Die Motorradfahrer hier in der Gegend sehen im Schnitt genauso unbeweglich aus wir die Autofahrer. Nur ihre Gefährte sind NOCH lauter und das will was heißen.
Den A2 einzustellen war ein mächtig großer Fehler.
Zumindest "ohne Nachfolger". Genauso wie den XL1.
Na ja, jeder will doch mal einen

3er BMW haben.
Mein 323i hat so 14l/100km bei Vollgas geschluckt.
Dafür ging die Tachonadel auch bis zum Anschlag (220km/h) dank Sechzylinder.
Hmm. 323Ci hätte was draus werden können. Aber der E36 hat keine Heckklappe und rostet wie ein Blecheimer, E46 muss so schnell fahren weil man vorne das kotzen kriegt und hat bereits die typischen 0er-Jahre-Pfunde. Aber nen normalen 3er? Nö danke. Emotional stehen die meisten BMW bei mir sowieso weit hinter diversen Italinern, Briten und sogar ein paar Franzosen auf der Liste der "haben wollen" Autos. Ausgenommen sind nur Z8 und der Clownschuh. Aber die sind (im Falle des Z3: "heute") unbezahlbar UND saufen wie ein Loch.
Mein alter Golf hat bei Vollgas 10l/100 km gebraucht.
Mein neuer Hochsitz (gesundheitsbedingt) säuft das im Durchschnitt und fährt auch nicht schneller.
Ganz meiner Meinung.
Dazu kommt noch der Qualitätsschwund der Bauteile (Wasserpumpe, Federn, Bremssättel, Träger, ...).
Und rosten tun die Beulen mehr als früher.
An meinem 20 Jahre altem A4 war eine kleine Korrosionsstelle.
Die konnte ich mit der Hand zuhalten.
VW hat in Ende 0er derbst gute Korrosionsvorsorge betroffen. Mein Passat hatte eine kleine Stelle an der Reling und ein paar Punkte unter der Heckscheibe, nichts davon mehr als zwei Finger breit. Aber wenn die "und noch einen Lenker mehr"-Audi-Vorderachse in die Jahre kommt und man nicht die Möglichkeiten zum selberschrauben hat, dann ist das ein finanzieller Totalschaden.
Ich habe lieber kurz vorher verkauft, zumal der Motor eben auch der falsche war. (Aber: Robust. Da konnte man den Vollgasverbrauch auch wirklich ausmessen. Ich glaube mein Rekord waren 18 Minuten Dauerbodenblech. Würde ich mich mit den heutigen Druckluftgebläsen nicht mehr trauen, ganz abgesehen davon dass die mit Vollgasanreicherung saufen wie sonstwas und abseits steiler Berge irgendwann in den Begrenzer laufen.)
Ist ein Diesel. Ich bin aber naiverweise davon ausgegangen, dass modernere Verbrenner, meiner ist von 2013, weniger Sprit saufen. Mein alter 100 PS Ford Focus hatte 7 Liter im Schnitt für 100km gebraucht. Ich dachte ernsthaft, dass man da mittlerweile weiter ist. Klar, ein aufgeblassener 3 Zylinder bei 150km/h+ kann nicht sparsam sein.
Gegenüber den meisten 2013er Modellen lässt sich was machen. Es gibt da eine Handvoll, die schon aus dem Tiefpunkt der 0er Jahre rauskamen (Golf VII 1,4 TSI 122 PS z.B. 6,5 l im Schnitt auf Spritmonitor, ich selbst bin den identisch angegeben 125-PS-Nachfolger mit 5,9 l bei 120 km/h Schnitt probegefahren), aber viele Modelle waren da noch am Schlucken. Aber es gibt halt auch jede Menge Autos, bei denen es aufgrund anderer Bauweise noch schlimmer geworden ist - SUV sind eben in der Regel 10, machmal 20% mehr. Das machen die Tippelschritte bei der Motorentwicklung nicht wieder wett, zumal du das Downsizing ja schon ansprichst. Da man das meist noch mit viel zu kurzen Getrieben kombiniert, sodass der schmale Bereich mit tatsächlich hoher Effizienz auf der Autobahn gar nicht genutzt werden kann...
(Genug Leistung für effiziente 150 km/h haben einige Dreizylinder. Aber die zum Benziner passende Übersetzung wird nur im Vierzylinder Diesel verbaut.)
Auf der Landstraße und im Stadtverkehr sollten die kleinen Motoren aber entsprechend sparsam sein. Auf der Basis ist die Entwicklung ja irgendwie sinnfrei.
