Russland

Danke für deine Antwort.
Aber ganz ehrlich weis ich garnicht was deine Antworten direkt mit meiner Frage zu tun haben?
Ich gebe Dir aber recht in den Punkten zu meinem Zitat.

Meine Frage ist: Wird vermutet das ein Krieg mit Russland unvermeindlich ist egal was mir machen?
Aufgeben und versklaven lassen, meine ich nicht.
Da komme ich jetzt nicht mit.
Du fragst sinngemäß, ob ein Krieg unvermeidlich ist.
Ich antworte dir klar formuliert mit: Nein, es gibt keinen Automatismus.

Daraufhin sagst du, das meine Antwort(en) nichts mit meiner Frage zu tun hätten und stellst die selbe Frage nochmal.

Manchmal glaube ich, dass das hier Satire sein muss.

Also, um nochmal (!) auf deine Frage zu antworten: Nein, ein Krieg ist im Grunde niemals unvermeidlich.

Zum Kriegführen braucht man zwar 2 Parteien, allerdings reicht es, wenn sich eine Partei für den Beginn eines Krieges entscheidet.
Diese eine Partei, nennen wir sie Russland, kann sich Gründe für den Kriegsbeginn suchen oder diese gar konstruieren. Dagegen kann die 2. Partei im Zweifel nicht viel tun.

Ich bin, um wieder mit einer schrägen Analogie zu kommen, aber nicht von der Fraktion "hätte das Mädel mal keinen kurzen Rock getragen", wenn du verstehst...


Danke dafür.

Trägst Du da nicht eine reichlich blumige Sichtweise auf einen Krieg zur Schau? Es sind diese konventionellen Kriege, die Millionen Menschen aus ihren Ländern vertreiben.
Das eine geeinte und geschlossene NATO ein guter Schutz gegen Russland ist, ist eine blumige Sichtweise? Okay.

Wenn Du meinst, ich denke so, verstehst Du gar nichts von dem, was ich schreibe.
Das kann gut sein. Liest sich alles nicht konsistent, eher ein wenig wirr.

Um es zu verdeutlichen, das Unheil breitet sich langsam und schmerzhaft aus. Aber es wächst ...

https://www.zdf.de/nachrichten/poli...ieg-soldaten-militaer-drohne-analyse-100.html

DAS klingt so wie ich es meine. Und das ist sehr weit weg davon, wie Du es auslegst.
Ich schreibe, das Russland keine gute Figur macht, du widersprichst und kommst mit einem Bericht, der meine Meinung schlicht untermauert? Alles klar.

halte ich für überzogen und zum Teil Propaganda. Den gesamten kalten Krieg über hat die nukleare Abschreckung beide Seiten im Zaum gehalten.
Das die NATO unsere Sicherheitsgarantie ist, ist Propaganda?
Alles klar mein bester.

Ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln, dass dies sich geändert hat.
Die Ukraine ist ein klassischer Stellvertreterkrieg.
Nein. Die Ukraine verteidigt sich in erster Linie gegen einen Aggressor. Und zwar verteidigt sie sich vor allem erstmal selber.

Die Ukrainer sind stellvertretend "Wir" / vs. Russland. Und es werden wohl weitere folgen.
Die Nato mag ja ein Gammelhaufen sein, der militärisch nichts in "außerhalb" gebacken kriegt, weil den Militärs ununterbrochen Politiker rein quasseln -
Gammelhaufen. Rein quasseln. Nichts gebacken kriegen. Klingt logisch und seriös.
Alles klar.

Nicht böse gemeint, aber sag mal, wie alt bist du eigentlich?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht böse gemeint, aber sag mal, wie alt bist du eigentlich?
52 und Du ?

Das die NATO unsere Sicherheitsgarantie ist, ist Propaganda?
Alles klar mein bester.
Aber nach so einem Satz und dem gezeigten "Textverständnis" fragst DU mich das? :lol:


Mein Rat wäre: Warte die militärische Nacht ab und lies meinen Beitrag dann nochmal. Vllt mithilfe von Google und der Edith.

Ps: Wie Du es meinst, ist mir vollkommen egal - bin ja alt genug.
 
Das eine geeinte und geschlossene NATO ein guter Schutz gegen Russland ist, ist eine blumige Sichtweise? Okay.
Thema verfehlt - Deine exakten Worte waren:
ch sehe definitv nicht, dass uns ein konventionell geführter Krieg gegen Russland grosse existentielle Angst bereiten müsste, wenn wir (der Westen / die NATO) zusammenstehen und unser Potential abrufen.
Diese Worte lassen mich lassen ein recht naives Verständnis über einen Krieg vermuten ...
Wie machst Du daraus, Du hättest etwas über Schutz gegen Russland geschrieben?


