Russland

die Russen als Lügner hinzustellen, als sie behaupteten, es gäbe Zusagen, dass keine Nato-Osterweiterung stattfindet.
Russland hatte schon 1975 in Helsinki zugestimmt, dass die Grenzen der Staaten nicht verletzt werden dürfen.
1990 hat Russland zugestimmt, dass das wiedervereinigte Deutschland Mitglied der Nato bleibt und dass jedes Land seine Mitgliedschaften in Bündnissen frei wählen kann.
1997 wurde das in Verträge gegossen. Noch in dem Jahr traten mehrere Länder des ehemaligen Ostblocks der Nato bei.
Warum sind die denn der Nato beigetreten? Weil sie die Nato dazu gezwungen hat oder weil sie Russland als Gefahr einordneten?
 
Das Grundproblem: Es ist ein Trugschluss, dass, wenn Gewalt nicht hilft, man lediglich mehr Gewalt braucht, um das Problem zu lösen. Sowas endet nie gut.
Militärs oder Despoten oder amerikanische Präsidenten beginnen Kriege. Es sind aber Politiker, die sie beenden. Nicht Waffen! Und schon gar keine deutschen :lol:

Kriege, die durch Politiker beendet werden, wurde vorher auf dem Schlachtfeld entschieden. Durch Waffen.

Was hat es denn gebracht 20!!! Jahre Krieg in Afghanistan zu führen?
Was kommt denn nun in Syrien nach 15 Jahren Bürgerkrieg heraus?

Was genau hat das mit Russland zu tun?

Die Grundfrage ist: Kann Russland militärisch besiegt werden in diesem Konflikt? Wer das glaubt, soll Waffen liefern!

Natürlich kann Russland besiegt werden. Das ist militärisch machbar.

Ich denke aber das wird schon an der Mentalität der Russen scheitern. In Kriegszeiten sind die zu ebenso extremen Opfer wie Maßnahmen bereit. Frag mal Napoleon oder den anderen ...

Napoleon und Hitler (warum schreibst du den nicht aus?) waren aber auch die Aggressoren. Natürlich ist die Opferbereitschaft als Verteidiger höher.

Das sehen wir übrigens auch bei den Ukrainern. Die verteidigen sich so verbissen, weil sie sich gegen den Aggressor Russland wehren.

Ja, das bedeutet die Arschkarte für die Ukraine. Die A-Karte hatten die Iraker auch. Das Leben ist halt ungerecht. Nicht nur, wenn Amerika der Aggressor ist.

Der Irakkrieg der USA war völkerrechtswidrig. Das ist unbestritten.

Nichts desto trotz sehe ich einen Unterschied zwischen dem Irak unter Sadam Hussein und der Ukraine unter Wolodymyr Selenskyj.

Ich sehe das übrigens aus einer völlig anderen Sicht. Nämlich der aus unserer geschichtlichen Verantwortung heraus, die sich nicht nur darin erschöpft, Israel alles nachzusehen, sondern eben auch darin, sich bewusst zu sein, dass es nicht nur 7 Millionen tote Juden gab, sondern auch 20 Millionen tote Russen.

Es gab keine 20 Millionen tote Russen. Es waren insgesamt ca. 27. Mio. getötete Sowietbürger, davon ca. 14. Mio. Russen.


An zweiter Stelle kommt dann übrigens schon die Urkaine mit ca. 6.8 Mio getöteten Bürgern.

In relativen Zahlen haben übrigens die Repuliken Belarus und Ukraine mehr gelitten, als die russische Republik.

Und welche geschichtliche Veranwortung genau soll uns daran hindern, die Ukraine zu unterstützen? Ich verstehe dein gesamtes Argument nicht.

Ich bin dagegen Waffen an die Ukraine zu liefern und an Israel und an Saudi-Arabien und alle anderen.

Dafür gibt es Parteien, die du am 23. Februar wählen kannst. Bisher haben die Parteien, die für Waffenlieferungen sind, eine deutliche Mehrheit.

Ein weitere Denkanstoß:
Die Nato hat erbarmungslos in Afghanistan versagt - das hat Putin vllt. erst dazu ermutigt es in der Ukraine zu versuchen. Und nun Russland kämpft seit nunmehr 3 Jahren gegen westliche Waffen. Und es ist China, die sehr genau hinschauen, was geht und was nicht. Wenn nun Russland gegen die Waffenmacht des Westens weiter Boden gutmacht - was sendet das dann erst für ein Signal an Peking? Und holen die sich Taiwan - sind wir hier richtig am Arsch. Denn dann sind die 14 Euro fürs Olivenöl unser allerkleinstes Übel.

Genau, China wird genau hinschauen. Was denkst du, wird mit Taiwan passieren, wenn China sieht, das der Westen im Zweifel den Angegriffenen nicht hilft?

Was denkst du eigentlich generell, was Autokraten auf der ganzen Welt für einen Schluss ziehen werden, wenn die Ukraine durch den Westen aufgegeben wird? Inwiefern wird die Welt dadurch in Zukunft sicherer oder friedlicher?

