Die ganze Diskussion über die Stecker und die Größe der Grafikkarten läuft in die komplett falsche Richtung.
Wegweiser:
Eine Firma bringt ein hochpreisiges Produkt auf den Markt, bei dem Gefahr für Leib und Seele besteht, wenn
- ein Kabel zu oft ein- und ausgesteckt wird
- ein Kabel zu nahe am Stecker geknickt wird.
Außerdem ist das Produkt im Verhältnis viel zu groß, so dass die Probleme oben zwangsläuig auftreten müssen, wenn man kein XXL-Gehäuse sein eigen nennen kann. Richten soll das aber mal der Käufer.
Geht´s noch? Bei aller Begeisterung für die Mörder-Leistung der Karten, aber früher lief sowas unter dem Begriff "Totale Fehlkonstruktion".
Wo soll das denn noch hinführen?
- Prozessoren, die man von drei Sklaven im Schichtbetrieb mit Hochleistungs-Fächern bewedeln lassen muss, weil es keine passenden Lüfter mehr gibt?
- RAM-Baussteine, deren Temperaturen über einen kostenpflichtigen Cloud-Service gemonitort werden müssen?
- Motherboards, die nur noch im Gefrierfach betrieben werden dürfen?
- Betrieb zweier Windräder auf dem Bakon oder der Terasse für die Stromerzeugung und als externe Gehäusebelüftung?
Dazu kommt, dass die 40er Karten nicht zwangsläufig soviel Strom brauchen wie vermutet und damit ihr Ziegelstein-Design gar nicht in jedem Fall nötig ist.
Wer mit all diesen hervorragenden Sachverhalten leben kann, bitte, ich will niemand den Spaß an der Karte verderben.
Ich allerdings würde mit so einen Murks nie kaufen, auch nicht für 1000 Euro. Ich grille meine Würstchen noch herkömmlich.
Was hat Nvidia und Partner geritten, die Karten so auf den Markt zu bringen? Es kann nur Versagen oder Gier sein.
Empfehlen würde ich, die Karten links liegen zu lassen, bis ein technisch ausgereiftes und preislich akzeptables Produkt am Horizont des Gamer Planeten auftaucht.