Auf der Landstraße kann es aufgehen, weil da die Getriebe passen, aber man darf kaum beschleunigen. Ich habe schon ein paar mal unter 5 l (Benzin) geschafft (was immer noch mehr als der versprochene Außerortswert ist...). In der Stadt sind Verbrenner allgemein mieß und sollten dort möglichst wenig fahren.
Wenn moderne 4 Zylinder Benziner 8 bis 10 Liter saufen, hätte man sich den Trent zu den kleinen Motoren sparen können.
Der Trend ist fast ausschließlich Zyklusbetrug, Kosteneinsparungen und etwas Steuerschummelei zu verdanken.
Die kleinen Motoren(in größeren/schwereren Autos) sind nur für die CO2-Bilanz...was nicht heißt, das nen 6,3 Liter Hubraummonster sparsam ist.
Das Optimum ist 1,8-2 Liter Hubraum bei Passatgröße.
Und zwar als Sauger oder mit geringer Aufladung. Leider bekommt man ersteres nur noch bei Mazda oder als Hybrid und letzteres wird auch selten. (BMW, aber da hat man wieder das Problem mit dem Gewicht und mäßiger Aerodynamik; VW um die 130 PS)
Der Fortschritt befindet sich in dem Fall am Ende des Auspuffs.
Wenn mir der Hersteller erzählt, es wäre "Stand der Technik", das Autos mit moderner Abgasreinigung keine Schubabschaltung mehr hätten und deswegen mehr verbrauchen, obwohl sie das bei der Konkurrenz und den hauseigenen, größeren Modellen nicht machen, dann ist das kein Fortschritt, sondern Gewinnoptimierung. Klar frist ein Ottopartikelfilter Leistung respektive Effizienz (mit Mehreinspritzung), wenn ich ihn so klein und eng mache, dass der Gegendruck deutlich steigt und auch noch so billig, dass nicht der Filter selbst die Reinigungswirkung bringt, sondern ich auch noch zwingend auf eine gewisse Menge Ruß als Feinfilter angewiesen bin und deswegen Sauerstoff selbst dann verbrennen muss und nicht in den Abgastrakt lassen darf, wenn der Fahrer schon auf der Bremse steht.
Vor über 10 Jahren als ich das Auto gekauft habe hat kein Mensch ernsthaft von Klima ... geredet.
Wie vielen Personen sprichst du gerade ab, ein Mensch zu sein???
Spätestens seit Mitte der Jahrtausendwende sollte Klimawandel nun wirklich jedem ein Begriff sein, der nicht aktiv abgeblockt hat. Und jeder, der für sich beansprucht, mitzudenken und sich wenigstens eine grundlegende politische Meinung zu bilden, hat das Thema spätestens seit Anfang der 90er (Rio anyone???) auf der Agenda. Wer sich aktiv über Umweltschutz informiert, entsprechend noch einmal ein Jahrzehnt früher und selbst in banaler populärwissenschaftlicher Literatur war es schon in den 50ern ein bekanntes Thema. (Hab die National Geographic im Schrank stehen, auch wenn ich mir scheinbar nirgendwo die Nummer notiert habe.)
Ja, die Studien gibts seit Ewigkeiten - nur hat sich niemand groß dafür interessiert bevor Greta im Fernsehn war und der große Klimahype ausgebrochen ist.
Es hat sich vor Ende 45 auch "niemand" in Deutschland dafür "interessiert", was aus den Juden geworden ist.
...einschlägige seriöse Journalismus ... Spiegel, Stern, ... Welt
Was ich an Klimapolitik in meinem industriellen Umfeld bisher gesehen habe ist absolutes Schildbürgertum und von effizientem Handeln meilenweit entfernt. Zumeist liegt das ganz einfach daran, dass diejenigen die die Gesetze und regeln machen offenbar keinerlei Ahnung von Physik haben.
Haben sie definitiv nicht. Aber die Industrielobbyisten, die bei den Klimagesetzmachern der letzten 17 Jahre mit am Tisch hatten, sollten jemanden kennen, der diese Ahnung hat. Und jeder einzelne Armchair-Klimaschützer hat genau die von dir genannten Kritikpunkte auf 10 Meilen Entfernung mit dem Blindenstock gesehen und lauthals kritisiert. Trotzdem wurde Politik umgesetzt, die den Großemitenten sehr zu gute kam und die von diesen auch regelmäßig eingefordert wurde.
Zufälle gibts...