Du ziehst doch bereits die richtige Schlüsse, warum bist du dann gegen Waffenlieferungen?

Genau DAS ist doch das Elend!

Nicht nur in der Ukraine, sondern auch anderswo. Künstlich befeuerte und um jeden Preis am Leben gehaltene Konflikte und das "nicht wollen", dass sie enden.

Es ist ausschließlich Russland, dass nicht will, dass dieser Krieg endet.

Auch wenn Du das so nicht gemeint hast - aber es gibt in der Tat Menschen, die nicht wollen das dieser Krieg endet.
Und das sind nicht nur der Vorstand und die Aktionäre von Rheinmetall.

Korrekt. Es ist Russland.

Geh doch bitte mal auf die von mir genannten Beispiele Afghanistan und Syrien ein! WAS hat der jahrelange Krieg denn gebracht? WEM hat er genutzt?

Es gibt entsprechende Threads dafür. Da kann man diese zwei Länder diskutieren.

Und ich sehe ein ähnliches Szenario für die Ukraine.
Ein völlig zerstörtes Land und fantastische Gewinne. Erst mit Waffen und dann mit dem Wiederaufbau.
Am Ende verliert das Land und dessen Bevölkerung dadurch weitaus mehr als ohne unsere "Hilfe".

Das Land verliert in erster Linie, weil sein Nachbar sein nunmehr fast 3 Jahren einen Angriffskrieg führt.

Anderen Menschen mit Waffen helfen? Aus Humanität? Warum helfen wir dann nicht den Palästinensern?

Warum sollten wir den Aggressoren helfen?


Haben wir doch schon:



Wir unterstützen doch Saudi-Arabien.

In Mali herrscht seit 2012 ein brutaler Bürgerkrieg, der den in der Ukraine weit in den Schatten stellt.

Cool. Und jetzt? Wo ist der Zusammenhang?

Aktuell sieht es so aus, als sollten wir dringend Grönland bis an die Zähne bewaffnen. Ebenso Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan ... die Lösung ist alle bis an die Zähne zu bewaffenen?

Wer seine Schwerter zu Pflugscharen schmiedet, wird für jene pflügen müssen, die das nicht getan haben.

Ich schreibe es gerne nochmal: Ohne eine politische Lösung wird es keinen dauerhaften Frieden geben!

Das funktioniert aber nur, wenn die Gegenseite ein Interesse an Frieden hat. Russland hat kein Interesse an Frieden.

Und mit dem Hinweis auf die seit 70 Jahren andauernde Gewalt im Nahen Osten, wird diese mit jedem Jahr immer schwieriger zu erreichen. DIE machen dem Rest der Welt vor, wie es nicht geht. Mit tumber Gewalt.

Auch hier, falscher Thread.

Wie du schon selber schreibst: Es ist die Erklärung an der Du deine "Kriegswilligkeit" festmachst. Ich halte dieses Vorgehen jedoch für vollkommen falsch! Das habe ich doch schon geschrieben ... wozu also nochmal? Aber bitte: Waffenlieferungen sind generell der falsche Weg! Das erfasst deine Erklärung zu 100%.

Wenn Waffenlieferungen "generell der falsche Weg" sind, was ist deine Lösung? Der unterlegene Staat soll immer kapitulieren und sich dem Willen des Aggressors ausliefern?

Das trieft ja sprichwörtlich vor Pathos ... aber es geht auch anders:
Siehe Frankreich 22. Juni 1940 DAS klügste was je ein Volk getan hat. Kein sinnloses Gemetzel - keine zerstörten Städte, keine Millionen Toten. Und was war das Ende ... als die Zeit reif war, waren sie auf der Siegerseite. Und das weitestgehend ohne zerbombte Städte.

Hätte die Sowjetunion deiner Meinung nach im Zeitraum vom 22. Juni 1941 bis 5. Dezember 1941 auch kapitulieren sollen? Wenn nein, warum nicht?

Das, was du für Freiheit hältst, kann auch mal ein paar Jahre Pause machen. Besonders dann, wenns hunderttausenden das Leben rettet. Wer sagt denn das der nächste russische Präsident dem Druck aus dem Westen nicht wieder nachgibt?

Wo soll der "Druck" herkommen, wenn du gegen jede Waffenlieferung oder Hilfe für die Ukraine bist?

Das ist allgemeingültig:
Ohne Krieg! So einfach! Alles geht mit Geld. Waffen sind am Ende nämlich auch nur Geld. Bloß für den falschen Zweck verwendet. Und das gilt Topicübergreifend: Das Geld, was man für Waffen verballert, hätte für die militärisch erreichten Ziele 10 mal gereicht ohne Gewalt. Geld, das Zauberwort ist einfach nur: Geld!
Übrigens hat Vladdi dazugelernt. Er macht es nun nämlich so. Siehe Georgien ... das hat er kürzlich (zurück)gekauft.

