GENAU DAS MACHT APPLE JETZT !jede Architektur hat vor und Nachteile. Bzw Befehlssatz. Zu glauben, dass ARM pauschal besser ist als x86 ist naiv. Übrigens hat auch Intel eine ARM Lizenz und hat auch ARM Prozessoren gebaut. Wenn man dort der Meinung wäre ARM wäre besset, würde man nicht jährlich Milliarden in x86 investieren, sondern enorm mächtige ARM Cotes bauen die bei Bedarf x86 emulieren
Siehe oben!Bloß wenn man eh alles emulieren muss, kann man auch gleich nen X86 nehmen.
Es wird nicht Emuliert! Das ist das geile am neuen Rosetta. Der x86 Code wird in Arm v8 Code umgewandelt, EINMAL! Danach läuft das x86 Programm als natives Arm Programm. (Stichwort JIT-Compiler)Und so eine Emulation kostet in die Richtung erst recht richtig Leistung.
Na, Du bist aber gut auf die Intel Werbetrommel reingefallen!Ne, die zeigen nur was geschieht wenn unwissende mit keinen Hintergrundwissen nur Bildchen anschauen.
RISC wird für einfache Aufgaben immer deutlich effizienter sein als x86 - liegt schon in der Natur der Sache. Nur ist auch das Gegenteil der Fall - für allgemeine Anwendungen - sprich unzählige Unterschiedliche Aufgaben - wird sie nie an die Leistung von komplexeren Architekturen ala x86_64 rankommen. Und auch das liegt direkt an der Natur der Sache und kann fundamental nicht geändert werden egal wie viel die Fanboys rumjammern.
(Ist das gleiche mit GPUs - eine CPU kann für Bildberechnungen nicht mal annähernd mithalten, genauso wie eine GPU nicht für allgemeine Anwendungen geeignet ist).
Das ist ungefähr so wahrscheinlich wie dass 2022 nur noch Elektroautos auf der Welt fahren und alle Energie mit Wasserstoff gewonnen wird und ähnlcihe Fantasien.Und in einem Jahr wird die Emulation nicht mehr nötig sein, weil alle Software recompiliert wurde von den Anbietern
Das mit den wenigen Befehlen stimmt heute eigentlich nicht mehr.Eine CPU die wenige Befehle hat, die einfach sind und wenig können, nennt man Risc.
Und wieso erreicht ein IBM z15 dann über 5Ghz?Anders waren die hohen Taktfrequenzen nicht zu erreichen.
Das ist ungefähr so wahrscheinlich wie dass 2022 nur noch Elektroautos auf der Welt fahren und alle Energie mit Wasserstoff gewonnen wird und ähnlcihe Fantasien.
Selbst WENN es so käme dass Apples M1,2,3-CPUs allen anderen auf dem Markt in Leistung und Effizenz um Faktor 2 überlegen wären (um mal ein illusoriosches Szenario zu zeichnen) würde es dennoch ein, zwei Jahrzehnte dauern bis die Welt sich darauf geändert / eingestellt hat. Die Zeiträume sind SEHR viel größer als du es dir so vorstellst.
Wenn ARM/RISC tatsächlich in allen relevanten Punkten mal besser als x86/CISC sein sollte (was nach wie vor zu beweisen ist) dauert es locker 20 Jahre bis der Markt komplett umgestiegen ist. Eher länger. Willkommen in der Realität. Niemand im HPC-Bereich interessiert sich für ARM/Apple/M1/Kram. Dafür müssen sie erst mal über mehrere Jahre hinweg VIEL mehr Performance und Effizienz bieten um überhaupt einen hinreichenden Ansatz zuschaffen für die Großen in einem Umstieg (der zig Milliarden kostet) zu investieren.
Nope!Der Vergleich zur Elekromobilität ist da gar nicht mal schlecht: Die Technik ist viel sparsamer, viel effizienter, viel billiger zu produzieren (außer dem Akku noch momentan) und viel ausfallsicherer und dennoch - nach gefühlten 10 Jahren kommts erst so ganz langsam mal in Fahrt dass man in freier Wildbahn man das eine oder andere e-Auto sieht. Das dauert noch 10-20 Jahre bis es Mainstream ist. So in etwa ist das mit Mikroarchitekturen auch.

Wie kommst du bitte darauf?x86 ist hoffnungslos veraltet!
Intel ist seit dem Pentium 4 auf interne Risc Architektur umgestiegen. Mit der CISC Technologie intern wie extern wäre man nie über die 1GHz gekommen. (zur damaligen Zeit) Der Pentium 3 kann deshalb als letzter "echter" x86 angesehen werden.Das mit den wenigen Befehlen stimmt heute eigentlich nicht mehr.
Und wieso erreicht ein IBM z15 dann über 5Ghz?
