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sind Ergebnisse vom Heft 06/09 korrekt?

alfredione3oli

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo,
Im Heft 06/09 vom PCGH-Magazin (geschrieben von Henner Schröder) scheint mir etwas unglaubwürdig vorzukommen. Entweder hat Mr. Schröder nicht richtig gemessen oder sonst was ist falsch gelaufen, denn eine Temperatur vom 25° kann nicht stimmen (beim Megahalem). Zum Vergleich: Die letzte Ausgabe der C't (Ausgabe 11, s. 108) hat ebenfalls den Megahalem getestet und kam (bei voller Auslastung) auf eine Temperatur 74° (!). Da kann irgendwas nicht stimmen!

Zusätzlich habe ich noch eine kleine Kritik anzubringen: Wenn die Firma OCZ diesen Post liest, dann wird sie sehr sauer auf euch sein! Denn auf s´Seite 57 steht im Werbeartikel "Gib deinem System die Sporen! OCZ Technology, ..., im Berecih ...". OCZ hat für diese eine Werbeseite sehr viel Geld bezahlt, und dann lese ich so etwas? :ugly:
 
Die Werbung kommt von den Herstellern selbst und können von uns gar nicht mehr verändert werden ;)

Henner gibt wahrscheinlich die Delta-Werte (Differenz zwischen Luft- und Kerntemperatur) an. Ich habe besagte Ausgabe gerade nicht griffbereit, aber ich bin mir sicher, dass das irgendwo dabei steht.
 
Die Werbung kommt von den Herstellern selbst und können von uns gar nicht mehr verändert werden ;)

Henner gibt wahrscheinlich die Delta-Werte (Differenz zwischen Luft- und Kerntemperatur) an. Ich habe besagte Ausgabe gerade nicht griffbereit, aber ich bin mir sicher, dass das irgendwo dabei steht.
Oh stimmt, steht dort:
"So kommen wir auf die Delta-Werte, die einen fairen Vergleich der Kühlleistung erlauben - ... Kerntemperaturen um rund 25° höher ausfallen"

Aber mirt "fairen Vergleich" bin ich dennoch nicht einverstanden. Da sind die Temperaturen der C't "Anwendungsnäher". :)
 
Delta-Werte sind "fairer", schließlich wird die Umgebungstemperatur eingerechnet und so wird klar welcher Kühler definitiv der bessere ist. Was meinst du mit "anwendungsnäher"?
 
Der Test in der c't baut auf Zielvorgaben auf: Nicht mehr als 74° C bei einer gegebenen Luft-Temperatur von 39° C (im Gehäuse, direkt am Lüfter). Es geht darum, ob die Kühler die Zieltemperatur einhalten können, dass finde ich auch schon recht praxisnah.

Der Megahalem hält im c't Test die 74° mit einem Jersey 2YK-1201T-Lüfter (nicht das tollste Teil unter der Sonne, wie aus dem Text hervorgeht) bei 2200 upm. Delta-T zu ermitteln, sollte kaum schwierig sein. ;) Und ja, Henner gibt Delta-T-Werte an. Ich habe beide Hefte hier liegen.

@Alfredione - Ich verstehe dein Problem trotzdem nicht ganz.
 
@Alfredione - Ich verstehe dein Problem trotzdem nicht ganz.

ich glaube für Anfänger läßt es sich leichter lesen sowie verstehen - wenn man ohne delte werte arbeitet.
"NOOPS" wollen einfach nur die kühler+ temps anschauen und jenach dem welcher Kühler besser ist sich entscheiden...
profis wie wir^^
schauen uns die Delta werte an, weil so die Kühler besser vergleichbar sind, es wird hier ebend leichter ist verscheidene systeme zu vergleichen...(etc)
Und somit die effizienz einez Kühlers auf verschiedenen cpus festzustellen!
ich hoffe ich hob geholfen^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mich nicht täusche, stellen die 74°C der c't den Wert ein, den sie (nach Herausrechnen der Messdifferen) als Vorgabe im BIOS eingestellt haben und den die Kühler dann möglichst leise erreichen sollten - nur die, die über Lüfter mit ziemlich niedriger Maximaldrehzahl verfügen, schaffen das auch mit voller Blaskraft nicht und kommen entsprechend auf höhere Temperaturen.