Wie viel Geld hätten wir Putin den geben soll, dafür das er nicht die Ukraine überfällt?

Es wäre mir lieber, gewesen, die Sanktionen konsequent und vor allem wortgetreu umzusetzen.

Welche Sanktionen konkret hätten deiner Meinung nach, wie wortgetrau umgesetzt werden sollen?

Es wäre mir lieber gewesen, die angeführten "Sorgen" Russlands wegen des ukrainischen Natobeitrittes nicht so leichtfertig kleinzureden und,

Welche Sorgen hat das größte Land der Welt mit den meisten Atomwaffen der Welt konkret? Wo genau wäre Russlands Sicherheit bedroht gewesen?

Übrigens, in der Zwischenzeit ist Finnland der NATO beigetreten. Warum ist das eigentlich kein Problem, aber die Ukraine wäre eines gewesen?

schlimmer noch, die Russen als Lügner hinzustellen, als sie behaupteten, es gäbe Zusagen, dass keine Nato-Osterweiterung stattfindet.

Fragen wir doch mal Herrn Putin zur NATO-Osterweiterung:


Darüber hinaus, es gab nie eine vertragliche Zusicherung.

Ob die Ukraine nun militärisch gegen Russland besteht und welche Sprengkraft auf die umliegenden Staaten der Konflikt entwickelt, wenn man hilft oder wenn nicht - ist reine Kristallkugelleserei. Daher auch mein Verweis auf andere Konflikte, wo eben genau eine Intervention zu weitaus schlimmeren Folgen führte als ein zeitweiser Totalverlust.
Daher auch meine Überzeugung, dass Zeit, Geld und Diplomatie solche Probleme am Ende schneller, und nachhaltiger lösen als unser militärischer Ansatz.

Man hat nach der Annexion der Krim 2014 übrigens auf Geld und Diplomatie gesetzt und gerade nicht auf einen militärischen Ansatz. Das hat Putin nicht beeindruckt und er hat sich für Krieg entschieden.

Warum also sollte man mit Russland verhandeln? Man hat es doch in der Vergangenheit shcon versucht und es hat erkennbar nichts gebracht.

Sicherheit: Mit Sicherheit führt deine favorisierte Vorgehensweise zu derart vielen Opfern. Dass es umgekehrt passiert, kann man nicht mit Sicherheit bejahen oder verneinen.

Der Russe hat in den besetzen Gebieten bereits deutlich gezeigt, was er dann macht. Butscha ist mehr als deutlich. Warum sollte man sich so jemanden unterwerfen?
 
Hätten die Alliierten seinerzeit so entschieden, über Europa würde noch heute das Hakenkreuzbanner wehen.
Ja, hätte... Hannibal damals entschieden, Rom doch zu plündern oder hätte Peter D. aus S an der P. bei F. damals doch lieber Gretchen M. geheiratet ... auch wenn, dann kann keiner, auch du nicht, sagen, welche Fahne heute wo wehen würde.

1. Wie weit waren die Beitrittsverhandlungen der Ukraine hinsichtlich eines Beitritts mit der NATO?
Soweit ich weiß, nicht allzu weit.


2. Wo ist vertraglich festgehalten, dass es zu keiner Nato-Osterweiterung kommen wird/darf?
Nirgends


1997 wurde das in Verträge gegossen. Noch in dem Jahr traten mehrere Länder des ehemaligen Ostblocks der Nato bei.
Warum sind die denn der Nato beigetreten? Weil sie die Nato dazu gezwungen hat oder weil sie Russland als Gefahr einordneten?
Besonders Polen und Ungarn schätzten nicht zuletzt wegen der Geschehnisse im ersten Tschetschenienkrieg 1994 die Lage so ein, dass Russland im Falle eines Machtwechselns die Demokratiebewegungen in Osteuropa mit Panzern ersticken könnte ... wie zuletzt 1956.


Schade das Ihr das nicht wusstet. Aber Wladimir Putin ging es genauso. Daher auch mein Wunsch, man hätte seine Bildungslücken etwas "gefühlvoller" geschlossen. Ohne ihn derart vorzuführen oder zu demütigen, wie es geschehen ist. Die russische Mentalität nimmt sowas EXTREM persönlich. Besonders wenn derjenige was zu melden hat und einen Gesichtsverlust fürchten muss. Das ist im Moskauer Autokraten-Haifischbecken oft genug tödlich. Im wörtlichen Sinne.
Daher wäre mir ein diplomatischerer Umgang mit dem Thema lieber gewesen. Aber das hab ich ja schon geschrieben.


PS. Soviel Spaß der Kleinkram auch macht - das sind keine meiner Kernaussagen um deren Diskusion sich die Krieg-Yeah-Juhu-Pro-Seite mehr Plump als Eloquent drückt.
Schreibt doch mal was zum Rest ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Daher auch mein Wunsch, man hätte seine Bildungslücken etwas "gefühlvoller" geschlossen.
Putin hat aber keine Bildungslücken. Er hat ja schon die russischen Bücher umschreiben lassen, damit sein Weltbild in russischen Schulen gelehrt wird.
Und mir ist es egal, ob Putin sein Gesicht verliert. Mir wäre es lieber, wenn er wie ein geprügelter Hund und eingeklemmten Schwanz zurück humpelt und von den Hyänen in Moskau zerfleischt wird.
 
