News Ryzen 7000X3D: BIOS-Updates sollen einen Defekt des 3D V-Caches verhindern

@Freiheraus ich dachte es gäbe keinen Fall mit AsRock Board? Ist nun schon der zweite.
Wie schon beim "anderen" 7700X@ASRock erwähnt (wenn das nicht ohnehin der gleiche ist):
Edit: Es ist ein und der selbe User, lol.
Der Defekt ist dort an einer ganz anderen Stelle als bei den X3D CPUs. Ein Beweis zur SOC-Voltage liegt auch nicht vor. Wie kann man dann blind behaupten, da läge das gleiche Problem vor und dass dieses Board-Modell von der SOC-Overvoltage betroffen ist?

Warum scheren die 1-2 ASRock-Fälle aus (wenn es nicht ohnehin der gleiche User ist)?
- keine X3D-CPU
- völlig andere Brandstelle

Vielleicht einfach nur Inkompetentes OC/Vcore-Overvolting und jetzt auf dem bandwagon aufspringen?

Edit:
Lol, das ist der gleiche:
https://extreme.pcgameshardware.de/...caches-verhindern.633815/page-5#post-11291770

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Geile Sache, da ist man mal ein paar Tage nicht online und dann so ne News...:ugly:

Ich hatte auch schon den ein oder anderen Blackscreen mit dem 7600X und dem ASRock B650 Pro RS.
Aber zuletzt auch mal Grafikfehler, daher dachte ich immer es liegt an meinen Settings der 6800XT.
Werd ich wohl die CPU mal ausbauen die Tage... Bin gespannt..:D
 
Ich bin jetzt bei 1,15volt soc das ergibt dann so 1,18volt.
...
Ich hab ja noch ein Ryzen 9 5950X und da war die IODie-/SoC-Spannung ohne XMP-Profile laden o.ä. bei ca. 1V. In älteren BIOS-Versionen wurde diese Spannung gern auch mal auf 1.2V angehoben, wenn man XMP geladen hatte. Die Empfehlung war auch damals in den RAM-OC Threads, das manuell auf 1.05-1.15V abzusenken (die meisten empfahlen 1.1V), oder gar kein XMP zu verwenden, sondern alles manuell einzustellen (was ich dann auch gemacht habe). In jüngeren BIOS-Updates für Zen3 wurde dann auch von den Boardherstellern die VSoc auf 1.1V gestellt, wenn man XMP-Profile lud. Herstellungsprozess des IO-Dies war 12nm von Globalfoundries.

So, jetzt sind wir mit Zen4 beim IO-Die bei TSMC im 6nm-Verfahren und lustigerweise immer noch bei ~1V Default-Spannung. Wie kann es aber sein, dass bei einem neueren Herstellungsverfahren und dem Laden von RAM-OC-Profilen (jetzt EXPO) auf einmal eine IO-Die Spannung von (teilweise sogar über) 1.35V!! von den Mainboards angelegt werden. Vor allem wenn man dann liest, dass alles auch wunderbar mit 1.15VSoc läuft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da keine Vorgaben seitens AMD gab.

Ach und Leute, ich würd sogar mal testen, ob nicht sogar 1.1VSoc für euer EXPO-Profil reicht. Bei Zen3 konnte man einen Performanceabfall im AIDA Memtest feststellen (da betraf es primär die RAM-Latenz), wenn die VSoc zu niedrig war. Würde mich nicht wundern, wenn man das bei Zen4 ebenfalls so gegenprüfen kann.

Edit: Und, mit niedrigeren SoC-Spannungen geht auch der Verbrauch des IO-Dies runter und es bleibt mehr Powerbudget für die CCDs übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe keine Ahnung wie sowas passieren konnte. :ka:
Da das mehrere Mainboardhersteller betrifft, kann das ja nicht einfach mal ne Panne (in der QS oder so) gewesen sein.
Dann eher falsche Absprachen mit AMD. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
 
Wie schon beim "anderen" 7700X@ASRock erwähnt (wenn das nicht ohnehin der gleiche ist):
Edit: Es ist ein und der selbe User, lol.


Warum scheren die 1-2 ASRock-Fälle aus (wenn es nicht ohnehin der gleiche User ist)?
- keine X3D-CPU
- völlig andere Brandstelle

Vielleicht einfach nur Inkompetentes OC/Vcore-Overvolting und jetzt auf dem bandwagon aufspringen?

