Ryzen 6000 mit verdreifachtem L3-Cache: Weitere Details zum 3D V-Cache

Persönlich kann ich das Spieleleistungsgedudel moderner CPUs ohnehin kaum nachvollziehen. Ok, als 4K/60Hz Spieler ist das vielleicht auch ein Extrembeispiel aber mal abgesehen von spezielleren Anforderungen wie Leuten die konstante 144Hz wollen oder kompetitiv mit 200+ fps in nem Shooter rumlaufen wollen was halt wirklich CPU-limitiert ist behaupte ich mal frech wen die verwendete CPU nicht grade uralt ist würden viele den Unterschied blind nicht mal bemerken.
Sehe ich anders. Die CPU wird eher sogar teils unterschätzt. Ich begreife die CPU als eine limitierende Komponenten im System wie alle anderen Komponenten auch. Dabei spielt das "Kann man das überhaupt wahrnehmen?" erstmal eine untergeordnete Rolle. Ich möchte nicht, dass die CPU, die ich verwende, andere, womöglich sehr teure Komponenten ausbremst. Ein konstruiertes Beispiel: mein Monitor schafft 144Hz, meine GPU vielleicht 130 FPS und mit angepassten Settings 160 FPS, aber meine CPU z.b. ein Zen 2 bremst alles aus bei 110 FPS. Da hätte ich bei meinem alten 120Hz Monitor bleiben können und statt der RTX 3090 hätte es auch die RTX 3070 getan. Ob man das wahrnehmen kann, steht auf einem anderen Blatt. Das ist bei jedem unterschiedlich. Für mich persönlich ist 60 FPS zu wenig, das ist zu nah an der Sync-Grenze, was ich dann auch tatsächlich merke, wenn Frame-Doubling einsetzt. Das Bild ist halt schärfer bei schnellen Bewegungen, je höher die Framerate ist.

Die ganze Sache mit den Framerates und CPU-Limitierungen wird sogar noch verschärft durch die stärkere Verbreitung von Upscalern. Nächstes Jahr sollen Grafikkarten einen großen Sprung bei der Performance machen und Monitorhersteller hauen Geräte mit 480Hz raus. Klar, für viele ist das irrelevant, aber die CPU kann (für manche) dennoch sehr wichtig sein.

Zusammengefasst: ich möchte einfach prinzipiell, dass meine CPU die anderen teuren Komponenten nicht ausbremst. Heiliges Gesetz. ^^
 
https://www.nextplatform.com/2020/01/16/cache-is-king/

Interessanter Artikel, TLDR: L4 Cache muss riesig sein für eine relevante Hitrate, da wird von "hundreds of megabytes or even gigabytes" gesprochen. Das lässt sich kostengünstig aktuell nicht umsetzen.
Ist ja klar, warum nicht gleich das RAM mit in die CPU. Schneller=Besser. Denn nichts anderes ist L4 Cache. Eine CPU mit 8GB L4 Cache und der Geschwindigkeit von DDR4-10000 würde sicher viel bringen.
 
Sehe ich anders. Die CPU wird eher sogar teils unterschätzt. Ich begreife die CPU als eine limitierende Komponenten im System wie alle anderen Komponenten auch. Dabei spielt das "Kann man das überhaupt wahrnehmen?" erstmal eine untergeordnete Rolle. Ich möchte nicht, dass die CPU, die ich verwende, andere, womöglich sehr teure Komponenten ausbremst. Ein konstruiertes Beispiel: mein Monitor schafft 144Hz, meine GPU vielleicht 130 FPS und mit angepassten Settings 160 FPS, aber meine CPU z.b. ein Zen 2 bremst alles aus bei 110 FPS. Da hätte ich bei meinem alten 120Hz Monitor bleiben können und statt der RTX 3090 hätte es auch die RTX 3070 getan. Ob man das wahrnehmen kann, steht auf einem anderen Blatt. Das ist bei jedem unterschiedlich. Für mich persönlich ist 60 FPS zu wenig, das ist zu nah an der Sync-Grenze, was ich dann auch tatsächlich merke, wenn Frame-Doubling einsetzt. Das Bild ist halt schärfer bei schnellen Bewegungen, je höher die Framerate ist.

