Wenn du sicher nachweisen kannst, das Vorsatz vorliegt und dann ganz normale Stufen. Lock on geht immer (passiert ja nichts), und ist eine Warnung, das ganze kann dann gesteigert werden, bei wiederholten absichtlich Verstössen, -> Störmaßnahmen,-> Warnschüsse, -> Abschuss.Welche rechtlichen Begebenheiten würden offensivere Schrittte (Störmaßnahmen, Lock-On, Warnschüsse etc.) legitimieren? Oder bleibt man dabei in einer juristischen Grauzone?
Merke hier wird auf eine Aggression reagiert, was juristisch "etwas völlig anderes ist" als selber "tätig" zu werden z.B. über fremdem Luftraum, oder großflächig außerhalb des eigenen Terrotoriums z.B. elektronische Störmaßnahmen einzuleiten. Dieser Schritt ist juristisch kompliziert, siehe Serbien Krieg 1998.
Wobei ich ihn juristisch für gerechtfertigt halte, gibt aber sehr verschiedene Standpunkte.
Oder veranlasster Angriff durch die BW auf Benzintransporter in Afghanistan.
Wird aber dein Territorium (mehrfach) vorsätzlich verletzt, dazu noch mit Waffen, was hatten die MIG 31 als Waffenlast, bist du juristisch sehr schnell aus dem Schneider.
Gilt ja auch im Strafrecht.
