Rape Day: Steam entfernt Vergewaltigungsspiel wieder aus dem Store

Es ging darum welche Informationen dem Bürger vorenthalten werden.
Ich sage ja: in dem Fall des Rape-Spiels nicht viel bzw gar keine. Da es für mich 0 Gehalt hat. Und sogar im Gegenteil... eher schädlich ist.
Die anderen beiden genannten Spiele schon.;)

Jetzt bitte nicht gleich wieder die emotionale Schiene auspacken, dafür ist hier das Rotkäppchen zuständig.
Keine Angst. :D
 
Ich sage ja: in dem Fall des Rape-Spiels nicht viel bzw gar keine. Da es für mich 0 Gehalt hat. Und sogar im Gegenteil... eher schädlich ist.
Die anderen beiden genannten Spiele schon.;)


Keine Angst. :D

Dann musst du die Frage aber auch beantworten, was dir die Rolle als Terrorist oder Teamchef gibt. Ist es etwa Macht über Dinge die sonst außerhalb deines Radius liegen? Merkste ?

Ps: Ich führe die Diskussion nur weiter um andere Meinungen zu erfahren. Spiele wie das im Thread benannte reizen mich wenig, ist ja nicht das erste seiner Art.
 
Dann musst du die Frage aber auch beantworten, was dir die Rolle als Terrorist oder Teamchef gibt. Ist es etwa Macht über Dinge die sonst außerhalb deines Radius liegen? Merkste ?
So hatte ich es nicht betrachtet.
Sondern welchen Nutzen man daraus ziehen kann. Im Managerspiel jongliert man mit Zahlen, rechnet, entscheidet usw. Und CS (da kann man glaube ich ja auch "die Guten" spielen und nicht nur Terroristen) geht man taktisch vor und trainiert Teamfähigkeit, Reaktionen.
Um Macht ging es mir erstmal nicht. Sondern was man als Spieler positives daraus ziehen kann.;)
Ich selber spiele beide Spiele übrigens auch nicht. Aber das ist das was ich darüber weiß bzw mir grob darunter vorstelle. Ich habe ja auch ähnliche SPiele mal gespielt.
 
Der größte Unterschied ist wohl, das man im besprochenen Spiel ein Machtmonopol besitzt und keine Gegenspieler etc aussticht. Es fehlt also nur der Wettbewerb um den ersten Platz.

Sehr heikles Thema, Alles in Allem, sich vor dem Thema zu verschließen allerdings auch.
 
Nicht zu vergessen, es muss eine staatliche Unterdrückung sein. Wenn Firmen Informationen unterschlagen, hat das mit Zensur wenig zu tun.....

Die Leute, die diesen "Schund" weiterhin spielen wollen, argumentieren mit Kunstfreiheit. Und da ist etwas dran. Da es bisher aber nur einzelne Spiele in den Rang der Kunst gebracht haben, ist der Umkehrschluss, dass jedes Spiel Kunst sei, falsch.


Ähm es geht hier um Headcrashs Beitrag.

Und ich finde sie haben keinerlei Legitimation und wenn man sie verbietet hat das auch nichts mit Zensur zu tun.
Das ist nur die für mich einzig logische ethische und juristische Konsequenz.

Aber natürlich meinte er mit juristischen Konsequenzen private Gerichte.

Zensur (Informationskontrolle) – Wikipedia

Aber ist ja nicht das erste Mal, wo man Begriffe umdefinieren will.
 
Dann ist es eben per Definition keine Zensur.
Ändert das irgendwas an der Sache als solches?

Ansonsten können wir uns auch mit allen Rechtschreibfehlern ausm Thread befassen bevor wir uns dem eigentlichen Thema beschäftigen.
 
Vorweg, ich find's gut, dass die Diskussion nun endlich zielführend wird, auch wenn wir da nur über den Umweg der Zensur hingekommen sind. Dabei sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass die Meinungen dazu individuell sind und sich erst über die Masse der Meinungen eine gewisse Objektivität herstellen lässt.