Die ganze Sache mit den Framerates und CPU-Limitierungen wird sogar noch verschärft durch die stärkere Verbreitung von Upscalern. Nächstes Jahr sollen Grafikkarten einen großen Sprung bei der Performance machen und Monitorhersteller hauen Geräte mit 480Hz raus. Klar, für viele ist das irrelevant, aber die CPU kann (für manche) dennoch sehr wichtig sein.

Zusammengefasst: ich möchte einfach prinzipiell, dass meine CPU die anderen teuren Komponenten nicht ausbremst. Heiliges Gesetz. ^^
Für hohe FPS benötigt man doch eher Single-Core Leistung bzw hohe IPC / Taktraten, und nicht mehr Cores, oder bin ich da auf dem falschen Gedankengang? Die meisten Games skalieren heutzutage doch bis maximal 8 Cores (wenn überhaupt). Werden Drawcalls von einem Core bearbeitet oder lässt sich das auch parallelisieren?
 
Jetzt nimm nochmal die Sonderanforderung raus, das man wärend des Spielens immer Hintergrund immer etwas rechenintensives macht.
Sonderanforderung ist gut. Das kann man über jede persönliche Anforderung sagen.
Davon abgesehen:
Ich kenne auch einige, denen ich erstmal erklären musste, dass ihre Spiele ruckeln weil sie im Hintergrund noch den Browser mit 100 Tabs offen haben oder noch schnell den Urlaubsfilm umwandeln.
Die sind dann oft perplex, nach dem Motto: Ich dachte Moderne Computern können das. Das sind also durchaus keine Spezialfälle, sondern im Gegenteil häufig technisch Unbedarfte. Das aber nur als Denkanstoß am Rande, denn mir ist auch klar, daß diese Leute mit 16 Kernen auszustatten das Problem zwar irgendwie erschlagen würde, aber nicht effizient wäre (da sie zu 90% doch keinen Nutzen hätten und ihr "Problem" auch anders lösen könnten)
Dann hast du welchen Unterschied in deinen Strategiespielen zwischen 6 und 16 Kernen zum Beispiel bei 5600X und 5950X?

Habs gerade mal nachgeschaut, mal keine 10%, mal etwas mehr als 10%. Sag im Schnitt 10%, dafür mehr als 6 Kerne kaufen? Das lohnt sich nicht. Dann lieber noch den Speicher minimal tweaken und die 10% verkleinern.
Versuch das einer Stadt in Anno oder Cities Skylines mit 100k Einwohnern zu erzählen. Oder Stellaris im Endgame. Oder den Civ Rundenzeiten in Runde 600 auf der größten Map. Oder Total War, wenn mal wieder 4 Armeen aufeinanderprallen.
Strategiespiele werden nie im Endgame gebencht. Habe ich nie verstanden.
Aber erzähl mir ruhig weiter wie meine Spiele so laufen.
Klar, wenn Geld keine Rolle spielt, dann kann man alles mitnehmen was geht.

Ach, das du den Wechsel von 1600X zum 3600 blind merken konntest, liegt vielleicht, das der 1600X in vielen Spielen echt lahm war. Auch der 3600 ist gemessen an den aktuellen 6 Kernern auch schon wieder deutlich hinterher.
Ach nee, das hab ich gemerkt weil der eine schneller war und der andere langsamer? Ich dachte das Stechen in der Seite wär das Signal... Ja, ist klar.
Du hast wohl meinen Post nicht ganz gelesen, zumindest nicht das Zitat dem ich antwortete. Da ging es ja um Spieleleistung, nicht um Kernanzahl.
Was dachtest du denn was ich glaube warum ich den Unterschied merke? Wegen der 0 Kerne mehr?
Aber mehr als einen aktuellen 6 Kerner braucht man zum zocken, aktuell wirklich nicht.
Jajaja, "brauchen" ist mal wieder das Stichwort. Ich behaupte nicht das man mehr braucht. Schon gar nicht jeder. Ich teile euch mit, dass ich davon profitieren würde und behaupte (aufgrund subjektiver Eindrücke) nicht der Einzige zu sein.
Oh, ja, stimmt. Nein, ich war nicht betrunken, hab nur die Threads verwechselt. Aber dann verstehe ich Dein Argument noch weniger, Valheim hat hohe CPU Anforderungen? Wäre mir neu. Andere Open Worlds auch, siehe CP2077 mit dem 6700K...
Dann Bau mal ne Basis. Die Statikberechnung lässt sogar in 4k die CPU limitieren. Alle genannten Spiele schaffen das. Die anderen ignorierst du nur, weil es sich da schlechter anzweifeln lässt.