Ja, hätte... Hannibal damals entschieden, Rom doch zu plündern oder hätte Peter D. aus S an der P. bei F. damals doch lieber Gretchen M. geheiratet ... auch wenn, dann kann keiner, auch du nicht, sagen, welche Fahne heute wo wehen würde.
Bezeichnend.

Soweit ich weiß, nicht allzu weit.
Nicht mal annähernd. Es gibt hier im Forum aber die Chance diese Wissenslücke zu schließen. Ich empfehle den Ukraine-Thread von Beginn an.

Eben.
 
Soweit ich weiß, nicht allzu weit.
Nein, war noch sehr sehr weit weg von irgendwelchen konkreten Gesprächen zu einem Beitritt. Da gab es ja Nationen welche das sehr sehr skeptisch sahen, unter anderem auch Deutschland.
Nach der völkerrechtswidrigen Annexion von ukrainischen Staatsgebietes hat die Ukraine erneut Verhandlungen aufgenommen. Tja, warum eigentlich?
Russland hatte im übrigen die Integrität und staatliche Souveränität der Ukraine garantiert.
Daher wäre mir ein diplomatischerer Umgang mit dem Thema lieber gewesen.
Na ich kann mir nun nicht wirklich erklären was die Einverleibung fremden Territoriums mit Bildungslücken von Herrn Putin oder einer nicht diplomatischen Erklärung über die UN Charta gebracht hätte.
Die russische Mentalität nimmt sowas EXTREM persönlich.
Auch Russland besitzt Diplomaten welche das einer gekränkten Seele erklären hätten können. Ob sie das tatsächlich können ist mir nicht bekannt aber das sollten Diplomaten grundsätzlich.
 
PS. Soviel Spaß der Kleinkram auch macht - das sind keine meiner Kernaussagen um deren Diskusion sich die Krieg-Yeah-Juhu-Pro-Seite mehr Plump als Eloquent drückt.
Schreibt doch mal was zum Rest ...
Keiner von euch mehr als Wortklauberei? Schade.


Da wird weitab des Themas auf glasklaren Formulierungen herumgeritten. Und die Frage der Natoostwerweiterung war nie ein Thema - Ich sprach den wenig diplomatischen Umgang auf die Einlassung Russlands dazu an. Und das auch nur am Rande ...
Seit 10 Beiträgen kommt hier nur noch OT ...
WAS bitte hat DAS mit den Lieferungen von Waffen an die Ukraine zu tun? Oder mit den Auswirkungen eines künstlich verlängerten Krieges? Oder den schon gescheiterten Versuchen Frieden und Demokratie mit Natowaffen zu schaffen?

NICHTS! Ihr drückt euch ums Thema :kotz:



Jepp!
Putin hat aber keine Bildungslücken. Er hat ja schon die russischen Bücher umschreiben lassen, damit sein Weltbild in russischen Schulen gelehrt wird.
Und mir ist es egal, ob Putin sein Gesicht verliert. Mir wäre es lieber, wenn er wie ein geprügelter Hund und eingeklemmten Schwanz zurück humpelt und von den Hyänen in Moskau zerfleischt wird.

„Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. “ Carl von Clausewitz
Deine Art der Politik führt zu sehr, sehr hässlichen Kriegen. Menschen, die die Macht haben Kriege zu beginnen, zu führen oder zu beenden, sollte man nicht demütigen.

Aus dem einfachen Grund, weil die Rechnung dafür Unschuldige bezahlen.
 
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Vielleicht hilft eine Analogie @Low-Preis-Enthusiast, die hier im Forum immer wieder in verschiedensten Formen kam?

Ich bin dein Nachbar. Ich komme in dein Haus und versuche in einem Handstreich dir die Birne wegzupusten, um deine Frau, deine Kinder, deinen Hund, die Katze und das Meerschweinchen samt deinem Grund und Boden mit allem darauf unter meiner Hausnummer wohnen zu lassen. Dummerweise bin ich nicht so toll, wie ich mir dachte, und stoße auf unerwarteten Widerstand, weil man dich im Vorwege warnte. Nun hocke ich im Erdgeschoss und Keller mit deiner Frau und den Tieren. Und während ich so überlege, was ich mache, vergewaltige ich deine Frau und bringe schon mal das Meerschweinchen um. In der Zeit entschließt sich die Nachbarschaft dir zur Hilfe zu eilen. In meiner Planungslosigkeit drohe ich denen, dass wenn die dir helfen, nicht nur dein Haus, sondern deren Häuser gleich mit bis auf den Grund mit allem drin und dran niederzubrennen. Die wissen, ich kann das! Ich bin stark genug! Ganz aufhalten kann die das nicht, dir zu helfen. Man beginnt dich und deine Kinder mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen und dir die Mittel an die Hand zu geben, dass ich nur mühsam und unter großen Qualen Stufe für Stufe das 1. OG erreichen kann. Und während das passiert, schneidet man mich in der Nachbarschaft. Man parkt mir meine Garage zu, man blockiert meinen Bofrost-Lieferanten und denkt sich anderweitig üble Ding aus, um mich davon zu überzeugen mit diesem Irrsinn aufzuhören. Für mich ist das aber kein Irrsinn. Wo du wohnst, das war mal der Grund und Boden meiner Familie. Nur hat irgendwann jemand in einer Schnappslaune dieses Land an deine Familie abgetreten. Ich hole mir nur wieder, was schon immer meiner Familie gehörte!

