• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

Soll Oberst Klein bestraft werden

Soll Oberst Klein bestraft werden?

  • Ja

    Stimmen: 18 12,8%
  • Nein

    Stimmen: 123 87,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    141

King_Sony

Software-Overclocker(in)
Hi, wollt mal wissen ob Ihr Oberst Klein bestrafen würdet oder nicht und wenn ihr woll könnt ihr dann posten warum Ihr euch dafür entschieden habt. Falls einer noch nix davon gehört hat: http://www.welt.de/politik/deutschl...leins-Entscheidung-hat-Fairness-verdient.html

Also meiner Meinung nach soll er nicht bestraft werden, weil sie mit den Tankern schlimme Atentate hätten machen können.

LG Sony
EDIT: anderen Link
 
Zuletzt bearbeitet:
B

boss3D

Guest
[X] Nein

Den verlinkten Artikel habe ich übrigens garnicht gelesen, weil ich schon durch andere "seriösere" Meldungen zu dem Thema informiert bin.

Meiner Meinung nach kann dem Oberst alleine schon deswegen kein fahrlässiges, oder rücksichtsloses Handeln unterstellt werden, weil er noch auf eine Nachfrage der US Air Force verlangt hatte, kleinere Bomben mit weniger Wirkung einzusetzen, als es die Amerikaner geplant hatten. Dass die zivilen Opfer zu bedauern sind, steht außer Frage, aber militärisch gesehen, denke ich, dass der Luftangriff seinen Nutzen erfüllt hat. Wer weiß, wie viele Menschen erst bei Anschlägen mit den Tanklastern umgekommen wären und sogar ortsansässige Afghanen hielten den Angriff für richtig, weil sie den Taliban alles zugetraut hätten.

Dass sämtliche Bundeswehr-Offiziere in Afghanisten von der Deutschen Regierung den Befehl haben, in solchen Situationen nach eigenem Ermessen zu handeln, davon gehe ich aus. Lediglich direkte Angriffsbefehle dürfen sie nicht erteilen, soweit ich informiert bin und im Übrigen kann man den Angriff auch als Prävention vor einem direkten Angriff auf die Deutschen Truppen sehen.

Zu allerletzt hätten auch noch die US-Piloten den Bombenabwurf nach amerikanischem Militärrecht verweigern können, wenn sie der Auffassung gewesen wären, dass der Angriff schlichtweg falsch wäre.

MfG, boss3D
 
Zuletzt bearbeitet:

DarkMo

Lötkolbengott/-göttin
ich bin zwar etwas aus der materie raus (is ja scho bissl her) aber erinner mich noch an meine damalige meinung dazu: keine bestrafung. boss3d hat das an sich schon schön aufgezählt, was auch meine meinung in etwa wiederspielgelt.
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Das Problem ist ja, ob man die Menschen, die unschuldig sind, als Kriegsopfer bezeichen will und man eben das Sterben von Zivilisten in kauf nimmt um eine größere Anzahl von Opfern zu verhindern.
Aber dazu müsste Deutschland den Einstatz erst mal als Kriegseinsatz sehen und das tun sie nicht, solange das nicht der Fall ist, muss sich der Oberst als Verantwortlicher zu verantworten.
Ob man das als Mord anklagen will, kann ich nicht beurteilen, Mord wird dann angezeigt, wenn ein Tötungsdelikt aus niederen Beweggründen vorangeschritten wird.
Das kann ich hier nicht erkennen, der Offizier wollte einer möglichen Gefahr präventiv vorgreifen, eher sollte die Frage gestellt werden, ob das das richtige Mittel dafür war.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
[X] Ja (militärisch). Ebenso wie die Vorgesetzten, die offensichtlich mit der Auswahl kompetenter Leute ebenso überfordert waren, wie er mit seinem Einsatz.
 

GR-Thunderstorm

BIOS-Overclocker(in)
[X] Nein

Aber ich frage mich, woher er wusste, dass der Tankwagen für einen Anschlag vorgesehen war?
Das genaue Vorgehen war ja anscheinend bekannt, nur woher?
Er wusste, dass die Taliban planten, mit zwei Tankern einen Bundeswehrstützpunkt anzugreifen. Der erste sollte die Einfahrtsbefestigung sprengen, der zweite in die Quartiere preschen.
Bei den vielen Zivilopfern frage ich mich allerdings auch, wie viele Taliban dabei umkamen?