Klingt nicht so, als ob das große Russland hier eine gute Figur macht.
Kling für mich aber so als meinst Du, ich denke, dass das "große Russland eine gute Figur macht"
Das habe ich richtiggestellt.



Halte ich für überzogen und zum Teil Propaganda. Den gesamten kalten Krieg über hat die nukleare Abschreckung beide Seiten im Zaum gehalten.

Das die NATO unsere Sicherheitsgarantie ist, ist Propaganda?

Auch wieder daneben

Deine Aussage war wörtlich:
Die einzige Frage hier ist, ob die NATO auch geschlossen und damit wirksam reagiert. Sobald dies ernsthaft in Zweifel gezogen wird, haben wir ein großes Sicherheitsproblem.
Und weiterhin halte ich die Aussage, dass wir egal, was mit der Nato ist, ein Sicherheitsproblem haben, für Propaganda.
Warum habe ich erläutert.



Und so geht das weiter.

Nicht böse gemeint :devil: - aber wer so 100%ig recht einfache Sachverhalte völlig aus dem Kontext reißt und auch noch andere Inhalte in die "Antworten" einfügt und so einen völlig anderen Sinn gibt, muss sich vielleicht doch fragen lassen, ob er ein Problem mit den Meinungen anderer hat ... lies es doch mal selber. Langsam und mit etwas Abstand.
Du gehst völlig an meinen Antworten vorbei. Und ich will gar nicht wissen, wie alt Du bist. Wenn ich das sehe, kann ich es mir denken.
 
Meine Frage ist: Wird vermutet das ein Krieg mit Russland unvermeindlich ist egal was mir machen?
Aufgeben und versklaven lassen, meine ich nicht.

Neben "aufgeben und versklaven lassen" gibt es noch die Möglichkeiten "sehr klar stärker sein als Russland, aber nicht aggressiv" sowie "dafür sorgen, dass Widerstand gegen Putin wächst", die einen Krieg verhindern dürften. In beiden Fällen wäre die effektivste Herangehensweise, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen.
 
Neben "aufgeben und versklaven lassen" gibt es noch die Möglichkeiten "sehr klar stärker sein als Russland, aber nicht aggressiv" sowie "dafür sorgen, dass Widerstand gegen Putin wächst", die einen Krieg verhindern dürften. In beiden Fällen wäre die effektivste Herangehensweise, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen.

Am Grundkonzept habe ich auch nichts auszusetzen. Nur an der Methodik.

Vladdi ist schon lange dabei, den Rest der abtrünnigen Sowjetrepubliken wieder einzufangen. Georgien hat er im Sack. Weißrussland sowieso. Der Rest ist in Arbeit. Völlig ohne Krieg.
Ich meine, an dem Tag, an dem wir die Ukraine militärisch gewonnen haben - hat er den Rest, den wir mindestens genauso schützen sollten, schon lange wieder "gefressen". Ohne einen einzigen Schuss abzugeben.
Ich sehe V5-Fritz schon im Fernsehen sagen "Das konnte ja so keiner ahnen". Und recht hätte er. DER nicht!
Wir verzetteln uns wegen irgendwelcher patridiotischer Gefühlsduselei und machen unsere Flanken verwundbar.

Aber wir müssen einfach nur abwarten. Die Zeit wird zeigen, wer hier recht hat. Wenns nur immer so einfach wäre ...

Bis dahin würde ich unser Militär ertüchtigen. Mit eigenen Drohnen, einem aktuellen Transportflugzeug oder einem neuen Luftüberlegenheitsjäger, das geile Spielzeug eben. Die kritische Infrastruktur. Den Katastrophenschutz, die Cyberabwehr, unsere militärisch nutzbare Infrastruktur. Denn DAS wäre Sicherheit. Stärke. Voraussicht.

Darin sähe ich mittel und langfristig einen größeren Sicherheitsgewinn.
 