To be continued ...


Soll ich Analogie für dich fortsetzen, oder hast du es verstanden, worum es geht?
 
Nun im richtigen Faden

Abseits des Krieges in Russland

"Kreml gründet eigenen Schlagerwettbewerb
Der ESC ist in Russland seit jeher beliebt – doch seit 2022 dürfen wegen des Krieges gegen die Ukraine keine Musiker aus dem Land der Angreifer am Wettbewerb teilnehmen. Die Regierung in Moskau will nun ausweichen."
Na mal schauen ob das was sportlich nicht so recht funktioniert nun kulturell besser klappt.
 
Soll ich Analogie für dich fortsetzen, oder hast du es verstanden, worum es geht?
Du kannst gerne tun und lassen, was du magst. Aufs Thema eingehen magst du ja offenbar nicht.

Und um auf diese wirklich einfältige Analogie zu antworten:
Nein es macht keinen Sinn die gesamte Nachbarschaft deshalb Platt zu machen und bis an die Zähne zu bewaffen.
Es bedarf eines Spezialisten - für Geiselnahmen und Intervention und mehr er Psychologen. (Die meisten für die Nachbarn.)
Und ganz sicher bedarf es nicht einer Nachbarschaft, die das Recht in Ihre eigenen Hände nimmt und eine Bürgerwehr gründet. Heraus kommt dabei nämlich am Ende ein blutgieriger Lynchmob der bald sein erstes unschuldiges Opfer findet.

Um es einfach zu machen: Für dich ist jeder, der gegen die gerade stattfinde Militarisierung ist derjenige, der nichts tun will. Ein Schwarz-Weißes Weltbild. Es sei dir belassen.
Ich wollte, will und werde jedoch immer mit Vehemenz die Meinung vertreten, dass es SO eben absolut nicht funktionieren wird und der einzig wirklich erfolgreiche Lösungsansatz im zivilen Bereich liegt.

So würde auch deine Allegorie ein gutes Ende nehmen. Für die Nachbarschaft ... für die anderen ist es zu spät.


Aber wirklich geil ist, dass du den Bofrostmann erwähnst: Den unschuldigen, der das dann ausbaden darf. Wer kämpft für den? Sein Geschäft? Seinen Job? Kollateralschaden? Pech?
 
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Das Thema ist übrigens Russland, nicht Ukraine. Wer dortige Details besprechen möchte, sollte vielleicht in den passenden Thread wechseln. Hier geht es bezüglich Putins Imperialismus über weiterreichende Pläne.

Die Frage ist die ich mir stell: Wen die UK eingenommen wäre würde es dann auch da enden, oder würde die weiter andere Länder angreifen?

Waffen Lieferung, schweres Kalieber / High Tech, wird dann Deutschland als Kriegspartei erklärt?

"UK" ist Großbritannien ;) .

Ob es dahinter noch weitergehen würde, weiß derzeit nur Putin. Aber seine expliziten Forderungen für einen Frieden vor dem zweiten Einmarsch in die Ukraine, mehrfach wiederholt bis zum Höhepunkt der Gebietsgewinne und auch noch eine Zeit danach, war ein Rückzug von Nato-Truppen auf die Positionen von 1990. Das heißt Russland verlangt die militärische Oberkontrolle über sämtliche Staaten östlich der Oder-Neiße-Linie, vermutlich sogar östlich der Elbe. Letztere Interpretation hat Medwedjew, als rechte Hand und Scharfmacher Putins, mehrfach unterstrichen in dem er z.B. damit gedroht hat, dass Russland Scholz die Leviten lesen wird - in Berlin.

Strenggenommen sitzt der Kanzler sogar in Westberlin, also jenseits des russisches Einflussgebietes bis 1990, und gegen das ebenfalls westlich des eisernen Vorhangs gelegene Finnland wurden auch von offizieller politischer Seite her Drohungen ausgesprochen. Putins bereits sehr weitreichenden geäußerten Ansprüche sind also eher die Spitze des Eisbergs denn ein Worst Case. Bereits vor dem ersten Einmarsch in die Ukraine hatte er auch schon das letzte Wort bezüglich US-Abwehrstellungen gegen Raketen aus Vorderasien beansprucht (eine russische Befindlichkeit, auf die die ach-so-automatisch-bösen Amerikaner übrigens genauso Rücksicht genommen haben, wie zuvor bei der NATO-Osterweiterung).

