"Rohölpreisdiskussion"

Das ist recht einfach zu erklären. Aus einem liter rohöl bekommt man nur eine bestimmte menge diesel, benzin, kerosin usw. Nun wird in deutschland aber überproportional diesel verbraucht (auch in form von heizöl), weshalb wir diesel importieren müssen. Der kam aber, vor dem krieg, aus russland, was nun nicht mehr ist. Die dadurch entstehende verknappung treibt jetzt die preise... (marktwirtschaft)
Ich bin übrigens auch von dem zustand betroffen, da diesel-fahrer. :(

Vorsicht: Nicht die gängigen Produktionsangaben von US-Raffinerien mit den tatsächlichen Inhalten verwechseln. Wirklich gute Quellen zu Brent oder Urals für letztere konnte ich nicht finden, aber selbst für WTI liegt die Schwankungsbreite nur zwischen 5:6 und maximal 4:6 Teilen Diesel pro Benzin, die man mit Destillation bekommt. Bei schwereren Ölen sollte der Dieselanteil eher höher sein. Hinzu kommen noch die schweren Anteile, aus denen beim Cracken zunächst Diesel wird. Möchte man noch höhere Benzinanteile, muss man unter noch mehr Energieaufwand noch weiter cracken, aber rein vom Ausgangsmaterial ist Diesel nicht übermäßig selten. Genau das war ja anfangs der Grund, Diesel zu subventionieren. (Natürlich wurde in Deutschland, wie üblich, radikal übersubventioniert)


Frag mal einen Pendler und ducke Dich schnell.

Wenn er so schnell und beweglich ist, pendelt er wohl mit nem Fahrrad.


Wenn man sich den Aufwand anguckt und die Abstriche die gemacht werden mussten um 3L Normverbrauch zu erreichen, ist das zwar ein interessantes Stück, mehr aber auch nicht.

Was sind denn die Abstriche? Bietet Platz für vier Leute (also für viermal mehr als auf nahezu allen Fahrten benötigt wird und zweimal mehr als die Mehrheit der Haushalte maximal braucht), fährt 170 km/h spitze (also 1,5 mal mehr als bei typisch deutschem Verkehr praktikabel ist, vom Ausland ganz zu schweigen). Gut: 14,9 s von 0 auf 100 machen keinen Spaß (reichen aber zum Mitschwimmen), es gab ihn nicht mit Handschaltung und die letzten 20 kg Gewicht wurden durch einen kleinen Tank ermogegelt. Aber "Spaß" ist ja nun kein Kriterium für Mobilitätsbedarf, Gewicht kann man mit modernen Techniken noch deutlich mehr einsparen und wenn man den Fahrern mal was zutrauen würde, wäre auch die Sach mit dem Getriebe kein Problem. Blieben noch die relativ kleinen Rädchen - aber verglichen mit manch heutigem SUV ist das Verhältnis aus Masse und Aufstandsfläche beim A2 3l auch nicht schlechter gewesen.


Der Ruf nach höheren Spritpreisen, trifft meist die ärmeren, die alte Gebrauchte fahren.

Eher Durchschnittsverdiener mit mittelalten Gebrauchten - oder Leute, die sich bewusst einen Säufer gekauft haben, weil sie Bock drauf hatten. Aber mit denen braucht man kein Mitleid zu haben und der Realverbrauch ist leider von den 90ern zu den 0er Jahren so gut wie gar nicht gesunken. Wenn man die Wandlung der Fahrzeugformate berücksichtigt, könnte er sogar gestiegen sein.

Als ich meinen alten abgelöst habe, lautetet das Fazit: Schade, dass damals nicht der richtige Motor drin war, sonst hätte man ihn eigentlich weiterfahren sollen. So hatten die meisten neueren Autos mehr Power als der, den ich tatsächlich besaß, aber kaum mehr, als ich bei gleichem Verbrauch hätte haben können. Aber 10 Jahre jünger hätte ich bei gleicher Länge, 20 cm mehr Breite und trotzdem 200 l weniger Laderaum hätte ich laut Spritmonitor genau den gleichen Verbrauch bei gleichen Fahrleistungen bekommen. 20 Jahre später hat die deutsche Autoindustrie 7,5 l statt 8,9 l bei immer noch 100 l weniger Innenvolumen (und zugegebenermaßen leicht bessere Fahrleistungen auf dem Papier, trotz mickrigem Dreizylinder) als den neuesten Scheiß bezeichnet.

