News Sid-Meier-Fans werden unruhig: Neues Civilization geleaked

Ich bin erst sehr spät mit Teil 4 in Civ eingestiegen und hatte in dem Teil auch nicht wirklich viele Stunden, aber Teil 5 sind es über 650h, Teil 6 sind es über 750h.

Dementsprechend würde ich Teil 7 natürlich auch Kaufen und dann wahrscheinlich noch mehr Stunden darin investieren ^^

Für mich war IV der Anfang vom Niedergang. Zwar war das Kultursystem deutlich ausgereifter und damit auch die Siegoptionen, aber dafür gab es auf einmal keine getrennte Stärke der Einheiten nach Angriff und Verteidigung und damit auch nur noch eingeschränkt Möglichkeiten für defensive oder offensive Rüstung. Und das mangelnde Zoomspektrum der neuen 3D-Grafik lässt mich bis heute Civ III als gleichwertig anerkennen. Wenn du resistent gegenüber grottiger Grafik bis, kann ich dir (und allen anderen spät dazu gekommenen) auf alle Fälle Alpha Centauri ans Herz legen. Gibt es für wenige Euro ist meiner Meinung nach das mit Abstand beste Civilization, auch wenn es nicht so heißt.

Civ 5 und später sind bei mir dagegen schon wegen der weiter reduzierten strategischen Komplexität (wtf? Keine Transportschiffe?) und vor allem der Beschränkung auf eine Einheit je Kachel durchgefallen. Ich will Staaten führen, kein Mikromanagement mit Einzelcharakteren betreiben. Dafür gibt's Rollenspiele! Ich fürchte aber mal, dass 7 da auch nicht besser wird. :-(
 
Wenn du resistent gegenüber grottiger Grafik bis
Bin ich nicht, was älter als 10 Jahre ist. ^^

Ich will Staaten führen, kein Mikromanagement mit Einzelcharakteren betreiben.
weiter reduzierten strategischen Komplexität (wtf? Keine Transportschiffe?) und vor allem der Beschränkung auf eine Einheit je Kachel durchgefallen.
Widerspricht sich das nicht irgendwie?
Wenn ich ganze Staaten führen will, was interessiert mich dann eine einzelne Einheit auf einem Hex-Feld?
 
Wenn du resistent gegenüber grottiger Grafik bis, kann ich dir (und allen anderen spät dazu gekommenen) auf alle Fälle Alpha Centauri ans Herz legen. Gibt es für wenige Euro ist meiner Meinung nach das mit Abstand beste Civilization, auch wenn es nicht so heißt.
"Alpha Centauri" hatte ich damals auch. Das war eines meiner ersten PC Games. :daumen:

Aber irgendwie liegen mir RTS mehr als rundenbasierte Spiele.

Mit Ausnahme von "Master of Orion".
 
Also ich wäre ready für Civ 7 ^^
Wenn es wieder in Richtung Civ 6 geht verzichte ich sehr gerne und freiwillig auf einen Teil 7 der Reihe.
Für mich war Teil 6 wirklich der absolute Tiefpunkt der Civ-Reihe, was die Uninspiriertheit und Zusammenstreichung von Mechaniken angeht (alleine z.B. die Zusammenstreichung bei den Geländefeldverbesserungen), wo ich dachte nach "Civ: Beyond Earth" könnten sie da gar nicht mehr lustloser zu Werke gehen (wobei sie es ja nicht einmal geschaft hatten ihre einzig wirklich gute Idee aus Beyond Earth mit nach Civ 6 zu übernehmen, die Satelliten).

Nicht davon gesprochen das in Civ 6 kein Gefühl mehr aufkam die Geschicke einer Nation zu steuern, da die Städte mit ihren Distrikten einfach nicht mehr wie Städte wirkten und man später im Spiel im Grunde nur noch auf eine Landschaft aus Distrikten geschaut hat, die komplett unorganisch wirkte.

Oder das die Balance der einzelnen Nationen teilweise eine richtige Katastrophe ist, weil manche Nationen einfach völlig broken sind (Nubians *hust* India *hust*), während andere komplett unterperformen (was Fraxis bis heute nicht juckt).