Edit: Aha, in einer anderen Quelle steht:
Ein Informant am Boden gab an, es seien keine Zivilisten bei den Lastwagen. Der Oberst gab den Befehl, die beiden Laster zu bombardieren. Um 1.49 Uhr nachts, rund zweieinhalb Stunden, nachdem die steckengebliebenen Lastwagen entdeckt worden waren, geschah das. Zwischen 17 und 142 Menschen - so die im Isaf-Bericht zitierten Quellen - kamen ums Leben, darunter auch „Zivilisten“.
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~ED5F669AA95BB4973A0C78183AF22E381~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Es waren also anscheinend auch Taliban dabei.

Auf Grund der Informationen, die zu Grunde lagen, nehme ich schon an, dass der Angriff gerechtfertigt waren.
Die Bundeswehr sollte imo noch einiges härter gegen die Taliban vorgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Etwas ausführlicheren Medienberichten war es wohl so, dass die Taliban, die Tanklaster begleiteten, bevor sie steckenblieben, vor Ort waren - das aber auch eine große Zahl an Zivilisten sich an den Lastern bedienten.

Die Frage ist imho nicht, ob damit auch Taliban getroffen wurden, sondern ob eine konkrete Bedrohungslage vorlag, in der sich die Bundeswehr selbstverteidigen sollte. Denn der Auftrag ist nunmal nicht, die Taliban zu besiegen - sondern das Land wieder aufzubauen. Das Töten von Zivilisten erschwert letzteres bekanntermaßen deutlich.
Selbst wenn eine Zerstörung der Laster als unabdingbar bewertet wurde, stellt sich die Frage nach dem Luftangriff: Die Laster steckten fest. Die Taliban ist nach offiziellen Angaben eher mit Guerilla-Taktiken unterwegs und hat vermutlich kein schweres Bergegerät auf Abruf bereit. Der Bundeswehrstützpunkt war nicht sehr weit entfernt.
Das klingt für mich nach einer Situation, in der man auch Bodenfahrzeuge hätte einsetzen können, die Zivilisten vor der Zerstörung durch Warnschüße vertreiben. (bzw.: Wenn man so genau über die Personen vor Ort informiert war, dürfte man auch gewusst haben, was für Waffen diese tragen. Bei fehlender Boden-Luft-Kapazität hätten auch der Luftangriff mit vorrangehenden Tiefflügen oder schlicht von Hubschraubern ausgeführt werden können, um die Zahl der Opfer zu reduzieren)
 
B

boss3D

Guest
das aber auch eine große Zahl an Zivilisten sich an den Lastern bedienten.
Soweit ich informiert bin, hatten die Taliban Zivilisten aus nahegelegenen Dörfern gezwungen, bei der Bergung der Lastwagen zu helfen. Die Zivilisten waren mit Sicherheit nicht vor Ort, um Treibstoff für den Eigengebrauch in Kanistern wegzuschleppen. :schief:
Denn der Auftrag ist nunmal nicht, die Taliban zu besiegen - sondern das Land wieder aufzubauen.
Dumm nur, dass das eine nicht ohne das andere geht ...
die Zivilisten vor der Zerstörung durch Warnschüße vertreiben.
Und die Taliban wären, glaubst du, nicht gemeinsam mit den Zivilisten weggerannt?

MfG, boss3D
 

theLamer

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
[X] Nein

Weil es an den verammten Politikern liegt, dass sie die Situation in Afghanistan nicht als "Krieg" oder "bewaffneten Konflikt" definieren... da wäre das kein Problem

INsofern: Guttenberg spricht ja schon von "kriegsähnlichen Zuständen", und schützt Klein, was richtig ist. Es ist eben Krieg und Krieg is nicht schön, da können halt auch mal Zivilisten sterben (nicht so verstehen, als ob mir das egal wäre, aber so ist Krieg eben - bin ja auch generell für Frieden). Aber man muss das nicht zum Nachteil der Soldaten beschönigen, wie STeinmeier und Jung (INkompetenz in Person) es getan haben.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Soweit ich informiert bin, hatten die Taliban Zivilisten aus nahegelegenen Dörfern gezwungen, bei der Bergung der Lastwagen zu helfen. Die Zivilisten waren mit Sicherheit nicht vor Ort, um Treibstoff für den Eigengebrauch in Kanistern wegzuschleppen. :schief:

Ich hab im Umfeld des Untersuchungsberichtes keine gut belegten Schilderungen der Situation unmittelbar vor dem Angriff gehört, aber die Reportagen nach den Angriffen schildeterten u.a. so etwas:

unter den Opfern sei "eine kleine Zahl" von Zivilisten, darunter Kinder, die aus den in einem Fluss festgefahrenen Lastern Benzin abzapfen wollten. Ein Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums sagte, "zwischen 200 und 250" Dorfbewohner hätten sich um die Laster geschart. Daher sei eine "große Zahl" von Zivilisten unter den Toten und Verletzten zu befürchten.

Wenn man bedenkt, wie tief die Laster im Schlamm steckten, ist zumindest das leeren der Tanks (von wem für wen sei dahingestellt) auch logisch.


Dumm nur, dass das eine nicht ohne das andere geht ...
Und die Taliban wären, glaubst du, nicht gemeinsam mit den Zivilisten weggerannt?

Das tut wenig zur Sache. Es mögen Leute zu dem Schluss kommen, dass das Abschlachten von Taliban und Leuten, die sich zufällig im Umkreis von 100m aufhalten, aus Afghanistan einen friedlichen, weltoffenen Ort mit glücklichen Einwohnern macht.
Aber:
Es ist nicht an einem Oberst, solche Überlegungen anzustellen und daraufhin eingenmächtig Aktionen zu erteilen.

Das ist Job der obersten Militärführung bzw. der Politik. Und die Vorgabe der Politik lautet nicht, die Taliban zu töten, sondern die afghanischen Behörden beim Wiederaufbau zu unterstützen und Waffen nur zur Selbstverteidigung einzusetzen.
Dieser Befehl wurde imho ganz klar missachtet und dass muss Konsequenzen für denjenigen haben - ebenso wie für alle, die ihn dabei aus eigenem ermessen heraus unterstützt haben. (Sowohl im vorraus, als sie ihn für den Job ausgewählt haben, als auch im nachhinein, wenn sie seine Fehler für angemessen erklärt haben)
 

Havenger

Gesperrt
nein er sollte nicht bestraft werden !!! deutschland ist im kireg in afghanistan und da sollte man nicht noch einen offizier bestrafen, der nur seine arbeit getan hat ! finde es ehrlich eine frechheit das die regierung ( außer guttenberg ) es nicht sagt das deutschland im krieg ist ...

gut so guttenberg du sagst wenigstens was sache ist !
 

axel25

Software-Overclocker(in)
Nein, er hat 100Zivis gegen, Wahrscheinlich, tausend gegeben. Er hat den Taliban Ressourcen geraubt und unter Umständen die Bevölkerung gelehrt, nicht mit den Taliban zusammenzuarbeiten.

Wer von würde nicht sagen, sprengen wir sie in die Luft, wenn er 100 Zivilisten imbringt, aber 1000 das Leben retten kann?
 

theLamer

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
@ axel25 Ist eben Utilitarismus, dem du anhängst

@ 1000 vs 100: Joa, das BfvG sagt ja auch, dass man nicht so argumentieren kann (Flugzeugabstürze)
Menschenleben gegeneinander aufrechnen, das ginge so einfach nicht
 

BTMsPlay

PC-Selbstbauer(in)
Alle Soldaten die es wagen auf den Gegner zurückzuschießen gehöhren bestraft. Finde die Frage schon merkwürdig!
 

Havenger

Gesperrt
Also ehrlich immer wieder muss man es sagen : Deutschland ist im Krieg !

@ BTMsPlay : bist du ein linker ? stell dir mal dich vor in afghanistan und plötzlich steht ein taliban vor dir mit ner auf dich gerichtetetn waffe ! würdest du den erst mal freundlich fragen ob er die weglegen kann damit du mit ihm reden kannst ? der würde schießen ehe du bis 3 gezählt hast ...

drum wie gesagt ich stehe hinter klein und kann nur sagen ich hätte genauso gehandelt !
 

