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RAM Takt vs Timings

marioziv

Komplett-PC-Käufer(in)
Hi Leute

Wie ist es bei den i7 Prozzis, worauf sollte beim Memory geachtet werden, wenn Geld keine Rolle spielt? Kleine Timings oder hoher RAM-Takt?

Welches Memory ist in einem i7 Enthusiassten-System performanter:

- OCZ Blade Series 12800, 1600MHz, CL 6-6-6-24
oder
- OCZ Blade Series 16000, 2000MHz, CL 7-8-7-20

Danke und Gruss
Mario
 

BigBubby

PCGH-Community-Veteran(in)
Seit den C2Ds ist der Takt wichtiger als die Timings, aber selbst der Takt macht keinen extremem unterschiede.
So gesehen nehme den, der bei weniger Volt weniger kostet ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ska1i

PC-Selbstbauer(in)
Wenn Geld keine Rolle spielt, dann her damit :D

Takt ist immer besser als Timings. Jedenfalls war das so. Würde dir denn 2000er empfehlen, wenn du gut übertakten willst. Sonst den 1. Viel unterschied ist da nicht. so 2-3% das merkt man nicht wirklich...
 

PCGH_Stephan

Administratives Postpanoptikum
Teammitglied
Falls es um ein Sockel-1366-System geht, sollte man allerdings in die Überlegungen miteinbeziehen, dass ein Betrieb von DDR3-2000-Modulen einen Uncore-Takt von 4.000 MHz erfordert. Das ist nur mit erhöhten Spannungen und bei manchen CPUs gar nicht möglich. Mit DDR3-1600-Modulen (3.200 MHz) ist dieser Umstand in der Praxis vernachlässigbar, wenngleich ebenfalls nicht von der Intel-Spezifikation gedeckt. (DDR3-1600 6-6-6-24 und DDR3-2000 7-8-7-24 ist übrigens ebenfalls nicht JEDEC-konform, insofern ist das wieder zu vernachlässigen) Bei einem 800 MHz höheren Uncore-Takt braucht man allerdings im Direktvergleich wiederum nicht meinen, dass der Arbeitsspeicher allein für Leistungsdifferenzen verantwortlich wäre.

Davon abgesehen ist die Diskussion "Takt vs. Timings" allgemein sehr ermüdend. Meist wird zum Teil über verschiedene Architekturen hinweg verallgemeinert und Praxishürden wie IMC/MCH-Verträglichkeit oder Spannungsskalierungen außen vor gelassen. Dazu kommen weitere Besonderheiten, wie beispielsweise bei Sockel-1156/1366-Systemen die RTL, bei der wiederum das Boardlayout eine Rolle spielt.

In der PC Games Hardware Extreme #0409 ist übrigens ein mehrseitiger RAM-Tuning-Artikel für Sockel-1366-Systeme mit sehr vielen Benchmarks enthalten.
 

pc-samurai

Freizeitschrauber(in)
Falls es um ein Sockel-1366-System geht, sollte man allerdings in die Überlegungen miteinbeziehen, dass ein Betrieb von DDR3-2000-Modulen einen Uncore-Takt von 4.000 MHz erfordert. Das ist nur mit erhöhten Spannungen und bei manchen CPUs gar nicht möglich. Mit DDR3-1600-Modulen (3.200 MHz) ist dieser Umstand in der Praxis vernachlässigbar, wenngleich ebenfalls nicht von der Intel-Spezifikation gedeckt. (DDR3-1600 6-6-6-24 und DDR3-2000 7-8-7-24 ist übrigens ebenfalls nicht JEDEC-konform, insofern ist das wieder zu vernachlässigen) Bei einem 800 MHz höheren Uncore-Takt braucht man allerdings im Direktvergleich wiederum nicht meinen, dass der Arbeitsspeicher allein für Leistungsdifferenzen verantwortlich wäre.