Edit:
Lol, das ist der gleiche:
https://extreme.pcgameshardware.de/...caches-verhindern.633815/page-5#post-11291770

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Es ist nicht ganz das gleiche. Die normalen CPUs, also nicht-X3Ds scheinen in der Mitte betroffen zu sein, während die X3D eher unten rechts betroffen sind. Z.b. war der entlötete 7900X bei der8auer auch in der Mitte buckelig.
Desweiteren scheint nicht überall der RAM angegeben zu sein, ob es EXPO oder XMP ist. Das wäre auch noch gut zu wissen.

Es gibt soweit ich weiß 2 Probleme:
1. EXPO legt zu hohe VSOC an.
2. Der S3-Sleep ist verbuggt und lässt die CPU zu heiß werden (lt. Igor).
Ob jetzt beides zusammen den Fehler verursacht, ob es nur eines davon ist oder ob es ein ganz andere Fehler ist, das wissen wir noch nicht.
Wie beim 12VHPWR Ding dauert es ein paar Wochen, bis Klarheit da ist.

Fakt ist aber, es wurden schon neue Biosse rausgebracht, die JEDER Ryzen 7000 Besitzer installieren sollte.
Laut Igor war sein S3-Sleep Problem mit dem neuen AGESA behoben. Auch soll die VSOC nun geringer sein.

Problem nur, das viele PC-Besitzer nicht so versiert sind wie wir hier und viele können kein Bios-Update machen oder trauen sich nicht. Bzw. das überhaupt mitzubekommen ist nicht immer einfach.
Es wird sehr warscheinlich also noch Spätfolgen geben und AMD wird mal wieder viel RMA haben.
Erst die MBA 7900XTX und nun das, das kostet eine menge Zaster.
 
Problem nur, das viele PC-Besitzer nicht so versiert sind wie wir hier und viele können kein Bios-Update machen oder trauen sich nicht. Es wird sehr warscheinlich also noch Spätfolgen geben und AMD wird mal wieder viel RMA haben.
Erst die MBA 7900XTX und nun das, das kostet eine menge Zaster.
Ja das ist ein Horror-Start für AMD.:(
 
Hat auch nix mit Frickelbudde zu tun ist alles außerhalb von JEDEC das heißt ist eh Glückssache.
Kann laufen muss aber nicht.
Das stimmt schon, aber dann dürften weder AMD noch die Boardhersteller mit XMP, EXPO und Co Werbung machen oder FPS-Zahlen rausbringen.
Ich habe keine Ahnung wie sowas passieren konnte. :ka:
Da das mehrere Mainboardhersteller betrifft, kann das ja nicht einfach mal ne Panne (in der QS oder so) gewesen sein.
Dann eher falsche Absprachen mit AMD. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
Die Grundwerte und alles (AGESA) kommen von AMD. Wenn AMD ein Fehler einbaut, dann wird dieser 1:1 von den Mainboardhersteller mit eingebaut. Haften müsste hier vollkommen AMD, wenn der Fehler genau darin liegt.

Das Traurige an der ganzen Sache ist, das man diese Situation 1:1 auch in die Softwaresparte übertragen kann.
Nun scheinen Software UND Hardware beim Kunden zu reifen, anstatt das man ein fehlerfreies Produkt auf dem Markt bringt.
Ich weiß das war schon länger der Fall, aber seit Anfang 2022 ist es viel schlimmer geworden und gefühlt wird es zur Norm...
 
Gibt es irgendwelche Rückmeldungen bezüglich RMA? Eigentlich sind Probleme, die durch OC verursacht werden, wozu auch XMP/EXPO gehört, generell von der Garantie ausgeschlossen, oder? Siehe auch hier: This burnt chips fiasco lets people know that basic features like EXPO and PBO are considered overclocking and not covered by a warranty.
Die Frage ist auch, ob AMD den Austausch der CPU akzeptiert? Ich bin nicht so tief in der Materie drin. Werden die XMP/EXPO-Profile in Abstimmung mit den CPU- und Board (und evtl. RAM)-Partnern erstellt?
 
@theGucky
Du quotest und eklärst es dem Falschen, nicht ich will aus verschiedenen Problemen ein einziges mache/zusammenfassen, nur um die eigene Usprungsaussage (alle, auch ASRock-Boards wären von dem (SOC)Overvoltage-Problem betroffen) auf Biegen und Brechen "bestätigen" zu können, sondern owned139.

