Rocket Lake: CPU-Z-Benchmarks mit IPC-Zuwachs, Modelle und TDP

jede Architektur hat vor und Nachteile. Bzw Befehlssatz. Zu glauben, dass ARM pauschal besser ist als x86 ist naiv. Übrigens hat auch Intel eine ARM Lizenz und hat auch ARM Prozessoren gebaut. Wenn man dort der Meinung wäre ARM wäre besset, würde man nicht jährlich Milliarden in x86 investieren, sondern enorm mächtige ARM Cotes bauen die bei Bedarf x86 emulieren
GENAU DAS MACHT APPLE JETZT !
Und in einem Jahr wird die Emulation nicht mehr nötig sein, weil alle Software recompiliert wurde von den Anbietern. Dann wird in zwei Jahren ein MAC Os kommen, das kein Rosetta mehr hat. Ab dann ist der Umstieg geschafft.
Bloß wenn man eh alles emulieren muss, kann man auch gleich nen X86 nehmen.
Siehe oben!
Und so eine Emulation kostet in die Richtung erst recht richtig Leistung.
Es wird nicht Emuliert! Das ist das geile am neuen Rosetta. Der x86 Code wird in Arm v8 Code umgewandelt, EINMAL! Danach läuft das x86 Programm als natives Arm Programm. (Stichwort JIT-Compiler)
Eine Emulation würde jeden CPU Befehl aufs neue Umwandeln.
Ne, die zeigen nur was geschieht wenn unwissende mit keinen Hintergrundwissen nur Bildchen anschauen.
RISC wird für einfache Aufgaben immer deutlich effizienter sein als x86 - liegt schon in der Natur der Sache. Nur ist auch das Gegenteil der Fall - für allgemeine Anwendungen - sprich unzählige Unterschiedliche Aufgaben - wird sie nie an die Leistung von komplexeren Architekturen ala x86_64 rankommen. Und auch das liegt direkt an der Natur der Sache und kann fundamental nicht geändert werden egal wie viel die Fanboys rumjammern.
(Ist das gleiche mit GPUs - eine CPU kann für Bildberechnungen nicht mal annähernd mithalten, genauso wie eine GPU nicht für allgemeine Anwendungen geeignet ist).
Na, Du bist aber gut auf die Intel Werbetrommel reingefallen!

Eine CPU die wenige Befehle hat, die einfach sind und wenig können, nennt man Risc. Eine CISC Architektut hat viele hochkomplexe Befehle, die viel Chipfläche brauchen und viel Leistung.

Fun Fact: Jede Intel CPU ist eine RISC CPU! Der CISC Code wird in RISC Code umgewandelt und dann erst ausgeführt. Anders waren die hohen Taktfrequenzen nicht zu erreichen.
 
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Und in einem Jahr wird die Emulation nicht mehr nötig sein, weil alle Software recompiliert wurde von den Anbietern
Das ist ungefähr so wahrscheinlich wie dass 2022 nur noch Elektroautos auf der Welt fahren und alle Energie mit Wasserstoff gewonnen wird und ähnlcihe Fantasien.

Selbst WENN es so käme dass Apples M1,2,3-CPUs allen anderen auf dem Markt in Leistung und Effizenz um Faktor 2 überlegen wären (um mal ein illusoriosches Szenario zu zeichnen) würde es dennoch ein, zwei Jahrzehnte dauern bis die Welt sich darauf geändert / eingestellt hat. Die Zeiträume sind SEHR viel größer als du es dir so vorstellst.

Wenn ARM/RISC tatsächlich in allen relevanten Punkten mal besser als x86/CISC sein sollte (was nach wie vor zu beweisen ist) dauert es locker 20 Jahre bis der Markt komplett umgestiegen ist. Eher länger. Willkommen in der Realität. Niemand im HPC-Bereich interessiert sich für ARM/Apple/M1/Kram. Dafür müssen sie erst mal über mehrere Jahre hinweg VIEL mehr Performance und Effizienz bieten um überhaupt einen hinreichenden Ansatz zuschaffen für die Großen in einem Umstieg (der zig Milliarden kostet) zu investieren.