Der Durchschnittsgamer macht aber viel mehr Umsatz aus, deswegen möchte man den möglichst bedienen mit seinem eigenen Produkt.
Ja Danke für die Erklärung des Ist-Zustandes. Das hält mich keineswegs davon ab, meine Bedürfnisse zu formulieren, auch wenn ich zu einer Minderheit gehöre.
Ich kenne den Unterschied, und auch was er für große Unternehmen bedeutet die zuerst den größeren Markt bedienen möchten. Da gibt's nämlich mehr zu holen.
Wie kam es dann zu der Frage, wie es zusammen passe, dass viele Spieler wie ich relativ wenige sein können?
Na und? Warum sollte ich alles aus Unternehmenssicht sehen müssen? Was AMD und Intel wollen und was ich will sind selbstverständlich unterschiedliche Dinge. Was glaubst du denn, was ich hier fordere? 16 Kerner für alle, zum Spottpreis?
Das einzige was ich "will" ist, meine Erfahrungen teilen um denjenigen die, bedingt durch ihre Spiele, nie das CPU Limit sehen den Horizont zu erweitern.
Das sage ich doch, 12+ Cores sind Nischenprodukte die den allermeisten Usern nichts bringen.
Wenn du den Durschnittsgamer als Messlatte nimmst, fängt die Nische aber bereits bei 6 Kernern an, oder sogar früher. Wir reden zudem bisher von 6+ Cores, nicht 12.

Keine Ahnung was du eigentlich widerlegen willst. Ich berichte von meinen Anforderungen und Erfahrungen. Da gibt es kein "falsch liegen".
 
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Für hohe FPS benötigt man doch eher Single-Core Leistung bzw hohe IPC / Taktraten, und nicht mehr Cores, oder bin ich da auf dem falschen Gedankengang? Die meisten Games skalieren heutzutage doch bis maximal 8 Cores (wenn überhaupt). Werden Drawcalls von einem Core bearbeitet oder lässt sich das auch parallelisieren?
Du hast vollkommen Recht. Das war auch der Grund, warum Intel 8 schnelle und 8 langsame Kerne in AL verbaut. Die 8 little Cores sind für den Desktopbetrieb. Die 8 Big Cores fürs Gaming. Auch Zen5 wird so aufgabaut sein. Leider hat AMd diesen Trend komplett verschlafen. Zen4 wird noch ohne little-Cores kommen.
 
"Intel muss ja nur seine Schublade aufmachen"....
schublad.png

...kleiner Scherz, hat ja auch nur ca. 70 Monate gedauert :D...

Natürlich wird Intel nicht untergehen aber dennoch ist es doch
AMD es zu verdanken das ein 10105, der schneller ist als ein i7 7700,
jetzt ca 85€ kostet es einen 11600k für 230€ gibt.
Ohne AMD gäbe es den ziemlich sicher so nicht im Consumer.
Immer mal den Ball etwas flacher halten.
BTW spiele ich mit dem Gedanken einen Gamingknecht mit 11600k als
Herz zu bauen... mal sehen, mein Bruder wollte was neues...
 
Du hast vollkommen Recht. Das war auch der Grund, warum Intel 8 schnelle und 8 langsame Kerne in AL verbaut. Die 8 little Cores sind für den Desktopbetrieb. Die 8 Big Cores fürs Gaming.
Ohne hier der Partypooper zu sein: das hängt von verschiedenen Faktoren ab. 2021 ist das so, auch 2030 noch.
Im Moment ist IPC klar "King", auch weil sich gewisse Tasks noch nicht ordentlich parallelisien lassen, Aber es wird schon eine Weile daran geforscht, auch andere Ansätze zu ermöglichen. Ein beliebter Ausdruck war da mal inverses Multithreading.
Es gibt aber auch Prototypen im Dilicon Vallley, die hsben hunderte Cores die sich auf einen Thread stürzen, statt weniger Cores die in kurzer Zeit viele Threads durchboxen.
Wir dennen halt in der traditionellen Ansicht. Aber IPC per Core lässt sich irgendwann mal nicht mehr steigern, dann werden wir auch von AMD, Intel und Co neue Ansätze sehen, das derzeitige Hybriddesign geht in diese Richtung, auch die Intwgration der iGPU Einheiten, die kann man ja such beschäftigen.
 
