AW: Radeon Software 2020: Radeon Boost bringt bis zu 130 Prozent mehr Fps - was macht die Bildqualität?
Will mal ein Anwendungsbeispiel für die Leute die das hier als sinnlos bezeichnen geben oder dynamischen Auflösungen als Schabernack abtun:
Man nehme an man nutzt ein hochauflösendes Display (á la 2160p), welches über Adaptive Sync/VRR verfügt, allerdings nur mit einer beschrängen Range und deswegen ohne LFC (was bei den Auflösungen sehr häufig anzutreffen ist).
So und jetzt hat man ein Spiel was ca. 70% der Zeit in nativer Auflösung innerhalb der VRR Range läuft, allerdings einige intensive Szenarios (Cutscenes, viel Vegetation etc.) hat bei denen man nur knapp unterhalb dieser Range landet.
Mit 80-90% der nativen Auflösung bleibt man aber problemlos innerhalb der VRR Range. Genau da wird eine dynamische Auflösung mit einstellbarer Untergrenze und FPS-Target sehr nützlich, denn so läuft das Spiel in den überwiegenden performanten Szenarien mit nativer Auflösung (was bei 2160p grafisch sehr sehr schön ist

), aber die performanceintensiveren Szenen drücken die FPS nicht mehr unter die VRR Range und reduzieren stattdessen leicht die Auflösung (80% sind bei 2160p auf den ersten Blick schon sehr scharf, aber nativ sieht logischerweise noch ne ganze Ecke besser aus), was das Spielerlebnis dann spürbar verbessern würde.
Die Untergrenze der VRR Range kann man dabei natürlich auch durch eine beliebige FPS Zahl ab der es für einen spielbar wird ersetzen. Die Lösung gibt einem effektiv die bestmögliche Grafikqualität oberhalb des FPS Ziels ohne sich das ganze Spielerlebnis durch ein paar intensivere Szenen "verderben" zu lassen.
In der Situation gibts dank der Untergrenze bei der Auflösung nie den berüchtigten "Pixelbrei" weil sich die Auflösungsreduktion in Grenzen hält und wenn jemand auf einem 2160p Display tatsächlich lieber permanent unterhalb der nativen Auflösung spielen will ist das nur bescheuert (nicht zu verwechseln mit Andi B. Scheuert)