Und wie man weiß: Wenn Putin seine Ansprüche nicht durch wirtschaftlichen Zwang, mediale Manipulation oder geheimdienstliche Einmischung umgesetzt bekommt, dann nimmt er halt das Militär, sobald sich eine aussichtsreiche Gelegenheit ergibt.
Deswegen habe ich schon 2014 geschrieben, dass man ihm Grenzen und Konsequenzen aufzeigen muss und schreibe seit 2022, dass Waffen für den Kampf gegen Putin keine "Unterstützung" für die Freiheit anderer sind. Sondern eine Verteidigung unserer Freiheit. Es wäre zwar schwer für Russland, innerhalb von Putins biologischer Lebenserwartung bis nach Deutschland vorzudringen und die Skrupellosigkeit etwaiger Nachfolger ist unbekannt. Aber prinzipiell würden, wenn man die derzeitige russische Politik extrapoliert, diese Waffen so oder so irgendwann gegen Russland eingesetzt werden. Sie bereits jetzt in den Kampf zu senden bedeutet nur, dass keine deutschen Soldaten dabei sterben und dass die Erfolgsaussichten besser sind, solange sich Russland in einem Moment relativer Schwäche befindet. Lässt Putin dagegen weiterhin die Kontrolle über die Situation, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die russische Rüstungsindustrie die Oberhand über den unerwartet hohen Bedarf gewinnt und wenn die Ukraine nicht gegen ein schwaches Russland verteidigt werden "kann", dann kann man auch das Baltikum, Polen und schließlich Deutschland nicht gegen ein erstarktes Russland halten.
 
Nix genaues weiß man nicht. Rein rational spräche tatsächlich die NATO-Mitgliedschaft aller dann noch verbleibenden Staaten in Osteuropa gegen weitere Eroberungen Putins, sobald er die Ukraine und Moldau eingenommen sowie Weißrussland ans Reich angeschlossen hat. (Was mehr oder minder als Formalität zu betrachten ist, wenn die Welt die Ukraine fallen lässt.) Frei nach dem Motto: "Der kann nicht so blöd sein, einen Kampf mit der NATO zu riskieren."

Aber: Stand 2014 war "der kann nicht so blöd sein, ein riesiges Paket internationaler und binationler Abkommen zu brechen und einfach in einen anderen Staat einzumarschieren" und Stand 2022 war "der kann nicht so blöd sein, enorme wirtschaftliche Sanktionen und internationale Isolation hinzunehmen, um einen anderen Staat zu erobern". Beide Male lag man falsch und zwischen einem Weltkrieg mit der NATO und militärischer Einmischung in Einzelstaaten gibt noch ein paar Zwischenszenarien. Putin wäre nicht der erste Diktator, der von einem großen europäischen Reich träumt und der Meinung ist, eine Eroberung mit einem fingierten Erstangriff soweit legitimieren können, dass Bündnispartner des Angegriffenen sich aus ihren (ohnehin nur lose formulierten) Verpflichtungen heraus winden. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass ein Krieg mit verdeckten oder paramilitärischen Manövern beginnt. Oder dass eine Minderheit auf mehr oder, in diesem Fall eher minder, demokratischem Wege in eine Machtposition gebracht wird, aus der heraus sie "Hilfe" ins Land einladen kann, ohne dass völkerrechtlich ein Angriffskrieg vorliegt.

Das Problem ist halt: Um weiter vorzumarschieren müssen solche Konstruktionen nicht glaubwürdig oder gar wasserdicht sein. Sie müssen nur aus Perspektive Putins belastbar genug zu sein, damit er glaubt, unter den herrschenden politischen Bedingungen damit wegzukommen. Und wir reden hier halt von jemandem, der der Meinung war, von den Ukrainen fähnchenwedelnd empfangen zu werden. Gut möglich, dass der bei weiterem Streit der NATO- und EU-Staaten untereinander (Stichwort: Trump, Merz) zu dem Schluss kommt, dass niemand den Bündnisfall ausrufen würde, wenn z.B. Rumänien angeblich ein russisches Moldau ""angreift"" und Russland ab 5:45 zurückschießt. Schließlich erachtens rumänische Nationalisten das ohnehin als historisch Teil ihres Landes. Oder Putin sorgt, siehe Orban und AFD, dafür, dass seine Truppen einen Autokraten innerhalb der EU gegen "amerikanische Kräfte" verteidigen dürfen. Oder es gibt halt erstmal nur verdeckten Kampf, in dessen Rahmen die Ostsee irgendwann frei von Infrastruktur ist, grenznah dann doch etwas mehr Raketen ihr Ziel außerhalb des NATO-Territoriums verfehlen als bislang, in dem die organisierte Kriminalität in Europa auf einmal mit verdächtig vielen schweren Waffen und klaren Zielen ausgestattet wird, etc..

