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[Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

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Volt-Modder(in)
[Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

[Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

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Dies ist ein interaktives Inhaltsverzeichnis welches euch einen kurzen Überblick über den Inhalt des Tests vermitteln soll. Die einzelnen Menüpunkte lassen sich anklicken und navigieren euch direkt zum ausgewählten Eintrag. Weiterhin befindet sich unter jedem Abschnitt ein "Zurück zum Inhaltsverzeichnis"-Verweis, mit dem Ihr direkt zum Inhaltsverzeichnis zurückkommt. Die Vorschaubilder können durch Anklicken in ihrer vollen Größe angezeigt werden. Die Darstellung erfolgt in einem neuen Tab, so dass Ihr an der gleichen Stelle des Tests weiterlesen könnt. Die Benchmarks sind neuerdings in den Anhang ausgelagert worden. So ist der eigentliche Test wesentlich übersichtlicher.​




An dieser Stelle möchte ich mich bei Adata bedanken, die mir ein Muster für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
Auch möchte ich mich bei Caseking, Asus, MSI und Enermax für die freundliche und unkomplizierte Bereitstellung weiterer Komponenten für das Testsystem bedanken.​






Wie bei fast jedem Launch einer neuen Prozessor-Generation überarbeiten viele Hersteller von Speicher-Kits ihr Portfolio und präsentieren für die neue Plattform angepasste Speichermodule. Adata hat den Verkaufsstart der neuen Ivy-Bridge-Prozessoren zum Anlass genommen, die bereits länger erhältliche XPG Xtreme Serie mit zwei neuen High-End-Speicher-Kits zu erweitern. Die zwei neu vorgestellten Speicher-Kits sind beide für den DDR3-2133-Modus mit Latenzzeiten von CL10-11-11-30 bei einer Spannung von 1,65 Volt spezifiziert. Lediglich in der Kapazität unterscheiden sich beide Kits. Eine Variante besteht aus zwei 4 GiByte großen Modulen, die zweite Variante aus zwei 8 GiByte großen Modulen. Im folgenden Test muss die aus zwei 8 GiByte großen Modulen bestehende Variante zeigen, ob sie trotz der Kapazität noch über Overclocking-Reserven verfügt.​






Adata liefert das Speicher-Kit der XPG Xtreme Serie in einer einfachen und kompakten Plastikverpackung aus. Der Vorderseite der Verpackung kann man entnehmen, dass es sich bei diesem Kit um ein Dual-Channel-Kit handelt. Es besteht aus zwei 8 GiByte großen Speichermodulen die für den DDR3-2133-Modus (1.066 MHz) spezifiziert sind. Da Adata eine einfache Plastikverpackung verwendet, sind die beiden Speichermodule direkt sichtbar. So lassen sich den beiden Modulen auch die genauen Spezifikationen entnehmen. Ein kleiner Hinweis in der unteren rechten Ecke weist darauf hin, dass das Speicher-Kit über eine lebenslange Garantie verfügt. Diese ist in Deutschland allerdings auf den maximalen Zeitraum von 10 Jahren begrenzt.

Auf der Rückseite der Verpackung finden Käufer Informationen sowie eine kleine Produktbeschreibung über das Speicher-Kit. Adata umwirbt das neue XPG Xtreme Series Speicher-Kit damit, dass es die anspruchsvollen Qualitätskontrollvorschriften bestanden hat. Durch diese Eigenschaft sind die Speichermodule ideal High-End-Computersysteme geeignet. Leider kann man der Verpackung keine Details über die Spezifikationen entnehmen. Lediglich ein kleiner Aufkleber mit der Bezeichnung „AX3U2133XW8G10-2X“ weist darauf hin um welches Speicher-Kit es sich genau handelt. Der Lieferumfang fällt wie bei den meisten Speicher-Kits aber dürftig aus. Auf zusätzliche Dreingaben wie einen Case-Badge oder ähnliches verzichtet Adata. Klappt man die Pappeinlage der Verpackung auf findet man eine kurze aber detaillierte Anleitung vor, wie der Arbeitsspeicher verbaut wird. Die kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung ist sowohl in Englisch als auch Japanisch abgedruckt.​








