Vorweg, ich find's gut, dass die Diskussion nun endlich zielführend wird, auch wenn wir da nur über den Umweg der Zensur hingekommen sind. Dabei sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass die Meinungen dazu individuell sind und sich erst über die Masse der Meinungen eine gewisse Objektivität herstellen lässt.
Für die Beantwortung der Frage, was beispielsweise das Konzept von Counterstrike über das von Rape Day erhebt, bin ich mangels Interesse an beiden Spielen vermutlich die falsche Person, aber man könnte in einer Bewertungsmatrix unterschiedliche informative Aspekte für jeden Kandidaten sammeln und dann gegenüberstellen. dann wäre es von persönlichen Interessen und individueller Wertung (weitestgehend) entkoppelt.
Counterstrike hat beispielsweise auf der auf der Haben-Seite, dass es ein teambasiertes Spiel ist, also die Information vermittelt wird, wie man für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeitet. Spieler haben nicht nur die grundsätzliche Möglichkeit, zwei Perspektiven einzunehmen, es *müssen* auch immer einige Mitspieler die eine oder andere Fraktion verkörpern, denn sonst würde das Spiel nicht funktionieren. Und am Ende steht eventuell die Erkenntnis, dass es das Ergebnis von persönlichem Einsatz und Können ist, wer gewinnt, und nicht einer vorgefassten Meinung, wer denn gewinnen müsste. Und das man manchmal auch verliert, wenn man sich selbst auf der richtigen Seite wähnt.
Rape Day hat auf der Haben-Seite, dass ... Tja, wie gesagt, da muss ich persönlich passen. Das bedeutet jedoch ausdrücklich nicht, dass nicht jemand anders informative Aspekte findet, die man in die Bewertungsmatrix einspeisen könnte.