"Intel muss ja nur seine Schublade aufmachen"....
Anhang anzeigen 1371529
...kleiner Scherz, hat ja auch nur ca. 70 Monate gedauert :D...

Natürlich wird Intel nicht untergehen aber dennoch ist es doch
AMD es zu verdanken das ein 10105, der schneller ist als ein i7 7700,
jetzt ca 85€ kostet es einen 11600k für 230€ gibt.
Ohne AMD gäbe es den ziemlich sicher so nicht im Consumer.
Immer mal den Ball etwas flacher halten.
BTW spiele ich mit dem Gedanken einen Gamingknecht mit 11600k als
Herz zu bauen... mal sehen, mein Bruder wollte was neues...
Die Schublade klemmt halt, wenn man sie mit einer anderen verklebt: Intels Architekturen waren intern sehr stark an die Prozesse/Fertigung geknüpft. Drum hat msn Ice Lake nicht gleich 2016 als Rocket Lake gebracht.
Dass aber die Entwicklung nicht stehen bleib zeigt, dass man jetzt in den nächsten 4 Jahren 4 neue Prozesse vorstellt (und im Idealfall auch produziert). Intels 10nm (jetzt Intel 7 genannt) war ja für 2016 gedacht (Cannon Lake), 7nm (jetzt Intel 4 gensnnt, geplant noch ohne EUV)für 2018(Tiger), 5nm schon 2020 (A20)...
Und die Entwicklung ist gestockt, aber lief halt paralell weiter. Wenn man den Großteil ser Probleme behoben hat, kann es durchaus sein, dass wir jetzt dafür im Jahrestakt (statt 2 Jahre) neue Prozesse von Intel sehen. Wenn msn Pech hat verzögeet sich der (sehr optimistische) Zeitplan mal wieder
 
Für hohe FPS benötigt man doch eher Single-Core Leistung bzw hohe IPC / Taktraten, und nicht mehr Cores, oder bin ich da auf dem falschen Gedankengang? Die meisten Games skalieren heutzutage doch bis maximal 8 Cores (wenn überhaupt). Werden Drawcalls von einem Core bearbeitet oder lässt sich das auch parallelisieren?
Mir ging's bei dem Post eher um den allgemeinen Stellenwert der CPU in einem Gaming-System, aber ja, Kerne spielen eine eher untergeordnete Rolle. Man sieht das ja eindeutig in den Benchmarks. Ich verwende zur Zeit auch nur 8 Kerne für meine Gaming und Coding Kiste.

Das, was eine CPU schnell in Games macht, ist komplizierter und gar nicht mal so eindeutig. Einfach nur zu sagen, es ist die Singlecore Leistung halte ich für überholt, ja sogar falsch. Ich untersuche zur Zeit den 5700G. Taktbereinigt ist der ungefähr so schnell wie ein 3700X in Games, dabei hat der 5700G Dank Zen 3 eine wesentlich höhere IPC. Was hier der limitierende Faktor ist, sind Speicher/Cache-Zugriffe. Das liegt aber auch auf der Hand, wenn man Games bzgl. des Workloads klassifiziert: häufig kleine Datenpakete holen und verarbeiten. Das ist klingt nicht nur latenzlastig, das ist auch so.

Moderne CPUs haben genügend Durchsatz von den Kernen/der IPC her. Was (eher tendenziell) limitiert, sind Speicherzugriffe. Latenz ist King. Ein kluger Beobachter wird jetzt sagen, stop, die Leistung skaliert aber auch gut mit dem Takt?! Das stimmt. Aber die Latenzen für Speicherzugriffe hängen auch stark am Takt, gerade bei Zen 2/3, wo der LLC so schnell taktet wie der am schnellsten taktende Kern im CCD.