Der Vergleich zur Elekromobilität ist da gar nicht mal schlecht: Die Technik ist viel sparsamer, viel effizienter, viel billiger zu produzieren (außer dem Akku noch momentan) und viel ausfallsicherer und dennoch - nach gefühlten 10 Jahren kommts erst so ganz langsam mal in Fahrt dass man in freier Wildbahn man das eine oder andere e-Auto sieht. Das dauert noch 10-20 Jahre bis es Mainstream ist. So in etwa ist das mit Mikroarchitekturen auch.
 
Das ist ungefähr so wahrscheinlich wie dass 2022 nur noch Elektroautos auf der Welt fahren und alle Energie mit Wasserstoff gewonnen wird und ähnlcihe Fantasien.

Selbst WENN es so käme dass Apples M1,2,3-CPUs allen anderen auf dem Markt in Leistung und Effizenz um Faktor 2 überlegen wären (um mal ein illusoriosches Szenario zu zeichnen) würde es dennoch ein, zwei Jahrzehnte dauern bis die Welt sich darauf geändert / eingestellt hat. Die Zeiträume sind SEHR viel größer als du es dir so vorstellst.

Du vergißt eine Sache, Apple hat das schon zwei mal so gemacht!!! Von 68k nach PPC und von PPC nach Intel. Und jetzt von Intel nach ARM.
Jeweils nach zwei Jahren, konnte das MAC OS die alte Software nicht mehr starten. Softwarefirmen die ihre Software weiter verkaufen wollten (alle!) haben recompiliert in Rekordzeit!

Wenn ARM/RISC tatsächlich in allen relevanten Punkten mal besser als x86/CISC sein sollte (was nach wie vor zu beweisen ist) dauert es locker 20 Jahre bis der Markt komplett umgestiegen ist. Eher länger. Willkommen in der Realität. Niemand im HPC-Bereich interessiert sich für ARM/Apple/M1/Kram. Dafür müssen sie erst mal über mehrere Jahre hinweg VIEL mehr Performance und Effizienz bieten um überhaupt einen hinreichenden Ansatz zuschaffen für die Großen in einem Umstieg (der zig Milliarden kostet) zu investieren.

Nein! ARM war immer besser in der pro Watt Leistung! Nur konnte man in der Vergangenheit keine Hochgetakteten ARM CPUs herstellen. Das ist jetzt anders. Apple hat es vor gemacht, die anderen werden folgen.
Der Markt muß gar nicht umsteigen. Es wird in der Zukunft egal sein, ob man eine x86 oder Arm CPU im Rechner hat. Windows wird auf beiden Rechnern gleich aussehen. Der Kunde wird gar nicht merken was für eine CPU er hat. Schon heute interessiert es niemanden, welche CPU in seinem Rechner ist. Hauptsache Word läuft.
Der HPC Murks Markt bringt kein Geld! Das Geld wird mit Büro PCs und Servern gemacht. Und ARM ist viel billiger im Preis und verbraucht weniger Leistung! Auf Servern läuft meist Linux. Dem ist es egal ob x86 oder Arm Code läuft.
Meine Hoffnung ruht vollkommen auf ARM! x86 ist hoffnungslos veraltet!
Alleine der Assemblercode bei x86 zeigt, wie umständlich diese CPUs arbeiten. Wohingegen aarch64 Code einfach nur elegant ist.

Hier was ein Software Entwickler dazu schreibt: (x86 vs. arm)

For really performance critical code, NEON is a much nicer vector instruction set than SSE2/AVX/etc. It's cleaner and more regular, and it has a ton of primitives that x86 has historically lacked like widening/narrowing ops, lane broadcast, interleaved loads/stores, and rounded halving ops, especially for fixed point. The intrinsics syntax is also much more sensical and doesn't have atrocities like _mm_loadu_epi64(const __m128i *). It feels more like an instruction set that was designed with a C intrinsics interface in mind, and could be adapted to a decent C++ interface without much trouble.


