Sandy oder Ivy?

Ernsthaft? Wegen ner Grippe sollen jetzt die Chip-Preise steigen?? Is ja schon ziemlich lächerlich... Die Frage ist ob und wie das auf den Gebrauchtmarkt abfärbt, aber davon gehe ich aus.
 
Naja, das sehe ich etwas anders. Und das so ein Aufriss gemacht wird kann auch sehr gut andere Gründe haben.
Aber egal, ist nicht wirklich ein Thema für die Plattform hier :)
 
Man kann von nahezu jeder alten Legacy Bios Plattform mit NVME SSDs booten, geht mit einem EFI Bootloader wie beispielsweise DUET. (wenige NVME SSDs bringen sogar ein eigenes Option Rom mit zum booten und booten out of the box, bspw Samsung 950 pro).

NVME Support kann man auf UEFI Plattformen per UEFI Mod einpflegen, Anlaufstelle waere hier win-raid.com
 
Das ich auf Intel setzen will liegt vorallem daran, da MAC OS einfacher und besser darauf läuft. Daher möchte ich auch eigentlich keine Ryzen plattform.

Ich möchte mich hier noch einmal einklinken: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass MacOS mit jeder Intel-Plattform spätestens ab Haswell out of the box läuft. Teilweise wird auch noch Ivy unterstützt, aber diese Generation wird auch recht schnell aus dem Update-Zyklus fallen. Die 10. Generation wird offiziell natürlich auch unterstützt, wenn Apple das erste Gerät mit dieser Hardware veröffentlicht.

Macs auf Basis von Ryzen sollen mittlerweile wohl auch relativ unkompliziert sein, ich hab es aber selbst noch nicht ausprobiert oder mich eingelesen. In einem solchen Fall kämen die Treiber bzw die Kompatibilitätsschicht für die CPU und Plattform natürlich nicht von Apple selbst, sondern werden von anderen Unix-Systemen übernommen und angepasst. Die sind unter MacOS gut genug, dass man damit arbeiten kann.

Wenn du also MacOS fest in dein System einplanst, sollte also auch das Board entsprechend gewählt werden, da ggf nicht alle Funktionen unter MacOS funktionieren. Bsp: Mein Rechner hat erst nachträglich MacOS bekommen, die Hardware wurde nicht dafür ausgewählt. Daher funktioniert bspw das WLAN nicht, weil der Hersteller Qualcomm schlicht keine Treiber dafür zur Verfügung stellt. Aktuell behelfe ich mich mit einem Nano-WiFi-Adapter, das ist aber eher schlecht als recht!
 
Ich möchte mich hier noch einmal einklinken: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass MacOS mit jeder Intel-Plattform spätestens ab Haswell out of the box läuft. Teilweise wird auch noch Ivy unterstützt, aber diese Generation wird auch recht schnell aus dem Update-Zyklus fallen. Die 10. Generation wird offiziell natürlich auch unterstützt, wenn Apple das erste Gerät mit dieser Hardware veröffentlicht.

Danke für den Hinweis, das wusste ich nicht. Der Grundgedanke war hauptsächlich auch Ozmosis nutzen zu können um näher an einen Vanilla-Boot zu kommen. Aber da ich eigentlich eh dual booten möchte, ist es warscheinlich eh egal.

Wenn du also MacOS fest in dein System einplanst, sollte also auch das Board entsprechend gewählt werden, da ggf nicht alle Funktionen unter MacOS funktionieren. Bsp: Mein Rechner hat erst nachträglich MacOS bekommen, die Hardware wurde nicht dafür ausgewählt. Daher funktioniert bspw das WLAN nicht, weil der Hersteller Qualcomm schlicht keine Treiber dafür zur Verfügung stellt. Aktuell behelfe ich mich mit einem Nano-WiFi-Adapter, das ist aber eher schlecht als recht!

Ja klar, meine Hardware Idee lasse ich sowieso vorher Checken und mich beraten. Aber so sachen wie Wifi fallen eh weg, da ich grundsätzlich nicht viel davon halte und der Meinung bin das nur mobile Geräte Wifi nutzen sollten. Der ganze rest ist bei mir Zuhause eh verkabelt.
 
Danke für den Hinweis, das wusste ich nicht. Der Grundgedanke war hauptsächlich auch Ozmosis nutzen zu können um näher an einen Vanilla-Boot zu kommen. Aber da ich eigentlich eh dual booten möchte, ist es warscheinlich eh egal.

Ozmosis sagt mir gerade gar nichts. Der aktuelle Stand ist wohl, dass man mit einem Mac Catalina herunterlädt und einen Bootstick erstellt und die EFI-Partition mit Clover mountet und modifiziert. Es soll wohl besser sein erst MacOS und dann Windows zu installieren. Ich habe ja MacOS erst später hinzugefügt, am Anfang lief auch alles reibungslos, aber mittlerweile bootet Windows nicht aus dem Clover-Bootloader. Also gehe ich übers BIOS und wähle dort aus, ob ich Windows oder Clover booten möchte.

Aber so sachen wie Wifi fallen eh weg, da ich grundsätzlich nicht viel davon halte und der Meinung bin das nur mobile Geräte Wifi nutzen sollten. Der ganze rest ist bei mir Zuhause eh verkabelt.

Dann hast du ja Glück. Ich nehme meine Hardware ja regelmäßig mit und liebe den ITX-Formfaktor, da ist WiFi eh inklusive.

Dieses Video könnte sehr interessant für dich sein. Dort geht es um einen Ryzen-Hackintosh. Da sich Optimum Tech hauptsächlich mit ITX beschäftigt natürlich auf Basis eines ITX-Boards, aber da sollte abgesehen vom WiFi absolut jedes Board gehen. Es wird in dem Video das AMD Vanilla Hackintosh Project verwendet. Scheint recht unkompliziert zu sein.