Zum Thema Parallelisierung und Drawcalls. LL APIs wie DX12 und Vulkan können Drawcalls von verschiedenen Threads an die Grafikkarte schicken. Das Prinzip, dass Workerthreads auf den Mainthread synchronisiert werden müssen, gilt nach wie vor in der Praxis. Daher kommt das vermutlich auch mit der Sichtweise bezogen auf die Singlethreadleistung, obwohl das Prinzip der Synchronisation ja noch nicht der limitierende Faktor sein muss.

Fun Fact: die aktuelle Version der id Tech Engine hat keinen Mainthread mehr. Diese Engine ist extrem fortschrittlich in diesem Sinne. Die Jungs und Mädels bei id Software haben es einfach drauf. ^^
 
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Dann Bau mal ne Basis. Die Statikberechnung lässt sogar in 4k die CPU limitieren. Alle genannten Spiele schaffen das. Die anderen ignorierst du nur, weil es sich da schlechter anzweifeln lässt.
Da würde mich die Auslastung der Threads interessieren. Ich tippe auf einen bei 100%, die anderen dümpeln rum... Das liegt eher an der verwendeten Engine als an der Anzahl der Cores. Eine CPU mit hoher Single-Thread-Leistung würde Dir da mehr helfen als drölfzig Cores es könnten.

Ja Danke für die Erklärung des Ist-Zustandes. Das hält mich keineswegs davon ab, meine Bedürfnisse zu formulieren, auch wenn ich zu einer Minderheit gehöre.
Dein Bedürfnis kann vermutlich nicht durch Intel / AMD befriedigt werden sondern nur vom Game-Studio indem sie ihre Engine umbauen.

Wie kam es dann zu der Frage, wie es zusammen passe, dass viele Spieler wie ich relativ wenige sein können?
Na und? Warum sollte ich alles aus Unternehmenssicht sehen müssen? Was AMD und Intel wollen und was ich will sind selbstverständlich unterschiedliche Dinge. Was glaubst du denn, was ich hier fordere? 16 Kerner für alle, zum Spottpreis?
Das einzige was ich "will" ist, meine Erfahrungen teilen um denjenigen die, bedingt durch ihre Spiele, nie das CPU Limit sehen den Horizont zu erweitern.
Wie gesagt, bist Du auf allen Cores im CPU Limit oder nur auf einem?
 
Versuch das einer Stadt in Anno oder Cities Skylines mit 100k Einwohnern zu erzählen. Oder Stellaris im Endgame. Oder den Civ Rundenzeiten in Runde 600 auf der größten Map. Oder Total War, wenn mal wieder 4 Armeen aufeinanderprallen.
Strategiespiele werden nie im Endgame gebencht. Habe ich nie verstanden.
Aber erzähl mir ruhig weiter wie meine Spiele so laufen.

Ach nee, das hab ich gemerkt weil der eine schneller war und der andere langsamer? Ich dachte das Stechen in der Seite wär das Signal... Ja, ist klar.
Du hast wohl meinen Post nicht ganz gelesen, zumindest nicht das Zitat dem ich antwortete. Da ging es ja um Spieleleistung, nicht um Kernanzahl.
Was dachtest du denn was ich glaube warum ich den Unterschied merke? Wegen der 0 Kerne mehr?

Jajaja, "brauchen" ist mal wieder das Stichwort. Ich behaupte nicht das man mehr braucht. Schon gar nicht jeder. Ich teile euch mit, dass ich davon profitieren würde und behaupte (aufgrund subjektiver Eindrücke) nicht der Einzige zu sein.

Dann Bau mal ne Basis. Die Statikberechnung lässt sogar in 4k die CPU limitieren. Alle genannten Spiele schaffen das. Die anderen ignorierst du nur, weil es sich da schlechter anzweifeln lässt.


Ja Danke für die Erklärung des Ist-Zustandes. Das hält mich keineswegs davon ab, meine Bedürfnisse zu formulieren, auch wenn ich zu einer Minderheit gehöre.

Wie kam es dann zu der Frage, wie es zusammen passe, dass viele Spieler wie ich relativ wenige sein können?
Na und? Warum sollte ich alles aus Unternehmenssicht sehen müssen? Was AMD und Intel wollen und was ich will sind selbstverständlich unterschiedliche Dinge. Was glaubst du denn, was ich hier fordere? 16 Kerner für alle, zum Spottpreis?
Das einzige was ich "will" ist, meine Erfahrungen teilen um denjenigen die, bedingt durch ihre Spiele, nie das CPU Limit sehen den Horizont zu erweitern.