Der Vergleich zur Elekromobilität ist da gar nicht mal schlecht: Die Technik ist viel sparsamer, viel effizienter, viel billiger zu produzieren (außer dem Akku noch momentan) und viel ausfallsicherer und dennoch - nach gefühlten 10 Jahren kommts erst so ganz langsam mal in Fahrt dass man in freier Wildbahn man das eine oder andere e-Auto sieht. Das dauert noch 10-20 Jahre bis es Mainstream ist. So in etwa ist das mit Mikroarchitekturen auch.
Nope!
Schlechter Vergleich! Weil es E Autos nicht so schnell gibt, weil der AKKU zu teuer ist! Würde der Akku nur 3000 Euro kosten, anstatt 15.000 Euro, hätten wir in 3 Jahren, nur noch E Autos auf der Straße.

Die Leute kaufen was am billigsten ist und x86 ist zu teuer! Die Preise werden massiv fallen, damit die Marktanteile nicht zu schnell für Intel und AMD fallen werden.

So gesehen kann man sich freuen, egal was passieren wird. Der Kunde gewinnt! Möge die arm/x86 battle beginnen.
 
So wie du das schreibst könnte man fast meinen die ganze Welt sei bescheuert weil weite Teile noch x86 benutzen und du hast alleine die neue Weltordnung erkannt. :ka:

Ich will dir nicht absprechend dass viele Punkte die du nennst durchaus relevant sind aber es ist weder "x86 ist überall besser" noch "ARM ist schon immer besser gewesen" - die Wahrheit liegt in der Mitte - jeder hat Stärken und Schwächen. Und da die Reaktionszeiten gearde in Märkten wo es keinen klaren Sieger gibt und die weltweit etabliert sind in die Jahrzehnte gehen kannste dich zwar auf den Kopf stellen aber das wird nichts daran ändern dass der Marktanteil x86 gegenüber ARM sich auch 2022 oder 2023 nicht wesentlich geändert haben wird (genau wie er es schon die letzten 10 Jahre nicht gemacht hat wo es auch schon so euphorische ARM-Verfechter wie dich gab). Das ist kein Vorwurf sondern schlicht die Erfahrung der letzten 30 Jahre.

Auch wenn dus nicht wahrhaben willst - im Jahre 2030 wird noch immer die weit überwiegende Zahl an PCs auf x86-CPUs laufen, die meisten Autos mit fossilen Energieträgern fahren, die Mehrheit der Handys 4G nutzen und 2,4 GHz-WLAN verbreitet sein, Leute auf FullHD und WQHD-TFTs schauen und Deutsche sich über irre schnelles Internet freuen wenn sie stabile 100 MBit reinkriegen. Und der letzte Coronafall wird in Deutschland noch per Fax ans RKI übermittelt.

Es ist schmerzlich zu erfahren dass die Welt so "langsam" ist - aber wenn man 30, 40, 50 Jahre alt wird fällt das leider zunehmend auf.
 
Was man auch nicht vergessen sollte: Ein M1 hat 16Milliarden Transistoren. Ein Renoir dagegen hat 9,8Milliarden Transistoren.(jeweils Zahlen von Wiki Chip )
Die Flächeneffizienz ist bei Apple also garnicht so großartig. Aber man leistet sich halt die 5nm Fertigung mit einem eigentlich riesigen Chip.
 
Das mit den wenigen Befehlen stimmt heute eigentlich nicht mehr.