Was man auch nicht vergessen sollte: Ein M1 hat 16Milliarden Transistoren. Ein Renoir dagegen hat 9,8Milliarden Transistoren.(jeweils Zahlen von Wiki Chip )
Die Flächeneffizienz ist bei Apple also garnicht so großartig. Aber man leistet sich halt die 5nm Fertigung mit einem eigentlich riesigen Chip.
Wenn du das direkt "weitergibst" passiert genau gar nix weil die CPUs diese Befehe nicht verarbeiten können. Um die so umzubauen dass die Befehle verarbeitbar sind sind wiederum Strukturen notwendig, die insbesodnere bei General-Purpose Chips viel zu komplex werden um effizient zu sein.Überlegung:
Was wäre, wenn man direkt diese "CISC-Befehlsstruktur" zur CPU senden würde, anstatt diese von der CPU erst umsetzen zu lassen. Das würde einen Layer verschwinden lassen und bestimmt massiv Speed bringen. So gesehen könnte Intel und AMD sehr viele schnellere CPUs bauen indem man diesen CISC Overhead einfach weglassen würde.

NVIDIA hat Sie erkannt.So wie du das schreibst könnte man fast meinen die ganze Welt sei bescheuert weil weite Teile noch x86 benutzen und du hast alleine die neue Weltordnung erkannt.![]()
Personen mit Weitsicht, können an der Börse, in 10 Jahren ihr Geld verzehnfachen. Andere behalten halt ihre Intel Aktien...Ich will dir nicht absprechend dass viele Punkte die du nennst durchaus relevant sind aber es ist weder "x86 ist überall besser" noch "ARM ist schon immer besser gewesen" - die Wahrheit liegt in der Mitte - jeder hat Stärken und Schwächen. Und da die Reaktionszeiten gearde in Märkten wo es keinen klaren Sieger gibt und die weltweit etabliert sind in die Jahrzehnte gehen kannste dich zwar auf den Kopf stellen aber das wird nichts daran ändern dass der Marktanteil x86 gegenüber ARM sich auch 2022 oder 2023 nicht wesentlich geändert haben wird (genau wie er es schon die letzten 10 Jahre nicht gemacht hat wo es auch schon so euphorische ARM-Verfechter wie dich gab). Das ist kein Vorwurf sondern schlicht die Erfahrung der letzten 30 Jahre.
Auch wenn dus nicht wahrhaben willst - im Jahre 2030 wird noch immer die weit überwiegende Zahl an PCs auf x86-CPUs laufen, die meisten Autos mit fossilen Energieträgern fahren, die Mehrheit der Handys 4G nutzen und 2,4 GHz-WLAN verbreitet sein, Leute auf FullHD und WQHD-TFTs schauen und Deutsche sich über irre schnelles Internet freuen wenn sie stabile 100 MBit reinkriegen. Und der letzte Coronafall wird in Deutschland noch per Fax ans RKI übermittelt.
Es ist schmerzlich zu erfahren dass die Welt so "langsam" ist - aber wenn man 30, 40, 50 Jahre alt wird fällt das leider zunehmend auf.
Stimmt. Und diese Geschwindiglkit hat dummerweise auch die Eigenschaft, genauso schnell in die Falsche Richtung laufen zu können. Klar, man kann heute an der Börse mitz Glück in 3 Jahren sien Geld verzehnfachen. Tesla beispielsweise. Aber genauso schnell kanns auch wieder runtergehen. Das wollen/können die euphorischen Leute in diesen Situationen nicht sehen (das ist eine Charakteristik der Übertreibung) aber tesla kann auch innerhalb von 3 Monaten von 500 auf 50 Dollar fallen wenn die mehrheit der Menschen bemerken sollte, dass ein KGV von 1000+ echt nicht so geil ist und es noch andere Hersteller von e-Fahrzeugen gibt (die aktuell schon sehr viel mehr davon verkaufen als Tesla).Die Menschen gibt es 100.000 Jahre! Den Computer erst 80 Jahre. Das Auto erst 130 Jahre... Den Staubsauger erst 100 Jahre... So gesehen erleben WIR zum ersten mal seit Anbeginn der Menschheit eine Evolution, die es sonst noch nie gab.
Der Erfolg von x86 liegt nicht darin, weil die CPUs so toll und einfach zu Programmieren sind oder die Architektur so toll und einfach ist. x86 gibt es nur aus einem Grund noch. ALTE Software läuft auch auf neuen CPUs. Die Kompatibilität ist der Grund und auch der Grund, wieso x86 veraltet ist. Du kannst 2020 auf einem neuen PC immer noch DOS booten!!! DOS von 1981!Es ist an manchen Stellen schon ein bisschen belustigend (ohne das böse zu meinen): Da kommen User und zweifeln absolut grundlegende Strukturen moderner CPUs an weil ja alles sonst so viel besser und schneller wäre. Klar. Seid ihr wirklich so von euch selbst überzeugt dass ihr glaubt hier DIE Superidee gefunden zu haben wo Heerscharen von spezielisierten Ingenieuren bei AMD, Intel usw. in Jahrzehnten nicht drauf gekommen sind?
