Aber ich denke, dass es keinen übermäßigen Bedarf an CPU-folding gibt, sonst wäre CPU-folding besser bewertet
Wie gesagt, ich würd's nicht am Punktesystem messen. Da ist vieles verzerrt. Es gab Zeiten, da hat meine CPU für 125 Punkte 7 Minuten gebraucht, jetzt sind's eher 45 Minuten. Oder schau Dir die massiven (!!) Boni an, die unabhängig vom wissenschaftlichen Nutzen der Motivation der Falter dienen sollen. Dass in Stanford viel Wert auf CPUs gelegt wird, sieht man an NaCl und auch der App für Smartphones und Tablets. Wenn Du mit dem Stromverbrauch argumentierst, gibt es brauchbare Überlegungen dazu auf der FAH-Website.
Schau Dir an, welchen Strombedarf die Großindustrie oder Forschungslabore haben. Damit könntest Du unzählige Millionen CPUs befeuern, der Nutzen für die Menschheit wäre dabei wohl weitaus größer als bei manch anderem Forschungsprojekt.
Und wenn wir jetzt mal rumspinnen... was meinst Du, wieviel Zeit, Geld und Energie (also Strom) in Zukunft eingespart werden würde, wenn Krankheiten wie Alzheimer und Diabetes geheilt werden könnten? Wenn Menschen nicht mehr ein Leben lang betreut werden und/oder Medikamente nehmen müssten, sondern einmal eine Spritze oder so bekommen würden? Das ist natürlich hochgradig spekulativ, aber man verbraucht den Strom ja nicht für taube Nüsse. Fest steht, dass Folding medizinische Forschung erleichtert und beschleunigt, sprich, die Berechnungen sparen Forschern heute Zeit, Geld und Strom, weil sie eher wissen, wonach sie schauen müssen, um Krankheiten auf die Spur zu kommen. Ja, auch heute schon.
Man überlege sich, wieviele Leute den Backofen vorheizen, um auch ja das beste "Geschmackserlebnis" für ihre 1,50-€-TK-Lasagne zu erhalten. Wenn sie die stattdessen im Kühlschrank antauen und dann von Anfang an in den Ofen geben würden, würden sie so viele Wattstunden sparen, dass sie davon stundenlang eine CPU unterhalten könnten. Oder wieviele Leute heute noch 60-Watt-Glühbirnen verwenden. Da verbraucht jede Birne so viel wie eine CPU unter Volllast. Ich denke, diese Vergleiche verdeutlichen, dass es nicht sehr sinnvoll ist, ausgerechnet bei CPUs Umweltaspekte anzuführen.