Ich muss immer lachen, wenn Leute mit Gamepad Shooter spielen wollen, um dann von 2 Meter Entfernung trotz mehrerer Versuche den fast unbeweglichen Gegner nicht richtig zu treffen. So eine schlechte Spielerfahrung kann man sich auch eigentlich gleich ganz schenken.
Ich muss immer lachen, wenn die…ähm...selbsternannte "PC Masterrace" so einen Mist redet.
Was die ach so schlechte Spielerfahrung angeht:
Sicher, mit M+T lässt sich schneller und präziser Zielen, keine Frage. Dafür ist das Zielen/Schießen mit dem Pad letztlich realistischer als das hektische Gefuchtel mit M+T, denn eine gewisse Trägheit beim Zielen gehört eigentlich dazu.
Dann sorgt die Vibrationsfunktion eines Gamepads für eine gesteigerte Immersion, denn dadurch fühlt man die Schüsse. Und die adaptiven Trigger eines Dualsense Controllers, mit denen z.B. der Widerstand eines Waffenabzugs simuliert wird, erhöht das immersive Spielgefühl nochmals.
Die Spielerfahrung mit einem Gamepad ist also nicht per se schlechter. So bieten z.B. ein Deathloop oder ein Metro Exodus auf der PS5 mit all den Dualsense Effekten in meinen Augen sogar mit dem Pad die bessere Spielerfahrung.
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass M+T in storybasierten SP Shootern daraus resultierend insgesamt die "schlechtere“ Spielerfahrung bieten.
Ich kann vollkommen verstehen wenn Gamer Shooter lieber mit M+T spielen (was auch mittlerweile auf einer SX möglich ist…), speziell im kompetitiven MP Bereich. Aber auch mit einem Pad lassen sich Shooter mit etwas Übung gut spielen, wenn man sich darauf einlässt. Ich spiele alles mit Gamepads, selbst MP Shooter wie CoD oder Battlefield 5. Und das funktioniert für mich ohne Probleme.
Alles in allem soll einfach jeder damit spielen, wo er/sie am besten mit parat kommt. Die beste Spielerfahrung liefert - ganz individuell - das Spielegerät, das einem selber am meisten zusagt, egal ob es dann ein Gamepad oder M+T ist. Von daher ist verächtliches Naserümpfe unangebracht.