Wenn ein Civ 7, dann muss alles, wirkliches alles, auf dem Prüfstand!
Muss sich wieder mehr spielerische Tiefe getraut werden (gerade z.B. im Bereich Stadtzufriedenheit und Terraforming von Landschaft, Bäume pflanzen, Hügel abtragen / aufschütten, sowie Geländeverbesserungen, ich will Flugplätze und Befestigungen bauen können und meine Flugzeuge nicht in Städten parken müssen) und muss man sich endlich mal von dem starren und unsinnigen System der festen "Nationen" verabschieden (Humankind ging da schon mit seinen Kulturen pro Epoche in eine bessere Richtung, auch wenn es sicher auch noch nicht komplett perfekt gewesen ist).

Und vor allen, muss Fraxis endlich mal anfangen Konfortfunktionen anzubieten, die in anderen 4X Spielen schon lange usus sind, wie das man die Spieldauer und Forschungskosten drastisch anheben kann, so das die einzelnen Epochen wesentlich länger dauern, die Produktionskosten aber nicht auch noch automatisch mit daran gekoppelt werden.

Außerdem machen Spezialeinheiten in Civ einach keinen Sinn, weil man so schnell durch die Technologie / Epoche durch ist das die Spezialeinheit schon wieder direkt komplett veraltet ist, bevor oft die ersten 1 bis 2 überhaupt gebaut wurden und Feindkontakt haben (wie z.B. die Linienschiffe der Briten, die meist direkt durch Panzerschiffe ausgekontert werden, so das deren Bau komplette Produktionsverschwendung ist, oder die Adlerkrieger der Inka, usw. usf.).

Ganz ehrlich, mich holt bei all den oben angeschnittenen Problemen von Civ die Ankündigung eines Civ 7 nicht ab, dazu befindet sich die Reihe (seit ihren Höhepunkt mit Alpha Centauri und Civ 4) einfach viel zu lange auf einem Kurs inhaltlichen Niedergangs.

Ich verfolge daher lieber wie es mit "ARA: History Untold" ausschauen wird, in das ich momentan mehr "Hoffnungen stecke", als in ein neues Civ...

Bei einem neuen Teil des Spiels dürften treue Fans der Serie genau auf die Features achten. Civ 6 gilt laut Wikipedia als "Strategiespiel alter Schule".
Man merkt Wikipedia hat keine Ahnung und gerade alte Fans waren mit Civ 6 richtig unzufrieden (weil Fraxis inzwischen nahezu fast die komplette Spieltiefe rausgenommen hat), noch mehr als nach Civ 5 damals sowieso schon. Die hohe Zustimmung kommt weniger von den Veteranen der Reihe, als ehr von Neueinsteigern, für die Civ 5/6 das erste Civ war.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ganz grundsätzlich hätte ich schon mal wieder Lust auf ein neues Civilization. Allerdings bin ich da noch nicht uneingeschränkt euphorisch - Civ 5 fand ich' noch recht gut spielbar (zumindest ab dem Gods & Kings DLC), aber Civ 6 hat mich dann irgendwie so gar nicht abgeholt. Insofern muss sich erstmal zeigen, in welche Richtung es denn bei einem möglichen Civ 7 so geht.
 
Hatte mit Civ5 am Ende so viel Spaß und war am Anfang von Civ6 enttäuscht.
Ging mir genauso.
Mittlerweile ist auch Civ6 umfangreich.
Hatte viel erwartet von 6, nachdem ich 5 lange gesuchtet habe, nur um es enttäuscht wieder zu deinstallieren nach paar Std.
Kann mir nicht vorstellen, dass es nun besser geworden ist, aufgrund von mehr Umfang. Vielleicht sollte ich es doch nochmal installieren.
 
Civilization 6, ich spiele es schon ewig. Damals hatte ich noch einen AMD Athlon II in meinem Notebook.

Inzwischen ist Civilization 6 so genügsam, dass es auf einem IPAD von 2021 gut läuft.