In Sachen Optik setzt Adata bei den neu vorgestellten XPG Xtreme Series Modulen voll auf Understatement. Das Design wurde von den bereits erhältlichen Speicher-Kits 1:1 übernommen. Dabei sticht direkt der kleine Heatspreader ins Auge. Durch die kompakten Abmessungen und einer Höhe von 3,1 cm passen die Speichermodule ohne Probleme unter jeden Kühler. Das übliche auf Kompatibilitätsprobleme prüfen entfällt damit. Selbst bei wuchtigen Kühlern wir dem Alpenföhn K2 passen die Adata XPG Xtreme Series Module ohne Probleme unter die Lüfter. Trotz der kleinen Kühlkörper und einer Speicherspannung von 1,65 Volt werden die Module auch bei starker Beanspruchung nur handwarm. Farblich ist der Heatspreader eher in einem schlichten Grau/Silber gehalten. Auf der Vor- beziehungsweise Rückseite ist neben dem „Adata“-Schriftzug auch noch das „Xtreme Series“-Logo zu finden. Damit die Speichermodule nicht zu eintönig ausschauen, hat Adata auf beiden Seiten jeweils kleine schimmernde Sterne lackiert. Ein netter Hingucker der die Module wirklich edel wirken lässt. Abhängig vom Winkel, aus dem man die Module betrachtet, stechen die auflackierten Sterne stärker beziehungsweise schwächer ins Auge. Weitere optische Highlights bieten die eher schlichten XPG Xtreme Series Module von Adata allerdings nicht.​



Adata ist neben beispielsweise GeIL noch einer der Hersteller, der bei der Platine der Speichermodule auf ein grünes PCB setzt. Auch wenn penible Casemodder dies wahrscheinlich stört, kann Entwarnung gegeben werden. Der Großteil des PCBs wird durch den silbernen Heatspreader verdeckt. Im verbauten Zustand ist kaum zu erkennen, dass Adata ein grünes PCB verwendet. Lediglich an den Ecken wo die Speichermodule mit dem Mainboard verankert werden, blitzt ein Stückchen des grünen PCBs hervor. Dennoch wirken die Speichermodule hochwertig und die Verarbeitung der Heatspreader lässt kein Spielraum für Kritik. Unter den Heatspreadern verbaut Adata bei dem hier getesteten Exemplar Speicher-Chips von Hynix. Jedes Speichermodul verfügt auf beiden Seiten über acht Speicher-Chips, was bei einer Modulkapazität von 8 GiByte, einer Größe von 512 MiByte pro Speicher-Chip entspricht. Als Bezeichnung kann man den Speicher-Chips „H5TQ4G83MFR“ entnehmen. Auf einer der beiden Seiten verfügen die Module über einen Sticker, auf dem die Spezifikationen abgedruckt sind. Neben der Taktrate finden Käufer auch noch Angaben zu den Latenzzeiten und der benötigten Spannung. Im Falle dieses Musters läuft das Kit im DDR3-2133-Modus (1.066 MHz) mit Latenzzeiten von CL10-11-11-30 und einer Spannung von 1,65 Volt.​



Damit weitere Bilder des Speicherkits angezeigt werden, bitte auf Klick "Show" klicken. Um das gewünschte Bild zu vergrößern, reicht es aus, dieses einfach anzuklicken.​







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Die Spezifikationen im Überblick: Das Speicher-Kit besteht aus zwei Riegeln mit je 8.192 MiByte. Die Module sind für den DDR3-2133-Modus (1.066 MHz) mit Latenzzeiten von CL10-11-11-23 zertifiziert und benötigen für den stabilen Betrieb eine Spannung von 1,65 Volt. Leider tritt Adata keine Aussage darüber, ob die XPG Xtreme Series Module sowohl für Intel- als auch AMD-Systeme zertifiziert sind.​



