Serienfehler in Mäusen: Zu niedrige Switch-Spannung soll zu frühen Ausfällen führen

JETZT macht ihr einen Artikel darüber?!
Das Problem an sich ist schon Asbach Uralt, das Video bereits knapp 2 1/2 Jahre und die Foren waren voll als die Logitech GPW released wurde.
Mal ehrlich, wen juckt das noch?
Damals, als das ganz gravierend aktuell war (und darüber bei euch selbstverständlicherweise kein Artikel zu kam) hättet ihr das Momentum richtig mitnehmen können, vielleicht hätte sich ja was geändert, immerhin kopiert ja jeder jeden und somit hätten das auch andere Magazine gepostet.
 
Die Sache mit Doppelklicks oder Klicks, die nicht registriert werden, ist auch absolut unabhängig vom Preis der Maus.
Man kann eine 5 Euro Maus haben, die 20 Jahre nicht zickt, und 100 Euro Mäuse, wo massig Leute bei Amazon über Probleme berichten.
 
Jetzt, wo das Problem bekannt ist, können wir uns eventuell irgendwann auf haltbarere Mäuse freuen.

Ich bin mit meiner MX518 ganz zufrieden gewesen, die versieht seit 2007 ihren Dienst. Allerdings ist sie jetzt doch etwas gealtert (keine 1000Hz und "nur" 1800 dpi. Da mußte die neue Version her. Die allerdings extrem klapprig und das Kabel seht dünn. Ich bezweifle, dass die Maus solange durchhält, wie die alte.
Das Ganze ist eigentlich schon deutlich länger bekannt als das Video alt ist, Logitech wusste das von Anfang an.
Nicht alles ist geplant, besonders soetwas überrascht einen sehr gerne.
Als könnten die Ingenieure bei Logitech keine Spec sheets lesen. Und dass Schalter durch Korrosion und Verschmutzung bei normaler Nutzung früher ausfallen, wenn zu wenig Spannung anliegt ist glaube ich wirklich jedem bei Logitech klar gewesen.
Es war ihnen schlicht egal! Die Controller laufen eh mit 3.3V, es spaart etwas Energie und muss früher gegen einen Nachfolger mit noch mehr RGB oder weniger Gewicht ausgetauscht werden.
Das ist eine Win-Win-Win Situation.
 
Als könnten die Ingenieure bei Logitech keine Spec sheets lesen.

Ich kann schon nachvollziehen, wie es gelaufen ist: die werden einfach die neue Platine in die Maus, mit den alten Schaltern eingebaut haben und siehe da: es läuft! Wenn sie noch etwas gewissenhaft waren, dann haben sie die Spannung noch etwas abgesenkt oder mehrere Platinen eingebaut und dann wurde es durchgewunken.

Wenn etwas (scheinbar) keine Probleme bereitet, dann läßt man es so und ist dankbar, dass man ein Problem weniger hat.

Nur bei medizinischen oder militärischen Geräten, sowie alles, was mit Sicherheit (im Sinn von Leib und Leben) zusammenhängt, sollte man es ganz genau nehmen. In einem Kernkraftwerk oder auch beim Eurofighter darf man sich nicht erwischen lassen, wenn man etwas aus dem Baumarkt nimmt, denn dann ist man nicht nur seinen Job los. Die Österreicher haben wegen dem Eurofighter Ärger gemacht, da dort eine Beilagscheibe 2000€ kosten sollte.

Aber eine Maus ist ja kein Kernraftwerk, Beatmung- oder Kriegsgerät, da darf man dann die übliche Kreativität walten lassen.
 
Jetzt erklären sich die Probleme, die ich mit der G502 Maus hatte. Der erste Austausch brachte nur kurzweilige Abhilfe. Jetzt bin ich wieder bei meiner "alten" G402
 
Thats Life.
finde es zwar nicht ok aber wer würde es nicht so machen und auf Umsatz verzichten.
Als Verbraucher kann man ja auch sehr viel gegensteuern wenn man wollte.
 
Ich habe zwei Gaming Mäuse im Gebrauch und ich bin wirklich wieder fürs Zocken zu meiner guten alten MX518 gewechselt, weil meine andere G-Maus im Ruhezustand aufm Screen immer wieder Zeigerzuckungen hatte ohne, dass sich die Maus bewegt hat.
Und die Tasten Naja... ich fand die eher zu schwabbelig und knirschig. Meine alte MX518 da ist alles noch wie am ersten Tag, auch wenn sie optisch nicht wie am ersten Tag mehr aussieht. :D
Da wackelt nichts und es knirscht auch nirgends, durch irgend ein billig Plastikbauteil. Den Grip hat sie langsam verloren, weil ich sie immer geputzt habe und das Mittelchen hat über die Jahre einfach das Gummi gelöst. Jetzt fühlt sie sich nur noch glatt an und klebt nicht vom Gummi. Die Maus habe ich jetzt über 10 Jahre und habe extra Gleitpads für diese Maus gekauft und ich muss sagen.... läuft alles. Vielleicht habe ich sie auch schon länger, ich habe gerade mal geschaut die wurde 2005 rausgebracht.
 