Obwohl ich letztlich aus der oberen Mittel- in die Kompaktklasse gewechselt bin, hatte ich am Ende große Mühen, ein wenigstens 25% sparsameres Modell zu finden, dabei hatte ich mit 20 Jahren Fortschritt UND Verkleinerung eigentlich auf 50% Einsparung gehofft. Aber nicht mit Autoherstellern, die lieber bescheißen als zu entwickeln...
 
Wenn er so schnell und beweglich ist, pendelt er wohl mit nem Fahrrad.
Oder Motorrad.

aber verglichen mit manch heutigem SUV ist das Verhältnis aus Masse und Aufstandsfläche beim A2 3l auch nicht schlechter gewesen.
Den A2 einzustellen war ein mächtig großer Fehler.

Eher Durchschnittsverdiener mit mittelalten Gebrauchten - oder Leute, die sich bewusst einen Säufer gekauft haben, weil sie Bock drauf hatten.
Na ja, jeder will doch mal einen :hail: 3er BMW haben.
Mein 323i hat so 14l/100km bei Vollgas geschluckt.
Dafür ging die Tachonadel auch bis zum Anschlag (220km/h) dank Sechzylinder.

Aber mit denen braucht man kein Mitleid zu haben und der Realverbrauch ist leider von den 90ern zu den 0er Jahren so gut wie gar nicht gesunken. Wenn man die Wandlung der Fahrzeugformate berücksichtigt, könnte er sogar gestiegen sein.
Das denke ich auch.

Mein alter Golf hat bei Vollgas 10l/100 km gebraucht.
Mein neuer Hochsitz (gesundheitsbedingt) säuft das im Durchschnitt und fährt auch nicht schneller.

Aber nicht mit Autoherstellern, die lieber bescheißen als zu entwickeln...
Ganz meiner Meinung.

Dazu kommt noch der Qualitätsschwund der Bauteile (Wasserpumpe, Federn, Bremssättel, Träger, ...).
Und rosten tun die Beulen mehr als früher.

An meinem 20 Jahre altem A4 war eine kleine Korrosionsstelle.
Die konnte ich mit der Hand zuhalten.

Am Tiguan ist die braune Pest schon nach 8 Jahren wesentlich schlimmer.
 
Mein alter Golf hat bei Vollgas 10l/100 km gebraucht.
Mein neuer Hochsitz (gesundheitsbedingt) säuft das im Durchschnitt und fährt auch nicht schneller.
10L für 100km im Durchschnitt? ? das ist echt fett. Du musst regelmäßig sehr schnell fahren ? war jetzt im Urlaub und nach 900km mit ein paar Kurzstrecken im Urlaubsort sagt der Dreisatz 5,42L/100km. Schneller als 130km/h bin ich aber auch nicht gefahren. Meistens sogar langsamer weil es der Verkehr, das Wetter und die Schilder nicht zugelassen haben.
 
10L für 100km im Durchschnitt? ? das ist echt fett. Du musst regelmäßig sehr schnell fahren ? war jetzt im Urlaub und nach 900km mit ein paar Kurzstrecken im Urlaubsort sagt der Dreisatz 5,42L/100km. Schneller als 130km/h bin ich aber auch nicht gefahren. Meistens sogar langsamer weil es der Verkehr, das Wetter und die Schilder nicht zugelassen haben.
Benzin oder Diesel?
Meine 15 Jahre alte A-Klasse (180 CDI= Diesel) verbraucht je nach Jahreszeit und anteilig viel oder wenig Stadtverkehr zwischen 5,5 bis 6,5 L im Duchschnitt. Die Diesel SUVs von meinem Vater und Stiefvater Dacia Duster und KIA Sportage verbrauchen so 7,5L m Durchschnitt wieder bezogen auf Jahreszeiten und anteiligen Stadtverkehr.
Ich bin auch schon 5 Jahre Alfa GTV 3.0 V6 (2200 PS) gefahren der hat bei Höchsgeschwindigkeit (250km/h) sogar 16-17 Liter verbraucht, im Alltagsdurchschnitt hat er sich wieder je nach Jahreszeit und dem anteiligen Stadtverkehr mit 10-11,5L bewegen lassen. Gegen viele heutige Benziner SUVs ist das eher harmlos!
 