ASRock hat btw. ein S3-"Problem" bereits im November 2022 gefixt, noch vor AGESA 1.0.0.5 & 1.0.0.6.
Ich bleibe bei meiner alten BIOS-Version (AGESA 1.0.0.3) von 11/2022, da wurden die Hausaufgaben damals schon gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Auch hier:
S3 seit Windows 10 Einführung: Quasi nicht mehr existent, schon gar nicht bei neuer Hardware.
Windows nutzt nur mehr den sogenannten "S0 Low Energy State" den sie sich sonstwoher rausgezogen haben.

Ist für Linux User bei Notebooks echt nervig, da man das auf BIOS-Ebene ändern müsste und die Hersteller natürlich ihre Notebooks alle für Windows auslegen. Heißt Standby so gut wie unmöglich außer der Hersteller, wie bspw. Lenovo bei den Thinkpads, stellt eine Auswahl ob man Linux oder Windows Sleep States haben will zur Verfügung.

Fällt trotz Hersteller-Verschulden unter Gewährleistung und der Händler muss den Austausch vornehmen. Die Kopfschmerzen mit Asus/AMD muss er selbst übernehmen.

Zu Notebooks kann ich nichts sagen, aber eine Überprüfung des fehlerfrei arbeitenden S3- und S4-Modus ist fester Bestandteil meines Mainboard-Testparcours und da müsste ich sehr tief im Archiv wühlen, um eine gescheiterte Platine zu finden. Ich kann nicht sagen, wie intensiv Windows diese Modi tatsächlich nutzt, da ich nicht die nötige Zeit habe, um Standy-By-Funktionen abzuwarten, sondern sie manuell auslöse. Aber das ist auf aktueller (Desktop-)Hardware problemlos möglich. (Und zumindest mein Windows-10-Arbeits-PC wechselt allem Anschein/den Rückkehrzeiten zu Folge auch ganz klassisch in den seit ich glaube Vista etablierten Hybriden Stand-By, als S3 mit S4-Fallback.)

Ich habe keine Ahnung wie sowas passieren konnte. :ka:
Da das mehrere Mainboardhersteller betrifft, kann das ja nicht einfach mal ne Panne (in der QS oder so) gewesen sein.
Dann eher falsche Absprachen mit AMD. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Zahlreiche Fälle quer über alle Mainbaord-Hersteller, nachdem ein halbes Jahr niemand etwas zu meckern hatte, sprechen schon für eine Beteiligung AMDs. Entweder ein Bug-Fix im AGESA, durch den die CPUs jetzt Betriebszustände annehmen, die vorher nicht funktionierten oder aber ein neuer Bug, der gefährliche Spannungen anfordert/zulässt. Eigentlich kontrollieren AM5-CPUs @Default nämlich relativ große Teile ihrer Stromversorgung, was den "lass mal anheben"-Tendenzen der Mainboard-Hersteller Grenzen setzt. Bei vielen Spannungen können zwar auch rein extern andere Werte erwzungen werden, aber damit hebelt man oft auch Turbo- und Stromsparmechanismen aus.

Sollten überwiegend neu gebaute Systeme betroffen sein, könnte auch AMD-Hardware der Auslöser (wenn auch nicht unbedingt der Schuldige) sein. Entweder eine fehlerhafte Produktionscharge oder bewusste Änderungen, durch welche den CPUs weniger Sicherheitsreserven für Spec-Überschreitungen bleiben. (Skylake-Gate lässt grüßen) Leider werden viele Fälle ohne Angaben zum Alter der CPUs weiter verbreitet – aber zumindest die X3D müssen relativ neu sein. Das rein Schadensbild ist jedenfalls ungewöhnlich und spricht somit auch für physische Besonderheiten. Verkohlte Pins, geschmolzene PGA-Löcher, zu Sockel-A-Zeiten Flammen aus den Chips selbst, explodierte Spannungswandler bei Z170-Coffee-Lake-Mods – real oder auf Bildern habe ich schon vieles gesehen, aber nie eine Häufung aufgeblähter Packages.
 
real oder auf Bildern habe ich schon vieles gesehen, aber nie eine Häufung aufgeblähter Packages.
Immerhin wird einem nie langweilig, immer wieder gibt es mal was neues... :fresse:

Gamers Nexus hat ja den 7800X3D und das Board des Redditors und wollen diese Woche noch ein Video rausbringen.
Die Analyse soll aber noch bis nächste Woche anhalten.