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Ich hatte das gleiche Problem vor kurzem bei meiner Roccat Kone, hab mir dann bei eBay für 5€ eine Packung Switches bestellt und das Problem ist gelöst und falls es wieder auftaucht, habe ich noch zwei Ersatzschalter.
 
Ist es wirklich der Mikroschalter?

Ich musste sofort, bei dieser News, an meine Maus, also das Eingabegerät, denken.
Im Februar 2019 habe ich eine G903 12k inkl. POWERPLAY Pad gekauft.
Völlig übertrieben, wenn man sich den Preis anschaut. Da war der Haben-Faktor größer als der Verstand.
Nie mehr laden. Ja will ich!

Ende 2020 fing es an, dass die Linke Maustaste prellt.
Soso Logitech 50Mio Klicks...
Da hätte ich eigentlich reagieren und sie im Rahmen der Garantie tauschen müssen.
Habe ich nicht.

Kurzfassung:
- Garantie ausgelaufen
- Neue Mirko Schalter gekauft
- Festgestellt das die Pads runter müssen
- Neue Pads bestellt
- Wo ist eigentlich meine Lötstation
- und danach faul gewesen

Seit ein paar Wochen ist das Prellen weg ohne das ich etwas gemacht habe.
Es gab wohl im Hintergrund ein Update, so meine Vermutung. (habe ich so in der alten Software eingestellt)

Durch diesen Artikel bin ich indirekt erstmal auf die Idee gekommen auch mal die Firmware der Maus zu überprüfen.
Ups… es gibt einen Logitech Hub als Nachfolgesoftware?
Installiert und... Oh... noch ein Firmwareupdate.

Ich möchte nicht sagen, das es nur an der Firmware liegt aber für mich war es die scheinbare Lösung.
 
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Geplante Obsoleszenz. Mehr muss man dazu gar nicht sagen.

Oder man nennt es "López-Effekt" ;)

Einfach am material gespart, sollte kein problem sein ein weniger oxidierendes oder auf dauer besser leitendes material zu verbauen. Kostet halt paar Cent mehr pro Maus. Saß halt wieder nen Kaufmann mit nem spitzen Bleistift bei den Produktentwicklern :ugly:
 
In einem Kernkraftwerk oder auch beim Eurofighter darf man sich nicht erwischen lassen, wenn man etwas aus dem Baumarkt nimmt,
Du kannst ein Teil in einem Kernkraftwerk aus dem Baumarkt nicht bestellen.
Und einbauen schon gar nicht.

Wenn das der TÜV (ja , da ist er knallhart) auch nur ansatzweise ahnt, darfst du Dir ein Plätzchen im Druckbehälter nach der Revision suchen.

Aber das geht eben nicht, weil die Bestellfirmen vorgegeben sind.
Und die müssen nachweisen, woher das Eisenerz für die Schraube stammt mit allen Nachfolgebearbeitungen.
 
Du kannst ein Teil in einem Kernkraftwerk aus dem Baumarkt nicht bestellen.
Und einbauen schon gar nicht.

Genau das habe ich gesagt. Wobei können und dürfen sind ja zwei verschiedene Sachen, wie man bei der italienischen Seilbahn feststellen mußte.

Aber das geht eben nicht, weil die Bestellfirmen vorgegeben sind.
Und die müssen nachweisen, woher das Eisenerz für die Schraube stammt mit allen Nachfolgebearbeitungen.

Vorallem muß es die vorgeschriebenen Tests und Zertifizierung durchlaufen.
 
Habe seit ca. 5 Jahren die G502 Proteus Spectrum im Einsatz. Außer dass sich irgendwann mal rechts an der Seite der Gummi gelöst hat, was ich mit Schuh/Gummikleber wieder befestigen konnte, hatte ich keine Probleme.

