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Schneller Rechner fuer intensive Kompilierungsvorgaenge

Ja, der Preis:
Intel Xeon E5-1650 v3, 6x 3.50GHz, Sockel 2011-3, boxed (BX80644E51650V3) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Man könnte natürlich zwei hiervon nehmen:
Intel Xeon E5-2603 v3, 6x 1.60GHz, Sockel 2011-3, boxed (BX80644E52603V3) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Aber dann landet man weit überm Budget (da brauchts ein großes Netzteil, ordentliches Dual-Sockel-Board, und natürlich 2 statt einen CPU-Kühler und doppelt so viel RAM).
Wobei der 1650 nen schlechtes PLV hat, der 5820K ist fast genauso gut, kostet aber nur 60%
 
Eines darf man natürlich nicht vergessen: Der 5820K hat gutes OC Potential aber OC ist zumindest in der Simulation (CAE) ein unding, weil die Präzision leidet. Im Kompilieren kenne ich mich weniger aus aber ich kann mir vorstellen, dass da auch große Präzision von Nöten ist und hier darf nix schief gehen, oder?
 
Wie groß sind denn die ganzen Bilbliotheken und Dateien? Eventuell lohnt sich 2011-3 Plattform und dann lädste einmal die C-libraries von einer M.2 SSD schön in eine RAMDisk - da gehts dann so flott so schnell kannste gar nicht gucken ;-)
 
mit 2x 95 TDP, die man auch wirklich annehmen darf? nur bedingt, da muss n echt guter kühler drauf.

dazu ist der speicherdurchsatz noch rel. gering, die taktraten beim ram sind nochb rel. niedrig...

2x 5650 schaffen etwa 1050 Punkte im cinebench r15.
pro 100 MHz ist bei 4 Kernen mit smt von etwa 20 Punkten Zuwachs aus zu gehen. macht bei grob 300 mhz mehr und 12 Kernen 180 Punkte mehr.
das schafft aber ein 5820k auch allein ;)
 
Wie groß sind denn die ganzen Bilbliotheken und Dateien? Eventuell lohnt sich 2011-3 Plattform und dann lädste einmal die C-libraries von einer M.2 SSD schön in eine RAMDisk - da gehts dann so flott so schnell kannste gar nicht gucken ;-)

Das ist bis jetzt der allerbesten Ansatz. Die Bibliotheken und Includes sind gewöhnlich ziemlich klein & vielzählig, eine RAMDisk wäre deshalb TOP! Das haben wir Profis schon immer gemacht. Mit der Methodik kann man sogar den SSD einsparen. Kompilieren ist anfänglich sehr Eingabe lästig, dann sehr Bearbeitungs intensiv --- es wird KAUM gerechnet. Deswegen kann man durchaus fleissig O/C'n da es absolut keine GP Rechnerei gibt beim Kompilieren oder Linken, wozu dann auch. Und ja, soweit ich mich entsinnen kann waren fast alle Kompiler Thread optimiert und deshalb durchaus mehrkern fähig. Speicher kann man nie genug haben.

Rabe ich mag ja 1366, aber des ist keine wirklich gute alternative
Also die Server Idee wäre großkalibrig und relativ günstig (vielleicht nicht gerade leise). Da die 2 CPU bereits drin stecken gibts es wohl keinen Grund 1366 nicht zu mögen.
 
Das mag schon sein, aber wer will schon RENDERN?? Cinebench ist hier fehl am Platz. Kompilieren ist Hauptsächlich nur Cut/Paste und in Tabellen nachschlagen. Absolut bieder!
 
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Aber hauptsächlich nur am Anfang und Ende, dazwischen gibt's Hütchenspiel. Ganz ehrlich gesagt, da reicht schon fast ne' 486'er wenn eine RAMDisk korrekt benutzt wird.
 
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Ich würd sowas nehmen:
MSI X99A Raider (7885-036R) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Intel Core i7-5820K, 6x 3.30GHz, boxed ohne Kühler (BX80648I75820K) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Gigabyte Radeon R7 360 OC, 2GB GDDR5, 2x DVI, HDMI, DisplayPort (GV-R736OC-2GD) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Kingston HyperX Fury DIMM Kit 32GB, DDR4-2400, CL15-15-15 (HX424C15FBK4/32) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 (E10-400W/BN230) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
http://geizhals.de/samsung-ssd-sm951-256gb-mzhpv256hdgl-00000-a1215594.html (da lädt die Ramdisk halt 4 mal schneller als mit einer normalen SSD (mit ner normalen SSD kannste 60 Euro sparen))
http://geizhals.de/western-digital-wd-red-2tb-wd20efrx-a807339.html (Datengrab 5400rpm --> besonders leise und widerstandsfähig was parken anbelangt. Die 2TB ist schneller als die 1TB übrigens)
Lüfter, DVD und Gehäuse haste ja schon zusammengesucht
dann kommste auf 1200 Euro

Was den 486er angeht - du profitierst ja auch von einer guten Speicheranbindung daher 2011-3. Ein alternatives 1151 Skylake-System wird vielleicht 200 Euro billiger hat aber halbe Speicheranbindung und 4 statt 6 Kerne
 
Faxe007: Wieso "nur" nen 2400er RAM? (Bin wie gesagt nicht aus dem Bereich Kompilierung, aber das kriegt ja schon DDR3 hin, wieso kein 3000er? Bitte sachte in Sachen Kritik aber es ist augenscheinlich mal die Schwachpunkt... )
 
Faxe007: Wieso "nur" nen 2400er RAM? (Bin wie gesagt nicht aus dem Bereich Kompilierung, aber das kriegt ja schon DDR3 hin, wieso kein 3000er? Bitte sachte in Sachen Kritik aber es ist augenscheinlich mal die Schwachpunkt... )

Ja kommt nicht so darauf an, jeder wie er mag. Vier Module mit 3000 MHz können bloß manchmal schwieriger zum Laufen zu bringen sein (da gehts dann los mit CPU-Strap manuell usw). Ich hatte nicht den Eindruck dass der TE nicht übermäßig BIOS-affin ist und im BIOS lange rumfrickeln möchte bis die optimalen Speichereinstellungen gefunden sind - vielleicht täusch ich mich aber auch?
Darüberhinaus wäre mir der kleine Performancezuwachs den Aufpreis von mindesten 100 Euro nicht wert. Zumal die 3000 MHz RAM - wenn sie bezahlbar sind - auf 1.35 V statt 1.2 V spezifiziert sind. Naja und die HyperX Fury die ich jetzt rausgesucht hatte sind auf 1.2V spezifiziert --> betreibt man die Fury RAMs auch auf 1.35V ist da bestimmt noch ne Menge Luft die Timings zu verbessern oder den Takt hochzuziehen.

Im Übrigen habe ich mal mit verschiedenen Parametern gebenchmarkt und festgestellt dass man einen gut messbaren Performancegewinn in Mischanwendungen für RAM-Takt bis zu der halben CPU Frequenz bekommt (also läuft die CPU auf 4.8 GHz bis 2400 MHz RAM) - läuft der RAM schneller habe ich im Wesentlichen nur in den RAM Benchmarks Unterschiede messen können (aber klar kommt immer auf die Anwendung an).
 
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