Das XMP-Profil für den DDR3-2133-Modus (1.066 MHz) wird richtig ausgelesen und angewandt. Die angewandten Latenzzeiten von CL10-11-11-30 stimmen mit denen im XMP-Profil hinterlegten Werten überein. Lediglich die Command Rate von „1T“ wird automatisch vom Bios gewählt, da diese nicht im XMP-Profil hinterlegt ist. Zusätzlich zum XMP-Profil verfügen die beiden Speichermodule auch noch über drei Fallback-Profile für 533, 609 und 685 MHz. Die für die Fallback-Profile hinterlegten Latenzzeiten wurden in einem kurzen Test auch alle richtig angewandt.​






Mit dem Release der dritten Generation Core-i-Prozessoren hat sich auch beim Thema Speicher-Overclocking wieder einiges verändert. War es mit der Kombination aus Core i7-2600K und Z68-Mainboard möglich maximal DDR3-2133 als Speicherteiler auszuwählen, bietet die neue Plattform deutlich mehr Möglichkeiten. Die Kombination aus neuem Z77-Mainboard und einem Core-ix-Prozessor der dritten Generation - wie beispielsweise einem Core i7-3770K - ermöglicht in der Theorie deutlich schnelleren Arbeitsspeicher zu verbauen. Je nach Mainboard und Bios steht Übertaktern maximal DDR3-3200 (1.600 MHz) als Speicherteiler zur Auswahl.

Neben der Tatsache, dass nun höhere Speicherteiler zur Auswahl stehen, hat Intel die verschiedenen Multiplikatoren überarbeitet. Neben den bekannten Speicherteilern wie DDR3-800, 1066, 1333, 1600, 1866, 2133, 2400, 2666, 2933 und 3200 stehen nun auch Speicherteiler für DDR3-1400, 1800, 2000, 2200, 2600, 2800 und 3000 zur Auswahl. Durch die zusätzlichen Multiplikatoren lässt sich der Speicher am Limit feiner austesten. Schafft ein DDR3-2133-Kit beispielsweise nicht den DDR3-2400-Modus, kann es immer noch im DDR3-2200-Modus verwendet werden.


An der eigentlichen Problematik der Plattform hat sich aber nichts verändert. Prozessoren der dritten Core-i-Generation können wie auch ihre Vorgänger nur minimal über den Referenztakt übertaktet werden. Durch die Erhöhung des Referenztakts wird der Speichertakt - abhängig vom Multiplikator – nur bedingt geändert. Wird der Speicher im DDR3-1600-Modus (800 MHz) betrieben, bewirkt eine Steigerung des Referenztakts von 100 auf 105 MHz, dass der Speicher nun mit 840 MHz (DDR3-1840-Modus) läuft. Kommt beispielsweise schnellerer DDR3-2133-Speicher (1.066 MHz) zum Einsatz, läuft dieser durch den auf 105 MHz gesteigerten Referenztakt mit 1.120 MHz (DDR3-2240-Modus). Je nach Mainboard und Bios sind in der Theorie (abhängig von maximalen Referenztakt des Prozessors) also beispielsweise bis zu 1.680 MHz (DDR3-3360-Modus) möglich.​






Passend zu Speichertest auf der neuen Sockel 1155 Plattform wurde auch das Testsystem entsprechend angepasst. Als Mainboard wird ein Gigabyte Z77X-UD5H Wifi mit Intel Z77 Chipsatz verwendet. Als Bios wird die zurzeit aktuelle Version „F8“ verwendet. Als Prozessor kommt ein Intel Core i7-3770K zum Einsatz. Damit der Prozessor auch ausreichend gekühlt wird, wurde ein Thermalright Archon verbaut. Für die Bildausgabe wird eine Radeon HD 7970 Dual-X OC-Edition von Sapphire genutzt. Das Testsystem ist im Übrigen vorgetestet. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass der hier getestete Speicher nicht limitiert wird. Die weiteren Komponenten des Testsystems im Überblick:​

