Ryzen 4000: MSI will Zen 3 auch auf Mainboards mit 16 MiB BIOS-ROM unterstützen

Hallo zusammen,

sagtmal, wo sehe ich denn welcher Bios-Chip verbaut ist? In den Herstellerbeschreibungen sehe ich da überhaupt nichts.
Ich möchte mir demnächst ein Ryzen 9 3900X mit dem MSI MPG X570 GAMING PLUS mit 64 GB zulegen.
Grüße Cpt.
 
Hallo zusammen,
sagtmal, wo sehe ich denn welcher Bios-Chip verbaut ist?
Hier werden die Mainboard-Daten durch User gesammelt, deine Frage beantwortet Spalte AF.
X570/X470/X370/B450/B350/A320 Motherboards (AM4-socket for AMD Ryzen CPUs) Comparison [Mirror 1] - Google Tabellen

Die MSi X570 haben leider nicht die beste Spannungsversorgung und Gigabyte bietet nur ein 16 MB / 128 Mbit großes BIOS. Auch wenn das in Zukunft vielleicht noch keine Probleme macht, wäre ich da skeptisch 200€ auszugeben.
Ich würde an deiner Stelle lieber zum Asrock X570 Steel Legend greifen, was baugleich mit dem Xtreme4 ist. Meiner Meinung nach das beste X570-Mainboard bis ca. 200€ neben dem Asus TUF X570.
 
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Unterstützt mein X570 Aorus Master dann keine Ryzen 4000? Hat ja nur nen 16MB BIOS-Chip. Ich find das Board eh nicht so prickelnd. Das nächste wird wieder ein Asrock.

Das hängt davon ab, welche Hälfte von AMD du fragst. Die eine behauptet, Ryzen Gen3 läuft auf allen X570, die andere behauptet, er kann unmöglich auf 16-MiB-Platinen laufen.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass Gigabyte zu ersterer Ansicht tendiert. ;-)


Hallo zusammen,

sagtmal, wo sehe ich denn welcher Bios-Chip verbaut ist? In den Herstellerbeschreibungen sehe ich da überhaupt nichts.
Ich möchte mir demnächst ein Ryzen 9 3900X mit dem MSI MPG X570 GAMING PLUS mit 64 GB zulegen.
Grüße Cpt.

Meist ist ein Blick ins Handbuch der schnellste Weg, die Speichergröße herauszufinden.
 
Na gut, daß mein Mainboard 256 MiB für Bios hat :D

Wow, 256 Mebibyte ... andere sind froh, wenn sie so viel RAM in ihrer Workstation installiert haben. ;-)

Mb (insbesondere mit kleinem "b") stellen in diesem Kontext eher Megabit dar, wobei genaugenommen das "Mega" immer noch falsch ist, da es hierbei nicht die Basis 10 sondern die Basis 2 sein muss. Korrekt wären hier Mebibit, denn die SI-Präfixe (und so bspw. das "M" für Mega, 10^6) sind nur für die Basis 10 definiert.
Typischerweise wird das in der Industrie aber immer noch vielfach falsch ausgewiesen, insbesondere in Konsumer-Produktspezifikationen. Prominenteste Vertreter, die dies schon seit gefühlten Ewigkeiten korrekt ausweisen sind Festplattenhersteller, denn deren 1,5 TB repräsentieren hier tatsächlich "nur" 1,5 * 10^12 Byte und damit etwa 9 % weniger als die 1,5 TiB, die man gemeinhin annehmen würde.
 