axel25

Software-Overclocker(in)
1. D ist im Krieg.
2. Soso, sollen sie sich lieber erschießen lassen.
3. Darf die Luftwaffe einen entfürhtten Jet, der auf ein AKW oder Großstadt, Großverantsaltung zufliegt nach der 3. Aufforderung zum Abdrehen meines Wissens nach abschießen.
4. In einem Krieg gibt es keine Regeln, D ist im Krieg(das ist eine Tatsache, wer das nicht aktzeptiert, der gehört nicht in diese Welt, es ist nunmal der Krieg gegen den Terror).
 

theLamer

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
1. D ist im Krieg.
Deskriptiv ja, aber eben nicht offiziell auf dem Papier, weshalb sie nicht das Feuer eröffnen dürfen (normativ) - was auch Quatsch ist. Ich wäre auch dafür, dass es als "Krieg" bezeichnet wird, sodass Kleins Handlung legimimiert wäre

3. Darf die Luftwaffe einen entfürhtten Jet, der auf ein AKW oder Großstadt, Großverantsaltung zufliegt nach der 3. Aufforderung zum Abdrehen meines Wissens nach abschießen.
Passagierflugzeuge nicht.

4. In einem Krieg gibt es keine Regeln, D ist im Krieg(das ist eine Tatsache, wer das nicht aktzeptiert, der gehört nicht in diese Welt, es ist nunmal der Krieg gegen den Terror).
Falsch, es gibt das Kriegsrecht, darin sind Zivilisten erwähnt, man darf sie nicht "einfach so" töten. Extremfälle: Srebrenica z.B. im Zerfallsprozess Jugoslawiens

Und wie gesagt, offiziell sind sie nicht im Krieg, sondern haben ein UNO? Mandat ausgeführt von der NATO? Ka, es schipmft sich auf jeden Fall Friedensmission oder ähnlich und nicht Krieg.
 

Havenger

Gesperrt
ehe d offiziell im krieg ist scheint an ganz dunkeln stellen sonne :lol:

2. würde ich ändern der sicherheit willen soll man auch pjets abschießen dürfen ...

Falsch, es gibt das Kriegsrecht, darin sind Zivilisten erwähnt, man darf sie nicht "einfach so" töten. Extremfälle: Srebrenica z.B. im Zerfallsprozess Jugoslawiens

soweit ich weis gibts das kriegsrecht schon ne ganze weile und da haben bisher alle nationen die das ding unterzeichnet haben dagegen verstoßen ...

siehe abu graib, georgien konfilkt usw. ...
 

theLamer

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Aber zu sagen, wenn andere Unrecht tun, dann tu ich es auch kann nicht Grundlage des Handels sein... Ich würde es Selbstjustiz nennen. Wenn das jeder tun würde, dann haben wir Anarchie ;)

Aber nicht zu vergessen: Die Terroristen haben keine Moral, wieso sollten wir uns ihnen gegenüber moralisch verhalten? Ist eben ein Dilemma, es sind auch Menschen aber verdienen sie moralisches Handeln? Und: Wozu führt das langfristig? Das sind wahrscheinlich die Sachen, die dir durch den Kopf gehen, wenn du sowas sagst wie im Post vorher...

MIr geht es genauso....
 

Malkav85

Moderator
Teammitglied
Und gerade die Nationen, die am lautesten schimpfen, haben eh den meisten Dreck am Stecken!

Ich will gar nicht wissen, wieviel Collateralschäden die Amis und Briten uns verheimlichen.
 

Havenger

Gesperrt
naja es gibt immer noch das problem ( men siehe diese sinnloses verhaltensregeln die es für die soldaten gab ) die mussten erst in zig sprachen sagen das die die waffe runternehmen sollen und auch dann durften sie nur in die luft schießen ...

wenn ich bundeskanzler wäre oder der das zu entscheiden hat würde ich auf jeden fall den soldaten freien schussbefehl geben so dass die sofort schießen können wenn sie sich bedroht fühlen ...
 

Malkav85

Moderator
Teammitglied
ich hät unsere Jungs abgezogen. Entweder sie dürfen schießen, oder sie kommen allesamt heim.

Wenn ich da unten wär und ich würde mich bedroht fühlen bzw. jemand kommt auf mich zu mit einer Waffe, würde ich mich auch wehren.
 

Havenger

Gesperrt
ja ich auch ... nur wie ist das heute : da gibts ein disziplinar verfahren und dann ne uneherenhafte entlassung ! toll ist echt ein schöner lohn wenn man dann noch vlt sein leben und das der kameraden rettet ...
 