Ich hoffe, das Civ7 nicht allzu performance hungrig ist, wie Civ6 zu beginn. Da haben die Rundenzeiten eine Ewigkeit gebraucht...Spaß hat das damals nämlich nicht gemacht.
 
Ich bin ziemlicher Fan von Civ V.. Civ 6 holte mich eher nicht wirklich ab - vor allem das zwangsstressige erreichen von Heureka Momenten... Passt so gar nicht zu meinem germütlichen Spiel Stil, der seit Civ 1 funktionierte.

Edit: Wobei ich so gar keine Ahnung hab, wie ich laut Steam bei Civ 6 auf fast 400 Stunden kommen soll. Ich hab es nicht wirklich oft gespielt.
Die 1023 Stunden in Civ V kann ich deutlich eher nachvollziehen.
 
Ankündigung kam dann tatsächlich. Für 2025 und alle Konsole sowie Steam.
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Ich bin kein Strategiespieler - aber Civilization 5 habe ich geliebt. Ich hab es zwar weitgehendst wie eine WiSim gespielt (fast ohne Kämpfe), hat aber trotzdem unglaublich Spaß gemacht.

Vor allem am Anfang, mit dem Entdecken, erste Siedlungen errichten...

Civ 6 hab ich mir nur geholt, weil es das kostenlos auf Epic gab und hab nach einer Stunde das Game wieder runtergeschmissen. Zu erst hat mir die kunterbunte Comic-Grafik absolut nicht gefallen und dann solche Dinge wie dass die Bauarbeiter Gebäude einfach hingeklatscht haben und nach einer gewissen Anzahl die Bauarbeiter dann verschwunden sind.

Civ 6 war für mich in jeglicher Hinsicht enttäuschend.
 
Hoffentlich wirds nicht wie Civ6. Komme da gar nicht ran.
Civ5 hatte noch was vom Civ-Charme. Ab 6 kamen dann nur noch immer Komplexitätsverstärker hinzu was für einige sicher super ist, mich aber abgewürgt hat.
Ich mag das originale Civ-Setting sehr und bin eher "Der durch die Schwierigkeitsgrade-Spieler".
 
Wenn du resistent gegenüber grottiger Grafik bis, kann ich dir (und allen anderen spät dazu gekommenen) auf alle Fälle Alpha Centauri ans Herz legen
Hat mich persönlich irgendwie nie begeistert. Ich glaube es lag am Setting. Dabei bin ich raumfahrtbegeistert. Aber das Kolonisieren von Planeten scheint nicht so meinen Spieltrieb zu wecken. Auch bei anderen Spielen dieser Art (außer Spore, da ist das aber auch nur ne kurze Phase und sehr abwechslungsreich).
Ich hoffe, das Civ7 nicht allzu performance hungrig ist, wie Civ6 zu beginn.
Das gab es aber noch nie, ein ressourcenschonendes Civ. :)

Tja, was mich an Civ schon immer irgendwie stört, war die lange Rundendauer gegen Ende des Spiels...
 
(...)
Das gab es aber noch nie, ein ressourcenschonendes Civ. :)
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Doch :). FreeCiv. Das ist gratis, läuft sogar auf Smartphones (als App, funktioniert überraschend gut, halt wirklich ein vollwertiges PC Spiel am Handy, ich find den Bildschirm aber zu dann doch etwas zu klein. Am Tablet kann ich es mir gut vorstellen. Gibt's natürlich auch am PC.)) und kommt vom Umfang und der Spieltiefe mindestens an CIV 5 heran.
Kann ich eigentlich jedem Fan von Civ wärmstens empfehlen.
 
Bin ich nicht, was älter als 10 Jahre ist. ^^
Ist rund 25 Jahre alt und sieht aus wie 30.^^

Widerspricht sich das nicht irgendwie?
Wenn ich ganze Staaten führen will, was interessiert mich dann eine einzelne Einheit auf einem Hex-Feld?

