Samsung 990 Pro: M.2-SSD mit PCI-E 5.0 x4 bestätigt

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Durch die Validierung der Samsung 990 Pro beim PCI-SIG-Konsortium ist Samsungs neue Flaggschiff-SSD für den Heimanwenderbereich bestätigt worden. Sie soll abermals im M.2-Formfaktor daherkommen, während weitere Informationen wie die genaue Länge der SSD, mögliche Kapazitäten und vieles weitere noch nicht bekannt sind. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

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Bestimmt nicht unter 170€/TB. Hatte erst vor für das neue System auf solche SSD's zu warten, mich jetzt aber für eine Firecuda 530 entschieden die günstig zu bekommen war.
 
Da stellt sich die Frage wie warm es dabei wird?
In 99,9% der Laufzeit wahrscheinlich grob handwarm, da die volle mögliche Leistung von wohl über 10GB/s seltenst abgerufen werden wird... da braucht man schon SEHR spezielle Workloads. Und wenn man die hat sollte man wohl nen gröberen Aluklotz auf die SSD pappen, ja^^

Aber selbst ohne - die SSD wird wie üblich ja drosseln wenns zu warm wird. Und sehts mal so - selbst wenn das nach 10-20 Sekunden schon passiert dann hat das Ding schon 200 GB weggeschrieben (wo auch immer die so schnell herkommen...) und selbst im gedrosselten Zustand ist das Ding sehr wahrscheinlich noch im Bereich deutlich über 1 GB/s, was immer noch sehr fix ist.
 
Wie das wohl sein wird wenn DirectStorage verfügbar ist, ob da die SSD auch bremst ohne Kühler, hmm...
 
Ohne Heatsink will man das nicht betreiben :D
Kommt drauf an

Die meisten Mainboards haben schon sehr gute Kühler drauf
Die Kühler am Mainboards sind sogar besser als wenn man es mit heatsinks betreibt

Der 8auer hat das mal getestet mit einem gigabyte aorus master z690 und glaub firecuda oder einer gigabyte ssd
Waren dann über 10 15 Grad Unterschied
Glückwunsch zu dieser weisen Entscheidung :daumen:

MfG Föhn.
War bei mir auch so
Wollte umsteigen von sata auf pcie 4.0
Wusste aber nicht ob ich nicht doch auf 5.0 warte

Dann gab's die firecuda 530 mit 4tb aber bei Amazon für 550 so hab ich mir dann 3 gekauft ?
 
Wars denn nicht bisher immer so, dass man mit ner Samsung xxx PRO nie was falsch machen konnte.
Da ja eh der Kampf der SSDs im Gange ist, welche die volle PCIe 4.0 Bandbreite im Lesen UND Schreiben ausreizen kann...

Die 5.0er Samsung PRO kaufen und die dann dennoch auf 4.0 betreiben ?

1. Sie würde sehr wahrscheinlich nicht so arg warm werden.
2. Immer am PCIe 4.0 Limit laufen
3. UND ne Pro bleibt ne Pro. 5 Jahre Garantie und die Option je nach zukünftiger Hardware die 5.0er Bandbreite nutzen zu können
 
Bin echt nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ich habe noch 3 M.2 nVME mit PCIe 3.0 (Mainboard kann 4.0) und jetzt soll schon PCIe 5.0 kommen...
 
Wars denn nicht bisher immer so, dass man mit ner Samsung xxx PRO nie was falsch machen konnte.
Bevor es die 980er gab - ja^^
Seit der Generation x80 hat Samsung sich dazu entschlossen, den "billigeren" Flash auch auf den PRO-Modellen zu verbauen. Bei den Generationen davor war "PRO" vor allem deswegen relevant weil man hier MLC Flash bekam statt TLC. Das war ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Seit der 980 kann man auch einfach die ohne Pro kaufen - denn das TLC-Problem dass die Leistung zusammenklappt wenn der Cache voll ist hat die 980PRO (im Gegensatz zu ihren Vorgängern die noch MLC-Flash hatten) ja jetzt auch.
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Bin gespannt wie die 990er da aufgestellt ist. Wenns blöd kommt hat sich das Temperaturproblem erledigt denn wenn da wieder TLC drauf ist und der SLC-Cache klein ist bricht die SSD wenn letzterer nach wenigen Sekunden voll ist sowieso in der Leistung ein, egal ob sie warm oder kalt ist. :ugly:

Bin echt nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ich habe noch 3 M.2 nVME mit PCIe 3.0 (Mainboard kann 4.0) und jetzt soll schon PCIe 5.0 kommen...
Und bis auf ganz wenige Ausnahmen ist es auch völlig egal ob deine SSD mit 3 oder 7 oder 14 GB/s schreibt, denn solche sequentiellen Datenraten fallen im Alltag schlichtweg nie an.
Der Grund warum SSDs so schnell sind sind die extrem guten Zugriffszeiten im Mikrosekundenbereich und 6-stelligen IOPS - denn das sind Größenordnungen zu den Millisekunden und 100 IOPS von Festplatten. Nur können SSDs das seit vielen vielen Jahren schon und weit über dem, was ein Normalanwender je abverlangt. Deswegen bemerkt man ohne Benchmarks und/oder spezielle Workloads auch üblicherweise nicht, ob man eine brandneue Highend-SSD drin hat oder eine 10 Jahre alte Standard-SSD.
 
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Bin echt nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ich habe noch 3 M.2 nVME mit PCIe 3.0 (Mainboard kann 4.0) und jetzt soll schon PCIe 5.0 kommen...
Wenn du über eine schnelle 3.0er-NVMe verfügst, musst du voraussichtlich schon spezielle Workloads haben um den Unterschied zu merken (und nicht nur zu messen). Beispielsweise Videoschnitt könnte so ein Anwendungsfall sein und später ggf. auch DirectStorage.
Für letzteres wird eine 4.0er mit angepasster Firmware *) aber vermutlich schon ausreichend sein; da wird es keiner 5.0er bedürfen, zumal kein Entwickler eine Abhängigkeit dazu implementieren wird, da es seinen Absatz drastisch verkleinern würde, da in der ersten Zeit fast keiner über 5.0er-HW verfügen wird insbesondere nicht die Konsolen (diese gar für die nächsten Jahre nicht). ;-)

*) Das Firmware-Thema mit Blick auf DirectStorage wird noch interessant werden. Eine dauerhaft lesende Hochlast auf der NVMe führt zu "neuen" bzw. nun relevanten Abnutzungserscheinungen der Speicherzellen, was die neuere Firmware zu kompensieren versucht, vergleichbar zum Wear Levelling, dass man schon bei Schreibzugriffen kennt. Phison stellte das kürzlich in Verbindung mit ihrem neuen E26-Controller vor. Man darf gespannt sein ob bspw. auch so etwas wie eine 980 Pro noch einen entsprechendes Update nachgereicht bekommt.

 
Ich habe eine PCIe 3.0 NVMe laufen, Kingston A2000, und bei HWInfo kommt die auf höchstens 600 MB/s. Ich nutze sie als Speicher für Spiele. Da frage ich mich, warum eine schnellere SSD kaufen? Zumindest für diesen Einsatz. Die SSD kann viel schneller sein als das. Vielleicht fehlt mir ja Info, aber wozu sollte ich eine schnellere SSD brauchen? Egal, ob PCIe 4.0 oder 5.0. Ich sehe das irgendwie nicht. (Direct-Storage spielt bei dieser Frage keine Rolle. Was wir in einem Jahr brauchen könnten, ist mir eher egal. Das wird sich dann ja zeigen.;))
 
Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 32 GT/s, was letzten Endes für ca. 13.000 Mb/s ausreicht und eine deutliche Verbesserung darstellt, die vor allem in Zukunft für Technologien wie Direct Storage besonders wichtig ist. Bisher gibt es zwar bereits Intels Alder-Lake-Plattform, doch passende SSDs sind noch nicht zu bekommen.

Bitte sagt mir nicht , dass ich wieder ein neues Bord brauche, um Direct Storage zu nutzen.
 
13.000 Mb/s ausreicht und eine deutliche Verbesserung darstellt, die vor allem in Zukunft für Technologien wie Direct Storage besonders wichtig ist.
Gibt es dafür eigentlich irgendwo irgendeine belastbare Quelle? Alle reden immer von tollem Directstorage und von ultrawichtigen Tausenden von MB/s dafür - finden kann man aber effektiv nichts außer sehr ernüchternden Zahlen erster Tests, beispielsweise

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Wir reden hier von roundabout 20% kürzeren Ladezeiten in den Tests und in extremen Situationen (also best-cases/Showcases für Directstorage) von einer Halbierung der Ladezeiten für 100MB große Assets. Klar ist das ne Verbesserung und wünschenswert aber ich finde weder die unglaubliche Revolution noch gibt es irgendeinen Hinweis darauf warum man auch nur annähernd 13000 MB/s damit ausnutzen können sollte.