In Georgien hat er Krieg geführt, in Weißrussland hat sein Mini-Me gegen die eigene Bevölkerung gekämpft und gewonnen. Die Stans zurück ins Reich zu holen klappte zuletzt eher schlecht. Trotz fehlender Unterstützung aus anderen Ländern, trotz einiger Putin gegenüber positiv gesinnter Autokraten und trotz massiver wirtschaftlicher Abhängigkeit, gab es aus der Region mehr kritische Stimmen als z.B. aus Ungarn. Putins Zuwendung zum Orthodoxismus und die zunehmende Ungleichheit/Ungleichbehandlung zwischen ethnischen Russen nebst Verwandten (inkl. Ukrainern, als sie noch "Brudervolk" waren statt einer Nation, die nie existiert hat) und anderen Ex-Sowjetbürgern kommt im kulturell eigenständigen und teils muslimischen Vorderasien auch ebenso schlecht an, wie die Enge Zusammenarbeit mit Iran und China, die eher als Feinde wahrgenommen werden.

In die Eingemeidung dieser Regionen wird Putin imho noch einiges investieren müssen, wobei er dafür wenig von Interesse erhalten würde. In Anbetracht z.B. der Abwendung von Baikonur würde ich annehmen, dass man das in Russland ähnlich sieht und diese Gegenden keine Priorität haben. Dann eher noch der Kaukasus. Aber als Putin die Truppen fehlten, um die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Armenien gegen Aserbaidschan zu erfüllen, wurde deutlich, dass auch da die militärischen Ressourcen respektive deren Fehlen eine entscheidende Rolle spielen.

Ich gebe dir aber Recht, dass eine Fortsetzung der nicht-Unterstützung der Ukraine, die wir seit 11 Jahren praktizieren, Russland so viel Handlungsspielraum lässt, dass die angestrebte Gefährdungsminimierung nicht erreicht werden kann. Mit "gerade genug" ins Schlachtfeld zu ziehen bedeutet einfach nur erhöhte Verluste und das ist für die Partei, die weniger Produktionskapazitäten und weniger Masse hat, die denkbar schlechteste Wahl. Durch Qualität kann man nur in kräftigen Schlägen punkten, einen langsamen Abnutzungskrieg gegen Russland hat bislang jeder verloren. (Details sind dann wieder ein Thema für den zugehörigen Thread.)
 
Ja völlig normale Todesursache in Russland bzw von russischen Staatsbürgern weltweit. Irgendwelche Zusammenhänge mit Kritik am derzeit regierenden System in Russland sind rein Zufällig und sehr weit hergeholt.

:schief:
 
Da ist schon wieder nen besoffener Russe ausn Fenster geblumst... :ugly:


Die Meldung hatte ich auch gelesen.
Argwöhnisch wird man ja dann, wenn es dann noch bei einer Wohnungsdurchsuchung passiert.

Ein mir gut bekanner Kripobeamter in München erzählte mir in dem Kontext, dass bei (in D. wohl seltener vorkommenden) Wohungsdurchsuchungen extra der/die Bewohner "gesichert" z. B. zum Sitzen am Küchentisch aufgefordert werden.
Einmal wg. Fluchtgefahr aber auch wg. evtl. Suizidgefahr.
Sowas wäre eigentlich "Standard" bei "westlicher Polizei".

Nicht, dass das da proaktive Sterbehilfe war...
 
Die Meldung hatte ich auch gelesen.
Argwöhnisch wird man ja dann, wenn es dann noch bei einer Wohnungsdurchsuchung passiert.

Ein mir gut bekanner Kripobeamter in München erzählte mir in dem Kontext, dass bei (in D. wohl seltener vorkommenden) Wohungsdurchsuchungen extra der/die Bewohner "gesichert" z. B. zum Sitzen am Küchentisch aufgefordert werden.
Einmal wg. Fluchtgefahr aber auch wg. evtl. Suizidgefahr.
Sowas wäre eigentlich "Standard" bei "westlicher Polizei".

Nicht, dass das da proaktive Sterbehilfe war...
Der wurde zum Schutz der Polizei eben gleich aus der Wohnung geworfen...war halt ausversehen nicht die Tür. :ugly:
 

Schon jetzt hält der neue US-Verteidigungsminister die ukrainischen Grenzen vor dem Krieg für unrealistisch.

D.h. ohne direkte Mitsprache der Ukraine entscheidet die neue US-Administration, zu welchem Bedingungen der Krieg vorerst enden wird, und Putin natürlich.

Europa hat da auch nicht viel mitzureden, soll aber als Schutzmacht die Ukraine auf eigene Kosten verteidigen, wenn es nach Trump geht.