Havenger

Gesperrt
naja massenmord würde ich das net nennen was wäre wenn die taliban das gegen vlt hunderte menschen als waffe benutzt hätten ? so sind halt mal 100 drauf gegangen und na und ? jetzt ist dort mal ne weile ruhe !
 

ole88

PCGH-Community-Veteran(in)
soweit ich weiß und mal gelesen habe darf D offiziel keinen krieg mehr führen wegen 2.WK, gab da doch so ein schönes blatt zum unterzeichnen.

nun wird dies halt inoffiziel getean und kein hahn kräht danach ich sage nein nicht er sondern die verdammten politiker und sessel wärmer sollten bestraft werden.
 

Eifelsniper

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
soweit ich weiß und mal gelesen habe darf D offiziel keinen krieg mehr führen wegen 2.WK, gab da doch so ein schönes blatt zum unterzeichnen.

nun wird dies halt inoffiziel getean und kein hahn kräht danach ich sage nein nicht er sondern die verdammten politiker und sessel wärmer sollten bestraft werden.

Das ist so nicht ganz korrekt
Nach der momentanen Gesetzeslage (Grundgesetz) Kann die Bundesregierung den Kriegsfall nur in Verbindung mit dem V-Fall (Verteidigungsfall) verkünden, ein V-Fall liegt aber zurzeit nicht vor.
Das was du meinst, ist die Erklärung das Deutschland keinen Angriffskrieg mehr starten darf.


Zum Thema...Wo gehobelt wird fallen späne,wo Krieg ist Fallen Menschen.
Unverschämt finde ich zudem das in der BRD sich Menschen die NIE in so einer Lage waren oder Kommen werden, sich das recht rausholen und den Herrn Oberst verurteilen oder Verurteilen wollen für sein Handeln.
Es gibt nun mal Situationen im Krieg und in bewaffneten Konflikten (Ja das ist ein Unterschied) da kann man nicht lange überlegen und erst mal 50 Genehmigungen einnehmen, dann muss man Handeln.
Zudem muss man erstmals Nachweisen wie viel Zivilisten den jetzt wirklich unter den Opfern waren und das ist in meinen Augen schier unmöglich da sich Taliban und Zivilisten nicht unterscheiden lassen. Und die können mir im TV noch hundert Krankenhäuser mit verletzen Kindern zeigen, dann glaube ich noch lange nicht das die auch wirklich bei dieser Aktion Verletzt worden, das ist die gute alte Propaganda Schiene.
Würde jeder Angriff der anderen beteiligten Streitkräfte untersucht hätte der Untersuchungsausschuss allein wegen den US Truppen wohl erst mal für 20 Jahre zu tun.
 

STSLeon

BIOS-Overclocker(in)
Ob er bestraft werden sollte oder nicht kann ich nicht beurteilen:

Tatsache ist, dass die Regeln zum Anfordern eines Luftschlags massiv verletzt worden sind und das sollte vor Gericht verhandelt werden. Ich bezweifle nicht die Notwendigkeit die beiden Tanklaster zu zerstoeren. Aber:

Den 2 F15 Jets wurde gemeldet, dass Truppen Feindkontakt haetten, obwohl es keinen gab.
Die Tanklaster steckten fest und stellten damit keine unmittelbare Bedrohung mehr da.
Ein Tiefflug, der Zivilisten warnen sollte, wurde verweigert.
Oberst Klein forderte 6 Bomben an, die Amerikaner warfen nur 2 ab.

Sicherlich ist es in einem Krieg gegen die Taliban nicht moeglich Zivilisten von Taliban zu unterscheiden und somit werden immer "Kollateralschaeden" auftreten, aber Oberst Klein hat gegen NATO Regeln verstossen und das sollte auch verhandelt werden. Wenn er bestraft wird, dann nur auf Basis der Fakten und nicht auf irgendwelcher: was waere wenn Szenarien.
 

Fanator-II-701

PC-Selbstbauer(in)
Natürlich sollte Oberst Klein bestraft werden .... wenn(!) rechtsstaatlich festgestellt wird, dass er durch Mißachtung rechtsstaatlicher Prinzipien (Verhältnismäßigkeit) gegen geltendes Völkerrecht (Vermeidung unverhältnismäßiger Begleitschäden) verstoßen hat.