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Werden die Adata XPG Xtreme Series Module im DDR3-1333-Modus (667 MHz) betrieben, lassen sich die Latenzzeiten bei einer Spannung von 1,50 Volt auf CL 7-8-8-21 verschärfen. Wird die Spannung auf 1,65 Volt erhöht lassen sich die Latenzzeiten auf CL6-7-7-18 verschärfen. Für ein Speicher-Kit bestehend aus zwei 8-GiByte-Riegeln sehr gute Werte. Viele vergleichbare Kits laufen im DDR3-1333-Modus nur mit Latenzzeiten von CL9-9-9-27. Mit noch schärferen Latenzzeiten bleibt der Bildschirm beim Systemstart direkt dunkel.​






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Im DDR3-1600-Modus (800 MHz) lassen sich die Latenzzeiten bei 1,50 Volt auf CL8-9-8-24 verschärfen. Mit CL8-8-8-24 ist es zwar möglich das System zu starten, der Ladevorgang von Windows bricht jedoch nach einigen Sekunden ab. Erst mit einer auf 1,65 Volt gesteigerten Speicherspannung sind CL8-8-8-24 stabil. Darüber hinaus lassen sich die Latenzzeiten 1,65 Volt sogar noch etwas weiter auf CL 7-8-8-21 optimieren. Mit CL7-8-7-21 startet das System zwar, der Stabilitätstest bricht nach einiger Zeit ab.​






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Im DDR3-1866-Modus (933 MHz) ereilt das Adata XPG Xtreme Series Kit sowohl bei 1,50 als auch bei 1,65 Volt einen kleinen Einbruch. Mit 1,50 Volt ist der DDR3-1866-Modus mit Latenzzeiten von CL9-10-10-27 möglich. Vergleichbare Speicher-Kits schaffen bei der gleichen Spannung bereits Latenzzeiten von CL9-10-9-27. Wird die Spannung auf 1,65 Volt erhöht, lassen sich die Latenzzeiten auf CL8-10-10-24 verschärfen. Zwar lässt sich das System auch mit CL8-10-9-24 starten, der Stabilitätstest kann nicht erfolgreich absolviert werden.​






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Im DDR3-2133-Modus (1.066 MHz) bietet das Adata XPG Xtreme Series Kit leider kein Tuning-Potenzial. Werden die Module mit der Standardspannung von 1,65 Volt betrieben, lassen sich die Latenzzeiten von CL10-11-11-30 nicht verbessern. Zwar kann mit CL10-11-10-30 ein kurzer Super PI Lauf absolviert werden, wirklich stabil ist das System mit diesen Einstellungen aber nicht. Wird die Spannung auf 1,50 Volt verringert sind maximal Latenzzeiten von CL11-11-11-31 möglich.​






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Werden die Latenzzeiten von CL10-11-11-30 auf CL11-12-12-31 gelockert, lassen sich die XPG Xtreme Series Module auch im DDR3-2400-Modus (1.200 MHz) betreiben. Als Spannung wurden dafür 1,65 Volt benötigt. Mit 1,50 Volt und Latenzzeiten von CL12-13-13-32 startete das System zwar, der Stabilitätstest brach nach wenigen Sekunden ab. Auch mit noch weiter gelockerten Latenzzeiten von CL13-14-14-33 war der DDR3-2400-Modus mit 1,50 Volt nicht möglich.​