10L für 100km im Durchschnitt? ? das ist echt fett. Du musst regelmäßig sehr schnell fahren ? war jetzt im Urlaub und nach 900km mit ein paar Kurzstrecken im Urlaubsort sagt der Dreisatz 5,42L/100km. Schneller als 130km/h bin ich aber auch nicht gefahren. Meistens sogar langsamer weil es der Verkehr, das Wetter und die Schilder nicht zugelassen haben.
Es kommt ja auch aufs Auto an...mit meinen 2 Autos komm ich nichtmal Theoretisch auf 5,42 l/100km...außer ich roll die hälfte der Strecke Bergab.^^
 
Das ist enorm viel Energie um ein Auto zu bewegen im Vergleich zu dem was möglich ist.
Ganz ehrlich, das ist mir im Moment völlig egal, wenn man die gesammte Flotte in Deutschland nimmt, befinde ich mind. im unteren Drittel eher im unteren Viertel und ich werde bestimmt nicht 30-40000 Euro in die Hand nehmen, um mir im Moment ein Neuwagen auf Elektrobasis zu kaufen. Ich kaufe mir sowieso so gut wie nie Neuwagen, wegen des Wertverlustes, weil ich mal rechnen gelernt habe und keinen Dukatenscheißer zu hause habe.
 
War auch nur eine Anmerkung bevor das jemand sparsam nennt?

Aber ja mit 5l bist du definitiv keine Verbrauchssau?
 
Benzin oder Diesel?
Ist ein Diesel. Ich bin aber naiverweise davon ausgegangen, dass modernere Verbrenner, meiner ist von 2013, weniger Sprit saufen. Mein alter 100 PS Ford Focus hatte 7 Liter im Schnitt für 100km gebraucht. Ich dachte ernsthaft, dass man da mittlerweile weiter ist. Klar, ein aufgeblassener 3 Zylinder bei 150km/h+ kann nicht sparsam sein. Auf der Landstraße und im Stadtverkehr sollten die kleinen Motoren aber entsprechend sparsam sein. Auf der Basis ist die Entwicklung ja irgendwie sinnfrei.
Wenn moderne 4 Zylinder Benziner 8 bis 10 Liter saufen, hätte man sich den Trent zu den kleinen Motoren sparen können.
 
Ist ein Diesel. Ich bin aber naiverweise davon ausgegangen, dass modernere Verbrenner, meiner ist von 2013, weniger Sprit saufen. Mein alter 100 PS Ford Focus hatte 7 Liter im Schnitt für 100km gebraucht. Ich dachte ernsthaft, dass man da mittlerweile weiter ist. Klar, ein aufgeblassener 3 Zylinder bei 150km/h+ kann nicht sparsam sein. Auf der Landstraße und im Stadtverkehr sollten die kleinen Motoren aber entsprechend sparsam sein. Auf der Basis ist die Entwicklung ja irgendwie sinnfrei.
Wenn moderne 4 Zylinder Benziner 8 bis 10 Liter saufen, hätte man sich den Trent zu den kleinen Motoren sparen können.
Die kleinen Motoren(in größeren/schwereren Autos) sind nur für die CO2-Bilanz...was nicht heißt, das nen 6,3 Liter Hubraummonster sparsam ist.
Das Optimum ist 1,8-2 Liter Hubraum bei Passatgröße. Kleinere Motoren müßen zu viel arbeiten, um die außerhalb von Ortschaften zu bewegen...außer man beschleunigt halt auf 15 Km auf 100 km/h.^^
 
Puh, zum Glück hat mein Audi, äh VW, äh Skoda diese Probleme nicht.
Ja, der Audi war das beste Auto, was ich je gefahren bin (A4 1.9TDI)
6,5l/100 km Diesel und das bis zum Verkauf.

