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Reboots bei Kaltstart und hohe Spannungen bei Ryzen 5 1600X?

Georgler

PC-Selbstbauer(in)
Moin Moin,

mein folgendes System läuft eigentlich recht gut auf Anhieb, ich habe allerdings noch einige Fragen:
- AMD Ryzen 5 1600X
- Asus Crosshair VI Hero (X370)
- Corsair DDR4 3200MHz CL16 v5.39 (Hynix M)
- Asus ROG Strix GTX 1080
- be quiet E10 600W CM
- Samsung 850 Pro 256GB
- WD Green 2TB
- Thermalright Macho B

Und zwar leuchtet das Mainboard dauerhaft, auch wenn der PC heruntergefahren ist. Wenn man die Steckerleiste abschaltet geht die Beleuchtung logischerweise aus, aber gibt es da nicht eventuell eine schönere Lösung?

Wenn man, nachdem man den PC komplett spannungsfrei gemacht hatte, den PC wieder einschaltet, bootet er nicht mehr wie normal. Der PC startet dann eher so: Start - Stop - Start - Windows bootet
Als das das erste Mal passiert ist, hat sich der RAM von meinen eingestellten 3200MHz auf 2133MHz heruntergetaktet. Dies ist allerdings bisher nie wieder passiert. Der Startvorgang (Kaltstart, also PC vorher spannungsfrei) ist also immer noch komisch, der RAM bleibt aber auf seinen 3200MHz.
Prime95 und MemTest liefen getrennt voneinander für ca. 30 Minuten ohne Probleme, dann habe ich vorerst gestoppt. Cinebench R15 lief auch ohne Probleme durch.

Dann wundere ich mich die ganze Zeit über die doch relativ hohen Spannungen, die mir bei HWMonitor angezeigt werden. Bei dem Screenshot lief lediglich Spotify auf dem linken FullHD-Bildschirm (der rechte ist ein 4K-Monitor), sonst lief nichts.
Ganz oben beim Mainboard werden 0,807V bei CPU VCORE angezeigt, allerdings werden beim AMD Ryzen 5 1600X selbst bei VID 1,469V angezeigt bei ca. 2,2GHz.
Ist das normal? Im BIOS habe ich lediglich die RAM-Spannung auf 1,35V erhöht, sonst ist alles Standard.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

MfG
Georg
 

Anhänge

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Th3D3str0y3r

Software-Overclocker(in)
Wahrscheinlich ist das System nicht ganz stabil, weswegen er mehrere anläufe braucht zum Booten. Ich gehe davon aus das die aktuellste BIOS Version genutzt wird?
Versuch mal den RAM etwas runterzutakten.
VID != VCore. VCore ist die tatsächlich anliegende Spannung, dementsprechend ist alles in Ordnung.
 

markus1612

Kokü-Junkie (m/w)
Geh ins BIOS zur Einstellung der RAM-Timings und da gibt es ganz unten 2 Einstellungen "Attempt Cold Fast Boot" und "Attempt Fast Boot".
Die beiden auf "Enabled" stellen, dann sollte er nicht mehr neustarten.
 
TE
G

Georgler

PC-Selbstbauer(in)
Moin,

danke schon mal für eure Antworten.

Ich habe derzeit das aktuellste Bios 1501 von Ende Juli 2017.

Leider konnte ich deine zwei Einstellungen nicht finden.

Bei Extreme Tweaker -> DRAM Timing Control sind die letzten beiden Optionen:
"MemCadBusCsOdtDrvStren_SM" - Auto
"MemCadBusCkeDrvStren_SM" - Auto

Bei den Optionen kann man irgendeinen Widerstand von 20 bis 120 Ohm einstellen.

Allerdings kann ich im Reiter "Boot" FastBoot einschalten und ebenfalls "Next Boot after AC Power Loss" auf Fast Boot umstellen.

Das hat allerdings nichts gebracht. Beim ersten Start nach Spannungsfreiheit: Start -> Stop -> Start -> Windows Boot

Was jedoch geholfen hat, war das Bios auf "Optimized Defaults" zurückzusetzen. Dann war der RAM auf 2133MHz, aber der Start nach Spannungsfreiheit: Start -> Windows Boot

Ist der RAM nicht stabil oder inkompatibel? Weil das Mainboard zickt ja nur kurz, wenn es keine Spannung hatte, warum auch immer.

Das mit der Beleuchtung habe ich bereits herausgefunden. Dort gibt es eine Option, die die Beleuchtung im "soft off" oder sleep-Modus abstellt.