Wenn die Einheit den Vormarsch der Invasionsarmee blockiert, weil sie einfach im Weg steht: Eine ganze Menge. Ganz abgesehen davon, dass ich entsprechende Armee gar nicht erst bauen kann, wenn ich kein Aufmarschgebiet von kontinentalen Ausmaßen einplane. Da erfordern alle Civs seit 5 einfach einiges an taktischem Mikromanagement, selbst außerhalb von Kampfhandlungen einfach nur in der Vorbereitung. Die Mechanik älterer Titel legt den Fokus viel mehr auf den Aufbau und damit auf strategische Planung: Wenn ich in Civ III überwiegend Einheiten mit starken Defensivwerten baue, dann sind meine Städte relativ gut vor Angriffen geschützt, ich kann meinerseits aber nicht offensiv agieren. Wenn ich meinem Nachbarn in den Rücken fallen will, muss ich den Bau ggf. nötiger Flotten rechtzeitig anstoßen. Umgekehrt laufe ich bei unzureichender Verteidigung zur See Gefahr, dass plötzlich eine voll für den Krieg an Land qualifizierte Streitmacht an meinen Küsten anlandet. Deren Umfang aber durch die Transportkapazitäten des Gegners bestimmt wird, welche vorab ausspionieren könnte, etc..

Für mich stehen diese "was baue ich für was?"-Entscheidungen im Zentrum des Civilization-Erlebnis. Beginnend mit IV und eskalierend ab 5 kam stattdessen dafür der Umschwung auf: "welche Spezialfähigkeit vergebe ich jetzt genau diesem Exemplar und wo stelle ich es hin?"

Hat mich persönlich irgendwie nie begeistert. Ich glaube es lag am Setting. Dabei bin ich raumfahrtbegeistert. Aber das Kolonisieren von Planeten scheint nicht so meinen Spieltrieb zu wecken. Auch bei anderen Spielen dieser Art (außer Spore, da ist das aber auch nur ne kurze Phase und sehr abwechslungsreich).

Das gab es aber noch nie, ein ressourcenschonendes Civ. :)

Tja, was mich an Civ schon immer irgendwie stört, war die lange Rundendauer gegen Ende des Spiels...

Das Setting von Alpha Centauri holt mich auch nicht so gut ab, wie historische und es führt direkt zur richtig üblen Farbwahl der ohnehin (schon damals) mäßigen Grafik. Aber es ist die Grundvoraussetzung für die Spielmechaniken, die Alpha Centauri so toll machen: Echtes Terraforming, ein planetarer Rat mit handfesten, planetaren Auswirkungen, selbst konzipierte Einheiten und ein kompletter sekundärer, nicht-technischer Rüstungspfad würde einfach nicht in die Vergangenheit passen. Auch die Fraktionen sind relativ gut differenziert und trotzdem ausbalanciert, die Artefakte eine echte Bereicherung der frühen Spielphasen, etc..
 
Das Setting von Alpha Centauri holt mich auch nicht so gut ab, wie historische und es führt direkt zur richtig üblen Farbwahl der ohnehin (schon damals) mäßigen Grafik. Aber es ist die Grundvoraussetzung für die Spielmechaniken, die Alpha Centauri so toll machen: Echtes Terraforming, ein planetarer Rat mit handfesten, planetaren Auswirkungen, selbst konzipierte Einheiten und ein kompletter sekundärer, nicht-technischer Rüstungspfad würde einfach nicht in die Vergangenheit passen. Auch die Fraktionen sind relativ gut differenziert und trotzdem ausbalanciert, die Artefakte eine echte Bereicherung der frühen Spielphasen, etc..
Alpha Centauri gilt nicht umsonst und absolut zurecht als Sid Meiers größtes Meisterwerk (unabhägngig davon was man von der Grafik halten mag) und war (meine ich) doch auch das letzte Spiel an dem er direkt in der Entwicklung mitgewirkt hatte (danach hat er ja nur noch beraten und seinen Namen für die Spiele hergegeben).

Kein anderes "Sid Meier Spiel" (nicht mal Civ 4) danach hat je wieder diesen Umfang und dieses gut abgerundete Gesamterlebnis erreicht, wie Alpha Centauri + Alien Corssfire.
 