Und wieso erreicht ein IBM z15 dann über 5Ghz?
Intel ist seit dem Pentium 4 auf interne Risc Architektur umgestiegen. Mit der CISC Technologie intern wie extern wäre man nie über die 1GHz gekommen. (zur damaligen Zeit) Der Pentium 3 kann deshalb als letzter "echter" x86 angesehen werden.
EDIT:
Hier was dazu:
Zentrales Element des Pentium4 ist jedoch die Umsetzung der Assembler-Befehle in µOps (Mikrooperationen). Sie schaffen das notwendige Interface, um die CISC-Befehlsstruktur an das RISC-Ideal anzugleichen.
Dazu übersetzt der Pentium 4 jeden Befehl je nach Komplexität in mehrere µOps. Diese durchlaufen dann ganz im RISC-Ideal eine mehrstufige Pipeline. Bis Anfang 2004 nutzte der Pentium 4 eine 20-stufige Pipeline. Sechs Pipelines stehen ihm zur Verfügung, in denen er drei Fetches von µOps aus dem Trace-Cache starten kann. Inzwischen hat Intel das Design für Taktraten bis zu 5 GHz optimiert. Dafür musste man die Pipeline auf rekordverdächtige 31 Stufen verlängern.

Überlegung:
Was wäre, wenn man direkt diese "CISC-Befehlsstruktur" zur CPU senden würde, anstatt diese von der CPU erst umsetzen zu lassen. Das würde einen Layer verschwinden lassen und bestimmt massiv Speed bringen. So gesehen könnte Intel und AMD sehr viele schnellere CPUs bauen indem man diesen CISC Overhead einfach weglassen würde. Vielleicht können die PCGH Experten dazu eine Antwort geben !?
Was man auch nicht vergessen sollte: Ein M1 hat 16Milliarden Transistoren. Ein Renoir dagegen hat 9,8Milliarden Transistoren.(jeweils Zahlen von Wiki Chip )
Die Flächeneffizienz ist bei Apple also garnicht so großartig. Aber man leistet sich halt die 5nm Fertigung mit einem eigentlich riesigen Chip.

Und wenn man die GPU mitberücksichtigt ?
 
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Überlegung:
Was wäre, wenn man direkt diese "CISC-Befehlsstruktur" zur CPU senden würde, anstatt diese von der CPU erst umsetzen zu lassen. Das würde einen Layer verschwinden lassen und bestimmt massiv Speed bringen. So gesehen könnte Intel und AMD sehr viele schnellere CPUs bauen indem man diesen CISC Overhead einfach weglassen würde.
Wenn du das direkt "weitergibst" passiert genau gar nix weil die CPUs diese Befehe nicht verarbeiten können. Um die so umzubauen dass die Befehle verarbeitbar sind sind wiederum Strukturen notwendig, die insbesodnere bei General-Purpose Chips viel zu komplex werden um effizient zu sein.
Diese Aufteilung in µOps ist die einzige sinnvolle Option um die ganze Geschichte performant abarbeiten zu können.

Es ist an manchen Stellen schon ein bisschen belustigend (ohne das böse zu meinen): Da kommen User und zweifeln absolut grundlegende Strukturen moderner CPUs an weil ja alles sonst so viel besser und schneller wäre. Klar. Seid ihr wirklich so von euch selbst überzeugt dass ihr glaubt hier DIE Superidee gefunden zu haben wo Heerscharen von spezielisierten Ingenieuren bei AMD, Intel usw. in Jahrzehnten nicht drauf gekommen sind? :ugly:
Mal ehrlich, da arbeiten zig sehr, sehr intelligente Leute deren Lebensinhalt es ist, Mikroarchitekturen so performant wie möglich zu gestalten. Wenn es so einfach wäre wie "lasst das mit den µOps sein und schon ist alles viel schneller" hätten die das in den 90er Jahren schon so gemacht.
 
So wie du das schreibst könnte man fast meinen die ganze Welt sei bescheuert weil weite Teile noch x86 benutzen und du hast alleine die neue Weltordnung erkannt. :ka:
NVIDIA hat Sie erkannt.
Die Server der Zukunft laufen auf ARM CPUs mit CUDA GPUs für die AI Berechnungen.