Ich kann in dem Zusammenhang auch die Ausrede nicht gelten lassen, dass er ja nicht in diese psychologische Zwangslage geraten wäre, wenn er sich nicht unrechtmäßig in Afghanistan befunden hätte. Meiner Ansicht nach, kann von jedem aufrechten Demokraten (gerade in so gehobener Position bei einem demokratischen Verteidigungsorgan) verlangt werden, dass er die rechtsstaatlichen Prinzipien kennt, verinnerlicht hat und auch bewerten kann.
Insofern wäre es seine Pflicht gewesen, gegen seine Kommandierung nach Afghanistan vorzugehen und seine Vorgesetzten auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen.

Allerdings scheint die Fähigkeit zum kognitiven Erfassen demokratischer Zusammenhänge nachzulassen, je höher man in der Hirarchie aufsteigt. In unseren letzten Regierungen (egal ob rot/grün oder rot/schwarz oder nun schwarz/gelb) scheint dieses demokratische Bewußtsein rechtsstaatlicher Prinzipien ja inzwischen komplett abhanden gekommen zu sein.

Da muss sich dringend etwas ändern.
;)
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Zum Thema...Wo gehobelt wird fallen späne,wo Krieg ist Fallen Menschen.
Unverschämt finde ich zudem das in der BRD sich Menschen die NIE in so einer Lage waren oder Kommen werden, sich das recht rausholen und den Herrn Oberst verurteilen oder Verurteilen wollen für sein Handeln.

Forderst du gerade ernsthaft, dass nur aktive Soldaten im Kriegseinsatz das Recht haben sollen, das Verhalten von Menschen in Kampfsituationen zu beurteilen??
Dann können wir Völker- und Menschrechte ja gleich ganz abschaffen...

Es gibt nun mal Situationen im Krieg und in bewaffneten Konflikten (Ja das ist ein Unterschied) da kann man nicht lange überlegen und erst mal 50 Genehmigungen einnehmen, dann muss man Handeln.

Wobei man mindestens 2 Optionen hat, wie man handelt
a) Angriff
b) Rückzug

Zudem muss man erstmals Nachweisen wie viel Zivilisten den jetzt wirklich unter den Opfern waren und das ist in meinen Augen schier unmöglich

Muss man nicht. Die Bundeswehr darf von politischer Seite her nur dann Waffengewalt einsetzen, wenn das dringend erforderlich ist. Da von der Situation keinerlei direkte Bedrohung ausging, ist bereits ein ziviles Opfer eines mehr, als der Bundeswehr genehmigt wurde.
Die einzige Frage, die imho noch geklärt werden muss, wer alles seinen Kopf dafür hinhält - wurde ob Oberst Klein mit falschen Informationen versorgt? Hat er selbst falsche Entscheidungen getroffen? Oder hatte er die falschen Befehle?
Die Informationen, die nach und nach ans Tageslicht kommen, legen eine Kombination aus letzteren beiden nahe.

Würde jeder Angriff der anderen beteiligten Streitkräfte untersucht hätte der Untersuchungsausschuss allein wegen den US Truppen wohl erst mal für 20 Jahre zu tun.

Wenn das vorgehen der US-Armee in diversen Kriegen mal nach Menschenrechts- und Völkerrechtsgesichtspunkten untersucht und den Opfern eine angemessen Entschädigung zugesprochen werden würde, dann würde morgen ein Pfandleiher das weiße Haus auf eBay anbieten.
Es hat seinen Grund, dass die sich Urteilen des internationalen Gerichtshofs verweigern.
 

Havenger

Gesperrt
angriff ist doch die beste verteidigung ... mal sehen was als nächstes passiert und dann schreien wieder alle die bösen deutschen ...
 

Eifelsniper

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Forderst du gerade ernsthaft, dass nur aktive Soldaten im Kriegseinsatz das Recht haben sollen, das Verhalten von Menschen in Kampfsituationen zu beurteilen??
Dann können wir Völker- und Menschrechte ja gleich ganz abschaffen...

Ich fordere gar nix ich hab geschrieben das ich es eine Sauerei finde! Das jeder meint er müsse das handeln verurteilen! Wobei er null peil hat!
Menschenrechte werden abgesehen davon in der BRD doch eh Täglich mit den Füßen getreten.