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Dass das Speicher-Kit den Namenszusatz „Xtreme“ verdient, zeigen das Overclocking-Ergebnis für den DDR3-2600-Modus (1.300 MHz). Werden die Latenzzeiten nochmals leicht auf CL12-13-13-31 gelockert, läuft das Adata XPG Xtreme Series Kit ohne Probleme im DDR3-2600-Modus betreiben. Selbst der DDR3-2666-Modus (1.333 MHz) ist mit denselben Latenzzeiten kurzzeitig möglich. Der Stabilitätstest kann aber nicht erfolgreich absolviert werden. Hier limitieren die Speichermodule, mit anderem Speicher ist der DDR3-2666-Modus möglich.​






Da das Adat XPG Xtreme Series Kit aus zwei 8-GiByte-Modulen besteht, die ab Werk im DDR3-2133-Modus mit Latenzzeiten von CL10-11-11-30 laufen, fällt das Undervolting-Potenzial wie erwartet sehr gering aus. Gerade 8-GiByte-Module brauchen für solch hohe Taktraten meist 1,65 Volt und deutlich gelockerte Latenzzeiten. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Speichermodule nur auf 1,60 Volt undervolten lassen wenn sie mit den Werksspezifikationen betrieben werden. Deutlich besser fallen die Undervolting-Ergebnisse bei niedrigeren Taktraten aus. Der DDR3-1866-Modus ist beispielsweise bei 1,35 Volt mit Latenzzeiten von CL10-11-10-30 möglich. Werden die beiden Module im DDR3-1600-Modus betrieben, lassen sich die Latenzzeiten bei 1,35 Volt auf CL9-9-9-27 verschärfen.​






Benchmarks folgen sobald das Testsetup neu installiert ist.​






Auch wenn das hier getestete Adata XPG Xtreme Series Kit mit knapp 195,- Euro kein Schnäppchen ist, Enthusiasten und Overclocker kommen mit den Speichermodulen aber voll auf ihre Kosten. Gerade Speicher-Kits bestehend aus 8-GiByte-Modulen leiden meist unter Problematik das sich die Speichermodule kaum übertakten lassen. Dies trifft auf das erst kürzlich von Adata vorgestellte Speicher-Kit der XPG Xtreme Serie aber nicht zu.

Obwohl das Speicher-Kit ab Werk bereits im DDR3-2133-Modus (1.066 MHz) mit Latenzzeiten von CL10-11-11-30 bei 1,65 Volt läuft, sind mit leichten Entschärfungen der Latenzzeiten noch massig Reserven vorhanden. Werden die Latenzzeiten von CL10-11-11-30 auf CL11-12-12-31 gelockert, lassen sich die beiden Module ohne Probleme im DDR3-2400-Modus betreiben. Eine weitere Lockerung der Latenzzeiten auf CL12-13-13-31 ermöglicht sogar den stabilen Betrieb im DDR3-2600-Modus. Aber auch bei niedrigeren Taktraten kann das Kit punkten. So ist der DDR3-1600-Modus bei einer Spannung von 1,50 Volt mit CL8-9-8-24 möglich. Mit 1,65 Volt lassen sich die Latenzzeiten sogar auf CL7-8-8-21 verschärfen. Im DDR3-1866-Modus hingegen erleidet das XPG Xtreme Series Kit einen leichten Durchhänger. Mit Latenzzeiten von CL9-10-10-27 bei 1,50 und CL8-10-10-24 bei 1,65 Volt liegen die Adata XPG Xtreme Series Module etwas hinter vergleichbaren Speicher-Kits zurück. Auch wenn die erreichten Undervolting-Ergebnisse durch die sehr guten Overclocking-Eigenschaften fast in den Hintergrund rücken, auch hier konnte das Speicher-Kit Pluspunkte sammeln. Werden die beiden XPG Xtreme Series Module mit den Werkspezifikationen von CL10-11-11-30 im DDR3-2133-Modus betrieben, lässt sich die Spannung von 1,65 auf 1,60 Volt senken. Wer es bevorzugt die Module bei deutlich niedriger Spannung zu nutzen kann sich wahlweise zwischen dem DDR3-1866-Modus (mit CL10-11-11-30) oder dem DDR3-1600-Modus (CL9-9-9-27) bei 1,35 Volt entscheiden.