Ich will dir nicht absprechend dass viele Punkte die du nennst durchaus relevant sind aber es ist weder "x86 ist überall besser" noch "ARM ist schon immer besser gewesen" - die Wahrheit liegt in der Mitte - jeder hat Stärken und Schwächen. Und da die Reaktionszeiten gearde in Märkten wo es keinen klaren Sieger gibt und die weltweit etabliert sind in die Jahrzehnte gehen kannste dich zwar auf den Kopf stellen aber das wird nichts daran ändern dass der Marktanteil x86 gegenüber ARM sich auch 2022 oder 2023 nicht wesentlich geändert haben wird (genau wie er es schon die letzten 10 Jahre nicht gemacht hat wo es auch schon so euphorische ARM-Verfechter wie dich gab). Das ist kein Vorwurf sondern schlicht die Erfahrung der letzten 30 Jahre.
Personen mit Weitsicht, können an der Börse, in 10 Jahren ihr Geld verzehnfachen. Andere behalten halt ihre Intel Aktien...

Auch wenn dus nicht wahrhaben willst - im Jahre 2030 wird noch immer die weit überwiegende Zahl an PCs auf x86-CPUs laufen, die meisten Autos mit fossilen Energieträgern fahren, die Mehrheit der Handys 4G nutzen und 2,4 GHz-WLAN verbreitet sein, Leute auf FullHD und WQHD-TFTs schauen und Deutsche sich über irre schnelles Internet freuen wenn sie stabile 100 MBit reinkriegen. Und der letzte Coronafall wird in Deutschland noch per Fax ans RKI übermittelt.

Es ist schmerzlich zu erfahren dass die Welt so "langsam" ist - aber wenn man 30, 40, 50 Jahre alt wird fällt das leider zunehmend auf.

Es ist wahr, das es alles zu langsam geht. Aber in den nächsten 10 Jahren, wird mehr passieren als in den vergangenen 90 Jahren. Denn seit 90 Jahren fahre Otto-Motoren herum, in 10 Jahren wird das E-Auto oder das Wasserstoff-Auto, mehr als 30% Marktanteil haben. In 20 Jahren sogar 90%.

Die Welt der IT hat sich in den letzten 40 Jahren so schnell gedreht, das man sagen kann, so eine Revolution in so kurzer Zeit, gab es noch nie auf dem Planeten.
Die Menschen gibt es 100.000 Jahre! Den Computer erst 80 Jahre. Das Auto erst 130 Jahre... Den Staubsauger erst 100 Jahre... So gesehen erleben WIR zum ersten mal seit Anbeginn der Menschheit eine Evolution, die es sonst noch nie gab.
 
Die Menschen gibt es 100.000 Jahre! Den Computer erst 80 Jahre. Das Auto erst 130 Jahre... Den Staubsauger erst 100 Jahre... So gesehen erleben WIR zum ersten mal seit Anbeginn der Menschheit eine Evolution, die es sonst noch nie gab.
Stimmt. Und diese Geschwindiglkit hat dummerweise auch die Eigenschaft, genauso schnell in die Falsche Richtung laufen zu können. Klar, man kann heute an der Börse mitz Glück in 3 Jahren sien Geld verzehnfachen. Tesla beispielsweise. Aber genauso schnell kanns auch wieder runtergehen. Das wollen/können die euphorischen Leute in diesen Situationen nicht sehen (das ist eine Charakteristik der Übertreibung) aber tesla kann auch innerhalb von 3 Monaten von 500 auf 50 Dollar fallen wenn die mehrheit der Menschen bemerken sollte, dass ein KGV von 1000+ echt nicht so geil ist und es noch andere Hersteller von e-Fahrzeugen gibt (die aktuell schon sehr viel mehr davon verkaufen als Tesla).