Das ist ein komplett anderer Ansatz und einer, der genaues Textlesen erfodert um die Werte nicht falsch zu verstehen.
 
Henner gibt wahrscheinlich die Delta-Werte (Differenz zwischen Luft- und Kerntemperatur) an. Ich habe besagte Ausgabe gerade nicht griffbereit, aber ich bin mir sicher, dass das irgendwo dabei steht.

Delta Werte finde ich auch sinnvoller, da es genügend User gibt, die unterm Dach leben und im Sommer Spitzenwerte haben, was Raumtemperatur angeht.
Was nützt da ein Vergleich, der eine Temperatur angibt, die auf 20° Labortemepratur beruht.
 
Delta-Werte sind "fairer", schließlich wird die Umgebungstemperatur eingerechnet und so wird klar welcher Kühler definitiv der bessere ist. Was meinst du mit "anwendungsnäher"?

Ich finde den C't-Test deshalb ein wenig besser:
Wenn ich jetzt nur die PCGH-Werte anschau, könnte ich denken, dass ich ja noch genügend OC-Freiraum habe beim Megahalem (wenn man die Temperatur anschaut). Das ist aber nicht so.
Deshalb ist der C't-Test irgendwie besser :schief:
 
Ich finde den C't-Test deshalb ein wenig besser:
Wenn ich jetzt nur die PCGH-Werte anschau, könnte ich denken, dass ich ja noch genügend OC-Freiraum habe beim Megahalem (wenn man die Temperatur anschaut). Das ist aber nicht so.
Deshalb ist der C't-Test irgendwie besser :schief:

Sofern das PCGH-Team recht hast, hast du die CT Werte schon falsch gelesen. Der Megahalem wird nicht 74°C heiß, wenn du mit voller Pulle mit dem besten Kühler draufgehst.
Es ging darum, die Temperatur möglichst leise auf max. 74°C zu halten.

Damit weist du immer noch nicht, welcher Kühler die beste maximale Kühlleistung bringt und schon gar nicht, ob OC Potential vorhanden ist.


Bei Henners Angabe mit Delta25°C kannst du deine Zimmertemperatur messen. Z.B. 22°C - damit weißt du das mit Lüfter X der Megahalem 47°C heiß wird. Und hier siehst du dann eindeutig, dass OC Potential da ist.
 
Die Tests zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen.
Mal abgesehen davon, dass verschiedene Prozessoren und verschiedene "Heizprogramme" benutzt werden, misst der eine Test die absolute Kühlleistung und der andere Test "nur" die Einhaltung von vorgegebenen Temperaturspezifikationen bei einer vorgegebenen Raum- und Gehäusetemperatur (in dem Fall geht man konkret von 35° C Raumtemperatur aus und davon, dass die Lufttemperatur im Gehäuse in Prozessornähe nicht mehr als 4° über der Raumtemperatur liegt).
Beim c't-Test würde deshalb ein Kühler keine bessere Note bekommen, wenn er den Prozessor bei der Umgebungstemperatur auf 0° C kühlen würde. ;) Sicher lässt sich eine gewisse Tendenz aus dem Test herauslesen, für OCler ist er (zumindest die Testbewertungen) im Grunde wertlos.