Abgerundet wird das stimmige Gesamtpaket durch den Garantiezeitraum von 10 Jahren und der schlichten aber dennoch hochwertigen und schicken Optik der Speichermodule. Adata verzichtet bei den Modulen der XPG Xtreme Serie bewusst auf große Heatspreader und geht so möglichen Kompatibilitätsproblemen aus dem Weg. Allerdings wird der stolze Preis von 195,- Euro auf den einen oder anderen Interessenten abschreckend wirken. Wer es primär auf ein Speicher-Kit bestehend aus zwei 8-GiByte-Riegeln abgesehen hat, sollte zu langsameren und deutlich günstigeren Modulen greifen. Alle anderen - die halt auch ein bisschen mehr wollen - werden mit dem hier getesteten Adata XPG Xtreme Series Kit voll zufrieden sein.

Schlussendlich bekommt das Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit aufgrund der sehr guten Overclocking-Eigenschaften den „Gold Award“ verliehen.​

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Softy

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: [Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

2600MHz RAM Frequenz für 8GB Riegel ist schon ein sehr gutes Ergebnis :daumen:

Ach ja, und (wie immer) schickes Review :hail: :daumen:
 
TE
xTc

xTc

Volt-Modder(in)
AW: [Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

Danke. Ja die Ergebnisse können sich echt sehen lassen. :)
DDR3-2666 bekomme ich aber nicht stabil, da steigen die Riegel nach kurzer Zeit aus.

Bei gleicher Taktrate kann ich mit CL12-13-13 noch booten, mit CL13-13-13 bleibt der Bildschirm dunkel...


Grüße
 

Softy

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: [Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

Erhöhe doch mal die RAM Spannung auf 1,75 Volt :devil: :D
 
TE
xTc

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Volt-Modder(in)
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Das bringt auch nix. Der DDR3-2666-Modus ist mit den Modulen schlichtweg nicht möglich. ;)


Grüße
 

Softy

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: [Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

Schade. Aber wie gesagt, 2600MHz ist schon sensationell für 8GB Riegel :daumen: Der praktische Nutzen ist zwar überschaubar (:D), aber dennoch ein gutes Ergebnis.
 

Vhailor

Software-Overclocker(in)
AW: [Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

Danke dir für den Link ;-)! Habs erstmal als Lesezeichen für den PC in spe hinterlegt :D. Die Werte sind echt überzeugend, auch wenn der Preis wie bekannt sehr hoch ist. Das Günstigste was ich bisher für ein 2 8er Riegel Kit (2133) gesehen habe waren 173 Euro (Gskill Ripjaws).
 
TE
xTc

xTc

Volt-Modder(in)
AW: [Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

Da kommen aber auch noch weitere Tests zu 2x 8 GiByte Kits, falls dir das hier zu teuer ist. ;)


Grüße
 

cirthix

Schraubenverwechsler(in)
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Hello,
Could you please dump the SPD for one of the sticks and post it? I have four sticks of 8GB H5TQ4G83MFR based memory and would like to use the settings from this kit.

Thanks,
Cirthix

Google translate:

Hallo,
Könnten Sie bitte Dump der SPD für einen der Stöcke und schicken Sie es? Ich habe vier Stangen 8GB H5TQ4G83MFR basierte Speicher und würde gerne die Einstellungen von diesem Kit verwenden.

Danke,
Cirthix
 
TE
xTc

xTc

Volt-Modder(in)
AW: [Review] Adata XPG Xtreme Series DDR3-2133 CL10 16-GiByte-Kit im PCGHX-Check - schlichte Speicherriesen für Enthusiasten

Hi Cirthix,

Im sorry but I can't offer you the bios.
I had to return the modules and so I can't dump the SPD for you. Sorry Dude.


Best regards
 
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