Wo ein Wille und wo Mittel sind, findet sich aus Sicht eines Putins auch ein pseudo-juristischer Weg um die Welt ins Chaos zu stürzen. Und der Wille ist bei Putin ganz klar vorhanden. Aktuell sind nur die Mittel noch knapp, aber die Nachschubproduktion befindet sich seit dem Schock 2023 auf einem zunehmend stärker aufsteigenden Ast. Wenn sich die Situation in Osteuropa also nicht zu Ungunsten Putins Imperalismus dreht (und das wird nicht von alleine geschehen), dann hat er bald eine Überschussproduktion und kann Mittel für weitere Pläne ansammeln. Sobald der Verbrauch wegen einer Kapitulation der Ukraine drastisch sinkt, sogar recht flott. Grob würde ich schätzen, dass Russland bis 2040 die Stärke von 2021 wieder erlangen würde. So, wie unsere Politiker aktuell Geld für minimale Rüstungerfolge verschleudern und so, wie andere Krisen Kapital in Europa binden dürften, könnte er weitere 10-15 Jahre später die gleiche relative Stärke zur NATO erlangen, die er 2021 hatte. Damals wurde er von vielen NATO-Analysten als so gefährlich betrachtet, dass keiner der Ukraine offen beistehen wollte und es waren überwiegend Fehler Putins, die diesen Status vorübergehend beendet haben. Fehler, die er kein zweites Mal begehen wird.

Die Einverleibung Transnistriens dürfte schon deutlich früher erfolgen, sobald Putin genug Ukraine für eine Landverbindung bekommt. Man darf nicht vergessen: Die biologische Uhr tickt und er will erklärtermaßen den Zerfall der Sowjetunion rückgängig machen. Und das bedeutet nicht "sozialistische Völker vereinen sich in einem Bund", sondern "Russland hat die absolute Macht im Dreieck Lübeck-Lubljana-Wladiwostok".

[/meine Meinung]
 
Also, ist früher oder später eine Eskalation nicht ausgeschlossen mit Russland /Deutschland, wenn ich das richtig runter breche?
Korrekt, es ist nicht ausgeschlossen. Es gibt ja durchaus Überlegungen ab wann Russland die militärische Befähigung hat NATO Gebiet anzugreifen. Da macht man sich schon so seine Gedanken. Daher derzeit ja auch der Wille in Europa das eigene Militär zu ertüchtigen.
Und ja dieser Krieg wenn er über Europa hereinbricht wird zuerst mit konventionellen Waffen geführt.
 
Putin versucht ja erst mal politisch Veränderungen zu erreichen, in dem er rechtsextreme Kräfte finanziert und fördert.
Und das wirkt ja, wie man schon anhand der Afd sieht.
Für ihn reicht es, erst mal die EU und damit auch die Nato zu spalten.
 
Also, ist früher oder später eine Eskalation nicht ausgeschlossen mit Russland /Deutschland, wenn ich das richtig runter breche?
Aber da sind dann wieder Natomitglieder die sich dann einmischen müssten weil Nato Bündnis
...und dann World @war?
Oder habe ich da was missverstanden?
Es gibt keinen Automatismus für einen Krieg mit Russland (oder einem anderen Aggressor). Gott sei dank!

Ich denke aber, dass man durchaus festhalten kann, dass Wehr- und damit Hilflosigkeit einen Aggressor eher ermuntert militärische Mittel zunutzen, als ihn abschreckt.
Das ist mMn auch letztlich nur pure Logik, keine Kriegsgeilheit und hat uns weitestgehend kriegs-/konfliktfrei durch den sogenannten Kalten Krieg geholfen.

Meinst Du denn nicht auch, dass eine (sichtbare/bekannte) Einbruchmeldeanlage, vielleicht auch ein kläffender Köter hinter der Haustür, potenzielle Einbrecher schon ein bisschen abschrecken können?

So oder so aber muss ein Einbrecher/Aggressor wissen, dass ein Einbruch/Krieg mit relevanten eigenen Schäden/Verlusten verbunden ist.

Jemand, dem das alles egal ist, wird vielleicht trotzdem einbrechen oder Krieg führen.
Dann aber werden wir die Abwehrmittel auf jeden Fall brauchen.

Es sei denn du bist der Meinung, dass man sich grundsätzlich lieber dem Aggressor beugt, weil es ja Opfer auf Seiten des Angegriffenen geben wird.
Dann sag das aber ruhig einfach so...