MfG
Georg
 
TE
G

Georgler

PC-Selbstbauer(in)
Moin,

ich habe das jetzt etwas ausgetestet.

Und zwar passiert dieser eine komische kurze Reboot vor dem richtigen Boot immer, wenn der Takt des RAMs größer als 2133MHz ist, also nicht auf "Auto" steht.
Und dies auch nur dann, wenn der PC vorher von der Steckdose getrennt war.

Sonst waren eigentlich auch keine Auffälligkeiten, Prime95, Cinebench und Memtest liefen problemlos.

Ich bin jetzt am CPU übertakten. Vorher habe ich erstmal alles auf Standard zurückgesetzt, damit ich nicht an mehreren Hebeln gleichzeitig drehe.

3,9GHz (also 39er Multiplikator) funktioniert bis jetzt gut (20min Prime95 + Cinebench) bei einem Offset von +0.025V (Vcore). Weiter runtergegangen bin ich mit der Spannung noch nicht. Bei Last liegt laut CPU-Z dann insgesamt eine Spannung von 1,352V an, ohne Last auch manchmal höher (warum auch immer).

4,0Ghz funktioniert anscheinend nicht. Habe dort einen Offset von +0.03125V (Vcore) versucht, aber nach ein paar Sekunden Cinebench oder mehreren zehn Sekunden Prime95 bekomme ich einen Blackscreen und man muss neustarten per Retry-Knopf.

Habe bis jetzt immer LLC auf Level 1 (von insg. 5 Leveln).

Lohnt es sich, da weiter an den 4,0GHz rumzuprobieren? Möchte die Spannung nicht so extrem erhöhen.
Wobei XFR ja die 4GHz schafft :/

Ist es eigentlich normal, dass der Takt nach dem OC im Bios permanent auf 3,9GHz steht? Ohne OC ging die CPU ja je nach Last auf bis zu 2,2GHz runter.
Die Spannung geht allerdings bei geringer Auslastung runter (manchmal aber auch kurzzeitig höher auf 1,373V).

MfG
Georg
 

Th3D3str0y3r

Software-Overclocker(in)
Dass die Spannung ohne Last höher ist, ist normal. Das macht die Loadline.
Könntest noch ein bisschen mit der Loaline Calibration rumspielen und die Spannung erhöhen, so 1.4V kann man Ryzen schon zumuten. Potente Kühllösung natürlich vorausgesetzt.
 
TE
G

Georgler

PC-Selbstbauer(in)
Moin,

danke für deine schnelle Antwort.

Als Kühler habe ich einen Thermalright Macho B und meine bisherige Maximaltemperatur bei Prime95 war 68°C, ist noch gut finde ich.

Habe jetzt beim Vcore Offset +0,043V und beim LLC Level 2 (von 5).
Cinebench ist damit durchgelaufen, jetzt teste ich gleich mal Prime95 und dann ein paar Spiele.

Mit einem etwas niedrigerem Offset von +0,037V ist Cinebench noch abgestürzt.

Der maximalen Wert vom Vcore, den mir HWMonitor anzeigt liegt bei 1,417V, im Idle habe ich zu 50% 1,395V und zu 50% 0,6V, bei Last hingegen 1,373V.

Sind die Werte so verkraftbar?

Edit: Bei Prime ist der Ryzen jetzt abgestürzt. Ich weiß nicht so richtig, ob der Chip die 4GHz machen will :D

Mittlerweile meldet sich schon die Windows Datenträgerüberprüfung beim Booten.

Auch bei 1,395V und 4GHz unter Last, stürzt die CPU bei Prime95 nach ein paar Minuten ab.

MfG
Georg
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
G

Georgler

PC-Selbstbauer(in)
Moin,

ich habe jetzt weiter mit dem RAM getestet.

Und zwar kommt beim RAM auf 3200MHz @ 1,35V nach ca. 5 Minuten ein Fehler bei Prime95, sodass bei einem oder zwei Tests "Not running" steht und im jeweiligen Fenster dann so etwas wie "Hardware failure detected" steht.
Bei 3066MHz @1,35V passiert dies nicht, auch nicht nach 30 Minuten.

Und bei diesem Test mit dem RAM war der Prozessor auf Stock.

Demnach ist der RAM auf 3200MHz nicht stabil, oder?
Eine Anhebung der SoC-Voltage oder DRAM-Voltage würde auch nichts bringen, oder?

SoC-Voltage habe ich bisher nicht angefasst.

MfG
Georg
 
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