Ich habe umdie 8 PCs gehabt/gebaut und ein paar Sachen sind kaputt gegangen.
Davon 2 GPUs, eine GFX460 die platt war und eine Strix 1080Ti bei der ich einen Lüfter tauschen musste.
2 mal fehlerhafter DDR3 RAM, 2x billo Netzteile die beim Einschalten puff gemacht haben und 3 kaputte Monitore.
Bei den Monitoren war ein CRT, der wegen Überhitzung puff gemacht hat (war auch hinten verkohlt) das war im Grunde selbst verschuldet, ein TFT mit defekten Kondensatoren (repariert) und einmal vertikale rosa Streifen beim TN-Monitor.
Alles alte Fälle die schon rund 5-10+ Jahre zurück liegen.

Bei meinem ersten selbstgebauten PC war auch die CPU kaputt gegangen. Das war aber mein Fehler weil der mit mind 140°C gefoltert wurde. Ja das Mainboard hat den PC bei der Temperatur abgeschaltet, aber danach hatte ich damals einfach den PC wieder angemacht und weiter gezockt :ugly:. Irgendwann wollte der AMD Thunderbird nicht mehr.
Aber ansonsten keine kaputten CPUs oder Boards.

Mittlerweile wähle ich meine Hardware mit bedacht und baue PCs erst, nachdem ich einen Plan gemacht habe. Größe, Luftströmung, VRM Temps, usw.
 
Mein Riptide hat inzwischen auch dieses Update:

1682594824770.png


Ich frage mich ja ernsthaft, was daran jetzt anders sein soll, als an der 1.20 Beta, die ich aktuell drauf habe. Leider findet sich nirgends ein Changelog. :ka: Ich baller das jetzt mal drauf und schaue, was passiert, wenn ich EXPO aktiviere (wie hoch die Spannungen ausfallen etc.).

Edit:
SOC-Voltage lässt sich jetzt nicht mehr über 1,3 Volt anheben. Ansonsten habe ich hier und da mal eine neue, unwichtige Option ausgemacht. Doof: Alte gespeicherte Profile lassen sich mit Version 1.21 nicht mehr laden, musste jetzt alles noch mal neu einstellen.
 
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Zu Notebooks kann ich nichts sagen, aber eine Überprüfung des fehlerfrei arbeitenden S3- und S4-Modus ist fester Bestandteil meines Mainboard-Testparcours und da müsste ich sehr tief im Archiv wühlen, um eine gescheiterte Platine zu finden. Ich kann nicht sagen, wie intensiv Windows diese Modi tatsächlich nutzt, da ich nicht die nötige Zeit habe, um Standy-By-Funktionen abzuwarten, sondern sie manuell auslöse. Aber das ist auf aktueller (Desktop-)Hardware problemlos möglich. (Und zumindest mein Windows-10-Arbeits-PC wechselt allem Anschein/den Rückkehrzeiten zu Folge auch ganz klassisch in den seit ich glaube Vista etablierten Hybriden Stand-By, als S3 mit S4-Fallback.)
Andere Sleepstates sind möglich, aber für gewöhnlich nicht die Standardeinstellung.

Und für gewöhnlich ist S3 deaktiviert, wenn S0 low power idle aktiviert ist. Überprüfbar in CMD mit
Code:
powerconfig /a
 
Doofe Frage: Warum gibt es diese Updates nicht gleich für alle Boards? Mein X670E Pro RS hat immer noch 1.20 Beta.

Gibt es doch. Erledigt.
BIOS direkt Link: https://download.asrock.com/BIOS/AM5/X670E Pro RS(1.21)ROM.zip

Habe festgestellt das es auch auf die Sprache ankommt. Auf der Deutschen Seite sehe ich manchmal BIOS Versionen die auf der Englischen nicht vorhanden sind oder umgekehrt.
 

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Andere Sleepstates sind möglich, aber für gewöhnlich nicht die Standardeinstellung.

Und für gewöhnlich ist S3 deaktiviert, wenn S0 low power idle aktiviert ist. Überprüfbar in CMD mit
Code:
powerconfig /a

Wie gesagt: Ich kann das für Desktop-Systeme nicht bestätigen. Wüsste auch nicht, wie das in der Praxis überhaupt funktionieren sollte, da zum Beispiel ein ATX-Netzteil im S0 nun einmal an ist. Somit bleiben je nach System auch etwaige optische Laufwerke, Festplatte, Lüfter, etc. aktiv, bis die 12-V-Leitung durch Wechsel in S3, S4 oder S5 abgeschaltet wird. Microsofts "always on"-Geschichten sind, soweit mir bekannt, primär für Laptops oder noch mobilere Geräte gedacht und das deckt sich auch mit den von dir verlinkten Beschreibungen. Da betreibt aber wiederum niemand übertaktete AM5-CPUs.
 
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