Vielleicht sollte man erstmal abwarten was dieses DS in der Praxis tatsächlich bringt und von was es wie viel (oder nicht) profitiert bevor man sich einredet dass man unbedingt 7000 oder gar 13000 MB/s dafür haben will/muss. :ka:
 
[....] Bitte sagt mir nicht , dass ich wieder ein neues Bord brauche, um Direct Storage zu nutzen.
Nein, wirst du nicht, du hast doch bereits zwei 4.0er-Slots und bist damit gut aufgestellt. Jetzt muss erst mal Micrsoft mit seinem API nachziehen (und das finalisieren; bspw. die GPU-Dekomprimierung fehlt noch) und vor allem am Ende die Entwickler.
Forspoken soll einer der ersten Titel mit DS-Unterstützung werden. In einer Demo lief das mit mittleren Details mit konstanten 4 GBps von der SSD/NVMe. *)

Anmerkung: AMD wird zwar mit SAS (Smart Access Storage) auf der AM5-Plattform ein neues Feature implementieren, letzten Endes wird das voraussichtlich aber vergleichbares Marketing-Gedöns wie SAM sein, was am Ende schlicht die ResBAR der PCIe-Spec implementiert, also primär ein neues Buzzword im AMD-Portfolio.

*) Da ich die Demo noch nicht gesehen haben, wäre natürlich interessant zu wissen, was die Vorteile dieser DS-Nutzung in dem konkreten Titel ausmachen, bspw. i. V. z. dem Betrieb auf einer 8 GiB-VRAM-GPU oder i. V. z. zu einer 16 GiB-VRAM-GPU?
Bis das Asset-Streaming so richtig Fahrt aufnehmen wird, wird absehbar noch einige Zeit vergehen (eher in Jahren als in Monaten zu messen). In der ersten Zeit wird sich der Mehrwert einer sehr schnellen NVMe voraussichtlich schlicht auf schnellere Ladezeiten beschränken, wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass DS selbst mit einer regulären SATA6-SSD bzgl. der Ladezeiten viel bringt, da das I/O-Handling via DS deutlich optimiert wird (siehe obige Grafik bei Incredible Alk).
 
Bin echt nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ich habe noch 3 M.2 nVME mit PCIe 3.0 (Mainboard kann 4.0) und jetzt soll schon PCIe 5.0 kommen...

Was soll ich da erst sagen ?!?

Gibt es dafür eigentlich irgendwo irgendeine belastbare Quelle? Alle reden immer von tollem Directstorage und von ultrawichtigen Tausenden von MB/s dafür - finden kann man aber effektiv nichts außer sehr ernüchternden Zahlen erster Tests, beispielsweise

Das liegt einfach daran, dass es bisher nichts gibt, was das ganze ernsthaft nutzen kann. Auf der Konsole kann man es einfach als eine Art RAM Ersatz nutzen, da alle die gleiche Hardware haben.

Auf dem PC sieht es einfach völlig anders aus. Die meisten Spiele müssen noch auf HDDs kaufen, Spiele, die eine SSD zwingend voraussetzen sind auch 2022 eine Seltenheit. Auf der anderen Seite bietet ein PC auch haufenweise RAM, in dem man die Daten viel besser unterbringen kann. Wer sich eine 990 Pro kaufen wird, ghat wohl in den seltensten Fällen nur 16 oder gar 8GB RAM, wo Direct Storage die Verteile erst ausspielen kann. In 64 oder 128GB RAM sind die Daten deutlich schneller verfügbar, als auf der besten SSD.

Ich bin jedenfalls etwas skeptisch, ob Direct Storage wirklich so eine Wunderwaffe ist. Nebenbei sind 100€ Aufpreis pro TB, gegenüber einer normalen SSD, auch eine ordentliche Investition, da kann man sich durchaus 32GB zusätzlichen RAM kaufen.
 
Ich bin jedenfalls etwas skeptisch, ob Direct Storage wirklich so eine Wunderwaffe ist.
Eben. Das einzige was ich mir vorstellen könnte ist das ladebildschirmfreie Streamen riesiger Spielwelten mit tonnenweise Assets drin. Aber das klappt auch ohne DS schon ziemlich gut, vor allem weil wie du sagst im PC-Spiele-Bereich 32 GB RAM (und zusätzlich 10+ GB vRAM) eher Regel als Ausnahme sind wo dann eh alles reinpasst.
 
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