Ich persönlich mag auch Civ III weiterhin. Klar, das Setting ermöglicht nicht die Freiheiten von Alpha Centauri, aber es macht die ganze Geschichte eben auch viel zugänglicher und ansehnlicher. Zugleich sind viele Quality Of Life Features an Board, die bei Civ II einfach fehlen. Civ IV war dann schon zweischneidig: Kultur und Diplomatie noch einmal ein großer Sprung nach vorne, aber bei Einheiten und Ressourcenmanagement fand ich III besser. Da hat man bereits gemerkt, dass neue Akteure ihre Vorstellungen eines besseren Civs umsetzen wollten & konnten, aber nur einzelne Abschnitte bearbeitet haben. Ab Civ 5 hat man dann ganz offiziell und systematisch versucht, den Maßstab kleiner zu ziehen, einzelnen Städten und dem Erhalt von Einheiten eine größere Bedeutung beizumessen – als wären das jemals Aspekte gewesen, die Leute zu Civ gezogen hätten.^^

Ich für meinen Teil spiele bis AC, III, IV sowie IV: Colonization2 im Wechsel. AC ist unterm Strich das beste, hat aber auch den abschreckendsten Einstieg, weil man eben nicht mit historischem Vorwissen planen kann – ohne durchdachte Planung aber genauso in der Entwicklungs-Falle landet, wie in jedem anderen Civ auch. Was leider keins der vier bietet: Eine gute KI. :-(
 
Ich persönlich mag auch Civ III weiterhin.
Civ 3 hatte ohne Frage einige großartige Aspekte, die Teil 2 noch nicht bot, wie die Mobilisierung, in Vorbereitung auf einen baldigen Krieg, eine Funktion die es danach nie wieder in Civ gab.

Allerdings in meiner Erinnerung zum anderen hatte Civ 3 auch einen der schlimmsten Militärparts alles Civilization Teile, wenn nicht sogar der Schlimmste.

Zum einen weil in keinem anderen Teil man so leicht und hart militärisch massiv ins Hintertreffen geraten konnte, wenn man keinen Zugang zu bestimmten strategischen Ressourcen bekommen konnte und zum anderen weil alle Militäreinheiten, die man ohne diese militärischen Ressourcen bauen konnte sich einfach nur maximal "bescheiden" geschlagen haben (selbst in der reinen Defensive).

Ich für meinen Teil spiele bis AC, III, IV sowie IV: Colonization2 im Wechsel.
Habe schon seit ein paar Jahren kein Civ mehr gespielt, weil mir nach Civ 6 einfach die Lust darauf vergangen ist und leider Humankind die Lücke nicht füllen konnte.

Wenn mal 4x, dann schaue ich aktuell ab und zu noch bei Endless Space 2 rein.
Ich hoffe aber inständig das mit Ara: History Untold Ende des Jahres evt. ein 4x rauskommt das ernsthafte Chancen haben könnte die Civ-Reihe zu beerben und um frische Aspekte zu bereichen und ich dann wieder öfter mal entsprechend zum 4x spielen komme. ;)
 
Jo, Ressourcen waren in Civ III sehr wichtig. Aber die unverzichtbaren gab es auf größeren Karten immer in ausreichender Zahl und ich bin halt kein Mikromanager, der mit Winz-Reichen rumeiert. :-)
Stellenweise war man halt gezwungen, rechtzeitig ein Gebiet zu erobern, eine ansonsten komplett überflüssige Kolonie zu unterhalten, sehr unattraktive Handel einzugehen und seine komplette Forschung nur auf die Umgehung dieses Problems zu konzentrieren. (Salpeter war z.B. meist knapp und im mittleren Spielverlauf wichtig – aber wenn man es darauf angelegt hat, konnte man schnell genug zu Schützen durchforschen, um ohne auszukommen.)
Aber genau diese Herausforderungen, die sich aus dem realistischen Spiel-Setting ergeben, machen für mich den Reiz aus. Eine stehende Armee aus vielen älteren Einheiten einstampfen zu müssen und eine neue aus schlagkräftigeren aufbauen zu müssen, nur weil das Bewegungssystem den geballten Einsatz ersterer verbietet, ist für mich dagegen eine störende, künstliche Hürde.
 
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