Natürlich geht alles sehr viel schneller als noch vor 50 oder 100 Jahren, gar keine Frage, besonders im IT-Bereich. Aber die Wunderwelt ist am Ende doch nicht ganz so wundersam wie viele denken. 2000 nannte man das Dotcom-Blase, aktuell sind die Berwertungen noch weit höher als damals (vor allem weil die Großbanken wie FED und EZB diesmal mitmachen) und es gibt noch andere abgekoppelte Blasen (wie etwa Bitcoin) aber das prinzip ist dasselbe wie die letzten Jahrhunderte. Und auch dieses mal wirds wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen ("Diesmal ist alles anders" ist immer der letzte Satz der vorm Crash kommt^^). Je höher und länger es vorher übertrieben war desto schmerzhafter.

Die Geschwindigkeit der Aktienübertreibungen bilden die Realwirtschaft (leider) nicht ab. Auch der S&P500 wird noch realisieren dass die Wirtschaftsleistung und Innovationskraft der Welt die aktuellen Bewertungen nicht im Geringsten rechtrfertigen können. Die Frage ist nicht ob es knallt sondern wann und vor allem wie. Denn entweder die Börsen verlieren mal 50-80% ihres Wertes wies früher war... oder (wahrscheinlicher finde ich - weil nicht sein kann was nicht sein darf) die Aktienstände werden mit gewalt geahlten von der Notenpresse und der Wert des Geldes verliert eben die 50-80% (man nannte es Inflation). Kommt aufs Selbe raus nur ist der kleine Mann der Dumme was immer gern genommen wird.

...aber das schweift dann doch ziemlich vom Kernthema ab.^^
 
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Es ist an manchen Stellen schon ein bisschen belustigend (ohne das böse zu meinen): Da kommen User und zweifeln absolut grundlegende Strukturen moderner CPUs an weil ja alles sonst so viel besser und schneller wäre. Klar. Seid ihr wirklich so von euch selbst überzeugt dass ihr glaubt hier DIE Superidee gefunden zu haben wo Heerscharen von spezielisierten Ingenieuren bei AMD, Intel usw. in Jahrzehnten nicht drauf gekommen sind? :ugly:
Mal ehrlich, da arbeiten zig sehr, sehr intelligente Leute deren Lebensinhalt es ist, Mikroarchitekturen so performant wie möglich zu gestalten. Wenn es so einfach wäre wie "lasst das mit den µOps sein und schon ist alles viel schneller" hätten die das in den 90er Jahren schon so gemacht.
Der Erfolg von x86 liegt nicht darin, weil die CPUs so toll und einfach zu Programmieren sind oder die Architektur so toll und einfach ist. x86 gibt es nur aus einem Grund noch. ALTE Software läuft auch auf neuen CPUs. Die Kompatibilität ist der Grund und auch der Grund, wieso x86 veraltet ist. Du kannst 2020 auf einem neuen PC immer noch DOS booten!!! DOS von 1981!
Alle CPU Designs die später gekommen sind, sind besser als x86! Nur x86 hatte sich bereits durchgesetzt.
Heute gibt es viele CPU Designs, die eindeutig schöner sind!

Hier werden gerade 230 Millionen Euro in die RISC-V Weiterentwicklung gesteckt:
 
Der Erfolg von x86 liegt nicht darin, weil die CPUs so toll und einfach zu Programmieren sind oder die Architektur so toll und einfach ist. x86 gibt es nur aus einem Grund noch. ALTE Software läuft auch auf neuen CPUs.
Stimmt ebenfalls. Denn die Welt kann nichts mit Chips anfangen die superduperultraschnell sind aber auf denen 99% der weltweiten Software halt nicht läuft.