Der hat 340.000 km gehalten und Karosserieschäden gab es keinen einzigen.
Getauscht hab ich nur Verschleißteile (übermäßig oft Bremsbeläge) und sonst gar nichts.

Doch: ein Hydraulikschlauch war mal defekt für 50.- EUR mit Einbau.
Ansonsten schnurrte er wie ein Kätzchen und sprang nach der ersten Kurbelwellenumdrehung an.

Der aktuelle Tiguan (1.4 TSI; Benzin) sieht untenrum aus, wie ein Mondeo der 2000er Jahre.
 
Ist ein Diesel. Ich bin aber naiverweise davon ausgegangen, dass modernere Verbrenner, meiner ist von 2013, weniger Sprit saufen. Mein alter 100 PS Ford Focus hatte 7 Liter im Schnitt für 100km gebraucht. Ich dachte ernsthaft, dass man da mittlerweile weiter ist. Klar, ein aufgeblassener 3 Zylinder bei 150km/h+ kann nicht sparsam sein. Auf der Landstraße und im Stadtverkehr sollten die kleinen Motoren aber entsprechend sparsam sein. Auf der Basis ist die Entwicklung ja irgendwie sinnfrei.
Wenn moderne 4 Zylinder Benziner 8 bis 10 Liter saufen, hätte man sich den Trent zu den kleinen Motoren sparen können.
Das hat eher etwas mit Gewicht und CW Wert zu tun und das viele Leute, auch in meiner Familie halt lieber SUV fahren, als wie früher normale Autos.
Was sich durch "Downsizing" verändert hat, ist nur die "Bandbreite" des Spritverbrauches, der Teilweise aber bei Abrufung der vollen Leistung eher nach oben gegangen ist.
Ich kann das sogar anhand von einem Beispeil erzählen, ich bin elf Jahre verschiedene Alf 145mit unterschiedlichen Motorisierungen gefahren. Einen mit 1.4 Liter 103 PS (Saugmotor), der hat im Durchschnitt 8,5 L bei relativ normaler bis zügiger Fahrweise, das gleiche Modell als 2,0 Liter 150PS (Saugmotor), konnte ich sogar je nach Stadtverkehr mit 8,0 Liter bewegen, beide haben auch bei wirklichen Expressfahrten eigentlich nie 11-11,5 Liter Höchstverbrauch überschritten.
Ich hatte 3 Monate einen kleinen Alfa Mito 1,4 Liter Turbo (155PS), den konnte man mit 6,5-7 Liter bewegen, bei Expressfahrten hat er mind. 14L geschluckt. Der Durchschnitt lag eher bei 8,0L, wobei auch die kleineren Turbo Varianten mit Downsizig nicht wirklich unter diese Werte gekommen sind.

Dazu darf man nicht vergessen, dass die älteren Autos auch wichtige Helferlein wie eine Start Stopp Automatik noch gar nicht hatten. Downsizing hat nur auf dem Prüfstand etwas geholfen und für den Normverbrauch im Katalog, im Alltag halte ich es fast für einen Nachteil. Dazu sind die Motoren anfälliger geworden.
 
Die Autoindustrie hätte, bevor die Akkus bereit waren, lange auf Hybrid umsatteln müssen.
 
Die Autoindustrie hätte, bevor die Akkus bereit waren, lange auf Hybrid umsatteln müssen.
Das ist "eigentlich" ein Widerspruch in sich, denn der Hybrid lebt genauso vom Akku, heute können Hybride an die 40-50km, früher halt dann 15-20km, also ist man die meiste Zeit wieder mit Sprit unterwegs.
 
Jain
Gemeint sind nicht die Plug In Hybriden von heute sondern Toyota Prius und Co von vor 20 Jahren.
Was den Verbrenner im Auto besonders ineffizient macht ist, dass er nicht im gleichen Drehzahlbereich läuft, das und genau das können Hybride anfangen.
 
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