Wenn du den Durschnittsgamer als Messlatte nimmst, fängt die Nische aber bereits bei 6 Kernern an, oder sogar früher. Wir reden zudem bisher von 6+ Cores, nicht 12.

Keine Ahnung was du eigentlich widerlegen willst. Ich berichte von meinen Anforderungen und Erfahrungen. Da gibt es kein "falsch liegen".
Ganz langsam mit den wilden Pferden!
Ich sage dir nicht, wie dein Spiel bei dir läuft. Also erst durch die Hose atmen und dann nochmal.

Ich sage dir, das PCGH Raff selber zu deren CPU Test Szene von Anno sagt, das es Worst Case ist. Das die nichts wilderes im Spiel gesehen haben. Soweit ok erstmal, wenn du sagst das es doch nur Schönwetter ist, ok. Dann bleibt dennoch, das PCGH damals die Kernskalierung untersucht hat und dazu einen Prozessor untertaktet haben um den Effekt der Kerne zu verstärken.

Ergebnis war lächerlich, 8 statt 6 Kerne brachten 6% mehr Fps. Das ist erstmal alles was ich gesagt habe.

Hast du einen Link zu einem Vergleichstest, in dem zu sehen ist, das mehr als 6 Kerne, gleicher Architektur einen Nenneswerten Vorteil bringen, bei gleichem Takt usw.

Ansonsten bleibt erstmal weiter, das ein aktueller 6 Kerner (wie 11600k und 5600X, deutlich vor jedem ZEN 2 sind und sich mehr Kerne kaum lohnen.

Anno, Total War sind auch im PCGH Parcour, auch wie getestet wird, findet man bei PCGH. Da kann man die Kernskalierung schon beurteilen und ein 11900k, welche in anno am schnellsten ist, liegt Speicherbereinigt nur knapp 13% vor dem 11600K. Bei Total War sind es Speicherbereinigt noch 8%.

Deswegen drängt sich einem der Schluss auf, das sich mehr als 6 Kerne eigentlich nicht lohnen.

Ich sagte darüber hinaus, das diese Aussage sich darauf bezieht, wenn man eben nicht, wie du im Hintergrund rechenintensive applikationen anwendet.
Mir ging's bei dem Post eher um den allgemeinen Stellenwert der CPU in einem Gaming-System, aber ja, Kerne spielen eine eher untergeordnete Rolle. Man sieht das ja eindeutig in den Benchmarks. Ich verwende zur Zeit auch nur 8 Kerne für meine Gaming und Coding Kiste.

Das, was eine CPU schnell in Games macht, ist komplizierter und gar nicht mal so eindeutig. Einfach nur zu sagen, es ist die Singlecore Leistung halte ich für überholt, ja sogar falsch. Ich untersuche zur Zeit den 5700G. Taktbereinigt ist der ungefähr so schnell wie ein 3700X in Games, dabei hat der 5700G Dank Zen 3 eine wesentlich höhere IPC. Was hier der limitierende Faktor ist, sind Speicher/Cache-Zugriffe. Das liegt aber auch auf der Hand, wenn man Games bzgl. des Workloads klassifiziert: häufig kleine Datenpakete holen und verarbeiten. Das ist klingt nicht nur latenzlastig, das ist auch so.

Moderne CPUs haben genügend Durchsatz von den Kernen/der IPC her. Was (eher tendenziell) limitiert, sind Speicherzugriffe. Latenz ist King. Ein kluger Beobachter wird jetzt sagen, stop, die Leistung skaliert aber auch gut mit dem Takt?! Das stimmt. Aber die Latenzen für Speicherzugriffe hängen auch stark am Takt, gerade bei Zen 2/3, wo der LLC so schnell taktet wie der am schnellsten taktende Kern im CCD.

Zum Thema Parallelisierung und Drawcalls. LL APIs wie DX12 und Vulkan können Drawcalls von verschiedenen Threads an die Grafikkarte schicken. Das Prinzip, dass Workerthreads auf den Mainthread synchronisiert werden müssen, gilt nach wie vor in der Praxis. Daher kommt das vermutlich auch mit der Sichtweise bezogen auf die Singlethreadleistung, obwohl das Prinzip der Synchronisation ja noch nicht der limitierende Faktor sein muss.