Wobei man mindestens 2 Optionen hat, wie man handelt
a) Angriff
b) Rückzug

Das Wort Rückzug gibt es offiziell im Militärjargon nicht!Ansonsten macht es sinn eine Armee tausende KM um die Welt zu schicken damit sie sich dann zurück zieht.




Muss man nicht. Die Bundeswehr darf von politischer Seite her nur dann Waffengewalt einsetzen, wenn das dringend erforderlich ist. Da von der Situation keinerlei direkte Bedrohung ausging, ist bereits ein ziviles Opfer eines mehr, als der Bundeswehr genehmigt wurde.
Die einzige Frage, die imho noch geklärt werden muss, wer alles seinen Kopf dafür hinhält - wurde ob Oberst Klein mit falschen Informationen versorgt? Hat er selbst falsche Entscheidungen getroffen? Oder hatte er die falschen Befehle?
Die Informationen, die nach und nach ans Tageslicht kommen, legen eine Kombination aus letzteren beiden nahe.

Du weißt also dass von der Situation keine Direkte Gefahr ausging? Vieleicht solltest du deine Infos mit dem Untersuchungsausschuss mal austauschen.
2 Tanklaster + Talibian in der Nähe eines Bundeswehr Stützpunktes ist für mich eine Direkte Bedrohung!
Hätte der Herr Oberst sie sollen durchlassen oder erst mal abwarten was sie den jetzt sprengen wollen?


Vielleicht sehe ich die Sache aus Pers. gründen auch nur aus einer anderen Sicht.


Wünsche allen eine Frohe Weihnachten
 
Zuletzt bearbeitet:

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Ich fordere gar nix ich hab geschrieben das ich es eine Sauerei finde!

Entschuldige - ich hatte daraus, dass du es eine Sauerei findest, geschlossen, dass du dafür bist, dass es sich ändert. Da hab ich dir wohl eine falsche Aussage in den Mund gelegt/interpretiert, weil ich nicht auf die Idee kam, dass du "Sauereien" toll findest.


Du weißt also dass von der Situation keine Direkte Gefahr ausging? Vieleicht solltest du deine Infos mit dem Untersuchungsausschuss mal austauschen.
2 Tanklaster + Talibian in der Nähe eines Bundeswehr Stützpunktes ist für mich eine Direkte Bedrohung!
Hätte der Herr Oberst sie sollen durchlassen oder erst mal abwarten was sie den jetzt sprengen wollen?


Vielleicht sehe ich die Sache aus Pers. gründen auch nur aus einer anderen Sicht.

Vielleicht. Denn du scheinst irgendwie vollkommen vergessen zu haben, dass die Tanklastwagen in etwa die Dynamik von Öltanks hatten. Ohne den Einsatz schweren Bergungsgerätes (das nicht vorhanden war) hätte die Taliban damit nichts anderes hätte in die Luft jagen können, als ein Flussbett. (und letzteres zu verhindern war nachweislich nicht Ziel von Klein)
Und "Nähe" ist auch relativ. Es müssen wohl einige Kilometer gewesen sein - jedenfalls soviel, dass eine Annäherung deutscher Truppen in Schussreichweite aufwendiger gewesen wäre, als ein Luftschlag.
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Das Dilemma ist ja, dass man nicht wissen konnte, was die Taliban tatsächlich mit den Tankern vorhatten.
Sollte man erst warten, bis Deutsche Soldaten getötet werden, weil die Tanker entsprechend plaziert und explodiert sind?
Am Ende würde sich dann herausstellen, dass man die Todesopfer hätte verhindern können, wenn man die Tanker direkt nach dem Diebstahl beschossen hätte (was man halt jetzt getan hat).
Natürlich kann man nicht sagen, dass ein afghanisches Leben weniger Wert hat als ein deutscher Soldat.
Aber afghanische Todesopfer kann man in Deutschland leichter verkaufen als tote deutsche Soldaten. ;)
 

Low

BIOS-Overclocker(in)
[X] NEIN

Als die Engländer und Co. Deutschland bombadiert haben hat auch niemand etwas gesagt wenn Zivilisten gestorben sind!

Es ist Krieg!
Dann können sie auch gleich aus dem Land wieder nach Deutschland Abziehen.
Sowas kotzt einen an.

Unsere Politker sind für'n Müll.
 
Oben Unten