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Dann sollte man zukünftig beim AMD Mainboardkauf wohl lieber auf die Größe des BIOS-ROMs achten um auf der sicheren Seite zu sein? :wow:
 
Wow, 256 Mebibyte ... andere sind froh, wenn sie so viel RAM in ihrer Workstation installiert haben. ;-)

Mb (insbesondere mit kleinem "b") stellen in diesem Kontext eher Megabit dar, wobei genaugenommen das "Mega" immer noch falsch ist, da es hierbei nicht die Basis 10 sondern die Basis 2 sein muss. Korrekt wären hier Mebibit, denn die SI-Präfixe (und so bspw. das "M" für Mega, 10^6) sind nur für die Basis 10 definiert.
Typischerweise wird das in der Industrie aber immer noch vielfach falsch ausgewiesen, insbesondere in Konsumer-Produktspezifikationen. Prominenteste Vertreter, die dies schon seit gefühlten Ewigkeiten korrekt ausweisen sind Festplattenhersteller, denn deren 1,5 TB repräsentieren hier tatsächlich "nur" 1,5 * 10^12 Byte und damit etwa 9 % weniger als die 1,5 TiB, die man gemeinhin annehmen würde.

Glückwunsch zu deiner scheinbar gerade begonnenen Ausbildung zum FiSi - endlich mal richtig auftrumpfen
 
Doch, tut man, gerade im DSL und Co. Sektor mit "50000 MBit" z.B. von daher ist ein Mb und ein MB leicht mißzuverstehen,
da es Megabyte oder Megabit heißen könnte, daher sollte man das auch so hinschreiben (so macht es Gigabyte zumindest bei den Mainboards)

haben sie auch :ugly:
Kleines b und großes B.

Ich schreibe gerne z.B. MBit da man das um 22.00 Uhr auf Spätschicht / Nachschicht das schnell verwechseln kann. :ugly:
 
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Hier werden die Mainboard-Daten durch User gesammelt, deine Frage beantwortet Spalte AF.
X570/X470/X370/B450/B350/A320 Motherboards (AM4-socket for AMD Ryzen CPUs) Comparison [Mirror 1] - Google Tabellen

Die MSi X570 haben leider nicht beste Spannungsversorgung, Gigabyte bietet nur 16 MB / 128 Mbit großes BIOS. Auch wenn das in Zukunft vielleicht noch keine Probleme macht, wäre ich da skeptisch 200€ auszugeben.
Ich würde an deiner Stelle lieber zum Asrock X570 Steel Legend greifen, was baugleich mit dem Xtreme4 ist. Meiner Meinung nach das beste X570-Mainboard bis ca. 200€ neben dem Asus TUF X570.

Vielen Dank für Deine Hilfe.
ich schau mir das Mainboard mal an.

edit: man liest nicht viel über dieses Board. Macht aber einen sehr guten Eindruck.
vielleicht gebe ich auch ein paar Taler mehr aus.
Welches wäre noch empfehlenswert? Wichtig ist auch nen leiser Lüfter. :ugly:
 
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Also wenn selbst wir-brauchen-32-MiB-Versionen-für-Zen2-MSI das hinbekommt, dann brauchen für technische Grenzen wohl nicht mehr weiter zu diskutieren. :-).
Hinbekommen ist das eine, aber wie. Die geniale MSI Lüftersteuerung ist weg, fort, nicht mehr da, man schaut in die Röhre, Pustekuchen.

Das ist doch keine Lösung!
 
Was soll MiBit sein?
vermutlich mebi byte

105.JPG
 
Hinbekommen ist das eine, aber wie. Die geniale MSI Lüftersteuerung ist weg, fort, nicht mehr da, man schaut in die Röhre, Pustekuchen.

Das ist doch keine Lösung!

Das ist sicherlich keine elegante Lösung, wobei MSI da eine ganze Reihe Funktionen nach und nach wiederhergestellt hat. (Müsste bei Zeiten mal gucken, wie es um die Lüftersteuerung steht.)
Aber es zeigt, was möglich ist und andere Hersteller haben, bei ähnlichem Feature-Umfang, von Anfang an keine Sparmaßnahmen nötig gehabt.