Davon abgesehen ist die Diskussion "Takt vs. Timings" allgemein sehr ermüdend. Meist wird zum Teil über verschiedene Architekturen hinweg verallgemeinert und Praxishürden wie IMC/MCH-Verträglichkeit oder Spannungsskalierungen außen vor gelassen. Dazu kommen weitere Besonderheiten, wie beispielsweise bei Sockel-1156/1366-Systemen die RTL, bei der wiederum das Boardlayout eine Rolle spielt.

In der PC Games Hardware Extreme #0409 ist übrigens ein mehrseitiger RAM-Tuning-Artikel für Sockel-1366-Systeme mit sehr vielen Benchmarks enthalten.

Da haste zwar recht, aber bitte lasse dies nicht außer Sicht, das wir uns in einem keinem Profi IT-Systemelektroniker (mit 10 Jahren Praxiskenntnisse) Forum, sondern, wo auch Anfänger sind bzw. Amateure oder auch Privatmänner, die nur das "Maximum" ihres System rausholen wollen, aber nicht wissen wollen wie es funzt und vor allem warum!
Example:

42 % Aller "Straßenfahrer" meinen, sie wüssten wie ihr Auto funzt, weil sie die vorführen, wie man eine Glüh"birne" (Lampe) wechselt, aber wenn man dann fragt: kannste auch deine Nockenwellen optimierter einstellen oder einen Kolben abschliefen oder optimierste den ECU???
Kommt ein ähmmm: biste Verrückt das geht doch gar nicht...
Dann fangen sie damit wieder an zu protzen, was für ein Wissen sie haben.. sagen sowas wie.... 200PS und... 5 Liter maschine....6 zylinder..usw. tja wenn man dann sich einen Joke erlaubt und fragt : wie schwer isn dein Auto und wie ist denn die Übersetzung und vorallem wie groß is den der Hubraum deiner Karre??? Und ein: alter du gehst mir aufm Senkel!!! kommt wissen war große Klappe!!! aber nichst dahinter...

So ich bin einbisschen abgeschwiffen (heute Nacht nen kleines rennen gehabt..^^) Ihr seit natürlich nicht so aber ich denke mal wenn du deine Antwort vorher überlegst und erstfragst, wie viel wissen die haben, wäre es sinnvoller (ich habe dich Verstanden)
Ein Ja oder ein Nein wäre ausreichend!!! Oder : Beides is Gut niederige Timings und höherer Takt, aber Bedenke, dass.... und kauf dir lieber ein 1600MHZ DDR3 Ram, weil... Oder das ist von System zu System unterschiedlich, weil jede andere Architektur auf anders auf ihrern Realen Takt kommt bei der einen müssen Ram Takt und NB Takt genauso sein usw., also dann auf den Multi achten

(nur als kleiner Tipp^^)

mfg

pc-samurai
 

PCGH_Stephan

Administratives Postpanoptikum
Teammitglied
Eigentlich ging es mir um zwei Aussagen:

1. Die Praxistauglichkeit
Für die DDR3-2000-Konfiguration ist es bei einer Bloomfield-CPU zwingend erforderlich, dass 4.000 MHz UCLK stabil möglich sind.

2. Geschwindigkeitsvorteile sind nicht nur vom effektiven DDR-Takt und den Timings tCAS, tRCD, tRP und tRAS, sondern auch von anderen Faktoren, die zum Teil unabdingbar sind (siehe 1.) oder nicht direkt beeinflusst werden können, abhängig.

Aus dem Eröffnungsbeitrag geht leider weder die verwendete CPU/der Sockel, noch die Anzahl und Kapazität der Module hervor. Ich weiß zum Glück, dass lediglich ein OCZ-Blade-Kit mit den Eckdaten DDR3-2000 7-8-7-20 und 3 x 2 GiByte im Preisvergleich gelistet ist (und der Threadersteller damit wahrscheinlich ein Sockel-1366-System hat). Daraus ergibt sich für mich, dass eigentlich weniger zwei RAM-Kits, sondern vielmehr zwei Konfigurationen miteinander verglichen werden.