Für die Beantwortung der Frage, was beispielsweise das Konzept von Counterstrike über das von Rape Day erhebt, bin ich mangels Interesse an beiden Spielen vermutlich die falsche Person, aber man könnte in einer Bewertungsmatrix unterschiedliche informative Aspekte für jeden Kandidaten sammeln und dann gegenüberstellen. dann wäre es von persönlichen Interessen und individueller Wertung (weitestgehend) entkoppelt.

Counterstrike hat beispielsweise auf der auf der Haben-Seite, dass es ein teambasiertes Spiel ist, also die Information vermittelt wird, wie man für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeitet. Spieler haben nicht nur die grundsätzliche Möglichkeit, zwei Perspektiven einzunehmen, es *müssen* auch immer einige Mitspieler die eine oder andere Fraktion verkörpern, denn sonst würde das Spiel nicht funktionieren. Und am Ende steht eventuell die Erkenntnis, dass es das Ergebnis von persönlichem Einsatz und Können ist, wer gewinnt, und nicht einer vorgefassten Meinung, wer denn gewinnen müsste. Und das man manchmal auch verliert, wenn man sich selbst auf der richtigen Seite wähnt.

Rape Day hat auf der Haben-Seite, dass ... Tja, wie gesagt, da muss ich persönlich passen. Das bedeutet jedoch ausdrücklich nicht, dass nicht jemand anders informative Aspekte findet, die man in die Bewertungsmatrix einspeisen könnte.
 
Naja, dazu wissen wir auch zu wenig über das besprochene Spiel.

Die Herangehensweise sich aus CS nur positive Punkte zu picken halte ich auch nicht für zielführend. Counterstrike muss man nicht als Teamshooter spielen, man hat auch schon genügend "School"- Maps gesehen, wenn man dann noch gegen Bots mit Namen von Mitschülern antritt wird aus einem relativ anspruchsvollen Teamshooter eine Schießbude für Bekloppte. Allerdings ist dieses Argument das Killerspiele aus Kindern Mördern macht auch nicht ausreichend belegt. Warum dann hier immer wieder so argumentiert wird überrascht mich doch etwas.

@Mahoy/Headcrash: So spannend ich die Thematik auch finde, viel gibt es nicht mehr dazu zu sagen und wenn würden es 90% der Mitleser falsch verstehen. Dann muss man sich seitenlang erklären und Worte in den Mund legen lassen. Das ist mir das Thema dann aber auch langsam nicht mehr wert.
 
Dann ist es eben per Definition keine Zensur.
Ändert das irgendwas an der Sache als solches?

Ansonsten können wir uns auch mit allen Rechtschreibfehlern ausm Thread befassen bevor wir uns dem eigentlichen Thema beschäftigen.
Doch es ist Zensur darum geht es ja. Man will es nur nicht so nennen weil Zensur ja ein böses Wort ist.
 
@Mahoy/Headcrash: So spannend ich die Thematik auch finde, viel gibt es nicht mehr dazu zu sagen und wenn würden es 90% der Mitleser falsch verstehen. Dann muss man sich seitenlang erklären und Worte in den Mund legen lassen. Das ist mir das Thema dann aber auch langsam nicht mehr wert.
Mir auch nicht. Von meiner Seite aus wurde hier alles gesagt äh... geschrieben!;)
 
Naja, dazu wissen wir auch zu wenig über das besprochene Spiel.

Ein absolut valides Argument.

Die Herangehensweise sich aus CS nur positive Punkte zu picken halte ich auch nicht für zielführend.

Moment bitte, es ging darum, welche Informationen das Spiel transportieren kann, die eine Zensur unterdrücken würde - und die von mir aufgezählten Punkte sind der Informationsgehalt, den ich darin sehe. Dass ich jetzt nur einen Informationsgehalt sehe, den du als positiv bewertest, freut mich zwar (Da es bedeutet, dass wir ein ähnliches Wertesystem haben...), war aber nicht das Ziel. Es könnte ja auch jemand der Ansicht sein, dass es beispielsweise grundsätzlich negativ ist, wenn die Perspektive der Antagonisten vermittelt wird.