Hier geht es aber wohl um die neuere HERO Variante. Afair haben alle Taster außer Linker und Rechter Maustaste nur sowieso nur 5 mio. statt 50 mio. Klicks. Wurde imho schon immer schlecht/falsch kommuniziert. Mit Verschwörung hatte das aber wenig zu tun, ehr mit dem üblichen (halb richtigen/falschen) Marketing.
Aber mein Hauptproblem hier ist, dass es im Datasheet für den D2FC-F-7N, das ich gesehen habe, keine minimum Last angegeben wird und es dort garkein Diagramm gibt. Das kommt von der D2F bzw. D2F-01 Serie, die für 30V DC ausgelegt ist, daher halte ich die Aussagekraft des Videos nahe Null. Das einzige richtige in den ersten 20 min (Ja sry mehr von dem Blödsinn packt mein Gehirn bei über 30° nicht.) war, dass Schalter außerhalb der Spec zu betreiben schädlich ist.
Leider ist kein offizielles Datasheet der D2FC Serie zu finden, in dem so ein Diagramm bzw. diese Daten vorkommen könnten, daher kann man garnicht sagen, ob der Schalter überhaupt außerhalb der Spezifikation betreiben wird.
Wie dem auch sei, interessanter fand ich den Text der über dem Diagramm steht. Da steht etwas sowas wie, wenn der Schalter außer der Spec also mit niedriger Last als getestet, benutzt wird geht Omron davon aus, dass, mit ~60%iger Wahrscheinlichkeit, 1 von 2.000.000 Betätigung nicht oder falsch registriert wird. Also selbst wenn es so wäre, wäre der Einfluss des Schalters wahrscheinlich ehr gering und das geschilderte Phänomen wäre ehr irgendwas zwischen Schalter und Elektronik und Umweltbedingung.

Btw. So Schalter werden wohl er selten in AKWs oder medizinischen Gerät verwand. Glaub nicht, dass der AZ-5 bei RBMK-1000 einer von Omron war hätte glaube ich aber auch kein Unterschied gemacht.

@wuselsurfer Wo ist den der Unterschied? Im AKW wird auch schon mal geschlampt. Nennt man dann nur meldepflichtiges Ereignis oder Störfall.
 
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Ein deutsches Kernkraftwerk mit einer italienischen Seilbahn zu vergleichen ist schon ziemlich gewagt.

Mein Beileid an alle Opfer der elenden Schlamperei.

In beiden Fällen gibt es nunmal Menschen, die gerne Pfuschen, weil es so einfacher und billiger geht. In einem (deutschen) Kernkraftwerk gibt es dagegen ausgeklügelte Maßnahmen, die das ans bringen (sollen), bei der Seilbahn hat es offenbar gereicht, dass sich drei Leute verschworen haben.
 
Vielleicht nicht ganz relevant, aber ich habe mir 2015 eine Steelseries Rival (die originale glänzende mit der durchgehenden Oberfläche) und dann 2018 wieder eine gekauft. Die war damals leider schon EOL.
Ausgetauscht habe ich sie aber nicht wegen irgendwelchen Mängeln, denn sie clickte noch wie am ersten Tag, sondern weil sie einfach schon ordentlich abgenutzt war. Leider gibt es diese Maus nicht mehr zu Kaufen, sondern nur ihre minderwertigeren Nachfolger.
Sowas geht mich an.
Wieso müssen Mäuse nach ein paar Jahren schon wieder vom Markt genommen werden? Speziell solche, die höherwertig sind.
Davor hatte ich Razer Mäuse, die zwar unglaublich angenehm waren, aber halt nach 2 Jahren immer kaputt waren. Sprich, geplante Obsoleszenz (ein Schelm, wer das hier auch denkt). Aber deren Mäuse sind immerhin auch noch viele Jahre erhältlich und man muss nicht wieder auf die Suche gehen, um etwas ähnliches zu finden. Ihre Nachfolger sind auch selten schlechter was die Technik angeht oder vollkommen anders von der Haptik.
Ich habe momentan ne Steel Series Rival 500. Die habe ich zum einen wegen meiner WoW-Phase Classic gekauft und auch weil meine Roccat kone pure nach 2 Jahren die geliebten Doppelklicks hatte. Meine Rekordmaus war die Logitech G5. Die hatte ich bis sie quasi auseinandergefallen ist. Logitech war für mich früher Pflicht bei Mäusen... aber das heutige Logitech ist eine andere Firma..... ich dachte ich gebe Steel Series mal ne Chance. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden. Nur ist diese Maus auch schon wieder EOL. Ich bin schon so weit, dass ich keinem Hersteller mehr zutraue hochwertige und langlebige Mäuse zu liefern.
 
In beiden Fällen gibt es nunmal Menschen, die gerne Pfuschen, weil es so einfacher und billiger geht. In einem (deutschen) Kernkraftwerk gibt es dagegen ausgeklügelte Maßnahmen, die das ans bringen (sollen)
Nein, die Maßnahmen bringen das, nicht "sollen".

Deswegen gibt es auch keine meldepflichtigen Ereignisse in den kritischen Stufen.
Jedenfalls so lange, wie ich da war.
 
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