Damit wird auch der Friedensplan von Wagenknecht umgesetzt, nur dass Wagenknecht sich UN-Schutztruppen in der Ukraine gewünscht hatte.

ps: Ganz vergessen, nach neuen US Verteidigungsminister wird die Ukraine niemals Mitglied der NATO werden, EU Mitglied vielleicht, aber niemals mehr.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schon jetzt hält der neue US-Verteidigungsminister die ukrainischen Grenzen vor dem Krieg für unrealistisch.

Seit dem 18. März 2014 hat die Ukraine eine sehr reales "Grenzverlaufproblem"

D.h. ohne direkte Mitsprache der Ukraine entscheidet die neue US-Administration, zu welchem Bedingungen der Krieg vorerst enden wird, und Putin natürlich.
Na sicher nicht! Frieden -selbst ein Diktatfrieden brauch immer noch 2 Seiten.
Es wird ein paar fette Kröten zu schlucken geben - aber noch ist nichts in Sack und Tüten. Es kommt nun auf Selenskyjs Verhandlungsgeschick an, zumindest ein paar Kröten zurückzuwerfen. Thema Reparationen, Wiederaufbau, Sicherheitsgarantien für sein Land etc.

Europa hat da auch nicht viel mitzureden, soll aber als Schutzmacht die Ukraine auf eigene Kosten verteidigen, wenn es nach Trump geht.
Und es geht nach ihm ...


Damit wird auch der Friedensplan von Wagenknecht umgesetzt, nur dass Wagenknecht sich UN-Schutztruppen in der Ukraine gewünscht hatte.
Stand heute20.28 Uhr war sie eben die, die am besten geraten hat, wie es enden könnte. Ich halte es für sehr "sportlich" zu formulieren, IHR Friedensplan würde nun umgesetzt.


ps: Ganz vergessen, nach neuen US Verteidigungsminister wird die Ukraine niemals Mitglied der NATO werden, EU Mitglied vielleicht, aber niemals mehr.....

Erstmal Frieden! Sobald das Sterben vorbei ist, kann irgendwie eine bessere Zukunft beginnen.
Zu der gehört, dass Putin nicht mehr der Jüngste ist. Zu der gehört, dass Europa und besonders Deutschland, weiterhin den Druck auf Russland aufrechterhalten werden und Russland noch jahrelang mit Mimimi und schlechter Presse abstrafen werden*. Und vielleicht ist der Nachfolger Putins mal jemand, den das interessiert?!
Da ist mit der "Wahl":lol: des Präsidenten - genau wie in Amerika - wirklich jede denkbare Gangart möglich. Folgt wieder jemand wie Gorbatschow auf den Thron kann es noch erheblich besser werden - kommt es nach Putin zu Trump 2.0 sind wir so richtig am Arsch.
Besonders wenn unser Kanzler dann eine außenpolitische Kornifähre ist wie Raketen-Fritz.


Aber alles in allen eine sehr positive Entwicklung, die nicht unerwartet kommt.
Aber es ist noch lange kein Frieden - bislang ist lediglich eine Pressemitteilung ohne jegliche Gewähr. Ebenso kann es noch jahrelang wie bisher weitergehen.



* mehr als Mimimi und schlechte Presse wird es nicht werden. Denn sowie unser Wohlstand es moralisch wieder vertreten kann - wird das billige Gas der Russen gekauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
News zum Thema Nawalny: der aufmerksame Spiegelleser hat es vermutlich gesehen, im Mainstream war es gefühlt nicht präsent. Scheinbar, so teilen einigen Medien mit, hätte es bereits 2022 die Chance gegeben Nawalny freizubekommen. Die Russen waren einverstanden, Biden und Scholz auch. Baerbock soll letztendlich der Verhinderer der Aktion gewesen sein, auf Grund Ihrer Bedenken den Tiergartenmörder frei zu lassen und damit Deutschland als sicheren Hafen für Flüchtliche zu verlieren.

 
News zum Thema Nawalny: der aufmerksame Spiegelleser hat es vermutlich gesehen, im Mainstream war es gefühlt nicht präsent. Scheinbar, so teilen einigen Medien mit, hätte es bereits 2022 die Chance gegeben Nawalny freizubekommen. Die Russen waren einverstanden, Biden und Scholz auch. Baerbock soll letztendlich der Verhinderer der Aktion gewesen sein, auf Grund Ihrer Bedenken den Tiergartenmörder frei zu lassen und damit Deutschland als sicheren Hafen für Flüchtliche zu verlieren.
Der Artikel stammt von Kissler, der heute für Nius arbeitet. Mehr muss man nicht sagen.
 
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