Die längst widerlegten Argumente der "Killerspiel"-Fraktion halten sich genauso hartnäckig wie die jener Fraktion, die reflexartig "Zensur!" schreit, wenn ein privatwirtschaftliches Unternehmen sein Hausrecht wahrnimmt und seine Geschäftsbedingungen durchsetzt. Da müsste man sich ja direkt fragen, ob es auch Zensur ist, wenn Moderatoren hier im Forum die Boardregeln durchsetzen und bestimmte Äußerungen nach Inhalt und Form aussieben - und wie man es dann als erklärter Gegner von Zensur hier überhaupt noch aushält.

In diesem Sinne: Ich denke auch, es ist alles gesagt.
 
Die Aussage der Entwickler zeugt von geringer Einsicht:
"...Er fühlt sich unverstanden und zensiert: "Die Leute, die jetzt gegen mein Spiel sind, sind die gleiche Art von Menschen, die gegen Rock 'n' Roll waren, als er aufkam. Oder gegen das Magazin Playboy."..."

Jepp, ein ziemlich beliebiges Argument. Da könnte man auch sagen: "Die Leute, die jetzt gegen Kinderpornographie sind, sind die gleiche Art von Menschen, die gegen Rock 'n' Roll waren, als er aufkam. Oder gegen das Magazin Playboy."

Kann ja durchaus sein, dass das alles in (oder vor) ein paar Jahrzehnten oder Jahrhunderten als absolut normale empfunden wird/wurde, aber wir leben nun einmal im Hier und Jetzt.
 
Jepp, ein ziemlich beliebiges Argument. Da könnte man auch sagen: "Die Leute, die jetzt gegen Kinderpornographie sind, sind die gleiche Art von Menschen, die gegen Rock 'n' Roll waren, als er aufkam. Oder gegen das Magazin Playboy."

Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass fiktive Vergewaltigungsvideospiele im Gegensatz zu Kinderpornografie nicht illegal sind.
 
Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass fiktive Vergewaltigungsvideospiele im Gegensatz zu Kinderpornografie nicht illegal sind.

Ich weiß nicht, ob man eine ethische Grundsatzdiskussion auf gesetzgeberischen Defiziten aufbauen sollte, die ihrerseits auch auf dem Fehlen von Präzedenzfällen beruhen. So viele Spiele dieser Art gibt es ja nicht, bzw. sie waren bisher auf obskure Verbreitungswege und kleine Zielgruppen beschränkt. Mit Duldung auf Steam käme das Ganze im Mainstream an und der Gesetzgeber würde sich damit befassen. Umgekehrt waren auch schon viel Dinge illegal, die heute legal sind.

Die Gleichsetzung "fiktive Vergewaltigungsvideospiele" mit Rock 'n' Roll und Herrenmagazinen sollte man auch nicht einfach so hinnehmen, denn letztere wurde zwar nicht allseits bzw. mehrheitlich akzeptiert, hatte jedoch von Anfang eine breite gesellschaftliche Basis und - was noch viel wichtiger ist - bildeten nie eine grundsätzlich strafbare Handlung ab bzw. war eine fiktive und/oder ritualisierte Fortsetzung derselben.

Anders gesagt: Wenn beispielsweise Musik und Tanz grundsätzlich erlaubt und gesellschaftlich akzeptiert sind, aber eine neue Art von Musik und Tanz (also Rock 'n' Roll) von der Eltern- und Großelterngeneration als etwas zu wild und anzüglich abgelehnt wird, kann man das nicht unbedingt damit vergleichen, wenn man etwas grundsätzlich Verbotenes und Verpöntes, was keineswegs nur von "Spießern" abgelehnt wird, in fiktiver Form gesellschaftsfähig machen will.

Da wird meines Erachtens nur ein weiterer halbgarer Vergleich konstruiert, der eine nicht existente Nähe zur Normalität und eine historisch-gesellschaftliche Kontinuität vorgaukeln soll.
 
Ich weiß nicht, ob man eine ethische Grundsatzdiskussion auf gesetzgeberischen Defiziten aufbauen sollte, die ihrerseits auch auf dem Fehlen von Präzedenzfällen beruhen. .
Denke ich an das Lied "Jeanny" von Falko, dann wurde auch das auf den Index gesetzt. Auf die Kunstfreiheit hat Grenzen.
 
hehe, dass die das diskutieren hätte ich ja nicht gedacht. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen eine neue Sichtweise zu bekommen. LINK
 
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