Mal ehrlich, da arbeiten zig sehr, sehr intelligente Leute deren Lebensinhalt es ist, Mikroarchitekturen so performant wie möglich zu gestalten. Wenn es so einfach wäre wie "lasst das mit den µOps sein und schon ist alles viel schneller" hätten die das in den 90er Jahren schon so gemacht.
Stimmt ebenfalls. Denn die Welt kann nichts mit Chips anfangen die superduperultraschnell sind aber auf denen 99% der weltweiten Software halt nicht läuft.Der Erfolg von x86 liegt nicht darin, weil die CPUs so toll und einfach zu Programmieren sind oder die Architektur so toll und einfach ist. x86 gibt es nur aus einem Grund noch. ALTE Software läuft auch auf neuen CPUs.
Es gibt einen Prozess der seit Jahrzehnten läuft und der x86-Funktionen nach und nach begräbt und neue Befehlssätze implementiert - das alles so langsam dass der Ottonormalmensch es nicht bemerkt (heutige x86er CPUs sind meilenweit von denen aus den 80ern entfernt). Grundlegende x86-Befehle die aus den 80ern stammen machen nur noch einen verschwindend geringen Teil moderner CPUs aus und sind faktisch völlig irrelevant - da wird nur noch ne Grundkompatibilität mit nem Quadratmillimeter Die-Fläche garantiert dass Uralt-Software nicht völlig stirbt. Der Prozess läuft - nur eben in Jahrzehnten und nicht in Jahren.
Renoir hat eine nicht zuu langsame GPU und auch das ganze IO Zeugs mit im Die, ist also ebenfalls ein vollwertiges SOC. Deswegen habe ich den auch zum Vergleich herangezogen. Apple nutzt also tatsächlich 63% mehr Transistoren für einen Chip mit vergleichbarem Funktionsumfang.Und wenn man die GPU mitberücksichtigt ?
) leider einen voll aktivierten M1 (die Mac Mini Variante, die im Air hätte wohl einen GPU Kern deaktiviert) gegen einen Teil aktivierten Renoir(4700U, dem fehlen SMT und eine CU, interessanter weise taucht der 4800U ohne dieses Handicap bei den CPU-Tests plötzlich auf).Ob IA64 pauschal besser war lässt sich nicht sagen (es war jedenfalls ne Freude dafür Compiler zu entwerfen) und Intel lozenziert von AMD zwar die ERWEITERUNG von x86, aber AMD bezieht die x86 Grundlage noch immer von Intel. Wie auch immer, der Befehlssatz macht nur einen minimslsten Bruchteil einer CPU aus, demzufolge ist es letztlich nicht entscheidend welcher Befehlssatz arbeitet wenn man rein von der Leistung ausgeht.Edit:
Inel hatte eine bessere 64Bit erweiterung für x86! Das hätte aber bedeutet, das keine 32Bit Programme mehr gelaufen wären. Microsoft hatte damals entschieden nur eine 64Bit Erweiterung zu unterstützen und deshalb wurde das kompatibelste genommen. Leider !
Fun Fakt: Intel mußte die AMD64 Architektur bei AMD lizenzieren und zahlt heute noch dafür Geld !
Was genau ist daran schlecht?Auch die 64Bit Erweiterung bei x86 ist einfach nur schlecht umgesetzt und wurde unter dem Aspekt der Abwärtskompatibilität so schlecht gemacht.
Die wäre?Intel hatte eine bessere 64Bit erweiterung für x86!
Warum denkst du dir immer solche Geschichten aus?Fun Fakt: Intel mußte die AMD64 Architektur bei AMD lizenzieren und zahlt heute noch dafür Geld !
Dafür muss Microsoft etc. aber erst mal auf OpenSource umstellen.Edit:
Das kompatibilitäts Argument hat sich aber heutzutage selbst überholt. Denn heutige CPUs sind schnell genug um anderen Code zu recompilieren und wieder nativ auszuführen on the Fly. Deshalb wird es immer unwichtiger ob eine CPU kompatibel mit alter Software ist. Man läßt den Code einfach per Just in Time recompilieren. Das ging vor 10 Jahren noch nicht !
Dafür muss Microsoft etc. aber erst mal auf OpenSource umstellen.
Wenn alles so einfach wäre, hätten wir heute auch jede Software und alle Spiele für Linux.
Was genau ist daran schlecht?
Die wäre?
Warum denkst du dir immer solche Geschichten aus?