Fun Fact: die aktuelle Version der id Tech Engine hat keinen Mainthread mehr. Diese Engine ist extrem fortschrittlich in diesem Sinne. Die Jungs und Mädels bei id Software haben es einfach drauf. ^^
Hoffen wir einfach mal, das die Entwicklung der Engines fahrt aufnimmt und man bald echte Forschritte beobachten kann.
 
Aber sicher, AMD verdoppelt einfach mal so ihre TSMC Kapazität dieses Jahr und kommt damit auf die von Dir orakelten Umsätze / Gewinne. Nicht...

Fakt ist ohne TSMC Kontingent macht AMD gar nichts, da das Kontingent begrenzt ist und diverse andere Unternehmen auch was davon haben wollen (u.a. jetzt auch Intel) ist das mögliche Wachstum, wie ich bereits sagte, begrenzt.
Leider bist du so gar nicht informiert, willst es nicht wahr haben oder was auch immer!

Quartalszahlen AMD:

Q1/2021 = 3,45 Milliarden; Vorausgesagt 3,2 Milliarden; Wachstum 93%; Gewinn 555 Millionen
Q2/2021 = 3,85 Milliarden; Vorausgesagt 3,6 Milliarden; Wachstum 99%; Gewinn 710 Millionen
Q3 2021; Vorausgesagt 4,1 Milliarden

Für das Jahr 2021 sagt AMD zum jetzigen Zeitpunkt ein Wachstum von mind. 60% gegenüber dem Jahr 2020 voraus.
9,76 Milliarden + 60% = 15,616 Milliarden!
Wie du siehst weisst du anscheinend nicht viel, denn all das sind offizielle Zahlen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hoffen wir einfach mal, das die Entwicklung der Engines fahrt aufnimmt und man bald echte Forschritte beobachten kann.
Das passiert ja bereits. ^^ Ich bin ja immer noch faszieniert davon, wie unwichtig im Grunde die CPU in Assassin's Creed Valhalla ist. Ein Open World Spiel mit jeder Menge Details und Streaming. Ein 6700K reicht größtenteils sogar aus, um eine RTX 3090 zu befeuern.
 
Leider bist du so gar nicht informiert, willst es nicht wahr haben oder was auch immer!

Quartalszahlen AMD:

Q1/2021 = 3,45 Milliarden; Vorausgesagt 3,2 Milliarden; Wachstum 93%; Gewinn 493 Millionen
Q2/2021 = 3,85 Milliarden; Vorausgesagt 3,6 Milliarden; Wachstum 99%; Gewinn 553 Millionen
Q3 2021; Vorausgesagt 4,1 Milliarden

Für das Jahr 2021 sagt AMD zum jetzigen Zeitpunkt ein Wachstum von mind. 60% gegenüber dem Jahr 2020 voraus.
9,76 Milliarden + 60% = 15,616 Milliarden!
Wie du siehst weisst du anscheinend nicht viel, denn all das sind offizielle Zahlen!
Ja, offizielle Prognosen... Wir werden sehen wie gut ADL sich schlägt, und wie viel Intel liefern kann. Sollte ADL die Erwartungen erfüllen, und Intel große Mengen liefern können, dann kann sich die Prognose auch ganz schnell ändern.
 
Wer weiß...
Entgegen des allgemeinen Tenors im Forum bin ich aber auch gar kein großer Fan des 5800x. Sehr wenig Fläche für die 105 W Abwärme...
Und 2022 ne 2 Jahre alte CPU kaufen? Ne, lass mal. Mal schauen, ob AMD bei den 6000ern sowas wie den 3700x in modern hinbekommt. 65W und ordentliche Leistung für einen attraktiven Preis.
Die Fläche wird bei den 6000er nicht größer werden.
Bei der nächsten Generation sogar noch kleiner. Es wird sich vermutlich ja nur die Menge vom Cache ändern. Mir wär es egal ob die CPU 2 Jahre alt ist, wenn die noch top Gaming-Performance für die nächsten 4 Jahre bietet und auch noch günstig zu haben ist.
 
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