Es gibt einen Prozess der seit Jahrzehnten läuft und der x86-Funktionen nach und nach begräbt und neue Befehlssätze implementiert - das alles so langsam dass der Ottonormalmensch es nicht bemerkt (heutige x86er CPUs sind meilenweit von denen aus den 80ern entfernt). Grundlegende x86-Befehle die aus den 80ern stammen machen nur noch einen verschwindend geringen Teil moderner CPUs aus und sind faktisch völlig irrelevant - da wird nur noch ne Grundkompatibilität mit nem Quadratmillimeter Die-Fläche garantiert dass Uralt-Software nicht völlig stirbt. Der Prozess läuft - nur eben in Jahrzehnten und nicht in Jahren.
 
Edit:
Das kompatibilitäts Argument hat sich aber heutzutage selbst überholt. Denn heutige CPUs sind schnell genug um anderen Code zu recompilieren und wieder nativ auszuführen on the Fly. Deshalb wird es immer unwichtiger ob eine CPU kompatibel mit alter Software ist. Man läßt den Code einfach per Just in Time recompilieren. Das ging vor 10 Jahren noch nicht !
Es gibt einen Prozess der seit Jahrzehnten läuft und der x86-Funktionen nach und nach begräbt und neue Befehlssätze implementiert - das alles so langsam dass der Ottonormalmensch es nicht bemerkt (heutige x86er CPUs sind meilenweit von denen aus den 80ern entfernt). Grundlegende x86-Befehle die aus den 80ern stammen machen nur noch einen verschwindend geringen Teil moderner CPUs aus und sind faktisch völlig irrelevant - da wird nur noch ne Grundkompatibilität mit nem Quadratmillimeter Die-Fläche garantiert dass Uralt-Software nicht völlig stirbt. Der Prozess läuft - nur eben in Jahrzehnten und nicht in Jahren.

Leider stimmt das nicht. Seit dem 286er und dem 386er mit seiner MMU und 32Bit Registern, hat sich an der externen Architektur nichts mehr geändert. Ich würde sogar sagen, das ein heutiges Programm zu 95% immer noch auf einem 386er laufen würde. (Zwar unendlich langsam, aber es läuft!)
Alle tollen neuen Opcodes-Erweiterungen, die seit dem 386er in die CPU gewandert sind, angefangen bei MMX MMX2 SSE SSE2 usw., werden bei einem Standard Programm, gar nicht genutzt! Das sind Multimedia Erweiterungen! Auch die 64Bit Erweiterung bei x86 ist einfach nur schlecht umgesetzt und wurde unter dem Aspekt der Abwärtskompatibilität so schlecht gemacht. Intel hatte eine bessere 64Bit erweiterung für x86! Das hätte aber bedeutet, das keine 32Bit Programme mehr gelaufen wären. Microsoft hatte damals entschieden nur eine 64Bit Erweiterung zu unterstützen und deshalb wurde das kompatibelste genommen. Leider !

Fun Fakt: Intel mußte die AMD64 Architektur bei AMD lizenzieren und zahlt heute noch dafür Geld !
 
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Und wenn man die GPU mitberücksichtigt ?
Renoir hat eine nicht zuu langsame GPU und auch das ganze IO Zeugs mit im Die, ist also ebenfalls ein vollwertiges SOC. Deswegen habe ich den auch zum Vergleich herangezogen. Apple nutzt also tatsächlich 63% mehr Transistoren für einen Chip mit vergleichbarem Funktionsumfang.
Anandtech hat beim ersten Vergleich der Spieleleistung (wir sind hier ja bei PCGH ;) ) leider einen voll aktivierten M1 (die Mac Mini Variante, die im Air hätte wohl einen GPU Kern deaktiviert) gegen einen Teil aktivierten Renoir(4700U, dem fehlen SMT und eine CU, interessanter weise taucht der 4800U ohne dieses Handicap bei den CPU-Tests plötzlich auf).
Wenn ich mal dreist die Tomb Raider Ergebnisse mit perfekter Skalierung umrechne hätte ein voller Renoir 46FPS schaffen müssen. Dann wäre der M1 "nur" 58% schneller. In den CPU Tests ist der vollaktive 4800U gar auf Augenhöhe.
Ergo ist der M1 ein sehr gutes SOC was sich tatsächlich nicht vor der Technik von AMD und Intel verstecken muss, aber eben auch kein Wunderchip sondern in etwa das was man erwarten darf wenn man DEN Transistorcount in ein modernes Design rein buttert.
 
