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Rechner startet nicht mehr - Hitzeproblem?

Scihero

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo Leute,

Mein Rechner stellt sich wie folgt zusammen :

AMD Phenom II X4 965 BE (Standardtakt)
Standard-Prozessor Lüfter
MSI 770-C45 Mainboard
XFX HD 5770 XT Grafikkarte
Antex Truepower New 550 Netzteil
Coolermaster G-Lite 335 Gehäuse plus 120mm Gehäuselüfter hinten

Nun mein Problem. Mir ist der Rechner erst Mitte Februar abgeraucht unter "Rauchgeruch". Wirklich lokalisieren konnte ich die Quelle nicht. Dachte zuerst. Es handelt sich hierbei um mein Netzteil. Hatte zuvor das beQuiet Pure Power L7 530. Ich dachte, mein Netzteil würde nicht genug Saft liefern. Denn abgeraucht ist es unter Voll-Last. Dann ließ sich der Rechner nicht mehr starten. Nix ging. Also Reparatur. Mainboard war wohl auch defekt und neues Netzteil eingebaut.

Nun dasselbe Problem. Beim Rendern ist mir der Rechner wieder einfach so ausgegangen. Wieder "Rauchgeruch", dieses Mal eher aus dem Gehäuse, als aus dem Netzteil. Rechner geht wieder nicht an.

Ich hatte allerdings bemerkt, dass mein Prozessor unter Voll-Last durchaus mal 60 Grad erreicht, genauso die Grafikkarte...Wie hoch die eigentlich Spitze dann ist, hatte ich bislang nicht getestet.

Denkt Ihr, dass das Problem an meinem Prozessor lag? Oder dem Lüfter? Ist Überhitzung der Grund für das Abschalten des Rechners mitten im Betrieb? Wenn das ne Schutzfunktion sein soll, wieso geht der Rechner nicht mehr an, wenn ich ihn ne Stunde abkühlen lass?

Ich bin echt ratlos. Jemand nen Tipp?

PS: Der Rechner ist jedenfalls wieder zur Reparatur und ich lass mir nen Scythe Mugen 2 einbauen. Bin aber nicht sicher, ob das Problem der Lüfter ist.
 
60° C bei Volllast klingt eher unbedenklich. Wenn die CPU überhitzt schaltet das Board irgendwann ab, kann man im BIOS einstellen. Ansonsten geht ein Rechner nur aus (wie Stecker rausgezogen) wenn das Netzteil abschaltet. Versuch mal das Kabel kurz aus/einzustecken und dann den Rechner neuzustarten. Ich tippe da eher auf das Netzteil. Auch ein gutes NT kann kaputtgehen.
MfG
 
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das Netzteil defekt ist...es ist doch ziemlich neu. Und eigentlich sollte das Netzteil mit der Rechnerkonfiguration kein Problem haben.
Die Sache ist, wenn ich das Netzteil hinten einschalte, dann blinkt kurz vorne am einschaltknopf die Leuchte blau. Und wenn ich versuche, zu starten, dann dreht sich der gehäuselüfter minimal. Das wars dann aber schon.

Ich hab schon den Stecker mal aus und wieder eingesteckt und den Rechner mal stundenlang nicht eingeschaltet.
 
Würde er auch im normalen Windowsbetrieb solche Sachen machen, würden mehr Ursachen in Frage kommen. So fallen mir auf Anhieb CPU-Temp und Netzteil ein. Solltest Du dann mal mit Core-Temp und Prime testen. Mainboard und NT sind neu, habe ich rausgelesen. RAM-Fehler sind eher mit BSOD/Automatischem Neustart verbunden. Wie gesagt mal kurz die CPU stressen und mit Core Temp die Temperaturentwicklung überwachen. Wenn möglich auch mal mit einem gleichwertigen Netzteil testen (neu heißt nicht immer das das auch funktioniert manchmal sind das auch Montagsmodelle).
MfG
 
Könnte natürlich auch sein, dass ich ein Montagsmodell erwischt habe. Denn, wenn die CPU abgeraucht wäre, vielleicht durch einen defekten Lüfter, so müsste der Rechner doch trotzdem starten? Auch bei einer defekten grafikkarte startet der Rechner doch. Daher wüsste ich selber auch keine Quelle ausser Netzteil oder Mainboard.
 
Wenn CPU oder Grafik einen weg haben startet der Rechner im Normalfall nicht sondern piept den Fehlercode. Es sei denn, es ist gerade am sterben. Board oder NT im Eimer und nichts passiert.
 
Meine Vermutung wäre das es einen Kurzschluss im Gehäuse gibt.War bei mir auch einmal.Schaug einmal nach ob die Schrauben oder Abstandshalter
für das Mainbord alle richtig angezogen oder befestigt sind.
 
Meld Dich wenn der Rechner wieder bei Dir ist. Mal schauen, was die bei der Reparatur so finden. Ist trotzdem empfehlenswert zu prüfen, ob da nicht ein sinnfreier Abstandhalter oder ähnliches stört. Um das ganz auszuschließen, müßte man den Rechner mal nackt auf dem MB-Karton in Minimalkofig. zusammenbauen.
 
Meint Ihr, dass es auch an den Spannungswandlern auf dem Mainboard liegen könnte? Dass Das Power Management nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte? Das würde nämlich bedeuten, dass mir das Mainboard bei der ersten Reparatur garnicht ausgetauscht wurde. An sich weiß ich auch nichts von derartigen Problemen mit MSI Boards des Typen...

Edit : Hab herausgefunden, dass das Mainboard nur 125 Watt unterstützt und mein Phenom II X4 ist wohl noch das alte C2 Stepping mit 140 Watt...da wäre es kein Wunder, wenn die Spannungswandler zu Brüche gehen. Scheint definitiv daran zu liegen.
 
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Das ist aber entscheidend. Der eine unterstützt 125 W (Phenoms der Reihe römisch 1 bei 65nm Strukturbreite (9950)), der andere 140 W maximalaufnahme (Phenom II mit 140 max TDP) Phenom II 945 bis 975). Das neue C3-Stepping ist für 140 W TDP im Maximalbetrieb ausgelegt. Herstellerangaben sind wie immer mit Vorsicht zu genießen.
EDIT: die alten Phenoms waren echt energieverschwender....
 
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