Ne, MebiBit. Also 2^20 Speicherzellen beziehungsweise eben 256 mal 2^10 (=2^18)
Nicht schon wieder einer, der durcheinander kommt ;-)
 
Mir ist immer noch nicht klar, warum man da als MoBo Hersteller so geizig ist. 64 Megabyte oder mehr kosten doch einen feuchten ScheiBdreck. Selbst 1 GB Flash kostet denen im Masseneinkauf nichtmal 30 Cent. Eigentlich nichtmal 10 oder 5.

Was ist denn an Mb und MB irritierend? Sind die gängigen Abkürzungen nach dem Metric-Interchange-Format.

Nein, ist es nicht!

Auf der Packung meines MoBos ist alles in Großbuchstaben. Wenn da MB draufstehen würde, weiß ich tatsächlich nicht, was gemeint ist.


Aus Gewohnheit sind bei mir mb und MB (oder halt kb statt kbit) immer die jeweilige Byte-Variante. Wenn ich bits verwende, schreibe ich das extra dazu.
 
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Mir ist immer noch nicht klar, warum man da als MoBo Hersteller so geizig ist. 64 Megabyte oder mehr kosten doch einen feuchten ScheiBdreck. Selbst 1 GB Flash kostet denen im Masseneinkauf nichtmal 30 Cent. Eigentlich nichtmal 10 oder 5.

Aus dem gleichen Grund, aus dem Autohersteller und wahrscheinlich alle anderen Massenfertiger Preise bis zur fünften Stelle hinterm Komma verhandeln.
Selbst wenn der Chip nur 3 cent mehr kostet, wären das bei 1 Mio verkaufen Boards immerhin 30.000$ Mehrkosten, die dann nicht als Gewinn in der Bilanz stehen.
 
Aus dem gleichen Grund, aus dem Autohersteller und wahrscheinlich alle anderen Massenfertiger Preise bis zur fünften Stelle hinterm Komma verhandeln.
Selbst wenn der Chip nur 3 cent mehr kostet, wären das bei 1 Mio verkaufen Boards immerhin 30.000$ Mehrkosten, die dann nicht als Gewinn in der Bilanz stehen.
Was es diesmal nicht (wirklich oder allein), sondern die Verfügbarkeit bestimmter ROM-Größen war schlichtweg nicht gegeben und lies sich auch nicht kurzfristig sicherstellen. Was macht man dann? Kein Mainboard bedeutet auch kein Geld dafür. Ich vermute, das ihnen das schon zu der Zeit bewusst war. Dann darf man sowas aber nicht zusagen. Letztlich geht es irgendwie, man verliert nur den Support für alle vorherigen Gens, darüber muss man sich im Klaren sein.
 
Selbst wenn der Chip nur 3 cent mehr kostet, wären das bei 1 Mio verkaufen Boards immerhin 30.000$ Mehrkosten, die dann nicht als Gewinn in der Bilanz stehen.
Außer man wäre so schlau und würde das 3-Cent Feature nicht nur (zb. als "5€ Feature") bewerben, sondern sich auch noch mit zb. 17 Cent ordentlich vom Kunden bezahlen lassen. Dann wären es nicht 30.000$ höhere Produktionskosten sondern stattdessen 140.000$ zusätzlicher Gewinn.
 
Außer man wäre so schlau und würde das 3-Cent Feature nicht nur (zb. als "5€ Feature") bewerben, sondern sich auch noch mit zb. 17 Cent ordentlich vom Kunden bezahlen lassen. Dann wären es nicht 30.000$ höhere Produktionskosten sondern stattdessen 140.000$ zusätzlicher Gewinn.

Für einen größeren BIOS Chip zahlt niemand.
Der ist bei den meisten Boards halt einfach mit drauf. Das ist kein Feature, für das man Geld verlangen kann.

Wie willst du das bewerben?
32 MB, die aktuell (Launch der 300er Boards) niemand braucht, und die die CPUs nicht mal ansprechen können.
 
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