher durch irgendeinen Elektronikausfall.