Sry für den Doppelpost, allerdings habe ich eine News ausgegraben, die den ein oder anderen sicherlich interessieren dürfte und der zu einer interessanten Fragestellung führt:
Verwendung von Echtgeld in DayZ?
Die Antwort findiger Modder lautet:
DayZ Bounty
Die Idee:
Der Spieler erhält eine exklusive "Clubmitgliedschaft" für Server, auf denen die speziell vom Team gemoddete Map Chernarus bereit gestellt wird.
DayZ-Bounty Spielern, sprich Clubmitgliedern, werden sogennante "Pakete" angeboten, die zu je $5, $10, $15 oder $20 erhältlich sind. Diese Pakete bestimmen, wieviele Spielerleben auf dem Konto des Spielers gutgeschrieben sind. Außerdem ist in allen "Paketen" ein sogenanntes "basic gear" mit inbegriffen (Was darin enthalten ist und ob sich dieses je nach "Paket" nochmals voneinander unterscheidet, verraten die Entwickler jedoch nicht)
Das Prinzip:
Jeder Kill eines Zombies, Survivors, Bandits oder eines "
Outlaws" (Der Bandit mit den meisten Kills) lässt den Spieler Geld verdienen. Jedes der Ziele hat einen anderen (Geld-)Wert / bounty. Spieler empfangen ihre Bezahlung dann durch Paypal.
Nachfolgend eine Übersicht:
- Zombies: $0.10 per 10 killed
- Survivors: $0.05
- Bandits: $0.25
- The Outlaw: $5.00, with value on their head increasing $0.25 per hour of in-game time
Interessante Randbemerkung eines Entwicklers:
“We haven’t gone through alpha yet, and that’s when we’re going to start doing all the mock money before we set prices,” says Ortiz. “We’re basically trying to keep all the money in-game, where there’s no overflow of cash, but we’re not spending money to do it as well,” says Stewart
Um das System in DayZ integrieren zu können, bedarf es einer zusätzlichen Mod, der Kills bestätigt und genauer spezifiziert, also wie und wodurch ein Spieler niedergestreckt wurde.
“
We have a program that registers all kinds of kills. Headshots, all that stuff,” says Ortiz. “It’s the same way all that is registered within the game already, but we have a program that records it all. The player ID, their name, who they killed, what they killed, when they killed it.”
Der Hintergrund:
Die Entwickler fokussieren eine bessere Balance des Spiels. Durch eine Überarbeitung der Map Chernarus würde der Spieler mehr in den PVP geworfen werden, Zombies somit eine untergeordnete Rolle spielen. Sinn und Zweck sei es, den Schwerpunkt des Spiels zu verschieben. So soll etwa die Menge des Loots erhöht, die Chance dabei jedoch "high-level" Waffen zu finden, abgesenkt werden. Spieler sollen dadurch schneller ausreichend grundlegende Gegenstände an die Hand bekommen um schneller ins Spiel zu finden. Die Entwickler versichern: Wir wollen DayZ nicht in ein Battlefield 3 oder Call of Duty verwandeln. Spieler sollen durch die Modifikation eine höhere Herausforderung erhalten.
“
It comes down to community. We want them to speak up if things are going on in the game that they see. They can speak up and say, ‘Hey, I saw this guy teleporting around.’ ‘I saw this guy camping on a spawn point and killing people.We’re trying to be as open with them as they are with us."
Meine Meinung: Eine interessante Idee die jedoch so einige Haken und Fragen mit sich bringt und für viel Diskussionsstoff sorgen dürfte!
Quelle
HP von DayZ Bounty
Update:
Natürlich hat die Reaktion seitens Bohemia Interactive nicht lange auf sich warten lassen. So ließ DayZs Produktionsassistent Matthew Lightfoot vor ein paar Stunden per E-Mail verlauten:
“The DayZ development team and Bohemia Interactive is not involved or has had any contact with DayZ Bounty and it’s creators.
While we fully support modifications created by the community, to improve the gaming experience for players of DayZ and ArmA II, we do not support their creators putting a cost on them. As commercially exploiting their small additions to DayZ undermines the work done by the original team.
We believe that the elements of gambling that DayZ Bounty introduces challenges the basic game design aspects that DayZ is built upon. It changes the focus of DayZ from being a creative, enjoyable, gritty gaming experience to a game that is based almost solely on financial gain and that is notsomething we want to be associated with.”
Quelle