Überlegung: Mit welchen Teilern ist DDR3-1600 realistisch gesehen ab 133 MHz BCLK möglich?
2:12 (133 MHz BCLK)
2:10 (160 MHz BCLK)
2:8 (200 MHz BCLK)

Wie sieht es bei DDR3-2000 aus?
2:14 (143 MHz BCLK)
2:12 (167 MHz BCLK)
2:10 (200 MHz BCLK)

Schon hier zeigt sich, dass es lediglich ein Szenario gibt, bei dem der Referenztakt - von dem sich der CPU/QPI- und Uncore-Takt ableitet, überhaupt gleich ist. Genau diese Parameter beeinträchtigen die Leistung des gesamten Systems allerdings deutlich stärker als RAM-Latenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

pc-samurai

Freizeitschrauber(in)
Eigentlich ging es mir um zwei Aussagen:

1. Die Praxistauglichkeit
Für die DDR3-2000-Konfiguration ist es bei einer Bloomfield-CPU zwingend erforderlich, dass 4.000 MHz UCLK stabil möglich sind.

2. Geschwindigkeitsvorteile sind nicht nur vom effektiven DDR-Takt und den Timings tCAS, tRCD, tRP und tRAS, sondern auch von anderen Faktoren, die zum Teil unabdingbar sind (siehe 1.) oder nicht direkt beeinflusst werden können, abhängig.

Aus dem Eröffnungsbeitrag geht leider weder die verwendete CPU/der Sockel, noch die Anzahl und Kapazität der Module hervor. Ich weiß zum Glück, dass es lediglich ein OCZ-Blade-Kit mit den Eckdaten DDR3-2000 7-8-7-20 und 3 x 2 GiByte im Preisvergleich gelistet ist (und der Threadersteller damit wahrscheinlich ein Sockel-1366-System hat). Daraus ergibt sich für mich, dass eigentlich weniger zwei RAM-Kits, sondern vielmehr zwei Konfigurationen miteinander verglichen werden.

Überlegung: Mit welchen Teilern ist DDR3-1600 realistisch gesehen ab 133 MHz BCLK möglich?
2:12 (133 MHz BCLK)
2:10 (160 MHz BCLK)
2:8 (200 MHz BCLK)

Wie sieht es bei DDR3-2000 aus?
2:14 (143 MHz BCLK)
2:12 (167 MHz BCLK)
2:10 (200 MHz BCLK)

Schon hier zeigt sich, dass es lediglich ein Szenario gibt, bei dem der Referenztakt - von dem sich der CPU/QPI- und Uncore-Takt ableitet, überhaupt gleich ist. Genau diese Parameter beeinträchtigen die Leistung des gesamten Systems allerdings deutlich stärker als RAM-Latenzen.

Okay... Also klar es könnte auf jeden dazu kommen, dass die Flanken zu schnell schalten, aber die paar Mhz?? Echt jetzt (nicht falsch verstehen, habe dich verstanden!!!)
Nur mein Problem ist ich klugscheißer hier rum aber habe noch nie ein Sockel 1366 System "geocet"!! Ich weiß nur das man auf die Taktraten achten muss, da ich leider momentan so einbisschen in Verzug in Bezug auf die letzten Beiden Ausgaben der PCGH, des Lesens gekommen bin, habe ich ne Menge vergessen, da ich sehhhrrr wenig Zeit habe:ugly:..

Wenn ich wieder mehr Zeit habe, werde ich alles nachholen
WTF(ich krame im Hirn wie das nochmal war....Speicher und NB Takt müssen gleich dem QPI-Link sein..ach egal auf jeden Fall weiß ich was du meinst, war beim S775 und dem Rest auch so..)
Wer es immer noch nicht geschnallt hat: bei WIKI unter FLIP-FLOP Schaltungen oder DDR Ram

mfg

pc-samurai
 
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