Ob man einen der beiden Tests bevorzugt, ist eine Frage der persönlichen Priorität. Vergleichen kann man sie auf keinen Fall.

wer lesen kann ist klar im vorteil

Stimmt so nicht, wenn du schreiben würdest: wer lesen und verstehen kann ist klar im vorteil, wäre es treffender
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde den C't-Test deshalb ein wenig besser:
Wenn ich jetzt nur die PCGH-Werte anschau, könnte ich denken, dass ich ja noch genügend OC-Freiraum habe beim Megahalem (wenn man die Temperatur anschaut). Das ist aber nicht so.
Deshalb ist der C't-Test irgendwie besser :schief:

Hast du denn irgend eine Ahnung, ab welcher Temperatur es wirklich zu warm für deine CPU ist? Welche Temperatur dir in diesem Moment angezeigt würde? Und wie diese Temperatur und die ihr zugrunde liegende Wärmeabgabe sich relativ zu beiden Werten im C't-Test positionieren? Unter Berücksichtigung der Lufstrom-Unterschiede zwischen deinem Gehäuse und der C't-Umgebung?

Falls du auch nur einen diesen Punkte mit "nicht so ganz 100%" beantwortest, bringt dir der C't-Test genauso viel/wenig, wie der von PCGH ;)

In beiden Fällen kannst du nicht abschätzen, wie viel Temperaturreserven dir der Kühler in deinem System verschaffen wird. Man lediglich gucken, welcher Kühler besser und welcher schlechter ist - und ob man da nun bei jedem Wert 39 Zähler drauf addiert oder nicht, ist imho nur Geschmackssache.
(intuitiv würde ich PCGH vorziehen, denn da weiß man, dass ein Kühler, der statt 20K nur 18K deltaT liefert, 10% besser ist. Bei C't beginnt das große Rechnen)
 
Ich ziehe nichts vor, sondern nehme beide Tests. Die konkurrieren nicht miteinander, aber ergänzen sich wunderbar dort, wo es um die gleichen Kühler geht.
Einzeln gesehen ist der c't-Test ideal für Leute, die einen soliden Kühler auf ihre CPU stülpen wollen, um ihn anschließend zu vergessen und einfach mit ihrem Rechner zu arbeiten, in der ruhigen Sicherheit, das auch an warmen Sommertagen die Kühlung gewährleistet ist.
Für den Rest der Welt ist der PCGH-Test interessanter.

Hast du denn irgend eine Ahnung, ab welcher Temperatur es wirklich zu warm für deine CPU ist? Welche Temperatur dir in diesem Moment angezeigt würde?[...]
Sowas weiß man doch immer als verantwortungsbewusster PC-Nutzer, dem seine Hardware lieb und teuer ist. ;)
 
Mir ist bislang kein (verantwortungsvoller oder nicht) PC-Benutzer über den Weg gelaufen, der für irgend einen Punkt seiner CPU sowohl eine Möglichkeit zur Temperaturmessung als auch eine Angabe zur maximal für Dauerbetrieb akzeptablen Temperatur hatte.
Die meisten Leute haben nicht mal ne Ahnung, wie wenig bestimmte Temperaturmessungen zwischen verschiedenen Systemen vergleichbar sind.
 
Mal abgesehen davon, dass die absoluten Temperaturangaben der üblichen Programme, die auch PCGH für die Tests nimmt, mit der Realität wenig zu tun haben, weiß ich doch, ab welchem angezeigten Wert meine CPU wackelig wird.
Die aktuelle Lufttemperatur in CPU-Nähe kenne ich ebenfalls. Mit Sicherheit bin ich da nicht allein (jetzt mal auf's PCGH-Forum bezogen).
Das eine ordentliche Temperaturmessung des CPU-Gehäuses ohne geeignetes Messzeug und andere Voraussetzungen kaum möglich sein wird, ist mir schon. klar. Ebenfalls, dass dank Übertaktung und erhöhter Kernspannung an irgendwelchen Hotspots der CPU kurzfristig abnormale Temperaturen entstehen und zu Fehlern führen können, während Coretemp (oder was auch immer) noch Idle-Temperaturen anzeigt.
 
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