Was hast du eigentlich für eine GPU, bzw welche soll dann in den Hackintosh? Da Apple ja selbst AMD-GPUs einsetzt, werden diese gerne eingesetzt. Polaris und Vega sollten absolut keine Probleme machen, für Navi müssten Bootargs angepasst werden, sollte aber auch gehen, da der Mac Pro prinzipiell Navis verbaut. Und da Apple die Treiber liefert, solltest du auch nicht die typischen Navi-Probleme haben, die viele unter Windows verspüren. Auf der Seite von NVIDIA sollte Turing mittlerweile auch möglich sein, die Architektur ist lange genug auf dem Markt.
 
Ozmosis sagt mir gerade gar nichts. Der aktuelle Stand ist wohl, dass man mit einem Mac Catalina herunterlädt und einen Bootstick erstellt und die EFI-Partition mit Clover mountet und modifiziert. Es soll wohl besser sein erst MacOS und dann Windows zu installieren. Ich habe ja MacOS erst später hinzugefügt, am Anfang lief auch alles reibungslos, aber mittlerweile bootet Windows nicht aus dem Clover-Bootloader. Also gehe ich übers BIOS und wähle dort aus, ob ich Windows oder Clover booten möchte.

Ozmosis wird direkt in das Board geflasht, dann kommt man ohne Efi-Bootloader aus. Wenn du dann noch eine Grafikkarte den passenden Bootscreen verpasst merkst du garnicht mehr wirklich das es kein echter Mac ist.
Wenn du mehr darüber wissen willst, bzw generell über den Hackintosh ist das deutsche Hackintosh-Forum eine sehr gute Adresse, die haben auch ein umfangreiches Wiki dort.

Dann hast du ja Glück. Ich nehme meine Hardware ja regelmäßig mit und liebe den ITX-Formfaktor, da ist WiFi eh inklusive.

Dieses Video könnte sehr interessant für dich sein. Dort geht es um einen Ryzen-Hackintosh. Da sich Optimum Tech hauptsächlich mit ITX beschäftigt natürlich auf Basis eines ITX-Boards, aber da sollte abgesehen vom WiFi absolut jedes Board gehen. Es wird in dem Video das AMD Vanilla Hackintosh Project verwendet. Scheint recht unkompliziert zu sein.

Was hast du eigentlich für eine GPU, bzw welche soll dann in den Hackintosh? Da Apple ja selbst AMD-GPUs einsetzt, werden diese gerne eingesetzt. Polaris und Vega sollten absolut keine Probleme machen, für Navi müssten Bootargs angepasst werden, sollte aber auch gehen, da der Mac Pro prinzipiell Navis verbaut. Und da Apple die Treiber liefert, solltest du auch nicht die typischen Navi-Probleme haben, die viele unter Windows verspüren. Auf der Seite von NVIDIA sollte Turing mittlerweile auch möglich sein, die Architektur ist lange genug auf dem Markt.

Grundsätzlich ist es egal ob Nvidia oder AMD, aber aktuell scheint es probleme mit den Nvidia Web drivern zu geben und selbst wenn nicht hat Nvidia immer etwas delay wenn es um Updates geht. das ist auch den Grund warum ich auf aktuell AMD gewechselt bin. Aktuell habe ich eine R9 290x mit 4gb, versuche aber gerade eine günstige RX 580 8gb zu schießen um die dann mit auf den Ryzen zu nehmen.

Danke in die Videos werde ich mal reinschauen.
 
Ah okay. Abe Ozmosis realisiert dann auch den Dualboot, oder macht man das nur über das BIOS?

RX580 ist denke ich eine passende Wahl für einen Hackintosh, sofern dir die Leistung reicht. So eine GPU werkelt ja auch bei mir.

Schon mal im Voraus wenn du den Dualboot am Laufen hast: Windows und MacOS/Unix interpretieren die RTC (Real Time Clock, eine Referenzuhr auf dem Mainboard) jeweils anders. Windows stellt sie so ein, dass sie der Systemzeit entspricht, MacOS und andere Unixoide interpretieren sie als UTC und rechnen ein Offset der eingestellten Zeitzone drauf. Da wir uns in UTC+1 befinden, macht das also Probleme wenn du das OS wechselst.

Man kann Windows aber sagen, dass es die RTC als UTC behandeln soll. Hier wird das diskutiert und die entsprechende Modifikation in der Registry gezeigt.

Viel Erfolg mit deinem Mac :daumen:
 
So wie ich das Verstanden habe hat der x570 Chipsatz viel mehr Lanes als der X470 und somit kann eine M2 ssd auf dem Board auf allen Lanes laufen und die Grafikkarte ebenso. bei vielen Boards graben die sich doch gegenseitig Lanes ab.

Bei den vorhergesehenen Steckplätzen für die M.2 Festplatte auf einem X370/X470 Board wird der Grafikkarte nichts weggenommen. Aber da nicht mehr Lanes zur Verfügung stehen, kann nur maximal eine M.2 NVMe SSD voll angebunden werden. Das ASUS X470 Hero Board hat zwar nen zweiten Steckplatz, aber da bekommt die M.2 NVMe SSD nur die halbe Bandbreite zugeteilt, um nichts zu deaktivieren.

Wenn du eine Erweiterungssteckkarte in den 2. x16 Slot reingibst, dann werden natürlich Lanes von der Grafikkarte abgezwackt. Das ist der große Vorteil von der X570. Plattform halt. Aber ist nicht zwingend notwendig, da M.2 NVMe SSDs keinen merkbaren Vorteil für Mainstream Konsumenten bringt.
 
Zurück