Edit:
Inel hatte eine bessere 64Bit erweiterung für x86! Das hätte aber bedeutet, das keine 32Bit Programme mehr gelaufen wären. Microsoft hatte damals entschieden nur eine 64Bit Erweiterung zu unterstützen und deshalb wurde das kompatibelste genommen. Leider !

Fun Fakt: Intel mußte die AMD64 Architektur bei AMD lizenzieren und zahlt heute noch dafür Geld !
Ob IA64 pauschal besser war lässt sich nicht sagen (es war jedenfalls ne Freude dafür Compiler zu entwerfen) und Intel lozenziert von AMD zwar die ERWEITERUNG von x86, aber AMD bezieht die x86 Grundlage noch immer von Intel. Wie auch immer, der Befehlssatz macht nur einen minimslsten Bruchteil einer CPU aus, demzufolge ist es letztlich nicht entscheidend welcher Befehlssatz arbeitet wenn man rein von der Leistung ausgeht.
Auch ist ARM nicht pauschal effizienter als x86, sber die aktuellen ARM Designs sind halt alle auf spezielle Einsatzzwecke zugeschnitten/designed, während man diese mit einer sehr allgemein gehaltenen x86 CPU vergleicht.
Ob der M1 unter einem OS wie Windows, mit einer TDP von 95 auch nur irgendein Licht sehen würde ist nicht klar. Er ist halt ausgelegt für Mac/i/iPadOS, den dort nicht vorhandenen Sicherheitsproblemen die bei Win+ ×86 alle gestopft sind(und Leistung kosten), der Hardwarezugriff kann viel direkter erfolgen, da Chip UND das OS vom selben Hersteller kommen, alte Zöpfe (div Befehlssatzerweiterungen und Sonderbefehle) nicht beachtet werden müssen etc etc.
Am Ende kommt raus, dass der M1 ein feiner aber keinenfalls generell überlegener Chip ist. Aber innerhalb der Apple Produkte natürlich perfekt zugeschnitten ist und dort natürlich wunderbar seine Dienste antreten kann.
 
Auch die 64Bit Erweiterung bei x86 ist einfach nur schlecht umgesetzt und wurde unter dem Aspekt der Abwärtskompatibilität so schlecht gemacht.
Was genau ist daran schlecht?
Intel hatte eine bessere 64Bit erweiterung für x86!
Die wäre?
Fun Fakt: Intel mußte die AMD64 Architektur bei AMD lizenzieren und zahlt heute noch dafür Geld !
Warum denkst du dir immer solche Geschichten aus?
 
Edit:
Das kompatibilitäts Argument hat sich aber heutzutage selbst überholt. Denn heutige CPUs sind schnell genug um anderen Code zu recompilieren und wieder nativ auszuführen on the Fly. Deshalb wird es immer unwichtiger ob eine CPU kompatibel mit alter Software ist. Man läßt den Code einfach per Just in Time recompilieren. Das ging vor 10 Jahren noch nicht !
Dafür muss Microsoft etc. aber erst mal auf OpenSource umstellen.

Wenn alles so einfach wäre, hätten wir heute auch jede Software und alle Spiele für Linux.
 
Dafür muss Microsoft etc. aber erst mal auf OpenSource umstellen.

Wenn alles so einfach wäre, hätten wir heute auch jede Software und alle Spiele für Linux.

Ist es! Es laufen 90% aller Windows Spiele unter Linux!

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Was genau ist daran schlecht?

Die wäre?

Warum denkst du dir immer solche Geschichten aus?
 
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