Das ist kein Unsinn ... du bist, wie immer, deinem Bias erlegen. Schon mal in den PCGH-Index geschaut wo da die Intel-CPUs liegen und wie da die Abstände sind du Spezialist. Ja ich weiß, in dem Falle bist du auf beiden Augen blind, ändert aber dennoch nichts an einem faktisch geringfügigen Rückstand.
Und was meinst du, was ADL da erzielen wird, wenn der in dem Maße zulegt, wie es sich gerade abzeichnet. Zen3 ist damit geschlagen. Einzig woran im speziellen du dich festkrallen wirst, wäre der 5950X gegen den 12900K in massiv-MT-Workloads wie Cinebench (
wobei, wenn du Pech hast, auch hier der Unterschied nur noch minimal ausfallen wird, aber das weiß man noch nicht gesichert). In typischen Consumer-Workloads wie Gaming wird Intels ADL Zen3 vermutlich Ende Oktober wieder ablösen (
übrigens schon wieder, denn Zen2 konnte gegen die 14nm-Designs in typischen Consumer-Workloads noch nicht ankommen). Also, es bleibt dabei wie so oft ... extrem eingefärbter Unsinn kommt i. d. R. von dir.
Darüber hinaus, wie
@gaussmath schon andeutete hat DDR5 auch noch ein gewisses Potential hier was draufzulegen, insbesondere mit den OC-Modulen, während AMD wohl erst im 2HJ22 nachziehen wird. Dass das kostet, steht außer Frage, abdererseits bist du hoffenlicht nicht ganz so naiv, dass du denkst dass du etwas wie einen 5900X+V-Cache für nur einen 10ner mehr bekommen wirst.

(
Und selbst wenn, würde das eher belegen unter welchem Zugzwang sich AMD sehen würde. 
)
Es hat sich wie seit Jahren nichts geändert und AMD und Intel liefern sich hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Einzig beim Punkt Skalierung, der vornehmlich für Workstations und insbesondere Server relevant ist, kann AMD sich deutlich absetzen, hier aber auch wiederum vornehmlich wegen der moderneren Fertigung von TSMC.
Der Gegenwind für AMD wird in den nächsten Jahren absehbar zunehmen, wenn die Fertigungsvorteile schwinden und es nur noch weitestgehend um design-/architektonische Unterschiede zur Differenzierung gehen wird. Das Betrifft Intel per se, die offensichtlich alles andere als däumchendrehend rumgesessen haben in den letzten Jahren und bei den GPUs wird es ebenso weiterhin interessant bleiben, denn ein so großes Design, wie es gerade für nVidia kolportiert wird, wird bedeuten, dass die zumindest mit diesem auch zurück zu TSMC wandern werden und entsprechend wird man auch hier erst mal abwarten müssen, was tatsächlich im 2HJ22 erscheinen wird, anstatt jetzt schon wieder mit rosaroter Brille und wehenden Fahnen AMD hochzujubeln ... übrigens das gleiche, was du auch schon zuletzt zu RDNA2 versuchstest und für mehr als einen groben Gleichstand, zumindest was Rasterization angeht, reichte es dann schlussendlich doch nicht.

Du solltest echt mal realisieren was für ein miserabler Vorhersager du bist aufgrund der Tatsache, dass du primär dein Bauchgefühl und Wunschdenken entscheiden lässt. Dagegen technologische oder (markt)wirtschaftliche Faktoren scheinen für dich eher vollkommen irrelevant zu sein.
*) Und wie schon mal erklärt, auch wenn du mit wirtschaftlichen Prozessen offensichtlich nichts am Hut zu haben scheinst: Der V-Cache wird das Design noch einmal beträchtlich verteuern. So etwas bringt man grundsätzlich nicht freiwillig in einen Consumer-Markt, der mit niedrigen Preisen und Margen arbeiten muss.
Von einer Notlösung kann hier keine Rede sein, da eine derartige Entwicklung Jahre benötigt und Bestandteil der regulären Roadmap war, aber absehbar wird das für das Consumer-Segment und insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt zweifellos nur als Option vorgesehen gewesen sein und nicht als fester Planungsbestandteil. Wenn AMD es sich erlauben könnte, würde die sehr gerne auf den Zen3+V-Cache verzichten und stattdessen die Umsätze nur mit einem günstigen Refresh ankurbeln. Ganz offensichtlich geht das jedoch nicht, weil ADL zu leistungsfähig wird (und dazu noch mit einer deutlich moderneren Plattform aufwarten wird, die ihrerseits schon einen gewissen Kaufgrund darstellen wird, denn AM4 hat sein Ende erreicht und AM5 kommt frühestens ab Mitte 2022.