Die Nato hat erbarmungslos in Afghanistan versagt - das hat Putin vllt. erst dazu ermutigt es in der Ukraine zu versuchen. Und nun Russland kämpft seit nunmehr 3 Jahren gegen westliche Waffen. Und es ist China, die sehr genau hinschauen, was geht und was nicht.
Wenn nun Russland gegen die Waffenmacht des Westens weiter Boden gutmacht - was sendet das dann erst für ein Signal an Peking? Und holen die sich Taiwan - sind wir hier richtig am Arsch. Denn dann sind die 14 Euro fürs Olivenöl unser allerkleinstes Übel.
Für dich einmal ein kleiner Denkanstoss:

Läuft für Putin alles nach Plan in der Ukraine? Wollte er tatsächlich ~3 Jahre unter hohen militärischen, personellen und wirtschaftlichen Anstrengungen m² für m² Land in der Ost- und Südukraine erobern? Ende noch nicht in Sicht.
Ist es nicht vielmehr so, dass dank der (unterm Strich zu geringen, zu zaghaften und zu verzögerten) westlichen Waffenhilfe die Ukraine überhaupt in der Lage ist sich seit mittlerweile gut 3 Jahren zu verteidigen? Klingt nicht so, als ob das große Russland hier eine gute Figur macht.

Ich sehe definitv nicht, dass uns ein konventionell geführter Krieg gegen Russland grosse existentielle Angst bereiten müsste, wenn wir (der Westen / die NATO) zusammenstehen und unser Potential abrufen.
Auch Putin weiß sehr gut, dass die NATO (aber auch schon die USA alleine) eine Nummer zu groß ist für Russland.

Die einzige Frage hier ist, ob die NATO auch geschlossen und damit wirksam reagiert. Sobald dies ernsthaft in Zweifel gezogen wird, haben wir ein großes Sicherheitsproblem.

Und ja, China schaut hier sehr genau hin. Nämlich dahin, ob der Westen bereit ist seine Wohlstandverwahrlosung zu überwinden und die Samthandschuhe auszuziehen, wenn es nötig wird!
 
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Es gibt keinen Automatismus für einen Krieg mit Russland (oder einem anderen Aggressor). Gott sei dank!
Danke für deine Antwort.
Aber ganz ehrlich weis ich garnicht was deine Antworten direkt mit meiner Frage zu tun haben?
Ich gebe Dir aber recht in den Punkten zu meinem Zitat.

Meine Frage ist: Wird vermutet das ein Krieg mit Russland unvermeindlich ist egal was mir machen?
Aufgeben und versklaven lassen, meine ich nicht.

Nein, man sollte sein Land auch der Deutschtürke also ikke, sein Land Deutschland verteidigen, somit seine Familie und Freunde in Deutschland schützen.
Es sei denn du bist der Meinung, dass man sich grundsätzlich lieber dem Aggressor beugt, weil es ja Opfer auf Seiten des Angegriffenen geben wird.
Dann sag das aber ruhig einfach so...

Meine Meinung ist, um jeden Preis jeden Krieg auf der Welt vermeiden und die
Kriegstreiber auf den Mond oder noch weiter weg schiessen ohne rückkehr auf die Erde.
Sollen die zu den Romulanern und gegen die Borgs Kämpfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für dich einmal ein kleiner Denkanstoss:
Danke dafür.
Ich sehe definitv nicht, dass uns ein konventionell geführter Krieg gegen Russland grosse existentielle Angst bereiten müsste, wenn wir (der Westen / die NATO) zusammenstehen und unser Potential abrufen.
Trägst Du da nicht eine reichlich blumige Sichtweise auf einen Krieg zur Schau? Es sind diese konventionellen Kriege, die Millionen Menschen aus ihren Ländern vertreiben.

Klingt nicht so, als ob das große Russland hier eine gute Figur macht.
Wenn Du meinst, ich denke so, verstehst Du gar nichts von dem, was ich schreibe.

Um es zu verdeutlichen, das Unheil breitet sich langsam und schmerzhaft aus. Aber es wächst ...

https://www.zdf.de/nachrichten/poli...ieg-soldaten-militaer-drohne-analyse-100.html

DAS klingt so wie ich es meine. Und das ist sehr weit weg davon, wie Du es auslegst.


Die einzige Frage hier ist, ob die NATO auch geschlossen und damit wirksam reagiert. Sobald dies ernsthaft in Zweifel gezogen wird, haben wir ein großes Sicherheitsproblem.

Halte ich für überzogen und zum Teil Propaganda. Den gesamten kalten Krieg über hat die nukleare Abschreckung beide Seiten im Zaum gehalten. Ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln, dass dies sich geändert hat.
Die Ukraine ist ein klassischer Stellvertreterkrieg. Die Ukrainer sind stellvertretend "Wir" / vs. Russland. Und es werden wohl weitere folgen.
Die Nato mag ja ein Gammelhaufen sein, der militärisch nichts in "außerhalb" gebacken kriegt, weil den Militärs ununterbrochen Politiker rein quasseln - aber das ist was vollkommen anderes als der "Verteidigungsfall" der Bündnisfall.
Denn dann dürfen die Leute mit Ahnung und ohne Skrupel ran. Aber diesmal, ohne dass sie ein um seinen Wahlkampf besorgter Politiker ausbremst.

Zumindest sehe ich die Lage im Ernstfall Nato vs. Russland so. Und wäre es anders - könnten wir uns die Nato sparen. Oder?
 
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